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Daran musste ich denken, als ich Mary Harrons „American Psycho” etwa eine halbe Stunde lang angeschaut hatte. Da treffen wir einen Mann, der seelisch wie körperlich aus dem Ei gepellt zu sein scheint. Einen Mann, der aus nichts anderem zu bestehen scheint als aus einer in jeder Hinsicht ... Bericht lesen
American Psycho
Patrick Bateman sieht gut aus, ist gut erzogen und intelligent. Tagsüber sitzt er in ... mehr
seinem Büro in der Wall Street und vergrößert seinen Reichtum. Seine Nächte hingegen verbringt er auf unfaßbare Weise. Er ist ein Serienmörder und lebt seinen ganz eigenen amerikanischen Traum.
American Psycho
Patrick Bateman is twenty-six and works on Wall Street; he is handsome, sophisticated, ... mehr
charming and intelligent. He is also a psychopath. American Psycho is a bleak, bitter, black comedy about a world we all recognize but do not wish to face and it takes us on a head-on collision with America's greatest dream - and its worst nightmare.
American Psycho
Now a major motion picture from Lion's Gate Films starring Christian Bale (Metroland), ... mehr
Chloe Sevigny (The Last Days of Disco), Jared Leto (My So Called Life), and Reese Witherspoon (Cruel Intentions), and directed by Mary Harron (I Shot Andy Warhol). In American Psycho, Bret Easton Ellis imaginatively explores the incomprehensible depths of madness and captures the insanity of violence in our time or any other. Patrick Bateman moves among the young and trendy in 1980s Manhattan. Young, handsome, and well educated, bateman earns his fortune on Wall Street by day while spending his nights in ways we cannot begin to fathom. Expressing his true self through torture and murder, Bateman prefigures an apocalyptic horror that no society could bear to confront.
American Psycho
New York in den 80ern: Patrick Bateman ist ein markenbewusster, erfolgreicher junger ... mehr
Wall-Street-Broker mit sündhaft teurem Appartment, geschmackvoller Designer-Garderobe, Fitness gestähltem Körper, eleganter Vorzeige-Verlobten und williger Geliebten. Nur wenige Wermutstropfen trüben sein perfekt anmutendes Hochglanz-Dasein: Unnötige Störungen beim obligatorischen Kokskonsum auf dem Klo einer In-Disco etwa oder erfolgsverwöhnte Bekannte, die nicht nur die gelungenere Visitenkarte vorweisen, sondern zudem - im Gegensatz zu ihm - einen Tisch im gefragtesten Edelrestaurant der Stadt ergattern. In dieser Welt des schönen Scheins unterscheidet sich Bateman vielleicht nur in einer Hinsicht von seinen austauschbaren Yuppie-Freunden: Er ist ein sadistischer Serienmörder! Mit Vorliebe quält er Frauen, aber auch ein Obdachloser oder sein Kontrahent Paul Allen fallen ihm zum Opfer. Zwar ruft Allens Verschwinden Detective Donald Kimball auf den Plan, doch auch er scheint den American Psycho in Bateman nicht zu erkennen, obwohl der Yuppie mittlerweile immer unverblümter Amok läuft. Oder existieren die blutigen Metzeleien vielleicht nur in Batemanns kranker Phantasie?
