Angeln mit sensibler Rutenspitze
28.06.2009
Pro:
Man sieht jeden Biss, leichte Montage, Es tut sich meistens was, Preislich ganz ok, Macht Spaß . . .
Kontra:
Nicht bei Wind geeignet
Empfehlenswert:
Ja
 Esoxli
Über sich:
Mein eigener Blog - http://oderspreeangler.blogspo t.com/ - schaut doch mal rein ;-)! Viele Grüße C...
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Angeln mit der Winkelpicker ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Früher hatte man einen Stock oder eine Bambusrute mit ein bisschen Sehne dran und einen Haken. So fing man damals Fische. Dieses einfache Prinzip hatte sich damals bewährt und die Fische stiegen drauf ein. Heutzutage erfindet die Angelindustrie immer mehr Neuheiten, die dem Angler sehr nützlich sein können. Es wird bestes Material verwendet, ausgefallene Köder und noch andere Hilfsmittel um den Fisch an den Haken zu locken. Es ist an manchen Gewässern nicht so einfach einen Fisch zu fangen. Das kann natürlich die unterschiedlichsten Gründe haben wie beispielsweise „Überfischung“. In meinem heutigen Bericht geht es um eine Angelmethode, die ich bereits seit einigen Jahren ausübe und das auch ziemlich erfolgreich. Das Angeln mit der Winkelpicker! Jetzt werden sich einige Fragen, was eine Winkelpicker ist und das zu Recht.Eine Winkelpicker ist eine ca. 2,40 – 3,00m Lange Angelrute, die eine sehr feine und sensible Rutenspitze besitzt, zur besseren Erkennung von hauchdünnen und feinen Bissen. Diese Spitze ist meistens in knalligen Farben angemalt oder bedruckt (Neonfarben). Erste wichtige Informationen ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Was braucht man zum Fischen mit der Winkelpicker? 1. Eine Winkelpicker, sprich die Angelrute an sich. 2. Eine Rolle auf der man sehr feine Sehne raufspulen lassen sollte (Bsp. 0,18mm). 3. Ein Laufblei (Gibt es in verschiedenen Größen und Gewichten) 4. Einen Haken (Gibt es in verschiedenen Größen und Gewichten – sogar schon Fertiggebunden) 5. Einen Karabiner, in den man das vorgefertigte Hakensystem einhängen kann. 6. Einen Rutenständer zum ablegen der Angelrute. 7. Köder wie Maden oder Mais. 8. Anfütterungsmittel (Gibt es in jeden guten Angelladen zu kaufen). 9. Einen bequemen Stuhl zum hinsetzen. 10. Manchmal etwas Geduld *g*.Was kostet eine Winkelpicker? Eine Winkelpicker bekommt man schon für 25Euro zu kaufen. Man sollte allerdings ein wenig mehr investieren und sogar auf ein Markenprodukt bestehen, damit man nicht Zweimal kauft. Ansonsten kann man auch gerne im Internet mal nachschauen (Auktionshäuser). Diese haben meist gute Ruten für wenig Geld im Angebot. Achtung: Nur bei gewerblichen Verkäufern kaufen!!! Meine Erfahrungen ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Die Winkelpicker wurde hauptsächlich für das Angeln in Fließgewässern wie Flüssen erfunden. Doch man kann Sie natürlich auch am See oder Teichen einsetzen. Hauptsache es bläst kein zu starker Wind, denn dann kann es passieren, dass man einen Biss nicht mehr ordentlich wahrnehmen kann. Die sensible Rutenspitze wackelt oder schlägt schon bei mittelmäßigem Wind aus und das kann natürlich Irreführungen verursachen. Ich persönlich habe eine 3,00m Winkelpicker für die Angelei vom Ufer aus. Meine Haupteinsatzgebiete sind besonders der See (Vom Steg aus) und der Kanal mit leichter Fließgeschwindigkeit. Ich Positioniere meine Rute so, dass die Spitze nach unten zeigt. Dabei platziere ich die Angel in einem 120Grad Winkel, genauso wie es der Hersteller vorschreibt. Damit habe ich auch die besten Erfahrungen gemacht. Hochstellen bringt rein gar nichts, denn beim Hochkantstellen hat der Wind eine größere Angriffsfläche und wenn es dunkler wird, fliegen Fledermäuse oder Libellen etc. in meine Sehne und lösen einen „angeblichen“ Biss aus. Meine Köderwahl für das Angeln mit der