... Ob der dänische Film "Angel of the Night" auch ein solches ist?
Die junge Rebecca erbt von ihrer Großmutter einen alten Landsitz. Diesen nimmt sie mit ihrem Freund Mads und ihrer besten Freundin Charlotte in Augenschein. Man findet ein altes Buch, in dem die Geschichte des Vampirs Rico ... Bericht lesen
Angel of the Night
Unglaublich flache Story a la 3-Jugendliche-fahren-in-ein-Haus-zum-Party-machen, noch viel ... mehr
schlimmer jedoch ist die Synchronisation dieses dänischen Streifens. So dermaßen schlecht, dass es schon wieder lustig ist: "Uuuuuh, ein Vampir"... "Oh ja, ich hab auch Angst"...
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Erfahrungsbericht von Videokind über Angel of the night 20.08.2002
Produktbewertung des Autors:
Pro:
Technische Umsetzung ist perfekt
Kontra:
Darsteller leider nur laienhaft - grauenhafte deutsche Synchro
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Filme aus Skandinavien gibt es nicht gerade wie Sand am Meer. Deshalb wird der Output aus dieser Region immer sehr beachtet. Und das schöne daran ist, dass man von dort nur sehr selten lieblos produzierte Massenware zu sehen bekommt. Meist handelt es sich um ein filmisches Kleinod. Ob der dänische Film "Angel of the Night" auch ein solches ist?
Die junge Rebecca erbt von ihrer Großmutter einen alten Landsitz. Diesen nimmt sie mit ihrem Freund Mads und ihrer besten Freundin Charlotte in Augenschein. Man findet ein altes Buch, in dem die Geschichte des Vampirs Rico erzählt wird. Rebecca ist von dem Schmöker fasziniert, handelt es sich bei Rico doch immerhin um einen Urahn von ihr. Sie liest ihren Freunden einige Episoden vor, welche dem Zuschauer natürlich in bewegten Bildern gezeigt werden. So verbringt man die erste Filmstunde im Stile der guten, alten Omnibus-Streifen der 70er bis in der Rahmenhandlung natürlich das eintritt, was kommen muss. Mads und Charlotte haben nach einer Weile die Schnauze voll von Rebeccas Vampirspinnereien und ziehen sich zurück, während Rebecca in den Bann ihres Urahns gerät und ihn aus seiner Ruhestätte im Keller ins Reich der Lebenden zurückholt...
Auch wenn man es jetzt aus der knappen Inhaltsangabe nicht herauslesen kann, so kommt der Plot des Films doch erfrischend unbekümmert und unverbraucht daher. Natürlich hat man das Vampirgenre nicht neu erfunden, aber besser gut geklaut als schlecht selber gemacht. So hat man nie ganze Handlungsstränge abgekupfert, sondern aus vielen bekannten Details einen neuen Blutkuchen gebacken. Deshalb fällt es auch schwer zu bestimmen "die Idee stammt jetzt aus dem Film XY" sondern man hat nur die ganze Zeit ein unterschwelliges Deja Vu. Einmal ist die Querverbindung zu Schumachers "Lost Boys" unübersehbar, zumal einer der Darsteller auch noch Kiefer Sutherland verdammt ähnelt. Aber ich glaube, das war sogar Absicht, denn man ist sich auch für den einen oder anderen Insidejoke nicht zu schade. Zum Stirnrunzeln verleitet allerdings die Tatsache, dass zwei der Episoden in der Neuzeit spielen und dennoch in einem uralten Buch drinstehen. Trotzdem für die Story: Daumen hoch.
Für die technische Umsetzung gibt es nur ein Wort: "Erstklassig!". Kameraführung, Farbdramaturgie und Licht lassen "Nattens Engel" wie einen hochbudgetierten Hollywoodschinken aussehen. Der Mann am Schneidetisch hat auch seinen Tarantino gelernt. Die Spezialeffekte, in einem Horrorfilm schließlich nicht ganz unwichtig, sind durch die Bank geglückt und können mit jedem US-Mainstream-Horror locker mithalten. Im Gegensatz dazu sind sie jedoch erfreulich herb ausgefallen, was die Freigabe ab 18 Jahren ausnahmsweise mal rechtfertigt. Man bleibt aber im Härtegrad innerhalb des für einen Normalsterblichen groutierbaren. Man merkt den Beteiligten hinter der Kamera förmlich an, mit welchem Enthusiasmus man an die Sache rangegangen ist. Für die Technik: Daumen ganz steil nach oben!