American Psycho - Various
Patrick Bateman ist der Archetyp eines Achtzigerjahre-Yuppies. Die Hauptfigur aus dem ... mehr
kontroversen Roman American Psycho von Bret Easton Ellis verkörpert beispielhaft den erfolgreichen Jungmanager, wie er in der vorletzten Dekade des 20. Jahrhunderts allerorten anzutreffen war. Bateman, ein selbstverliebter Pfau und durchgeknallter Psychopath mit blutrünstigen Wahnvorstellungen, leidet an einem ausgeprägten Minderwertigkeitskomplex, den er durch die Anschaffung teurer Konsumgüter zu kompensieren sucht. In seinem oberflächlichen Dasein regieren die Werte der Luxusartikel und des schönen Scheins. Rund zehn Jahre nach der Erstausgabe des Buchs hat Regisseurin Mary Harron den Stoff verfilmt. Sie lässt in ihrem Kinowerk die Welt der Achtziger, wie sie von Ellis beschrieben wird, wiederauferstehen. Und auch der dazugehörige Soundtrack gibt das Lebensgefühl der Ära adäquat wieder und verleiht zudem der Innenwelt des Protagonisten einen tönenden Ausdruck. So vermittelt etwa David Bowies elegische Ballade "Something In The Air" einen Eindruck von Batemans Weltverlorenheit. "Watching Me Fall" von The Cure steht für seine Gefühlsleere. Und der Heavyrock-Hammer "You Spin Me Round" von Dope gibt seinen aggressiven Ausbrüchen, in denen die Lebenslangeweile in zerstörerische Anwandlungen umschlägt, die passende musikalische Gestalt. Stücke von New Order ("True Faith"), Eric B. & Rakim ("Paid In Full") und der Information Society ("What's On Your Mind") erinnern darüber hinaus an die HipHop- und Synthiepop-Stile der Achtziger und schaffen so den historischen Rahmen für die Filmhandlung. --Harald Kepler
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Erfahrungsbericht von Posdole über American Psycho (2000) 12. Oktober 2004
Produktbewertung des Autors:
Humor:
durchschnittlich humorvoll
Spannung:
durchschnittlich spannend
Anspruch:
anspruchsvoll
Action:
wenig
Romantik:
null
Pro:
Christian Bale, vielversprechender Anfang . . .
Kontra:
. . . aber dann (s . Bericht)
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
In „Der Pianist” erzeugte Roman Polanski über einen Zeitraum von gut zwei Stunden eine beängstigende Atmosphäre, einen Raum skrupelloser Normalität, in der die Brutalität zum Maßstab aller Dinge geworden war. In diesem Raum bewegte sich die Hauptfigur, der von Adrien Brody gespielte polnische Pianist Wladyslaw Szpilman, auf einem schier nicht enden wollenden Weg des nackten Überlebens. Erst zum Schluss, als Polanski Szpilman direkt nach dem Krieg im Konzert zeigt, durchflutet den Betrachter eine immense Erleichterung, ein Gefühl der inneren Befreiung und des Wieder-Weinen-Könnens. Erst in diesem Punkt spürt man, oder besser: ahnt man zu spüren, was den Unterschied zwischen dem brutalisierten Lebens-Raum und dem hier durch die Musik Chopins und das Spiel Szpilmans charakterisierten Raum einer ganz anderen Normalität ausmacht. In „Der Pianist” gelang Polanski ein Meisterstück in der Inszenierung dieses frappanten Unterschieds.
Daran musste ich denken, als ich Mary Harrons „American Psycho” etwa eine halbe Stunde lang angeschaut hatte. Da treffen wir einen Mann, der seelisch wie körperlich aus dem Ei gepellt zu sein scheint. Einen Mann, der aus nichts anderem zu bestehen scheint als aus einer in jeder Hinsicht optimierten Hülle, in der eine Art Maschine ihr vorgegebenes Programm abspult. Patrick Bateman (Christian Bale) lebt in einer Designerwohnung und hat einen Designerkörper, den er pflegt – man könnte sagen: bis zum Exzess: Gesichtsmaske, Feuchtigkeitscreme etc. pp. Gesunder Geist, gesunder Körper? Wohl kaum.
Auch Batemans political correctness, seine vornehme Wortwahl, sein Benehmen scheinen mit seinem Äußeren zu korrespondieren. Man beschimpft Juden nicht und es gilt, die großen Probleme der Armut, der Unterdrückung der Frauen etc. pp. in der Welt zu bekämpfen – zensiert er in einer fast schon beiläufigen Art seine jeweiligen Gegenüber. Während in „Der Pianist” die NS-Diktatur einen Raum der Brutalität entfaltet, erzeugt der Wallstreet-Yuppie Bateman überall, wo er auftritt, eine solche kalte, gefühllose Atmosphäre, in der die Konkurrenz mit seinen ihm zu Verwechseln ähnlich sehenden Wallstreet-Yuppies Bryce (Justin Theroux) oder McDermott (Josh Lucas) so weit entwickelt ist, dass man um teure Hochglanz-Visitenkarten wetteifert. Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat die Schönste in Wallstreet-Land.
