Animania (Zeitschrift)

Animania (Zeitschrift)

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Meine allererste Animania habe ich vor 3 Jahren gekauft. Damals war sie noch um einiges dicker und maß gute 116 Seiten. Sie kostete gute 8 Euro und erschien nur alle zwei Monate. Doch dann kam 2003 der Relaunch und es änderte sich einiges : Der Umfang, der Preis und sie erschien von nun an ... Bericht lesen





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1-6 von 29 Erfahrungsberichten    
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Die monatlichen allasiatischen Nachrichten.
Erfahrungsbericht von Gaara über Animania (Zeitschrift)
30.10.2004


Produktbewertung des Autors:   

Informationsgehalt sehr informativ 
Umfang: groß 
Layout: Durchschnitt 

Pro: Guter Umfang, interessant, Mousepad
Kontra: Cover, manchmal Poster

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Meine allererste Animania habe ich vor 3 Jahren gekauft. Damals war sie noch um einiges dicker und maß gute 116 Seiten. Sie kostete gute 8 Euro und erschien nur alle zwei Monate. Doch dann kam 2003 der Relaunch und es änderte sich einiges : Der Umfang, der Preis und sie erschien von nun an monatlich.

Der Umfang

Bei den ersten monatlichen Ausgaben war der Umfang nicht gerade prall. Doch inzwischen wurde die Seitenzahl aufgestockt und der Umfang ist mit 80 Seiten absolut zufriedenstellend. Allerdings merkt man teilweise, dass an Umfang gespart wird, zum Beispiel bei der Fangallery. Die war zu 2-Monats-Release-Zeiten umfangreicher.

Die News

Hier erfährt man alles wissenswerte Neue über Anime und Manga. Es werden neue Sendedaten von Anime im Fernsehen bekanntgegeben und auch es steht auch alles wichtige über Releases von neuen Anime und Manga in Deutschland darin. Ebenfalls erfährt man etwas über Releases und neue Produktionen von Anime und Manga in Japan und es gibt auch eine Rubrik, die sich ganz dem J-Pop (dem japanischen Pop) widmet. Ich finde diese Rubrik sehr praktisch und interessant, da ich sonst eigentlich nie irgendwo News zu den diesbezüglichen Themen lese. Hat man bei den vielen monatlichen Anime und Manga Releases den Überblick verloren, so kann man sich des nützlichen Checks bedienen, bei dem alle Releases lückenlos aufgelistet werden.


Cover und Coverbeschichtung

Überhaupt nicht in fast jeder Ausgabe gefallen mir die Cover. Es kommt mir fast so vor, als würden die zuständigen Redakteure extra die hässlichsten Artworks auswählen. Links auf dem Cover stört auch noch ein Streifen, der verschiedene Themen zeigt, das Gesamtbild. Wegen den Covers kaufe ich mir die Animania sicherlich nicht. Praktischerweise sind aber diese Covers mit einem sehr gleitfähigen Material beschichtet, weshalb ich immer die aktuellste Ausgabe als Mousepad verwende. So habe ich ein Mousepad und habe auch etwas zum Lesen, falls ich gerade am Schreibtisch hocke und mich langweile.

Das Poster

Jeden Monat ist ein beidseitig bedrucktes, farbiges Poster dabei. Leider gefallen mir nur sehr, sehr selten die Motive darauf und so schmeisse ich das Poster meist gleich weg. Das diesmonatige Poster hat mir aber zur Abwechslung mal gut gefallen und ich habe es mir auch aufgehängt, aber sonst ist das Poster eher ein Störfaktor für mich.

Anime&Manga-Reviews

Der Hauptgrund warum ich und viele andere Menschen die Animania kaufen, sind die Anime&Manga-Reviews. Es werden Animes, Anime-Serien, OVAs (Original Video Animation spezielle für DVDs/Videos produzierte Serien), Mangas und Manhwas (die koreanische Variante) aus aller Welt besprochen und beschrieben. Dieser Teil der Animania gefällt mir einfach deswegen so gut, weil ich einfach etwas über viele verschiedene Geschichten erfahre. Die Zusammenfassungen genügen mir dabei oft schon, weil ich sowieso nicht genug Geld für die vielen verschiedenen Manga habe. Auch sind die Screens der Manga und Anime recht interessant, da sie die vielen Zeichenstile zeigen. Aber auch die Tests haben es in sich : Die Manga und Anime werden durchaus kritisch beäugt, man lässt sich dabei auch nicht von grossen Namen der Mangabranche wie CLAMP nicht täuschen. Die Test lesen sich dabei immer interessant und wirken nie langweilig bzw. wie aus dem Baukasten erstellt. Für Artbooks gibt es sogar eine eigene Rubrik und da es nur recht selten Deutschlandreleases von Artbooks gibt, werden meistens Importe besprochen. Für mich ist diese Rubrik nur durch die Bilder interessant, da diese Artbookimporte doch recht tiefgreifend für die Brieftasche sind. Zweifellos ist aber an den Berichten nichts auszusetzen.