Die Musikuntermahlung kann bei diesem hohen Niveau leider nicht ganz mithalten. Der vom Prager Symphonieorchester eingespielte Soundtrack ist zwar nicht übel, aber auch nicht gerade weltbewegend. Man wechselt auch zwischen orchestraler Klassik und moderner Rockmusik, je nachdem, was gerade am Besten zu der jeweiligen Szene passt. Das ist dann auch ganz gut gelungen. Man konnte auch der in Dänemark sehr beliebten Band D.A.D. einige Stücke für die Verwendung in dem Film abschwatzen. Für den Soundtrack: Daumen in oberer Mittelstellung.
Irgendwie verstehe ich die Filmemacher nicht ganz. Da setzt man alle Hebel erfolgreich in Bewegung, um den Film klasse aussehen zu lassen, und dann setzt man solche Knallcharchen als Darsteller ein! Die Figuren als solche sind interessant, aber die doch laienhafte Besetzung macht hier einiges zunichte. Sie schaffen es nicht, den Charakteren Leben einzuhauchen. Sicherlich ist es ungleich schwerer, wenn man pro Episode nur ein gutes Viertelstündchen zur Verfügung hat, aber ein bisschen schauspielerisches Talent gehört dann doch dazu. Es gibt zwar den einen oder anderen mit guten Ansätzen, aber überzeugen tut keiner der Darsteller. Daran dürften aber auch die wirklich grottenschlechten Dialoge einen nicht unerheblichen Anteil haben. Leider entsteht hier auch kein Trash-Feeling, dass so manche gleichgeartete Konstellation gerettet hat. Darsteller: Daumen in die Mitte; Dialoge: Daumen in unterer Mittelstellung.
Jetzt noch ein Punkt, für den der Film selber eigentlich nix kann, der aber verhindert, dass man an "Angel of the Night" uneingeschränkt Spaß haben kann. Ich habe im Laufe der Jahrzehnte schon einiges mitanhören müssen, aber derartig unmotivierte und lustlose Synchronsprecher wie in dieser deutschen Fassung sind mir schon lange nicht mehr untergekommen. Jedem Wort hört man an, dass es von einem Textblatt abgelesen wurde. Dabei wird versucht, Gefühle mittels einer besonderen Betonung herüberzubringen. Das geht nun aber wirklich voll in die Hose. Als beispielsweise eine junge Frau ihrem Freund erklärt, dass er nicht der Vater ihres Kindes ist wird das mit der gleichen Tonlage vorgebracht wie "Bringst Du auf dem Heimweg noch Brot und Eier mit?" Der anschliesende Wutausbruch ist dann auch nur anhand der Worte als solcher zu erkennen - keinerlei Emotion in der Stimme. War da kein Synchronregisseur anwesend? Falls doch, dann empfehle ich demjenigend dringend sich umgehend mit seinem Arbeitsamt in Verbindung zu setzen und eine Umschulung in Angriff zu nehmen. Am Besten etwas, dass nichts mit Sprache oder Tönen zu tun hat! Für die deutsche Synchronisation: Daumen ganz tief nach unten!
Erschienen ist dieser Film im Rahmen der "Red Edition" von Laser Paradise. Die DVD hat ein gutes Bild und einen guten Klang. Der Film wird im 1,85:1-Format geboten. Man kann sich entweder (zähneknirschend) die deutsche Fassung antun oder auf den dänischen Originalton zurückgreifen. Das Menü ist recht nett als Buch animiert, bietet aber kaum Auswahl. Film starten, Kapitelmenü, Sprachauswahl und Trailer und das war's auch schon. Eine Frechheit ohnegleichen finde ich allerdings, dass (mal wieder) die auf dem Cover angegebene Laufzeit nicht stimmt! Statt 95 min., wie es auf der Rückseite gedruckt ist, dauert der Film nur 80 min. Liebe Leute von LP: ihr erinnert Euch doch hoffentlich noch daran, dass Mitte der 80er so ziemlich alle Videolabels für diese Kundenverarsche mit zu langen Laufzeiten mächtig eins auf den Deckel gekriegt haben! An dieser Rechtslage hat sich bis heute nichts geändert.
Es fällt schwer, für "Angel of the Night" ein Gesamturteil zu fällen. Auf der technischen Seite höchst professionell, auf der darstellerischen Seite laienhaft bis Semi-Professionell. Schade drum. Mit einer besseren Darstellerriege hätte hier ein Juwel des modernen Horrorfilms entstehen können. Für eingefleischte Horrorfans möchte ich dennoch eine Empfehlung aussprechen, denn besser als eine Vielzahl von Produktionen jenseits des großen Teichs ist der Film allemal.
Pro: Vampire, Atmosphäre, Story, Efekte, Musik... Kontra: Synchronisation!!! Film zu kurz!!!