Bateman ist verlobt, oder so etwas ähnliches, und zwar mit der nichtssagenden Evelyn Williams (Reese Witherspoon), die von Heirat redet. Gleichzeitig treibt es Bateman mit Courtney (Samantha Mathis), der Frau des homosexuellen (oder bisexuellen?) Luis (Matt Ross).
Doch bei Bateman geht es nicht um Liebe, nicht mal um Gefühle beim sporadischen Sex. Bateman will ein Sieger sein, einer, der alles kann, alles beherrscht, in allem der erste ist – ausgestattet mit der entsprechenden moralischen Gesinnung. Seine Sekretärin Jean (Chloë Sevigny) weist er an, Miniröcke und hochhackige Schuhe zu tragen, in einem Ton der Überlegenheit, der Selbstsicherheit und der Bevormundung.
Um diese Macht zu demonstrieren, gabelt Bateman auf der Straße die Prostituierte Christie (Cara Seymor) auf, die eigentlich nicht Christie heißt, der Bateman allerdings in seiner Arroganz und Selbstüberschätzung diesen Namen zuweist. Hinzu gesellt sich ein Callgirl namens Sabrina (Krista Sutton). Später ordert er nochmals Christie und diesmal als weitere Gespielin Elisabeth (Guinevere Turner).
Das alles wäre nicht weiter erwähnenswert, wenn sich in einer der Wohnungen Batemans nicht plötzlich allerlei Leichen tummeln würden. Und Bateman ist derjenige, der etliche Damen und auch einige Herren mit Designer-Axt, Kettensäge und anderen Mordinstrumenten ins Jenseits befördert. Seine Sekretärin Jean entkommt – ohne es zu ahnen – nur knapp diesem Schicksal.
Bateman, führt er ein Doppelleben? Oder sind diese Exzesse und brutalen Morde nur die konsequente Fortführung seines Lebens als kaltblütiger Designer-Yuppie, in dessen Verlauf ebenso ein Obdachloser wie ein Kollege dran glauben müssen?
Die Adaption des heiß umstrittenen Bestsellers von Bret Easton Ellis, in dem über viele Seiten immer neue Gräueltaten Batemans in geradezu exzentrisch-ausführlicher Weise en detail geschildert werden, hinterlässt einen doch etwas fahlen Beigeschmack. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier Mary Harron an dem Anspruch gescheitert ist, nachzuzeichnen, wie sich aus einer bestimmten Lebensart hinter der Fassade einer vordergründig in jeder Hinsicht sauberen political, physical and mental correctness eine Art faschistoide Mentalität breit macht, in der Konkurrenz in jeder Lebenssituation nicht mehr ein wenn auch oft sicherlich brutales, aber dennoch freiheitlichen Regeln folgendes (ernstes) Spiel darstellt, sondern mit dem Ziel der Vernichtung all dessen verknüpft ist, was nicht in das reine Yuppie-Dasein des Protagonisten samt hohem, aber in seiner andere und anderes ausschließenden Hybris passt. Ich kann mir kaum ein anderes Motiv zumindest für diese filmische Adaption des Bestsellers (wenn nicht für den Roman selbst) vorstellen, und Mary Harron äußerte selbst, der Film habe ihr dazu gedient, ihre Angst vor (bestimmten?) Männern zu bewältigen.
Im Unterschied allerdings zu dem genannten Film Polanskis strömt aus dieser Inszenierung nicht eine eiskalte, unbehagliche Atmosphäre der Angst, des permanenten Schreckens und der bis in jeden Winkel präsenten Brutalität, die den Betrachter bald ergreift. „American Psycho” lässt mich relativ kalt, während die avisierte Inszenierung der Kälte sich kaum auf mich übertragen konnte. Alles ist zu perfekt gemacht: Batemans Äußeres, Batemans Inneres, das Produktionsdesign, die Nebenrollen – denn es gibt außer Bateman eigentlich keine Hauptdarsteller – all das ist mir zu rein, zu perfekt in seinem Anspruch, zu sauber, selbst dann, wenn Bateman zur Axt greift und einem Kollegen den Kopf spaltet. Das Blut des Ermordeten wirkt geradezu stilsicher auf dem Weiß des Bodens oder Teppichs. Es passt sich dem Design der Wohnung und des Films insgesamt fast perfekt an. Da ist nichts Rührendes, nichts wirklich Bewegendes, geschweige den Emotionen Auslösendes in „American Psycho”.
