Teil 4 geht da weiter, wo Teil 3 aufgehört hat
20.07.2011
Pro:
Crystal Allen, John Rhys - Davies
Kontra:
Special Effects, teils der Storyverlauf
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Humor
Spannung
Action:
Romantik:
mehr
 JackT100
Über sich:
Das Buch "Mord in Trilariant City" von Thomas Tralantry überall, auch als Ebook. Ich bin b...
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Diesen Bericht habe ich auch bei Yopi unter meinem dortigen Namen Jack100 veröffentlicht.
Nachdem Jennifer Lopez, Jon Voight und Owen Wilson sich gegen eine Riesenschlange im ersten Teil zur Wehr setzen mußten, und im zweiten Teil eine Gruppe von Leuten dies auch tun mußte, wobei es da noch mehr Schlangen gab, wenn ich den Film noch richtig in Erinnerung habe, durfte David Hasselhoff im dritten Teil gegen die Riesenschlangen kämpfen. Ein vierter Teil folgte, diesmal wieder mit Crystal Allen als Amanda, welche sie im dritten Teil verkörperte, sowie John Rhys-Davies, der hier wieder nur in einer kleinen Nebenrolle zu sehen ist, aber dafür wohl ordentlich Geld kassiert hat. Neu hinzugekommen ist Linden Ashby, welcher auch in "Mortal Kombat" oder mit Kevin Costner in "Wyatt Earp - Das Leben einer Legende" zu sehen ist. Ansonsten hat sich bei dem Film, für den Don E- FauntLeRoy, welcher auch beim dritten Teil schon Regie führte, verantwortlich ist, nicht viel verändert.
Film: Originaltitel: Anacondas: Trail Of Blood Jahr: 2009 FSK: 16 Laufzeit: ca. 84 Minuten Regie: Don E. FauntLeRoy Darsteller: Crystal Allen, John Rhys-Davies, Linden Ashby, Ana Ularu
Story:
Der reiche, aber kranke Murdoch (John Rhys-Davies) hofft noch immer, daß ein Mittel ihm helfen kann, die Krankheit, welche er hat, zu besiegen. Nachdem zuvor bei einem Forschungsprojekt (siehe Teil 3), die Schlangen, mit denen experimentiert wurde, entkommen sind, aber gestoppt wurden, bevor größerer Schaden angerichtet werden konnte, hört er nichts mehr von einem Wissenschaftler, der die Experimente weiterführt. Dieser ist aber in der Zwischenzeit von einer Riesenschlange, mit der er experimentiert hat, getötet worden. Murdoch entsendet ein Team, um die Forschungsergebnisse sicherzustellen und den Wissenschaftler zu töten, vermutet er doch einen Verrat. Gleichzeitig sollen die Leute auch Amanda (Crystal Allen) töten, da diese zuviel weiß. Diese ist im Wald mit zwei Männern unterwegs und trifft auf einen verirrten Mann, mit dem Amanda auch vor der Riesenschlange, die im Wald sich befindet, entkommen kann. Gleichzeitig ist aber auch ein Team von Wissenschaftlern unterwegs, da sie von ihren Kollegen nichts mehr gehört haben, die etwas im Wald gefunden haben. Im Lager angekommen finden sie erst niemanden vor, obwohl Jackson (Linden Ashby) einen Toten zuerst gesichtet hat. Später finden sie auch die anderen, die tot bei der Ausgrabungsstätte liegen. Nur einer hat überlebt und ist schwerverletzt. Die Gruppe trifft auf Amanda und ihren Begleiter, aber auch auf Murdochs Leute. So müssen sie nicht nur gegen diese Leute kämpfen, sondern auch gegen die Riesenschlange, die es auf sie abgesehen hat. Werden Amanda und die anderen gegen die Schlange und Murdochs Leuten bestehen können und diese ausschalten?
Darsteller: Crystal Allen spielte auch in "Anaconda 3: Offspring" mit.
John Rhys-Davies ist ebenfalls im dritten Teil "Anaconda 3: Offspring" zu sehen. Er spielte aber auch in "Jäger des verlorenen Schatzes", "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" sowie der "Herr der Ringe" Trilogie und auch in der Serie "Sliders" mit. Linden Ashby ist in "Mortal Kombat" und "Wyatt Earp - Das LEben einer Legende" zu sehen. Außerdem spielte er auch in "Sniper 2" oder "Resident Evil: Extinction" mit.
Ana Ularu ist in "Lost And Found" zu sehen.
Regie: Don E. FauntLeRoy führte auch bei 2Anaconda 3: Offspring" Regie und auch bei "Mercenary for Justice".
