Warum ist eigentlich der Film Amistad nie so berühmt geworden wie Schindlers Liste, obwohl doch auch Amistad vierfach Oskar-nominiert war? Beide Filme sind doch von Steven Spielberg, beide Filme greifen tief in schmerzliche Ereignisse der Geschichte. Wo liegt der Unterschied?
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Erfahrungsbericht von fachmann über Amistad 24.10.2002
Produktbewertung des Autors:
Humor
kein Humor
Spannung
durchschnittlich spannend
Anspruch
anspruchsvoll
Action:
viel
Romantik:
wenig
Pro:
realitätsnah
Kontra:
-
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Warum ist eigentlich der Film Amistad nie so berühmt geworden wie Schindlers Liste, obwohl doch auch Amistad vierfach Oskar-nominiert war? Beide Filme sind doch von Steven Spielberg, beide Filme greifen tief in schmerzliche Ereignisse der Geschichte. Wo liegt der Unterschied?
Ich glaube, den Unterschied findet man schnell, wenn man die Ereignisorte der beiden Filme betrachtet: Schindlers Liste greift einen absolut beschämenden Abschnitt deutscher Geschichte auf, während Amistad ein Jahrhundert weiter zurückreicht und ein trauriges Kapitel amerikanischer Geschichte wiedergibt. Auch wenn es in Amistad im Wesentlichen um typisch amerikanische Leitmotive wie Unabhängigkeit und Freiheit geht, kam der Film in den USA nicht besonders gut an.
Also, worum geht es in Steven Spielberg's Historiendrama Amistad? Im 18. und 19. Jahrhundert florierte der Sklavenhandel von ostafrikanischen Ländern in amerikanische Plantagen. England wurde nicht zuletzt dank des Sklavenhandels zur größten Handelsmacht in dieser Zeit. In Ostafrika entstanden aus Handelsfestungen richtige Sklavenburgen; per Schiff wurden die Sklaven in die neue Welt gebracht.
Amistad war ein Sklavenschiff, in welchem die Sklaven jedoch erfolgreich rebellierten. Die erhoffte Nachhausefahrt endet jedoch an der amerikanischen Ostküste und die Sklaven enden erneut in der Gefangenschaft. Sofort erheben unterschiedliche Parteien ihren Anspruch auf die menschliche Fracht. Nur ein Anwalt namens Baldwin (Mattjew McConaughey) stellt sich auf die Seite der Sklaven, und es gelingt ihm sogar zu beweisen, dass die Sklaven illegal gefangen genommen wurden. Allerdings kommt ihm da der amtierende amerikanische Präsident, der um seine Wiederwahl bangt, in die Quere...
Steven Spielberg hat eine geschickte Zeitfolge für seinen Film gewählt: Der Film beginnt mitten in der Sklavenrebellion auf der Amistad. Erst als Baldwin dem Anführer der Sklaven Cinque (Djimon Hounsou) langsam menschlich näher kommt, wird die wahre Geschichte erzählt. In fast 20 Minuten stellt Spielberg die Geschehnisse in Afrika, der Sklavenburg in Sierra Leone und auf den Sklavenschiffen ohne jeglichen Kommentar dar. Er lässt ganz alleine die Bilder sprechen, und da stockt bei jedem Zuschauer der Atem. Zwischen Wut- und Mitleidgefühlen hin- und hergerissen wird man selbst Zeuge eines traurigen Abschnittes der Geschichte. Für mich war dieser Filmabschnitt der beste im ganzen Film, da doch diese Szenen eindeutig bestätigten: Bilder sagen mehr als tausend Worte.
Genug Lob für Steven Spielberg; Lob natürlich auch für die Darsteller, auch wenn diese meines Erachtens nicht so sehr im Mittelpunkt standen; die Handlung war einfach erdrückend. Djimon Hounsou spielte bravourös den Führer der Sklaven. Im letzten Jahr trumpfte er übrigens wieder in Gladiator auf; wer hat sich noch an ihn erinnert? Anthony Hopkins spielt übrigens den alten Präsidenten Adams; hatte aber meiner Meinung nach eine undankbare Rolle; seine moralische Freiheits- und Unabhängigkeitsrede am Ende war sehr lange und langatmig; da half all seine Ausstrahlung nichts; die Szene war zu lang.
Wenn Steven Spielberg in die Geschichte-Kiste greift, dann lässt er sich bekanntlich viel Zeit. Knappe zweieinhalb Stunden dauert Amistad; keine Minute zu viel, bis vielleicht auf den Schluss. Amistad sollte sich jeder einmal in Ruhe zu Gemüte ziehen; man sieht nicht nur einen hervorragenden und rührenden Film, sondern man holt auch einiges über ein trauriges Kapitel der Geschichte in sein Gedächtnis zurück.
Pro: sehr gute Story gut umgesetzt Kontra: etwas lang
Mit Spannung hatte ich kürzlich auf die Ausstrahlung des Spielberg Films "Amistad" gewartet, denn das Thema dieses Films interessierte mich brennend. Für mich ist Steven Spielberg ein klasse Regisseur, der selbst vor Themen nicht halt macht, den die ameri ...
