... Eine Quälerei der Menschen satt haben und sich durch den „ausgelebten Animalismus“ selbst versorgen wollen. Farmbesitzer Jones ist alkoholabhängig und „vergisst“ schon mal recht gerne, seine Tiere zu versorgen ~ doch schuften darf insbesondere das Pferd Boxer bis zum umfallen.
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Animal Farm (DVD)
Auf der Manor Farm leiden die Tiere unter dem grausamen und trunksüchtigen Bauern Jones. ... mehr
Als der Zustand unerträglich wird, organisieren die Tiere unter Führung der Schweine eine Revolte und verjagen die menschlichen Besitzer von der Farm. Ab sofort wollen die Tiere ihre eigenen Gesetze aufstellen, so dass es allen gut gehen soll. Doch das machtgierige Schwein Napoleon errichtet unter dem Deckmantel von Gleichheit und Solidarität ein totalitäres Regime auf der Animal
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Erfahrungsbericht von Cosmay über Animal Farm (Film 1999) 26.12.2004
Produktbewertung des Autors:
Humor
kein Humor
Spannung
ziemlich spannend
Anspruch
anspruchsvoll
Action:
viel
Romantik:
null
Pro:
regt sehr zum nachdenken an; eindringlicher Film; sehr kritisch
Kontra:
die Vermarktung Marke "niedlich"
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Kurz und knapp könnte man sagen, dass dies das Motto der „Farm der Tiere“ ist. Eine Quälerei der Menschen satt haben und sich durch den „ausgelebten Animalismus“ selbst versorgen wollen. Farmbesitzer Jones ist alkoholabhängig und „vergisst“ schon mal recht gerne, seine Tiere zu versorgen ~ doch schuften darf insbesondere das Pferd Boxer bis zum umfallen.
Was anfangs von dem Schwein Old Major mit den Worten „Ich hatte einen Traum“ verkündet wird (was vielleicht nicht allzu zufällig an die Rede „I have a dream; let freedom ring“ von anno dazumal erinnert) findet gleichsam schnell Zustimmung als auch Vergessenheit ~ denn nach Old Majors Tod durch einen „Unfall“ des Farmbesitzers versucht sich zwar Snowball noch an der Umsetzung; doch Napoleon hat seine eigenen Ideale; in dem es heißt, dass Schweine mehr wert sind als der Rest der Tiere....
Die einst aufgestellten Regel, dass kein Tier in Betten schlafen darf wird sodann kurzerhand mit dem Zusatz „mit Laken“ umgewandelt; auch die anderen Gesetze werden über Nacht und Nebel so angepasst, das die Schweine „bevorzugt“ werden. Unter Napoleans Regierung, welche mich ehrlich gesagt sehr an Hitler erinnert, werden der klugen Hündin Jessi die Welpen weggenommen, das Schwein Snowball als Verräter ausgestoßen und die Tiere (außer diejenigen Hunde, die als Schergen von Napoleon agieren) bis zum äußersten schuften gelassen. Die Milch und die Äpfel bleiben den Schweinen vorbehalten; und nach und nach nehmen sie alle die menschlichen Verhaltensweisen an, die sie bei ihrem ehemaligen „Herrn“ Jones noch verurteilten.
Ich will dem Inhalt des Filmes nicht allzu viel vorneweg nehmen; ich möchte mich eher darauf beschränken zu sagen, dass ich als ich zufällig den hälftigen Rest des Filmes im TV sah, dann und wann geschockt war. Und ja, ich habe auch an mehreren Stellen gegen die Tränen ankämpfen müssen.
Geschockt bin ich aber insbesondere darüber, dass auf der Originalkassette, die ich mir zwischenzeitlich besorgt habe, die Aufschrift „Tierische Unterhaltung im Stil von Schweinchen Babe“ zu lesen ist. Es dürfte bekannt sein, dass „Schweinchen Babe“ vorrangig auf niedlich getrimmt ist ~ zwar kann man auch dort schon mal schlucken, als Babe erfährt, dass seine Familie verwurstet wurde; und insbesondere dann, wenn die Gans „Weihnachten ist ein Blutbad!“ schreiend auf dem Dach steht. Doch ganz so „hart“ wie „Animal Farm“ ist dieser Streifen eben doch nicht.