CD-Reviews

Diese Sektion widmet sich einzig allein aller möglichen asiatischen Musik. Bekannte J-Pop-Künstler werden genauso behandelt wie Künstler der Genre Hip-Hop oder Rock. Inzwischen gibt es ja sogar in Deutschland ein paar Relases asiatischer Musiker wie Gackt, dessen Musik mir aber leider gar nicht zusagt. Die Releases in Deutschland bleiben allerdings eher selten, weswegen eher Importe besprochen werden, die leider sehr teuer sind. Die Berichte sind aber sehr informativ und stifteten mich einmal doch zum CD-Kauf an, den ich nicht einmal bereute.

Filmreviews

In jeder Ausgabe finden sich immer 2-4 Filmreviews, welche leider hauptsächlich über asiatische PAL-Releases geschrieben werden und nicht mehr auch über neuere asiatische Filme wie früher, die noch nicht hier erschienen sind. Da ich die meisten PAL-Releases sowieso schon kenne, sind die Filmreviews leider meistens eher uninteressant für mich. Allerdings muss man sagen, dass die zuständigen Redakteure durchaus gute Filmtests schreiben, da ist alles drin, was man braucht, inklusive interessanter Hintergrundinformationen zum Film. Eine definitve Bewertung gibt es auch hier nicht, jedoch ist immer klar aus dem Text ersichtlich, was der Autor vom Film hält.

Spielereviews

Ebenfalls getestet werden Computerspiele, die durch abgedrehte Konzepte auffallen, etwas mit Manga&Anime zu tun haben oder Rollenspiele sind. Fans oder Hasser von verschiedenen Spielen schlagen sich ja teilweise bei Gamemags wegen Bewertungen die Köpfe ein, hier wird das jedoch nicht passieren, da die Spiele nicht bewertet werden. Die Spieleberichte sind im Vergleich zu Gamemags in einem erfrischend anderen Stil beschrieben und ich denke der bewusste Verzicht auf Bewertungen tut den Berichten sehr gut. Schliesslich gibt es verschiedene Geschmäcker, worauf auch in den Berichten eingegangen wird. Es ist immer klar ersichtlich, für wen sich das Spiel eignet und was seine Schwächen sind. Etwas bedauerlich finde ich allerdings, dass teilweise in Spieleberichten statt eigenen Screenshots Presse-CD/Website-Screenshots vom Hersteller verwendet werden.

Sonstige Berichte

Es wird auch über den japanischen Alltag berichtet, zum Beispiel über das Kirschblütenfest Hanami oder die Capsule Hotels. Diese Berichte stellen einen weiteren Pluspunkt für die Animania dar. Da die deutsche Convention "Animagic" irgendwie von der Animania gegründet würde, kommen Berichte und Werbung darüber nicht zu kurz. Sie gestalten sich aber auch interessant, da man viel über die hiesige Fangemeinschaft erfährt. Hin und wieder werden einzelne Animefirmen wie zum Beispiel Gainax genauer unter die Lupe genommen und sie bekommen ein Special über die Firmengeschichte mitsamt Interviews und kurzen Filmreviews. Die Interviews lesen sich recht interessant, da sie meist (mir jedenfalls) unbekannte Hintergrundinformationen enthalten.

Das Kreuzworträtsel

Auf der letzten Seite findet sich immer noch ein Kreuzworträtsel. Das hat mich aber nie wirklich interessiert. Eines Tages hatte ich aber doch viel Zeit und hab es mir mal angeschaut. Weil es auch etwas zu gewinnen gibt, erwartete ich ein sehr leicht zu lösendes Rätsel. Aber ich irrte mich : Dieses war eine echte Herausforderung für mich und ich löste nur 10%. Es werden alle möglichen Anime/Manga-Namen, Kreateure, Charaktere usw. abgefragt. Leider viel zu schwierig für mich und mein Gedächtnis. Von nun an habe ich das Rätsel auch nie mehr angerührt.

Die Leserbriefe

Normalerweise interessieren mich bei Zeitschriften immer die Leserbriefe sehr, hier ist das allerdings nicht so. Der Inhalt der Briefe ist meistens recht belanglos, sie beeinhalten oft Fragen, deren Antwort eigentlich schon lange bekannt ist. Hin und wieder schicken die Leser Fotos von Lebensmittel mit Anime/Manga-Namen, was ganz lustig ist (zum Beispiel der Gemüseeintopf Vegeta). Die Fanartgallery hingegen ist hochqualitativ, bekommt aber leider nicht den Platz zugeteilt, der ihr zusteht. Damit will ich sagen : Die Bilder sind stark verkleinert, um Druckertinte zu sparen. Insgesamt kommt die Gallery auf 1 Seite Umfang, was doch recht wenig ist, ich würde mir mindestens 2 Seiten wünschen.