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Pro: Spricht aktuelle Probleme an; gut erzählt; man kann den Handlung gut folgen Kontra: sehr anspruchsvoll und deshalb nicht für jeden Geschmack
...Ein Meisterwerk von Steven Spielberg!
Der Film fängt ganz düster auf einem Schiff, der Amistad (span. für Freundschaft), an und zwar in einer regnerischen Nacht. Ein farbiger, vermeintlicher Sklave befreit sich und die anderen 'Sklaven'. Nachdem sie si ...
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Story des Films:
Im Jahr 1983 wird ein spanisches Sklavenschiff vor der Ostküste der (gerade neu gegründeten) Vereinigten Staaten aufgebracht. Es stellt sich heraus, dass es eine Revolte der Sklaven gab und sie versucht haben mit dem Schiff in ihre Hei ...
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Ich habe mir heute Abend mit einer Freundin den Film "Amistad" ausgeliehen und bin noch immer zutiefst erschüttert, deshalb will ich auch einen Bericht dazu schreiben.
Der Film spielt in der Mitte des 19. Jahrhunderts und befasst sich mit dem Thema Skl ...
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Eigentlich waren lange Zeit die Filme von Steven Spielberg atemberaubendes, perfekt inszeniertes Popcornkino. Seine Ambitionen haben sich aber längst geändert und mit anspruchsvollen Geschichtsthemen hat er sich in die oberste Filmgarde der Filmemacher ge ...
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Pro: Gute Story und Realistisch! Kontra: Einige Szenen versteht man, wegen der Sprache nicht!
...Hallo Leute!
Habe mir vorgestern den Film Amistad auf DVD angesehen, da ich auch zur Zeit das englische Buch lese. Dazu möchte ich sagen, dass der Film sehr Buchoriginal nachgestellt worden ist, was ja nicht selbstverständlich ist. Der Film handelt von einem Schiff, welches Afrikanische Sklaven im Jahre ~1839 transportiert. Der Film geht etwas über 2 Stunden, und ist ab 12 Jahren freigegeben. Diverse Szenen sind sehr brutal, d.h. man sieht z.B.: wie Afrikanische Sklaven an Ketten brutalst von einem Schiff geworfen werden etc., will jetzt aber nicht alles verraten, weil man scih den Film sonst nicht mehr angucken kann, finde ich! Nachteil ist, Am Anfang z.B.: das man nichts versteht da die Sklaven eine mir unbekannte Sprache sprechen und andere widerum, Spanisch was ich auch nicht verstehe. Was ich aber persönlich langweilig fand war...
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Pro: Gute Soundqualität, gute Hintergrundsgeschichte Kontra: mässige Bildqualität, sehr in die länge gezogen
...Amistad
Produktionsort und ? jahr: USA 1997
Regisseur: Steven Spielberg
Darsteller: Morgan Freeman
Anthony Hopkins
Matthew McConaughey
FSK: 12 Jahre
Länge: 148 Minuten
Bildformat: 2.35:1 (anamorph)
Tonformate: Deutsch (DD5.1)
Englisch (DD5.1)
Untertitel: Englisch, Schwedisch, Dänisch, Deutsch,
Norwegisch, Finnisch, Niederländisch
DVD-Typ: DVD 9
Die Story
Kuba 1839, 53 afrikanische Sklaven meutern das Schiff ?La-Amistad?. Sie machen sich auf Richtung Afrika, werden dann aber kurz darauf von einem US-Kriegsschiff angehalten. Alle werden nach Amerika gebracht und dort wegen Mordes vor Gericht gestellt. In den Sklavereigegnern dieser Zeit finden die Schwarzen wortgewaltige Fürsprecher. Nun beginnt ein zäher Kampf gegen das amerikanische Rechtsystem, welches grösstenteils im Gerichtssall ausgetragen wird...
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Pro: detailliert und sehr spannende Geschichte; beruht auf einer wahren Begebenheit; Kontra: ungeübte Leser könnten bei den Gerichtsverfahren evtl. ein bisschen durcheinander kommen
...Vor ein paar Jahren war ich im Kino zu dem Film ?Amistad? Da mir der Film sehr gut gefallen hat, kaufte ich mir das Buch.
Dieses möchte ich hier nun vorstellen.
Es ist noch anzumerken, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht.
Geschichtlicher Hintergrund!
Die Geschichte um die Sklaven der Amistad, spielt Mitte des 19 Jh. Seit fast Zwanzig Jahren ist der Handel mit afrikanischen Sklaven in der westlichen Hemisphäre verboten.
Schon während des 18 Jh. Hatten die Briten den Import von Sklaven in ihre Kolonien beendet.
1809 untersagten auch die Vereinigten Staaten die Einfuhr von Afrikanern. Im selben Jahr entwarfen die Briten einen Vertrag, der die Gefangennahme von Sklaven auf dem afrikanischen Kontinent und ihren Transport in die eng., amer. und spani. Kolonien verhindern sollte.
Die Amerikaner...
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hilfreich 01.01.1970
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