Wirklich, ich wäre hin und hergerissen, ob ich meinen jungen Nachwuchs „Animal Farm“ sehen lassen würde ~ denn die Szene, in der die Tiere die Kühlkammer betreten und die ganzen Körper von der Decke hängen und zum guten Schluss Old Majors Kopf im Schrank entdeckt wird...ja, die ist schon nicht wirklich was für sanfte Gemüter. Vermutlich ist „Animal Farm“ aus eben solchen Gründen „erst“ ab 12 Jahren freigegeben ~ die „Nazi-Methoden“ Napoleons (die Regel: „kein Tier darf ein anderes Tier töten“ wird kurzerhand mit „ohne Grund“ ergänzt) dürften 6jährige ebenfalls nicht wirklich „verstehend verinnerlichen“ können. Ansatzweise erinnert der Film auch an „Der Herr der Fliegen“ ~ ebenfalls ein Machwerk, was derart unter die Haut geht, dass man nach „Genuss“ des Filmes erst mal eine Art „Verdauzeit“ braucht.
Als großes Ergo lässt sich hier sagen, dass ich den Film „Animal Farm“ wirklich jedem ans Herz legen möchte ~ der niedlichen Vermarktungsart zum Trotz. Wer „Watership down“ kennt weiß was er hier zu erwarten hat; wenn auch eher auf der psychischen Basis. Mir völlig unverständlich ist, dass auf der Rückseite der Originalverpackung „viel Humor“ angegeben wurde. Es gab eigentlich keine einzige Stelle, wo man hätte lachen können. Außer vielleicht die, wo der Rabe an das Fenster der Menschen klopft und diese völlig panisch reagieren ~ doch dies ist wohl eher mit schwarzem Humor abzutun; welchem ich zwar durchaus zugetan bin; aber dennoch..... wer eine „niedliche Tierkomödie“ sucht ist hier völlig falsch beraten.
Besonders unter die Haut gehend auch die Szene, in der den Tieren klar ist, dass grade Old Major geschlachtet wurde ~ und Jessi ein Stück Fleisch von ihm vorgeworfen bekommt. Da die Tiere derart „menschlich“ wirken; könnte man hier schon fast von Kanibalismus reden. Schwachstelle hierbei natürlich der Umstand, dass es völlig offen bleibt, was die Hunde der Farm denn eigentlich überhaupt zu fressen bekommen nachdem die Tiere die Macht übernommen haben.....
Wenn man sich aber nicht fragt, wie manches überhaupt für ein Tier „machbar“ sein kann (oder auch, wie ein Fernseher ohne Strom laufen kann) sondern sich auf die eigentliche Aussage des Filmes konzentriert ~ dann gibt es hier wirklich nichts zu bemängeln. Besser noch ~ durch diesen Film habe ich die Hoffnung, dass die Menschheit nach wirklicher Verinnerlichung des Inhalts zumindest ein Stück weit „besser“ werden könnte......
Auf einer Tierfarm lebt ein Bauer, der sich nur schlecht um seine Tiere kümmert, sie noch schlechter behandelt und immer nur an der Flasche hängt, zusammen mit seiner Frau. Es geht damit los, dass der Bauer ein Feld mit einem Pflug bearbeitet, dabei besch ...
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Pro: interessant und hintergründig Kontra: verfälscht die Vorlage
Nach dem Buch "Animal Farm" von George Orwell entstanden 1954 ein Zeichentrickfilm und 1999 ein Realfilm mit Computerannimationen. Worum es geht:
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Die Handlung des Buches ist eine Parabel auf die russische Oktoberrevolution von ...
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Pro: - großartig umgesetzt, tolle Tricks Kontra: - teilweise sehr grausam
Mit diesem Vorurteil möchte ich erstmal ganz am Anfang aufräumen : Der (ursprünglich fürs US-Fernsehen konzipierte) Film "Animal Farm" erinnert zwar von der Machart sehr an das gnadenlos niedliche "Schweinchen namens Babe", ist aber alles andere als ein F ...
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Pro: Insgesamt eine beachtliche ANIMAL FARM-Neuverfilmung Kontra: auch wenn die packende Emotionalität der Urversion durch allzu distanzierte Bilder nicht mehr erreicht wird
ANIMAL FARM
Kategorie: Spielfilm (TV) Genre: Drama/Satire Land/Jahr: USA 1999 Regie: John Stephenson Darsteller: Pete Postlethwaite Buch: Alan Janes, Martyn Burke Kinostart: Videopremiere Anbieter (Label): BMG Video (Advanced) Handelsform: Leihmedium ...
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Pro: sehr reell gemachter Film mit echt aussehenden Tieren, sehr gute Animation Kontra: -
Die Sau Napoleon hat es versaut...
Die Free TV Premiere, so oder so ähnlich wurde dieser Film angepriesen und da dachte ich, ich schaue mir mal diesen Film an. Dabei hatte ich angefangen das Buch auf Englisch zu lesen, jedoch habe ich irgendwann keine ...
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