Christian Bale, den ich als Schauspieler schätze („Equilibrium”, 2002), passt sich dieser „Stimmung”, die man als Stimmung kaum bezeichnen kann, ebenso nahtlos an. Und genau dies alles macht den Film eben gerade nicht zu einem visuellen Erlebnis, in das man sich hinein vertiefen oder / und von dem man sich distanzieren könnte. Bateman ist eben nicht der Norman Bates (aus Hitchcocks „Psycho” (1960)) der 80er Jahre – eher eine comichafte, emotionslose, aber eben auch allzu ernste und daher kaum ernst zu nehmende Karikatur auf einen Wallstreet-Yuppie, dessen Mentalität erst noch zu ergründen wäre – nach dem Film.
Es wurde oft geschrieben, der Film sei eine Art schwarze Komödie auf amerikanische Werte und Lebensstile, aber selbst in dieser Hinsicht kommt mir der Film nicht näher. Sicher, der oben genannte Visitenkartenvergleich oder auch die musikalischen Vorspiele zu den Morden – Bateman legt z.B. Phil Collins oder Huey Lewis auf, erzählt über diese Musiker, bevor er mordet – geben Beispiele ab für eine Interpretation in diese Richtung. Die Frage ist nur: trifft das dann auch? Mich hat es jedenfalls nicht getroffen, und was hier über Yuppies – auch unter Einbeziehung des etwas überraschenden Endes – gesagt wird, ist nicht gerade neu oder wirklich erhellend.
Für eine gelungene Satire fehlt mir da eben doch der tiefgründige Humor. Man könnte auch sagen: dieser Humor wird allzu fein säuberlich hinter dem ganzen Design des Films versteckt. Das, was sich verbirgt hinter all den schönen Fassaden, dem Wertehimmel und den Macken eines Wallstreet-Yuppies enthüllt sich nicht wirklich.
Wertung: 6 von 10 Punkten.
American Psycho (American Psycho) USA, Kanada 2000, 101 Minuten Regie: Mary Harron
Drehbuch: Mary Harron, Guinevere Turner, nach dem Roman von Bret Easton Ellis Musik: John Cale Director of Photography: Andrzej Sekula Montage: Andrew Marcus Produktionsdesign: Gideon Ponte Darsteller: Christian Bale (Patrick Bateman), Justin Theroux (Timothy Bryce), Josh Lucas (Craig McDermott), Bill Sage (David van Patten), Chloë Sevigny (Jean), Reese Witherspoon (Evelyn Williams), Samantha Mathis (Courtney Rawlinson), Matt Ross (Luis Carruthers), Jared Leto (Paul Allen), Willem Dafoe (Donald Kimball), Cara Seymor (Christie), Guinevere Turner (Elizabeth), Krista Sutton (Sabrina)
Internet Movie Database: http://german.imdb.com/title/tt0144084
Pro: Eindringliche Synthese aus Bildästhetik und schwarzem Humor Kontra: Einige soziale Hemmschwellen werden während des Films unterbewusst neu gesteckt
American Psycho (DvD-Version)
Eines vorweg: für technische Daten zu der DVD schauen Sie bitte in einen der über 230 anderen Berichte. Dies ist ein Spezialbericht!
Ich möchte dieses Meinungsspektrum um eine szenenweise, musikfixierte Filmanalyse bereichern, damit Ihnen eine eventuelle Kaufentscheidung leichter fällt:
Handlung:
Die Hauptfigur Patrick Bateman ist ein smarter, junger Finanzmakler, der in der riesigen Firma seines Vaters „arbeitet“ ... ...der Oberfläche des aalglatten, perfekt gestylten Yuppies im New York der 80er Jahre verbirgt sich ein sadistischer Psychopath“ (Zitat: DVD-Booklet). Ein Mensch, der innerlich so gut wie nichts mehr mit einem Menschen gemein hat, jemand, der seine Seele gegen Prestigeobjekte eingetauscht hat, jemand, der seinen ganz persönlichen, egozentrischen und blutrünstigen amerikanischen Traum lebt.
Eigentlich hat dieser Patrick Bateman alles, wovon der Durchschnittsbürger ...
