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Die Angewandten Kulturwissenschaften in Münster sind eine wirklich spektakuläre, weil einzigartige Disziplin. Studiert als zulassungspflichtiges Magisternebenfach (man kann es nur studieren, wenn man bestimmte Geisteswissenschaftliche Fächer im Hauptfach hat (z.B. Anglistik, Germanistik, Politikwissenschaft ...) gestaltet es sich als Exot an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Das Studium als solches besteht aus mehreren Teilen: 1. dem kulturwissenschaftlichen (Kern-) Teil, welcher sich angelehnt an die angelsächsischen Cultural Studies mit Themen wie kulturelle Identität, kulturelles Gedächtnis oder Populärklutur beschäftigt. Der zweite Teil beinhaltet Modulartig die Bereiche Wirtschaft, Recht und Personalmanagement. Diese Module sollen die Interdisziplinarität unterstreichen. Dazu kommen Zusatzqualifikationen wie EDV-Seminare, Rhetorikkurse oder Berufsfelderkundungen. Obligatorisch ist ein Praktikum während des Studiums. Im Institut selber herrscht ein angenehmes, fast schon familiäres Klima, welches das Studieren Spaß machen läßt. Anonymität wird ganz klein geschrieben und man pflegt Kontakte zum Institutsleiter und zu den aufopferungsvollen Hilfskräften. Inhaltlich stark sprachwissenschaftlich und soziologisch orientiert, macht das Fach dennoch viel Freude.
Ich habe einmal "Angewandte Weltwirtschaftssprachen" mit einem einjährigen Pflicht-Auslandspraktikum studiert. Als diese Art von Studiengängen eingerichtet wurden, war das Wort "Angewandt" wohl sehr in Mode. Leider konnte ich meine Kenntnisse nach dem Studium nicht anwenden, da ich keinen Job fand. kroetenfieber
19.10.2001 15:29
Ich habe einmal "Angewandte Weltwirtschaftssprachen" mit einem einjährigen Pflicht-Auslandspraktikum studiert. Als diese Art von Studiengängen eingerichtet wurden, war das Wort "Angewandt" wohl sehr in Mode. Leider konnte ich meine Kenntnisse nach dem Studium nicht anwenden, da ich keinen Job fand. kroetenfieber