Dies ist endlich mal wieder ein Beitrag aus der Reihe carmen’s Tonight Film-Tip für ein starkes Drama, das heute Abend auf Kabel 1 läuft.
Laut Statistik wir d in den USA alle zwei Minuten eine Frau vergewaltigt und alle sechs Minuten eine Vergewaltigung angezeigt. Nur 70 % davon kommen zur ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von carmen über Angeklagt (Film) 07.05.2003
Produktbewertung des Autors:
Humor
kein Humor
Spannung
durchschnittlich spannend
Anspruch
anspruchsvoll
Action:
null
Romantik:
null
Pro:
grandiose Darsteller, ernstes Thema
Kontra:
nichts
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Dies ist endlich mal wieder ein Beitrag aus der Reihe carmen’s Tonight Film-Tip für ein starkes Drama, das heute Abend auf Kabel 1 läuft.
Laut Statistik wir d in den USA alle zwei Minuten eine Frau vergewaltigt und alle sechs Minuten eine Vergewaltigung angezeigt. Nur 70 % davon kommen zur Anzeige und davon wiederum werden nur 50 % verurteilt. Das war vor 20 Jahren noch anders.
** Die Geschichte ** Sarah Tobias (Jodie Foster) ist der Alptraum jeder Schwiegermutter: flippig, ungezügelt, leichtlebig. Sie braucht manchmal schon tagsüber einen Drink, um auf die Reihe zu kommen, zieht sich öfter einen Joint rein und findet es normal, einige Bier und Hasch zu konsumieren, bevor sie allein in eine Bar geht. Spärlich bekleidet.
Diese junge Frau läuft eines Nachts verzweifelt aus einer Bar auf die Straße, die Kleider zerrissen, nachdem sie angeblich von drei Männern auf dem Flipper vergewaltigt wurde, während eine Menschenmenge zusah und Beifall klatschte. Die stellvertretende Bezirks-Staatsanwältin Kathryn Murphy (Kelly McGillis) nimmt sich des Falles an und bemängelt sofort den hohen Alkoholspiegel des Opfers, so, als wolle sie sagen: Na, kein Wunder! und Wer weiß, ob das überhaupt eine Vergewaltigung war?
Routiniert zieht die Murphy die erste Anhörung durch und beginnt mit den Ermittlungen. Doch die gestalten sich schwierig, denn niemand will etwas gesehen haben. Selbst Sarahs Freundin Sally (Ann Hearn) traut sich nicht, irgendwas zu sagen, hat aber eigentlich auch nichts gesehen, der Wirt hat sich nicht darum gekümmert, was im Hinterzimmer passierte, und andere schweigen oder mauern. Und das Opfer? Sarah ist nicht gerade sympathisch oder verschüchtert, sondern trotzdem selbstbewußt und fordernd.
Eine schwierige Entscheidung für Kathryn Murphy, die ihre Felle davonschwimmen sieht. Für sie ist der Fall eigentlich kein Fall, denn sie kann nichts beweisen und kann ihn nicht gewinnen, weil sie die Zeugin nicht für überzeugend hält. Deshalb will sie mit den Anwälten der Täter einen Deal aushandeln. Man einigt sich schließlich auf „gefährliche Körperverletzung“ und die drei Männer bekommen 2 bis 5 Jahre Gefängnis. Doch Sarah ist entsetzt, denn sie und ihre Geschichte blieben dabei auf der Strecke.
Als die junge Frau dann auch noch von einem der damaligen Zuschauer verhöhnt wird und sich wehrt, begreift Murphy, daß sie Sarahs Erlebnis damit nicht aus der Welt geschafft hat. Sie will nun ihren Fehler wieder gut machen und die Zuschauer anklagen, diejenigen, die Beifall klatschten und die drei Vergewaltiger anfeuerten. Die Anklage soll lauten „Anstiftung zu einem Verbrechen“, und sie begibt sich mit diesem Präzedenzfall auf völlig unbekanntes Terrain, denn bisher hat noch niemand jemals so etwas durchzusetzen versucht.