Winkelpicker beschränkt sich hauptsächlich auf Maden oder Mais. Da die Winkelpicker die Zielfische Rotaugen, Rotfedern, Brassen, Güstern und Schleie hat, verwende ich meistens Maden, da diese am Wassergrund die meisten Bewegungen verursachen. Bei kiesigem Untergrund empfehle ich Mais, bei schlammigem Untergrund haben sich beide Köder bewährt, bei steinigem Untergrund wieder Maden. Doch das ist von Gewässer zu Gewässer verschieden, daher sollte man immer wieder seinen Köder wechseln. Probieren ist das A und O und bringt am Ende den meisten Erfolg. Doch nicht nur der Köder ist entscheidend für den Erfolg, sondern auch die Platzwahl und natürlich auch das vorherige Anfüttern. Ohne vorher angefüttert zu haben, kriegt man mit Sicherheit (fast) keine Fische an den Haken. Man muss diese erst an den Platz locken. Futtermittel gibt es wie Sand am Meer. Ich bevorzuge ein Futtermittel, das ich mir immer in polen kaufe, weil es dort wesentlich billiger ist als in Deutschland. Für 2,5Kg Futter bezahle ich gute 3,50Euro. Zum Vergleich: In Deutschland muss man für 1Kg Futtermittel stolze 3,90Euro hinlegen. Das ist mir definitiv zu viel Geld. Ab und an ja aber nicht regelmäßig. Wer Clever ist, macht sich sein Futtermittel selber. Die Zutaten wie Mais, Haferflocken, Semmelmehl, Aromen, Hafer etc. gibt es in jedem großen Supermarkt und man spart riesig. Nur mal so als Tipp am Rande von mir *gg*! Hat man sich ein Futtermittel besorgt oder angemixt, muss man es nur noch gut mit Wasser verrühren und daraus kleine Futterbälle formen. Ist diese Prozentur abgeschlossen, füttert man seinen Angelplatz an und platziert dann seinen Köder möglichst genau an diesen Platz. Nach ein paar Minuten, haben sich die Fische dort eingestellt und es folgt ein Biss nach dem anderen. Es ist etwas ungewohnt mit einer Winkelpicker zu Angeln, denn diese besitzt ja keine Pose, die man die ganze Zeit im Auge behalten muss. Hier hat man eine sensible Spitze die man ebenfalls im Auge behalten muss und das ist meiner Meinung nach richtig anstrengend für die Augen. Es ist eine feine Angelei die wirklich viel Spaß macht, sofern es beißt, doch für die Augen ist das nur Stress pur. Lange Zeiten am Wasser sind so ausgeschlossen. Der Drill eines Fisches macht an der Winkelpicker mehr als nur Spaß. Es ist in manchen Situationen wirklich sehr aufregend und spannend. Durch die Leichtigkeit der Rute und durch die feine Spitze und feine Sehne, erlebt der Angler ein besonders Gefühl. Eine Plötze von einer Größe von 25cm kann schon ein ordentlicher Gegner sein. Brassen hingegen stellen sich nur schwer und machen keinen Ramber-Zamber. Bei Schleien und Karpfen hingegen braucht man Talent, Geduld und das gewisse Gefühl für die Angel. Ansonsten hat man rein gar keine Chance den Fisch zu landen. Ich liebe die Angelei mit der Winkelpicker, da es einfach was Besonderes ist und man die Kraft des Fisches Haargenau zu spüren bekommt. Fantastisch! Mein Fazit ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Schön das es die Winkelpicker gibt, denn es macht unheimlich Spaß und ist eine Willkommende Abwechslung für den Angler. Man spürt die Kraft des Fisches ungemein und muss in manchen Situationen richtig kämpfen. Eine fantastische Technik die ich jeden nur weiterempfehlen kann. Zumal auch der Kostenpunkt nicht all zu hoch ist. Von mir gibt es 5/5 Sterne und eine klare Empfehlung!Esoxli 06/09
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
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30.06.2009 20:56
Kannte ich gar nicht, bin allerdings auch kein Angler... LG Guter Bericht
30.06.2009 09:26
und da gab es doch neulich eine Reportage im Regionalfernsehen "die Rute raus, der Spass beginnt" - das wäre doch sicher etwas für Dich gewesen...?
29.06.2009 20:36
ähm nun ja, wäre dann eher was für Männe :)) LG Tina