Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
lebensnahe Figuren, wunderschöne Musik, geschichtlicher Hintergrund |
| Kontra: |
nix |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Als wir kürzlich Besuch von 2 kleineren Kindern (6 und 9) hatten, wurde nach dem Spielplatz und vor dem Abendbrot jeden Tag am späten Nachmittag ein Zeichentrickfilm geschaut. Die meisten waren aus dem Hause Disney, denn da haben wir eine umfangreiche Sammlung an VHS aus der Zeit, als unsere Kinder klein waren. Allerdings muss sich auch der Film, den wir am ersten Abend sahen, aus dem Hause 20th Century Fox, nicht verstecken. Im Gegenteil, "Anastasia" habe ich schon vor 7 oder 8 Jahren (so lange haben wir das Video schon) gern gesehen. Und auch diesmal schaute ich mit und war wieder von seinem Zauber gefangen.
Im Jahre 1916 gibt es am russischen Zarenhof ein rauschendes Fest. 300 Jahre ist die Familie Romanow auf dem Thron. Doch der böse Zauberer Rasputin, der gerade aus der Verbannung zurückgekehrt ist, will sich an den Romanows rächen und verflucht die ganze Zarenfamilie. Kurze Zeit später bricht die Oktoberrevolution aus. Das Volk stürmt den Zarenpalast und Zar Nikolai und die meisten anderen Familienangehörigen werden getötet. Nur Großfürstin Marie und Anastasia können sich durch Hilfe von Bediensteten retten. Doch sie verlieren sich und seit dem fehlt von Anastasia jede Spur. Die Großfürstin flieht nach Paris und setzt von dort aus eine hohe Geldsumme für das Finden von Anastasia aus.
10 Jahre sind inzwischen vergangen. Die 18-jährige Anya ist in einem Waisenhaus groß geworden. Sie kann sich nicht an die Zeit vorher erinnern. Einzig ein Anhänger, den sie schon trug als sie gefunden wurde, mit der Gravur "Zusammen in Paris", lässt darauf schließen, dass es da mal Menschen gab, die sie liebten. An einem Wintertag, zu dem sie eigentlich zum Arbeiten in eine Fischfabrik losgeschickt wurde, macht sie sich auf den Weg nach St. Petersburg, um von dort aus irgendwie nach Paris zu gelangen. Sie hofft dort ihre wahre Identität zu finden.
Der Zufall will es, dass sie in den ehemaligen Zarenpalast gerät. Dort erinnert sie sich an ein großes Fest und trifft auf Dimitri und Vladimir, die ihr Geld mit Schwindeleien und dem Fälschen von Papieren verdienen und gerade in einem Theater junge Frauen vorsprechen ließen. Sie wollten eine finden, die sie als Fürstin Anastasia schulen könnten, um sie der Großfürstin als die verlorene Enkelin zu präsentieren und die Belohnung zu kassieren. Als sie Anya sehen, wissen sie, das ist die Einzige, mit der sie es schaffen können. Sie sagen ihr, dass sie wahrscheinlich die vermisste Anastasia ist (was sie allerdings selbst nicht glauben).
Der charmante Schwindler Dimitri, der bis 1916 als Küchenjunge im Zarenpalast diente, erzählt ihr alles über die Zarenfamilie. Anya, die einfach nur hofft, ihre Familie wieder zu finden, macht sich mit ihnen auf den Weg nach Paris. Doch plötzlich erinnert sich Anastasia an Dinge, die Dimitri ihr nicht beigebracht hat. Außerdem taucht der tot geglaubte Rasputin mit neuen Racheplänen auf und versucht Anya zu töten...
Ach war das wieder mal ein schöner Film-Abend. Ich habe diesen Film jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr gesehen. Zusammen mit den Kindern saß ich selbst wieder wie ein Kind davor. Die gezeichneten Darsteller sind spektakulär umgesetzt und wirken sehr lebensnah. Auch die Synchronisation ist gut gewählt, die Stimmen passen wunderbar zu den Figuren. Der Film selbst wird von einer traumhaften Musik getragen. Es ist ein Märchen welches klassische und neuzeitliche Elemente gekonnt miteinander verbindet. Wie in jedem Märchen gibt es dabei auch einige sehr grausame Szenen. Alles was mit Rasputin zu tun hat ist sehr düster und gruselig. Gut, nicht ganz alles, die kleine weiße Fledermaus - ganz süß und mit traumhaft großen Ohren, Rasputins Diener, ist es die diese Düsternis immer wieder kindgerecht auflockert. Manch einer mag hier sagen, Rasputin ist überhaupt nicht kindgerecht. Da möchte ich ein bisschen widersprechen.