** Darsteller ** Nach ihrer Rolle in „Taxidriver“, mit der sie international bekannt und mit einer Oscarnominierung für die beste Nebenrolle geehrt wurde, war dies Jodi Fosters (Nell, Das Schweigen der Lämmer) zweite große Rolle, für die sie schließlich auch einen Oscar bekam. Eine unglaubliche Leistung für die damals 28jährige, finde ich, die das gedemütigte, aufsässige, aber auch sensible Vergewaltigungsopfer mit einer Vehemenz spielt, daß man fast Gänsehaut bekommt.
Kelly McGillis (Top Gun, Der einzige Zeuge) dagegen wirkt routiniert, wie es ihre Rolle als toughe, erfolgsgewohnte und karriereorientierte Staatsanwältin Kathryne Murphy verlangt.
** Filmkritik ** Der Film konfrontiert uns mit einem Thema, das, außer den Betroffenen natürlich, in den Köpfen vieler Leute sehr fern ist. Vergewaltigung? Das passiert doch nur den anderen. Heute mag sich die Einstellung dazu geändert haben, aber damals vor 20 Jahren dachten doch die meisten Menschen, wenn eine Frau vergewaltigt wird, dann ist sie selbst schuld. Und wahrlich, wer Sarah Tobias sieht, der denkt im ersten Moment auch so. Bekifft, nur mit einem Hemdchen und einem ultrakurzen Rock bekleidet und fast ohne Unterwäsche tankt sie in einer Bar einige Bierchen, flirtet mit Männern, tanzt aufreizend und macht sich an die Männer ran. Das kann ja nicht gut ausgehen. Und wenn du einen Mann erst mal gereizt hast, gilt ein Nein nicht mehr. Das Nein ist ja auch nicht ernst gemeint, denn die wehrt sich ja nur zum Schein.
Bezeichnend für die Einstellung der Menschen ist folgende Szene: die Anwältin geht mit Sarah in die Bar zurück, um eventuell die Typen zu identifizieren, als der Detektive zum Barkeeper sagt: Ich möchte Sie darüber informieren, daß hier ein Verbrechen verübt wurde. Da fragt der ganz erstaunt : Ein Verbrechen? So als ob eine Vergewaltigung die normalste Sache der Welt ist. Auch die jungen Leute, die Studenten, feiern ihren Kommilitonen, als hätte der nur eine Mutprobe absolviert.
Auch die Staatsanwältin vergißt, daß es hier um einen Menschen und um die Würde einer Frau geht, als sie nur an ihre Karriere denkt und sie an die Gegenseite verrät. Doch damit hat sie die Würde ihrer Klientin fast noch mehr verletzt als die Vergewaltiger. Denn sie erklärt sie so im Nachhinein für schuldig, vor dem Recht und vor den Menchen.
Der Film geht vor allem auf die Beziehung zwischen der Anwältin zu ihrer Klientin ein, zeigt, wie sich deren Einstellung von Voreingenommenheit zu Respekt und Loyalität wandelt, wie sie den anfänglichen Routinefall zu ihrem persönlichen Feldzug erklärt. Und er bleibt wohltuend klischee- und tränenfrei, was bei diesem Thema höchste Anerkennung verdient.
** Meine Meinung ** Ein aufrüttelndes und kritisches Drama um ein Thema, das gern immer wieder totgeschwiegen wird: die Vergewaltigung und die nachfolgende Kriminalisierung der Opfer. Durch die hervorragende Besetzung, vor allem mit der jungen Jodie Foster wird der Film ein absolut einprägsames Erlebnis. Unbedingt ansehenswert.
** Daten ** USA 1988 Genre: Gerichtsdrama Originaltitel: The Accused Regie: Jonathan Kaplan Buch: Tom Topor Kamera: Ralf D. Bode Musik: Brad Fiedel Produzent: Stanley R. Jaffe und Sherry Lansing
Pro: Jodie Foster, Kelly McGillis, Story Kontra: unnötige Vergewaltigungssequenz
Die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle) war mir als Jugendlicher jeher ein Dorn im Auge. Als Kind schon war ich frustriert gewisse Filme nicht sehen zu können, nur weil irgendsoein alter Sack meinte, er müßte mir vorschreiben, was ich zu sehen habe und was ...
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Liebe Ciao-Leser!