Meinung:
Teil 4 geht da weiter, wo Teil 3 aufgehört hat und bewegt sich sonst auch fast gleich. Hauptsächlich spielt sich das Ganze, wie Teil 3 auch, in einem Waldgebiet ab, nur ab und an bekommt man mal ein Haus oder ein Camp zu sehen. Ist aber wenig störend, versucht man doch so eine gute Atmosphäre aufzubauen, die für den Film wichtig ist, was auch gelingt, auch wenn man wohl so einen Drehort gewählt hat, um das Budget, was wohl, genauso wie bei Teil 3, nicht sonderlich hoch war, gering zu halten. An brutalen Szenen kommt man in diesem Film auch nicht vorbei, wobei diese nicht so zahlreich und extrem sind wie in Teil 3, aber ihre Wirkung auch nicht verfehlen, auch wenn die Special Effects doch sehr offensichtlich wie bei Teil 3 sind, in Bezug auf die Schlange und auch auf die Autofahrszenen, wenn während der Autofahrt man sich unterhaltet, der Hintergrund dann aber so aussieht, als hätte man es im Studio gedreht. Meist wird geschossen, wobei Crystal Allen als Amanda auch mal in John Woo Manier einen Gegner erschießen darf und dabei auch nicht mit Munition spart. Ein anderer wird in die Luft gesprengt, und zum Schluss gibt es noch einen Kampf auf einem fahrenden Auto. Die Hintergrundmusik passt sich, im Gegensatz zum dritten Teil, doch besser an, aber ist immer noch nicht so toll und hat auch mehr den Standardklang, den man bei solchen Filmen immer hört als Hintergrundmusik.
Einige Dinge bleiben nicht ganz verständlich. So gibt es wieder eine Rückblende durch Amanda, wo man sieht, wie einige Leute getötet werden. Dies ist aus dem dritten Teil und war dort auch schon zu sehen, wobei hier wieder die Szene auftaucht von dem einen Wissenschaftler, welcher zu Anfang getötet wurde im dritten Teil, bei dem Amanda aber nicht dabei war und gar nicht wissen dürfte, wie dieser umgebracht wurde. Die Freundschaft bei Murdochs Leuten ist auch nicht sonderlich groß. So werden diese von der Schlange verfolgt, einer stolpert, woraufhin ein anderer an ihm vorbeiläuft und einen Witz macht, woraufhin dieser ihm ins Bein schießt und wegrennt, dabei noch einen Spruch ablässt. Der andere wird kurz darauf von der Schlange getötet, wobei nicht ganz verständlich ist, warum dieser mit seinem Maschinengewehr in die Luft schießt und nicht auf die Schlange selber. Auch der Part, daß einer der Leute, von denen Amanda zu Beginn begleitet wird, für Murdoch arbeitet und dann die Seite wechselt, um für den Anführer von Murdochs Trupp zu arbeiten, passt nicht wirklich, kam die Figur auch nur kurz im Film vor und wirkt auch unpassend, allerdings wollte man wohl etwas mehr Story in den Film einbringen. Crystal Allen als Hauptdarstellerin sieht wieder gut aus und läuft diesmal in einem dunklen Shirt und Jacke herum. Aber sie bietet schauspielerisch etwas und überzeugt erneut wieder in der Rolle der Amanda. John Rhys-Davies hat hier wieder eine kleine Nebenrolle, die er aber auch wieder, wie im dritten Teil, gut rüberbringt, versteht er doch etwas von der Schauspielerei, auch wenn die Filme, in denen er mitspielt, qualitätsmäßig doch manchmal weit auseinanderliegen, sprich, mal ist er in teuren Filmen zu sehen, dann wieder in B-Movies, die entweder noch gut sind oder weniger gut ankommen. Linden Ashby spielt ebenfalls gut und darf auch zum Schluss etwas aktiver werden und für Action sorgen. Alle anderen sind gut bis Mittelmaß, aber deren Rollen sind meist zu klein, als daß sie schauspielerisch viel zeigen können.
Die deutsche DVD ist ungeschnitten und bietet auch eine gute Synchronisation, wobei hier John Rhys-Davies eine andere Synchronstimme als im dritten Teil hat, wenn ich mich nicht verhört habe. Teil 4 der Anaconda Reihe kann wie Teil 3 unterhalten, wobei die Erwartungen aber nicht zu hoch sein sollten. Noch anschaubar und daher auch eine Empfehlung.
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24.07.2011 10:47
würde ich mir ansehen
20.07.2011 23:12
da gab es einen dritten teil?! mit david hasselhoff???!!!! herrje... gruss hans
20.07.2011 11:44
wusste gar nicht, dass es davon überhaupt fortsetzungen gibt! Danke :)