Androcon
29.06.2000
Pro:
läuft auf jedem PC
Kontra:
Befehlsgebung recht kompliziert
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Grafik
Sound
Multiplayer:
Bedienung
mehr
 JulianLeyh
Über sich:
Mitglied seit:22.04.2000
Erfahrungsberichte:18
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 12 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet
Bei ANDROMEDA CONNECTION (oder auch ANDROCON) handelt es sich um die nichtkommerzielle SF-Simulation eines Universums (mit Rollenspielelementen), dessen Großraumstruktur auf Galaxienhaufen basiert. In solch einem Galaxienhaufen, welcher aus Hunderten von Galaxien bestehen kann und einen Durchmesser von mehreren Millionen Parsec hat, agieren jetzt die Spieler. Jede Galaxie hat einen Durchmesser von bis zu 70000 Parsec und kann aus mehreren hunderttausend Sternen, Planetensystemen, Planeten, Monden, Dunkelwolken, Supernovaen, Neutronensternen, Black Holes usw. bestehen. Bei den Himmelsprojektionen und Karten handelt es sich um echte Ausschnitte aus einem der ANDROCON-Universen. Keiner der Punkte (und sei er noch so klein, oder noch so schlecht abgedruckt) stellt weniger als mindestens eine Sonne dar.
Außerdem möchte ich hier noch besonders darauf hinweisen, daß die Raumschiffe, die von den Spielern geflogen werden, zuvor von diesen selbständig konstruiert und bei einer Werft in Auftrag gegeben (und nicht etwa aus vorgefertigten Einzelmodulen zusammengesetzt) werden müssen. Wenn das den SF-interessierten Leser nicht reizt... Jeder Besitzer eines PCs (ab 386er und 2 MB RAM; DOS, Windows oder Linux) kann Spiel-Master werden. In solch einer PC-Version (es gibt Androcon auch für SUN-OS und ALPHA-Maschinen) sind viele Lebensformen und mehrere hundert Spieler zugelassen. Die Spieler können eigene Raumschiffe, Förderroboter, (Raum-)Stationen und sogar Werften konstruieren sowie Kolonien gründen. Den Ambitionen des einzelnen Spielers sind dabei (fast) keine Grenzen gesetzt. Ob er sich nun der Forschung, dem Handel, dem Piratentum, dem Militär, einer der vielen Wirtschafts- oder sonstigen Organisationen verschreibt, Planeten und Rohstoffmonde ausbeutet, Planeten besiedelt usw., bleibt allein seiner Fantasie überlassen.
Die Simulation kann per Brief (also auf Papier), per Diskette, per E-Mail und per Modem/Mailbox gespielt werden. Ein Computer kann für den einzelnen Spieler zwar von Nutzen sein, ist aber nicht erforderlich. Das Einrichten von Spielern und Kreieren des Rollenspielhintergrundes ist nur dem jeweiligen Spiel-Master erlaubt, welcher als einziger einen Computer besitzen muß. Die Rollenspielelemente leben aber auch sehr stark von der Mitwirkung und den Ideen der einzelnen Spieler. Das Simulationssystem ist recht allgemein gehalten (vorkommende Namen von Raumschiffen, Personen, Lebensformen, Orten usw. werden z. B. von den Spielern frei gewählt und nicht von der Simulation vorgegeben), so daß sich jeder Spieler in der Rolle eines oder mehrerer Raumschiffkommandanten wohlfühlen kann; ob er nun aus dem ST, SW, B5, PR, RD, RP oder sonst einem Bereich kommt. Wichtig ist nur ein allgemeines Interesse an SF. Personen, die einen Mangel an Fantasie aufweisen oder die erwarten, daß ihnen alles vorgekaut wird, sollten sich lieber nicht in die Weiten eines ANDROCON-Universums vorwagen, denn in der Anleitung steht nur das Nötigste (weitergehende Informationen gelten als Erfahrungsschatz des jeweiligen Spielers). Gleiches gilt für Leute, für die die Welt, in der sie leben, an den oberen Schichten unserer Atmosphäre endet, denn diese Simulation ist (mindestens) dreidimensional.
Weiterhin wäre noch zu erwähnen, daß die jeweilige Partie mit dem Rollenspielhintergrund, welchen der Master vorgibt, steht oder fällt. Er kann ungemein viel daraus machen - oder auch gar nichts. Auch eine bestimmte Spielerdichte ist wichtig, denn es werden keine Raumschiffe vom Computer gesteuert. Alle Schiffe, Stationen, Kolonien, Werften oder Förderroboter werden von echten Spielern (oder dem Master) gesteuert (was ja auch einen starken Reiz ANDROCONs ausmacht). Bei wenig Spielern sollte die Anzahl der eingerichteten Lebensformen daher höchstens zwei betragen. Außerdem sollten die Heimatsysteme in diesem Fall nicht weiter als 4000 Parsec voneinander entfernt liegen, damit genügend Interaktion zwischen den Spielern stattfindet.
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
Das könnte Sie interessieren
Verwandte Tags für Andromeda Connection (PbEM)
|
|
21.11.2004 04:23
geklaut http://www.toppoint.de/~schnack/androcon.htm
14.08.2002 16:09
der Text ist von A-Z von der ANDROCON-Homepage kopiert. Wie wärs mit eigenen Erfahrungen? Von mir gibt es nur ein n.h.