Ich bin noch ziemlich beklemmt und nachdenklich, da ich gerade den Film "Angeklagt" gesehen habe. Der Film ist schon etwas älter, so ca. 1988 rum. Doch leider bleibt das Thema dieses Films immer aktuell. Das traurige Thema Vergewaltig ...
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Pro: Ab und zu kann doch etwas dagegen unternommen werden. Kontra: Seelische Schäden des Geschädigten
Wie oft hört man von einer Vergewaltigung, aber wie groß sind in Wirklichkeit die Zahlen, da die Dunkelziffern um ein etliches höher liegen, als die Anzeigen wiedergeben.
Man sieht häufig die Tatsachenberichte und Sendungen im Fernseher, wie z.B. der F ...
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Zum Thema Vergewaltigung hier was zu schreiben ist nicht leicht, da es wohl keine passsende Kategorie gibt bzw. ich sie nicht gefunden habe, also hier eine teilsteils Meinung.
Die Darstellerin (Jodie Foster) ist in einer Spielhalle und dort "lernt sie ...
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Pro: Zeigt die wahre Geschichte eines Vergewaltigungsopfers Kontra: Vielleicht etwas übertrieben dargestellt
Der Film spielt in New Bedford nach einer wahren Begebenheit die 1983 geschah. 1988 wurde diese Geschichte von Regisseur Jonathan Kaplan verfilmt. Eine junge Frau wird vergewaltigt und will ihre Peiniger vor Gericht bringen.
Story: Sarah Tobias ( J ...
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Pro: Spannend, interessant, Samuel L. Jackson (!!!) Kontra: Patriotistisch bis zum Erbrech...
...Tja, die Amis sind ja gerne bei jedem Krieg dabei. Besonders dann, wenn er nicht auf eigenem Grund und Boden gefuehrt wird. So auch in "Rules Of Engagement". Eine Einheit der Marines wird damit beauftragt einen Botschafter aus einem 3. Weltland zu holen. Unruhen und so weiter machen diese Operation aeusserst schwierig und so kommt es zu einem tragischen Ende. Die Marines schiessen in die Menge.
Nun ohne das Ende zu verraten. Die Frage ist natuerlich, war die Menge bewaffnet oder wehrlos. Samuel L. Jackson spielt den befehlshabenden Offizier der sich diese Frage stellen muss, denn er wird des Mordes angeklagt.
Der Film ist ziehmlich dramatisch, die USA werden an die Wand gestellt und triumpfieren natuerlich am Ende. Wer's mag, der soll sich das ansehen, wer den etwas uebertriebenen Patriotismus nicht ausstehen kann, der bleibt...
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...Der Film "Aus Mangel an Beweisen" ist ein unheimlich spannender Thriller, bei dem es um die Aufklärung eines Mordes geht. Doch die Story reicht viel weiter. Es geht um das amerikanische Gerichtssystem, ja eigentlich um Gerechtigkeit. Harrison Ford in einer seiner guten Rollen. Er spielt sehr überzeugend den unschuldig Angeklagten. Der Film hat anscheinend ein Happy End, doch am Ende wendet sich noch mal alles und der Mord wird familiär aufgeklärt. Am Ende hockt man mit offenem Mund da und kann es trotz genauester Erklärung nicht glauben. Wahnsinn!!!
Auch beim zweiten Ansehen ist er noch spannend und man begreift mehr Details....
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...Gerade eben habe ich mir diesen Film angeguckt. Und ich muss sagen ich habe eine Schauspielerische Glanzleistung von Harrison Ford gesehen. Jeder kennt ihn nur aus Actionfilmen wie die Indiana Jones Reihe. Hier aber spielt er einen Anwalt der selber zum Angeklagten wird. Der Film wurde so gedreht, dass man wirklich bis zum Ende nicht weiss wer der Mörder ist (ist es vielleicht sogar Harrison Ford???) Dieses werde ich hier nicht verraten.
Wer einen Actionfilm oder eine Komödie sucht ist hier allerdings an der falschen Adresse. Der Film spielt meistens nur in einem Raum.
Aber er ist auf jedenfall sehr sehr spannend.
Mehr möchte ich hier jetzt nicht verraten....
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