Ich finde es ist so gar eine äußerst passende Darstellung zum kindlichen Vorstellungsvermögen. Das Böse ist hässlich und grausam, so ist doch die Vorstellung unserer Kinder, die behütet sind und von denen wir in jungen Jahren ganz gut alles Böse fernhalten können. Dass das Böse auch in lieblicher Hülle kommen kann, mussten meine und auch meine Gastkinder bis jetzt glücklicherweise nicht erfahren.
Der Film ist ohne Altersbeschränkung. Das finde ich dahingehend in Ordnung, wenn kleinere Kinder ihn mit den Eltern oder anderen vertrauten Erwachsenen zusammen ansehen und danach mit den Kindern darüber gesprochen werden kann. Und sollten sie merken, dass die Rasputin-Szenen das Kind doch zu sehr mitnehmen, können sie ja auch noch mal abmildernd eingreifen. Kinder einfach so vor einen Trickfilm (oder auch anderen Film) zur Unterhaltung zu setzen, fand ich von jeher verantwortungslos.
Wie bereits erwähnt, befindet sich das Video schon einige Jahre in meinem Besitz. Angeschaut wurde es in dieser Zeit vielleicht so an die 20 Mal. Nun weiß ich nicht, ob das an unserem Videorecorder liegt, den nach 12 Jahren noch immer Top funktioniert oder an der VHS Kasette. Auf jeden Fall kommt der Film noch immer in äußerst guter Qualität rüber, rauscht nicht und hat auch keine Hänger. Tja, Ich vergebe dem Videofilm Anastasia die Höchstpunktzahl. Für die Umsetzung, den Lehrgehalt mit geschichtlichem Hintergrund, die Musik, die Qualität und den wunderschönen Familienabend.
Regie: Don Bluth, Gary Goldman
20th Century Fox, USA 1997, Länge 94 Minuten
Fazit: Den werde ich wohl immer mal wieder anschauen!
| weitere Erfahrungsberichte |
Zeichentrick mit geschichtlichem Hintergrund
Bewertung für Anastasia von
Tammy
Pro: s.o.
Kontra: s.o.
Vor kurzem habe ich mir den Film von meiner kleinen Schwester ausgeliehen und war sofort begeistert.
Zuerst möchte ich aber näher auf den Inhalt des Films eingehen.
Der Film beginnt mit einem prachtvollen und farbenfrohen Fest. Wir schreiben das Jah ...
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sehr hilfreich
30.10.2000
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ein kleines Märchen...
Bewertung für Anastasia von
Sweeteye
Pro: schöne Geschichte
Kontra: ---
...Hallo zusammen,
ich möchte nun über einen Film aus meiner Sammlung berichten. Ich möchte von dem Film Anastasia erzählen. Es handelt sich dabei um einen Trickfilm für Kinder der in der Russischen Revolution spielt. Mittelpunkt des Films ist das verschw ...
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sehr hilfreich
15.09.2004
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Schön aber dumm
Bewertung für Anastasia von
starfax
Pro: schöne Bilder
Kontra: oberflächliche Erzählweise, schlechte Musik
Wie gut, daß Disney Maßstäbe setzt und man sich nicht mit diesem Mittelmaß zufriedengeben muß... DIE STORY Der böse Zauberer Rasputin verflucht die russische Zarenfamilie Romanow, woraufhin das Volk rebelliert und die Romanows fliehen müssen - irg ...
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sehr hilfreich
08.04.2002
(19.09.2003)
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Mein Lieblings-Disney ist gar kein Disney!
Bewertung für Anastasia von
corinna_ziva
Pro: Musik, Animation, Dimitri
Kontra: Rasputin
Ja, denn "Anastasia" ist zwar auch eine wundervoll animierte Trickfilm-Produktion mit Musik von allergrößter Musical-Qualität, stammt aber nicht aus dem Hause Walt Disneys, sondern von 20th Century Fox. Das habe ich eben gerade erst bei einem Blick auf di ...
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sehr hilfreich
20.12.2001
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Für alle Zeichentrick-Fans ein Muß
Bewertung für Anastasia von
Rika100000
Pro: Wunderschöne Geschichte, Musik, einfach alles
Kontra: Nichts
Letzten Freitag war ich alleine zu Hause und da ich mich nicht langweilen wollte, habe ich mir einfach mal wieder einen schönen Zeichentrickfilm aus der Bücherrei ausgeliehen. Nach einigem Überlegen fiel meine Wahl auf Anastasia, denn den Film wollte ich ...
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sehr hilfreich
11.06.2001
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