Angeln in der Ostsee - Tipps & Tricks

Angeln in der Ostsee - Tipps & Tricks

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... Und durch einen Mitcamper bin ich zum Angeln gekommen, er hat mich mal zum Brandungsangeln mitgenommen und ich wurde von da an infiziert. Meine "Sucht" wurde geboren. Und wenig später bin ich zum Spinnangeln übergewechselt. Was ist Spinnangeln? Beim Spinnangeln steht man mit einer Wathose ... Bericht lesen





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Wathose an und bei ablandigem Wind gehts los.
Erfahrungsbericht von mctweetybaby über Angeln in der Ostsee - Tipps & Tricks
30.04.2009


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Natur, Adrenalin,Gaumenschmaus
Kontra: Null Komma Nix

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Hallo zusammen!

Ich möchte heute über eines der Hobbys schreiben, das ich besonders liebe.

Das Spinnangeln an der Ostsee.

Unsere Familie, das heißt, mein Mann und meine beiden Kinder, wir sind Dauercamper an der Ostsee. Der Campingplatz befindet sich am Rosenfelder Strand, ungefähr in der Mitte zwischen Grömitz und Heiligenhafen an der Ostküste.

Und durch einen Mitcamper bin ich zum Angeln gekommen, er hat mich mal zum Brandungsangeln mitgenommen und ich wurde von da an infiziert. Meine "Sucht" wurde geboren. Und wenig später bin ich zum Spinnangeln übergewechselt.

Was ist Spinnangeln?

Beim Spinnangeln steht man mit einer Wathose direkt im Meer auf einer Sandbank. Es gibt dafür spezielle Spinnruten. Die sind ca. 2,10-3,00 m lang. Meine Rute ist 2,70 m lang, und hält Gewichte bis zu 70 g aus. Ich werfe dabei immer wieder den Köder aus, und hole ihn mal langsam oder schnell wieder ein und .....schwubbs....ein Biss, und fange dabei Dorsche, Hornhechte und Meerforellen.

Material, welches man benötigt:

Eine Spinnrute, die etwas aushält, stabil muß sie sein, ca. 2,10 bis 3 m lang und man sollte ein Gewicht (den Köder) bis zu 80 g anhängen können.

Die Köder: Blinker unterschiedlicher Farbe und Gewichte (von 10 g bis zu 80 g). Ich benutze hauptsächölich ab 18 g und habe nicht schwerere als 28 g verwendet)

Die Schnur: kann monofil, aber besser geflochtene Schnur sein. Ich benutze geflochtene.

Die Köder: Blinker, Wobbler, Gummifische unterschiedlichem Gewichtes und Farbe. Ich nehme hier ca. 18 g bei sehr wenig Wind, und habe auch schon 28 g bei mäßigem Ostwing (hier Gegenwind) benutzt. Meine Favoritenfarbe ist gelb/orange für Dorsch und schwarz/silber für Meerforelle. Für Hornhechte nehme ich Fischfetzen vom Herig, bis ich den ersten Hornhecht habe, dann zweige ich mir von dem etwas Fischfetzen ab. Hornhechte sind regelrechte Kannibalen und lassen sich gut damit fangen.

Rolle: Ich habe eine ordinäre Stationärrolle von Daiwa.

Dann benötigt man zu der Wathose aus Neopren noch einen Watgürtel, damit die ein oder andere Welle nicht bis ganz unten in die Füße läuft; einen großen Schwimmkescher aus Holz, damit die großen Meerforellen auch reinpassen; ich habe dann noch einen Setzkescher dabei für meine Fänge; ein Messer; Schlagknüppel; Köderbox mit Ersatzködern; eine Klemme zum Hakenentfernen und für abends eine Stirnlampe.

Der Aufbau: An die geflochtene Schnur kommt bei mir nur ein Wirbel mit Karabinerhaken dran und dann der Köder, mehr nicht. Bei Hornhechten benutze ich einen Sbirolino-Wirbel, wegen seines langen Maul, sonst kommt es zu Fehlbissen, oder er hakt ab.

Das Angeln selber:

Ich gehe mit meiner gesamten Ausrüstung an meine geliebte Stelle im Meer, das ist ein bestimmtes Steinriff, dort kann man besonders weit ins Meer laufen. Und dann werfe ich aus, und hole die Schnur wieder ein, immer wieder, bis ein Biss kommt. Und ich geniesse dabei die Ruhe, das Meeres rauschen, am Tage die Sonne, und abends den Mond und den Sternenhimmel. Ich kann dabei wunderbar abschalten, Gedanken freien Raum lassen. Und fühle mich rundum wohl. Bei einem Biss schießt mir das Blut durch den Körper, Adrenalin pur. Wenn ich merke, es ist eine Meerforelle, dann potensiert sich das Ganze noch einmal. Denn die Meerforellen sind das Gold des Meeres. Ich habe erst zwei in meinen 4 Angeljahren gefangen. Und geschmeckt hat sie, edel.....

Das danach:

Meinen Fang zu verarbeiten, naja, notwendiges Übel. Aber danach, Pfanne, Grill oder Räucherofen aktivieren und.....lecker Gaumenschmaus. Ich liebe Fisch auf meinem Speiseplan, somit kann ich nicht genug angeln.

Aktuell: Ich befinde mich am Wochenende wieder im Angelfieber. Der Raps blüht und das heißt für Angelfreunde am Meer, es ist Hornhechtzeit. Na denn. Petri heil für alle Angelfans.

Danke schon mal fürs lesen, bewerten und kommentieren.

Liebe Grüße Annette

   

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Das genialste Angeln überhaupt...
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Pro: siehe text
Kontra: siehe text

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12.01.2001
(13.02.2001)

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