Gewinnspiele

Mehr als genug Gewinnspiele gibt es in jeder Animania. DVDs, Manga und spezielle Zeichenstifte werden verlost. Alles recht nett, aber ich glaube mein Glück kommt gegen das der anderen 1000 Animaniacs nicht an, also lasse ich Versuche mitzuspielen lieber bleiben. Die Preise sind aber schon recht attraktiv muss ich sagen.

Das Layout

Einen Innovationspreis gewinnt die Animania bestimmt nicht für ihr Layout. Dieses gestaltet sich ziemlich gewöhnlich : Die auf weissem Hintergrund gedruckten Berichte werden durch Artworks und Screenshots aufgepeppt. Nichts besonderes also. Das Layout ist purer Durchschnitt und sicherlich keine künstlerische Leistung. Allerdings stört es beim Lesen absolut nicht.

Der Geruch

Jede frische Animania hat den typischen Animaniageruch an sich. Dieser weckt bei mir ganz bestimmte Erinnerungen. Der Geruch einer frischen Animania, der wohl durch die Tinte erzeugt wird, ist wohl durch nichts zu ersetzen und ich schnüffle erst mal jedes Mal an meiner Animania, wenn ich sie in die Hände bekomme. So merke ich auch, wenn es eine Fälschung ist (was nie der Fall war).

Die Werbung

Hauptwerbepartner von der Animania ist ACOG, ein deutscher Animeversand. Mit ungefähr 10 Seiten Werbung werden die Werbungen aber nicht zu nervig, zumal sie meistens auch recht interessant und auch nett gestaltet sind. Teilweise ist das Werbungslayout sogar hübscher als das eigentliche Animanialayout. Ausserdem gibt es verschiedene Kleinanzeigen von verschiedenen Händlern, die irgendwas mit Anime oder Manga zu tun haben. Diese sind durchaus praktisch und nützlich.

Fazit

Für die 3,90 Euro bekomme ich eine ausgezeichnete Zeitschrift und ein Mousepad. Die Berichte sind ausgesprochen interessant und gut geschrieben. Von der Aktualität her kann man sich auch nicht beklagen. Einzig das Cover ist sehr oft einfach nur hässlich.   

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08.05.2000
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11.08.2000

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01.01.1970
all style, no substance
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...ung bedarf), denn ein Spagat zwischen Credibility und Massenappeal – zwischen der Präsentation von wirklich anspruchsvoller östlicher Unterhaltung für einen westlichen Markt und simplem Yu-Gi-Oh-Kommerz – so ein Spagat ist keine einfache Sache. Wenige Fachzeitschriften nehmen sich der Sache an und die meisten scheitern gar spektakulär. So auch die AnimaniA, Deutschlands auflagenstärkstes Magazin, dass sich mit Anime und Manga beschäftigt. Seit 1994 ist die Zeitschrift auf dem Markt und erfreut sich seitdem zunehmender Beliebtheit. Für 3,90 € bekommt man beim Zeitschriftendealer seines Vertrauens ein knapp 70-seitiges Heftchen in die Hand gedrückt, das zuallererst einmal durch die noble Aufmachung (gutes Papier und Hochglanzcover) ins Auge fällt. Nach kurzem Blättern steht fest, dass das klare, mit zahlreichen qualitativ recht... Bericht lesen

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01.01.1970
The German Manga and Anime Bible
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...Erbstößer und Oliver Kobush kommen auf einer Koblenzer Comicbörse auf die Idee, das erste deutsche Magazin zu erstellen, welches andere über Anime und Mangas ?aufklären? soll. Mit ein paar anderen Leuten beginnen sie mit der Arbeit. August 1994: Die erste Ausgabe erscheint in s/w (in Farbe war nur das Cover) und mit gerade mal 44 Seiten für 9,80 DM mit einer Auflage von 7.500 Stück (Erscheinen: alle 2 Monate) November 1994: Die AnimaniA zieht nach Selters und Lars wird offiziell der Chefredakteur 1995/1996 Sowohl Auflage als auch Seitenzhal steigen (10.500 / 80); Extras wie Poster oder Postkarten werden hinzugefügt Mai 1996: Der Exklusivmanga zu Armitage III startet (endet im Juli 1997); wenige Seiten (ca. 6-8) des Magazins sind erstmals in Farbe, kostet nun aber auch 12,80 DM Januar 1997: Die erste vollständig farbige AnimaniA erscheint... Bericht lesen

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01.01.1970

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