Über sich:Ketzer werden offensichtlich immer noch verfolgt.
Da ich nun mal mehr Interesse am gepflegten Scha...
Mitglied seit:21.03.2000
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Der Verleih warb für Angel Heart mit der Unterzeile mit den Worten "es gibt Filme, die man nie mehr vergißt". Es gibt nur wirklich wenige Filme, auf, die diese Zeile so dermaßen trifft. Die Story: Ein schmieriger Privatdetektiv namens Harry Angel wird von einem etwas mysteriös wirkenden Gentleman namen Luis Cyphre angeheuert, um einen verschollenen Schnulzensänger zu finden. Der Detektiv mach sich auf die Suche und mauß bald feststellen, daß alle Zeugen oder Menschen, die einen Hinweis geben können auf recht spektakuläre Weise umkommen. Angel will aussteigen, doch einfach nicht, Cypher erhöht das Honorar und so nimmt die Tragödie ihren völlig unerwarteten Lauf. Was als klassische Deteketivgeschichte beginnt kippt mehr und mehr in einen atemberaubenden Okkultthriller, der auch so hartgesottene Gemüter wie den Rezensenten immer wieder in seinen Bann ziehen kann. Ich kann mich bei Angel Heart immer noch auf das Trefflichste fürchten. Dies ist zum einen auf die wahrhaft erstklassige Regiearbeit von Alan Parker zurückzuführen, als auch auch diese schier unglaubliche Schauspielergilde. Mickey Rourke, der mit 9 1/2 Wochen mit einem Schalg zum Star avancierte, liefert hier eine wahrhaft beeindruckende Leistung als abgewrackter, hühnerhassender (I have things against chickens) Private Eye. Für die Rolle des Luis Cypher konnte Parker Robert de Niro verpflichten, der hier einen wahrhaft diabolischen Auftraggeber spielt. Der Film ist angefüllt von einer ganzen Reihe von wahrhaft unvergesslichen Szenen und Dialogen, so daß Angel Heart bis heute zu den beeindruckendsten, spannendsten und nervenaufreibensten Filmen der neueren Filmgeschichte zählt und aller Wahrscheinlichkeit noch bis auf weiteres bleiben wird.