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Pro: Christian Bale in einer denkwürdigen One-Man-Show Kontra: das Oberflächliche am Satirischen
Eine Irrfahrt sondergleichen. Das Abseitige, das Perverse, das bis zum Anschlag Extreme gehört in Mary Harrons gleichnamiger Buchverfilmung nach Bret Easton-Ellis' Bestseller nicht etwa zum gruseligen Unterton, im Gegenteil, versteht sich ihre Adaption vor allem als satirische - und auf beängstigende Art faszinierende - Destruktion maskuliner Stärke, männlicher Existenz, machoistischer Selbsterfüllung im Amerika der 1980er.
»Es ist der Patrick Bateman ... ...sein, es ist das Psychopathische im Menschen, das Abnormale im Verhalten, das übersteigerte Verzehren nach sexueller Gier und das Ausleben jedweder Phantasie, dessen Beschreibung dieser Film nicht müde wird. Hauptfigur ist eben jener Patrick Bateman (Christian Bale), nicht nur als Sinnbild für den typisierten Yuppie an der Wallstreet zu sehen, sondern gleichermaßen Sinnbild für den moralisch unbegrenzten Menschen. Batemans Körper, seine äußere Hülle, ...
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Pro: Christian Bale und der Charakter den er verkörpert, Aussage des Films Kontra: Hätte vielleicht ein kleines bisschen brutaler sein können, wirkt unentschlossen
...Daten zum Film
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Originaltitel: American Psycho
Alternativtitel: -
Land: USA, Kanada (2000)
Regie: Marry Harron
Länge: ca 97:31 min.
Freigabe: 16
Indiziert: Nein
@ Realjackass
Die beste Version
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So, das ist wiedermal nicht ganz einfach, da man in Deutschland regelrecht mit DVDs zu "American Psycho" überschwemmt wurde, die sich aber alle bei genauer Betrachtung garnicht so ... ...von dem sicherlich bekannten Label Concorde Home Entertainment, welches ja leider bekannt für die nervenden Amarayhüllen sind. Die wohl geläufigste Edition ist die stinknormale mit ausreichend Bonusmaterial, das passende Pendant dazu existiert natürlich auch: die Verleihversion.
Schon eher für den pralleren Geldbeutel geeignet ist die "American Psycho Collection", also Teil 2 inbegriffen und eine "Special Limited Edition", beide sehr schön anzusehen ...
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Pro: Kritik an die Gesellschaft, detailtreue Requisiten und Dialoge, Szenen mit herrlich schwarzem Humor, Christian Bale! Kontra: Buch wesentlich besser, oberflächlich gesehen sehr verwirrende Motive der Morde
Aloha zu meinem erstem Bericht hier überhaupt, welchen ich über den Film "American Psycho" schreiben werde - aber nunja, das ist ihnen ja klar, sonst hätten sie ja gar nicht hier raufgeklickt! ;)
Nun, ich werde ihnen erstmal die grobe Übersicht meines Reports präsentieren:
1. Inhaltsangabe (mit einigen persönlichen Kommentaren)
2. allgemeine Daten
3. Schauspieler und meine Meinung zu ihren Leistungen
4. Atmosphäre des Film
5. Lieblingsszenen
... ...Fazit
Also dann ~ran an's Werk!
1. Inhalt
Wir befinden uns im New York der 80er Jahre... Yuppies - junge, erfolgreiche Unternehmer - sind die treibende Kraft der Riesenkonzerne.
Patrick Bateman ist einer von ihnen: 27 Jahre jung, smart, intelligent, attraktiv und eben erfolgreich. Er ist einfach ein typischer Wall Street-Broker! Typisch...?
Nicht so ganz. Oder ist ein in der Nacht mordender Psychopath für sie typisch? Wohl eher nicht - wenn ...
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Pro: blutig, verstörend, gesellschaftskritisch Kontra: sollte ab 18 sein, manchmal verwirrend, das Buch ist sicher besser
Willkommen bei Mausimausmaus!
„American Psycho“ dürfte wohl fast jedem ein Begriff sein. Auf der Basis des schockierenden Romans von Bret Easton Ellis entstand der gleichnamige Film und über diesen möchte ich Euch berichten.
