Anaconda: Offspring

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David Hasselhoff u. John Rhys-Davies machen den Film etwas besser

3  19.07.2011

Pro:
David Hasselhoff, John Rhys - Davies

Kontra:
Schlechte Effekte, Hintergrundmusik, einige Logiksachen

Empfehlenswert: Ja 

JackT100

Über sich: Das Buch "Mord in Trilariant City" von Thomas Tralantry überall, auch als Ebook. Ich bin b...

Mitglied seit:30.03.2010

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 77 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Diesen Bericht habe ich auch bei Yopi unter meinem dortigen Namen Jack100 veröffentlicht.


Nachdem Jennifer Lopez, Jon Voight und Owen Wilson sich gegen eine Riesenschlange im ersten Teil zur Wehr setzen mußten, und im zweiten Teil eine Gruppe von Leuten dies auch tun mußte, wobei es da noch mehr Schlangen gab, wenn ich den Film noch richtig in Erinnerung habe, gibt es einen dritten Teil, dem auch noch ein vierter Teil folgt. Im dritten Teil kämpft diesmal David Hasselhoff gegen die Riesenschlangen, während John Rhys-Davies in einer Nebenrolle zu sehen ist. Das Ergebnis ist jetzt nicht umwerfend, aber auch nicht ganz so schlecht.


Film:

Originaltitel: Anaconda: Offspring
Jahr: 2008
FSK: Keine Jugendfreigabe
Laufzeit: ca. 87 Minuten
Regie: Don E. FauntLeRoy
Darsteller: David Haselhoff, Crystal Allen, Ryan McCluskey, John Rhys-Davies


Story:

In einem Forschungslabor untersucht man riesige Schlangen, die man gezüchtet hat, um ein Heilmittel gegen Krankheiten zu finden. Aber durch einen Fehler von Murdoch (John Rhys Davies), welcher das Ganze finanziert, und der sich eine Schlange genauer anschauen wollte und diese dabei reizt, brechen diese aus, töten mehrere Leute und entkommen in die Freiheit. Eine schwerbewaffnete Truppe unter der Leitung von Hammett (David Hasselhoff) soll, in Begleitung der Wissenschaftlerin Amanda (Crystal Allen), die Schlangen töten, bevor sie größeren Schaden anrichten können. Aber die Schlangen machen es der Gruppe nicht einfach, und im Laufe der Jagd wird diese auch immer kleiner. Können sie die Schlangen aufhalten?


Darsteller:

David Hasselhoff spielte in der Serie "Knight Rider" mit, die ihn berühmt machte, und ist auch in Filmen wie "Tigerman", "Wings Of Freedom" und "Legacy - Tödlicher Einsatz in Manila" zu sehen.

Crystal Allen ist auch in der Fortsetzung "Anacondas: Trail Of Blood" zu sehen.

Ryan McCLuskey spielte auch in "Marksman" oder "The Contract" mit.

John Rhys-Davies ist in "Jäger des verlorenen Schatzes", "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" sowie der "Herr der Ringe" Trilogie zu sehen.


Regie:

Don E. FauntLeRoy führte auch bei der Fortsetzung "Anacondas: Trail Of Blood" sowie bei "Urban Justice" oder "Mercenary For Justice" Regie.


Meinung:

Es ist schon lange her, daß ich die ersten beiden teile gesehen habe. Das macht aber nichts, nimmt der Film doch nur wenig Bezug auf die Vorgänger und bildet mehr einen eigenständigen Film, dem man gut folgen kann. Zudem mit David Hasselhoff und John Rhys-Davies im Cast war das Interesse doch geweckt. Allerdings ist das Ergebnis des Filmes nicht ganz so überzeugend. Schon zu Beginn zweifelt man etwas und hofft, daß der Film nicht so weitergeht. Die erste Actionszene, in der auch gezeigt wird, daß Hammet, gespielt von David Hasselhoff, ein harter Typ ist, ist kaum zu sehen, sprich, man kann nichts erkennen, ein zu hektischer Schnitt und Nahaufnahmen verhindern dieses. Allerdings ändert sich dieses in den anderen Szenen, und man kann doch sehen, was vor sich geht, wobei die hohe Altersfreigabe doch gerechtfertigt ist, denn der Film bietet einige harte Szenen. So werden Leute aufgespießt, die Köpfe abgebissen oder sonstetwas angetan, was, trotz meist schlechter Computereffekte, doch brutal ist. Es wird viel geschossen und Explosionen gibt es auch zu sehen im Film. Auch Spannung hat der Film, sind einige Szenen doch gut in Szene gesetzt, auch wenn man weiß, daß gleich wohl etwas passieren wird. Manchmal ist das Ganze auch unerwartet inszeniert, so daß der Zuschauer nicht darauf vorbereitet ist.