Nachdem ich in letzter Zeit nicht besonders viel Glück bei der Wahl meiner Filme hatte, stand ich letztes Wochenende plötzlich vor DEM Film, auf den ich schon warte, seit ich ihn zum ersten mal einen Trailer dafür gesehen hatte und seitdem klar war, daß i ...
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Pro: Film dauert nicht lange, einige kleine Szenen Kontra: Der komplette Rest, aber lest am besten selbst
...Bericht bassiert auf Blood Edition von Laser Paradise „Deutsche Erstveröffentlichung“.
Gestern Mittag, langeweile, Freund rief an ob ich nicht Bock hätte zu ihm zu kommen. Klar hatte eh nix zu tun und dachte mir ich hol Angel of the Night mal mit viell ...
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Pro: Spass für zwischendurch; herrlich trashig und blutig. Kontra: Deutsche Sprachausgabe klingt nicht ganz filmgerecht
ZUSAMMENFASSUNG
Rebecca ist die letzte lebende Vertreterin ihrer dänischen Familie. Zusammen mit ihrem Verlobten und ihrer Freundin fährt sie zum Engellund-Anwesen, ihrem Erbe in der Nähe von Kopenhagen.
Bei sich trägt sie das Tagebuch ihrer Großmutte ...
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Pro: gute DVD Umsetzung Kontra: fehlerhafte 1. Auflage
.... 3 Minuten. In der 2. Auflage ist dies zum Glück nicht mehr so, aber leider kann man beim Kauf nicht erkennen, ob es sich um die 1. oder die 2. Auflage handelt. Erst beim Einlegen der DVD kann man einen Unterschied bemerken: Wenn nach dem Starten der Trailer zu "Angel of the Night" abgespielt wird, hat man die 2. Auflage mit dem ungekürzten Film erstanden, wird dieser nicht abgespielt hat man leider die fehlerhafte DVD. Doch zum Glück gibt es Abhilfe: Einfach DVD an die Vertriebsfirma VCL schicken und nach ca. 4-5 Tagen erhält man Ersatz. So ist es zumindest mir passiert, danke nochmals an VCL.
Insgesamt meine Kaufempfehlung für die 2. Auflage, die neben perfekten WidescreenBild auch perfekten Dolby Digital 5.1 Ton enthält....
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Pro: Erstklassiger Film mit tollen Darstellern, nette Menüs, Kontra: Scheiß DVD, Bonusmaterial ist der reiste Witz.
....
Die FSK 16 Version ist um 15 Minuten (!) gekürzt, und das will was heißen.
Aber eines ist ganz klar: Der Film ist top.
DVD:
Die Hülle der 18er Version sieht - im Gegensatz zur 16er Version - aus wie die eines billigen B-Movies. Die Rückseite ist wenig aufschlußreich und lieblos gestaltet.
MENÜ:
Der Ladevorgang der DVD ist der Trailer zu einem doofen Film, der da heißt 'Angel Of The Night'.
Das Menü selbst ist animiert und nett anzusehen. Begibt man sich aber ins Trailer Menü, ist Schluß mit lustig. Unübersichtlich angeordnet sind folgende Trailer:
- Drive
- Loadad Weapon
- Rapa Nui
- Leon
- Dellamore Della Morte
- Mars
- Angel Of The Night
- Flash Gordon
- Der letzte Countdown
- Last To Surrender
Es sind eigentlich keine richtigen Trailer, sondern nur Filmausschnitte, was einem die Freude an einem guten Trailer...
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Pro: Bonusfilm Kontra: Film, Bild, Ton, einfach alles
...r des Labels (Day of the dead, Armee der Finsternis, Cannibal Ferox, Hellraiser 3, Kolobos, Braindead, Angel of the night, DellaMorte DellAmore)
Auf der beidseitig bespielten DVD findet man auf der anderen Seite den Bonusfilm “Blutrausch der Zombies” der ebenfalls ein eigenes Menü und 6 weitere Trailer aufweisen kann. Leider ist der Titel des Films auch das einzige aufregende, der Film selbst ist ebenso schlecht wie der Hauptfilm. Auch ist mir aufgefallen, dass die zweite Seite ein paar Fehler in der Menüführung hat… so habe ich es zum Beispiel nicht geschafft die Kapitelanwahl anzusteuern. Naja, schön langsam glaube ich, dass nur die Schlechtesten der schlechtesten Filme einen Bonusfilm erhalten – also ein Indiz für eine Schrott DVD sind.
MEINE MEINUNG & EMPFEHLUNG
Wow. Also über den Film kann ich mich eig...
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