Amiga 1200

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Amiga 1200

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Hier kann die PC Industrie noch viel lernen

5  31.10.2000

Pro:
Ein Rechner mit "Charme", gut durchdacht, ideal für Multimedia, vielseitig einsetzbar, kompakt

Kontra:
Nicht mehr ganz up - to - date, Zubehör ist sehr teuer

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Dexxa990

Über sich:

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 11 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Der Amiga 1200 der Firma Commodore ist für mich immer noch einer der besten Rechner der je gebaut wurde.

Eine kurze Einführung für alle die nicht wissen was ein Amiga ist: Die Amiga Reihe stellte die wohl so ziemlich erfolgreichste Rechnerreihe der 80 er Jahre dar, der Hersteller ging 1994 pleite.

Dieses Modell wurde auch schon gegen Ende der Firma Commodore gebaut, man versuchte wohl an den Erfolg des Amiga 500 anzuknüpfen. Es ist ein All-in-one Gerät, d.h. Fesptlatte, Laufwerke, Motherboard und Tastatur befinden sich alle in der Tastatur. Das hat den Vorteil, das der Rechner sehr klein und kompakt ist, allerdings ist der innere Aufbau sehr dicht und Arbeiten am Gerät werden erschwert, deshalb sollte man sich einen Tower zulegen. Leider wurden PC's immer populärer, Commdore schaffte es nicht mitzuhalten, Entscheidungen wurde zu spät getroffen, der AMiga hinkte den anderen System mittlerweile ein wenig hinterher.

Der A1200 besaß das neue OS 2.0 und den AGA Graphikmodus, somit war das Gerät in der Lage 16.8 Millionen Farben darzustellen. Der A1200 hat einen Motorola Prozessor mit ca. 14 Mhz, was für damalige Verhältnisse schon ganz gut war.

Die Stärken dieses Systems sind das einfach geniale Betriebssytem, welches mit wenig Ressourcen sehr viel aus dem Rechner rausholt. Die OS Software z.B. findet auf unter 10 Disketten Platz, arbeitet mit bereits 4 MB Speicher vernünftig und benötigt nicht mal eine Festplatte um zu funktionieren.

FAZIT: Der A1200 ist für Bastler noch recht interessant, da er sehr gut aufgerüstet werden kann, es gibt immer noch Zubehör zu kaufen. Leider ist dieses System nicht mehr so häufig in Gebrauch, trotz alle dem ist es immer noch ein guter Rechner.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
flatcash

flatcash

19.01.2001 20:07

Die Workbench passt übrigens auf eine 880kB Disk und läuft auch schon mit 2 MB Chip-RAM.

Sys0p

Sys0p

31.10.2000 03:32

teils, teils... zum einen brauchen wir heutzutage tower um unsere wahnsinns 1 GHz cpu's zu kuehlen... zum anderen allerdings sollten sich die heutigen programmierer mal ein beispiel nehmen, an dem was mit nur 64K auf C64 moeglich war. -=Sys0p=-

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