/// Die obligatorischen Randdaten ///
„American Psycho“
USA, Kanada 2000
Drehbuch: Bret Easton Ellis, Mary Harron,Guinivere Turner
Kamera: Andrzej Sekula
Schnitt: Andrew Marcus
Produzenten: Christian Solomon, Chris Hanley, ... .../// Handlung ///
Die Handlung ist schnell erzählt:
Der 27jährige Patrick Bateman hat alles, wovon man träumt: Er ist jung, extrem attraktiv, sportlich, erfolgreich im Job (er arbeitet an der Wall Street) und vor allem reich. Zwischen dem Plausch mit Kollegen in diversen Luxusrestaurants, in dem standardgemäß die Platinkreditkarte zur Bezahlung gezückt und verglichen wird, wer die exklusivere Visitenkarte hat, einem Rendezvous mit seiner Verlobten ...
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Pro: Darsteller, vor allem Hauptdarsteller, Umsetzung der Lebensgeschichte, Musik (Stimmen) Kontra: keines
..." konnte 2003 an den Erfolg anknüpfen. Für die wichtigste Rolle in "Walk the Line" wurde sie 2006 unter anderem mit dem Golden Globe und dem Oscar für die beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Weitere Filme in denen sie mitgespielt hat waren "Eiskalte Engel" (1999), "AmericanPsycho" (2000), "Sweet Home Alabama" (2002) und "Solange du da bist" (2005).
Ginnifer Goodwin:
Jennifer Michelle Goodwin wurde am 22. Mai 1978 in Memphis geboren. Ihre Karriere begann sie mit einer kleinen Rolle in der Serie Law and Order. Eine wichtige Rolle spielte sie dann in "Mona Lisas Lächeln" neben Julia Roberts.
'*.-.*' Mein Fazit '*.-.*'
Chapeau! Die Hauptdarsteller Joaquin Phoenix als Johnny Cash und Reese Witherspoon als June Carter haben in diesem Film selbst gesungen und auch selbst Instrumente gelernt. Und das meiner Meinung auch sehr gut. Vor...
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...Unter Null
Es gestaltet sich offenbar schwierig, Bret-Easton-Ellis-Romane adäquat zu verfilmen. Scheinen die beiden Filme ?AmericanPsycho?(2000; Regie: Mary Harron,) und ?Die Regeln des Spiels? (2002; Regie: Roger Avary) noch wenigstens teilweise ihren literarischen Vorlagen gerecht geworden zu sein (Schelte haben auch sie bekommen), kann man der Filmfassung des Ellis-Erstlings ?Less Than Zero? allerdings nur eines konstatieren: ?Unter Null? ist das Paradebeispiel eines zu Tode verfilmten Romans.
Wenn Ellis die verzweifelt hedonistische Welt von Kindern reicher Eltern in Los Angeles, einen Lebensstil, unter dessen luxuriöser und ekstatischer Oberfläche die schiere Sinnlosigkeit verborgen ist, beschreibt, so macht er diesen Zustand nachhaltig sichtbar und spürbar, indem er niemanden, auch nicht den sein Unbehagen reflektierenden...
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...über die 80er Jahre, und zweitens steht der Film abseits jeglicher Glaubwürdigkeit hinsichtlich der Beschreibung eines Jahrzehnts und seiner Jugend.
Zwei andere Romane von Ellis wurden übrigens besser für das Kino aufbereitet: ?AmericanPsycho? (2000, R: Mary Harron) und ?Less Than Zero? (1987, R: Marek Kanievska).
Wertung: 2 von 10 Punkten.
Die Regeln des Spiels
(The Rules of Attraction)
USA 2002, 110 Minuten
Regie: Roger Avary
Drehbuch: Roger Avary, nach dem Roman von Bret Easton Ellis
Musik: Tomaandandy
Director of Photography: Robert Brinkmann
Schnitt: Sharon Marie Rutter
Produktionsdesign: Sharon Seymour, Christopher Tanden
Hauptdarsteller: James van der Beek (Sean Bateman), Ian Somerhalder (Paul Denton), Shannyn Sossamon (Lauren Hynde), Jessica Biel (Lara), Kip Pardue (Victor), Thomas Ian Nicholas (Mitchell), Kate...
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