Wie schon erwähnt, sind die Computereffekte nicht so toll. Man sieht, daß die Schlangen per CGI erstellt sind, was allerdings wenig störend ist, wird doch versucht, diese so wenig wie möglich zu zeigen. Aber auch sonst gibt es Szenen, die nicht ganz so von der Inszenierung rüberkommen, wie erwartet. So gibt es eine Autoszene, in denen man sieht, wie die Beteiligten sich unterhalten. Der Hintergrund passt aber nicht zu der Szene und ist wohl im Studio gedreht worden. Auch sind es zwei Autos, und während man die Leute im ersten auto sieht, müsste man im Hintergrund das andere Auto sehen, was aber nicht so ist. Ebenso gbt es einige Dinge, die nicht ganz nachvollziehbar sind. So gibt es einen Unfall mit dem Jeep, bei dem die Fahrerin rausgeschleudert wird und sich das Bein bricht. Aber das Auto fällt zur Fahrerseite, und es sieht so aus, daß dies gar nicht möglich ist, so rauszufallen, wie die Frau es tut. Zudem ist sie auch noch angeschnallt gewesen, soweit es erkennbar war. Eine weitere Szene ist die, wo sich die Wissenschaftlerin fragt, was sie getan hat und man in einer Rückblende die Leute sieht, die schon getötet wurden. Bei dem ersten kann sich die Frau aber nicht erinnert haben, war sie doch gar nicht dabei, als dieser getötet wurde.

Was ziemlich nervig ist, ist die Hintergrundmusik. Sie passt überhaupt nicht zum Film und klingt furchtbar, was sich besonders im Vorspann bemerkbar macht. Man bekommt auch das Gefühl, als wäre es Musik für Filme, die nicht ein großes Budget haben und dann mal eben aus dem Archiv gekramt wird, damit man es für einen aktuellen Film verwenden kann. Die Kosten für den Film wurden wohl niedrig gehalten, bekommt man hier doch meist auch nur Wald zu sehen, spielt der Großteil des Filmes doch dort, aber es wirkt nicht störend.

Was die Schauspieler angeht, so bekommt man eben nur die schon zwei genannten bekannten Stars zu sehen. David Hasselhoff spielt seine Rolle des toughen Hammett gut und überzeugend, ebenso John Rhys-Davies, der hier aber weniger als Hasselhoff zu sehen ist, seine Rolle aber damit meistert, wie man es eben von ihm kennt. Crystal Allen orgt für die Optik, sieht gut aus, darf sich im Schlamm wälzen oder verschwitzt herumlaufen, immer nur mit einem Shirt bekleidet. Aber sie kann auch schauspielern, ebenso Ryan McClusky. die anderen sind auch nicht schlecht, haben aber meist kleine Rollen, wobei der Jägertrupp eben aus Leuten besteht, die sich für das Beste halten, und die Darsteller diese eben auch so verkörpern. Aber dessen Rollen sind eben zu klein und mehr Standardmäßig, als daß diese viel bieten können an schauspielerischer Leistung.

Die deutsche DVD ist ungeschnitten und bietet auch eine hörbare Synchro, wobei David Hasselhoff hier nicht seine bekannte Synchronstimme hat, wie man es aus anderen Filmen kennt. Das Ganze wirkt etwas gewöhnungsbedürftig, fällt dann aber nicht weiter auf.

"Anaconda: Offspring" ist ein Film, den man sich anschauen kann, auch wenn dieser nicht ganz gelungen ist von den Effekten oder der Hintergrundmusik. Große Erwartungen sollte man an den Film nicht haben, aber eine Empfehlung gibt es trotzdem.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
miss_chocolate

miss_chocolate

01.11.2011 10:29

kenn ich :)

EmskoppEL

EmskoppEL

19.07.2011 10:31

bh

jane_pacholke

jane_pacholke

19.07.2011 10:28

OK, zwei Teile haben echt schon gereicht. Und das man bei dritten Teil dann die Haselnuss Hasselhoff holt, ist echt nicht weltbewegend. Aber toller Bericht. BH!

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