Dezent und funktionell - mehr braucht man nicht!
05.03.2010
Pro:
Dezent, viele Schächte und Lüfter, super Verarbeitung
Kontra:
nix für Case Modder, "nur" Midi Tower
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Erweiterbarkeit:
mehr
 Schluench
Über sich:
Technischer Leiter in einer chemischen Fabrik in Leuna. Wir stellen Latex her...
Mitglied seit:13.06.2001
Erfahrungsberichte:148
Vertrauende:8
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Vor kurzem habe ich mir zum ersten Mal einen PC selbst zusammengestellt (und natürlich auch zusammengebaut). Einige Freunde sowie das Internet haben mich beraten, vorallem aber natürlich bezüglich der inneren „Werte“. Das Gehäuse, also die Heimat dieser sehr wichtigen Komponenten, möchte ich euch in diesem Bericht näher bringen – das Antec Threehundred. Das steht auf dem Papier *********************
Farbe: Schwarz Format: Midi-Tower, ATX Lüfter: 4x 120mm (1 vorinstalliert), 1x 140mm (vorinstalliert) Schächte: 3x 5,25“ Extern, 6x 3,5“ Intern Abmessungen: 45,8 cm (H) x 46,5 cm (B) x 20,5 cm (T) Gewicht: 7,2kg [Weitere Infos gibt hier http://www.antec.com/Believe_it/product.php?id=ODg3]
Warum nun gerade das Gehäuse? **************************** Ich habe vorallem etwas dezentes und gut verarbeitetes gesucht. Wichtig war mir, dass keine billige Lampen oder besonders toll hervorgehobenen Logos zu sehen sind. Wen interessiert das? Hinzu kommt, dass ich keine Kühlungsprobleme bekommen wollte, daher kommen mir die insgesamt 5 Lüftermöglichkeiten sehr entgegen. Ein Staubfilter beinhaltet das Gehäuse außerdem, Kabelmanagement ist auch möglich. Klingt also alles schonmal sehr perfekt. Gute Bewertungen gabs auch und der Preis war super – 44€.
Funktionell soll es sein ******************* Zu Hause angekommen und ausgepackt wird es erst einmal von Außen betrachtet. Mattschwarz, recht dicke Außenwände. Das ist schonmal positiv. Einschalt- und Resetknopf sitzen oben, wobei letzterer richtig schön klein ist – das gefällt! Die Front ist von einem perforierten Lüftungsgitter abgedeckt. Dahinter sitzt der auswaschbare Staubfilter. Beide Seitenklappen werden von insgesamt 4 per Hand lösbarer Schrauben gehalten. Das Lösen dauert keine Minute – perfekt! Ich nehme die Abdeckungen ab. Dabei fällt die gute Verarbeitung auf. Keine scharfen Kanten, alles passt perfekt und geht ohne Gewalt. Auch beim Zusammenbau bleibt das so. Jede Komponente passt auf Anhieb und Schrauben sowie Abstandhalter sind mehr als genug beigelegt. Das ist für den Preis absolut in Ordnung. Die Lüfter befinden sich oben (140er), seitlich (120er), hinten (120er) sowie 2 vorne (120er), die als Festplattenkühler gedacht sind. Die vorinstallierten habe ich getauscht. Zwar kann man bei diesen die Drehzahl einstellen, nichtsdestotrotz sind sie mir einfach zu laut. Mein PC läuft mit voller Lüfterbestückung (nicht übertaktet) auf minimaler Drehzahl. Dabei kriege ich die CPU nicht über 40°C. Das geht zwar noch Kühler, aber von einer Überhitzung ist das noch weit entfernt. Und leise ist das ganze System dabei auch noch. An der Front befinden sich 2 USB-Steckplätze sowie die üblichen Mikro und Line-Out Stecker. Mehr nicht – braucht es aber auch nicht.
Zusammenbau ************ Es soll ja Leute geben, die mehrere Grafikkarten verbauen. Ich gehöre nicht dazu. Das Antec Threehundred gehört zu der Kategorie Gaming, jedoch wird es bei mehreren Grafikkarten schon eng. Vorallem spielt die Länge eine große Rolle. Außerdem wird mit zunehmender Anzahl an Komponenten der Kabelsalat ein Albtraum. Empfehlen tue ich es nicht. Man muss aber auch sagen, dass es nur ein Midi Tower ist. In den meisten Gehäusen dieser Art wird es da Probleme geben. Mit dem großen CPU Kühler hingegen gab es keine Probleme. Ich behaupte, dass selbst ein Megahalems Platz findet, aber dass dann auch nur sehr knapp. Das 6 Festplatten Platz haben, steht auf dem Papier. Doch auch hier werden wohl die Kabel dem engagierten Gigabyte-Fan einen Strich durch die Rechnung machen. Vorallem bei 6 Platten ist es fast unmöglich, die Kabel für beide Lüfter noch durchzuziehen. Ich brauch 6 Platten jedoch nicht und ehrlich gesagt – bei heutzutage 2 TB pro Platte, wer braucht da 6 Stück davon?
Als ich alle Komponenten eingesetzt habe, viel mir im gesamten einfach nur auf, dass ich teilweise Probleme mit den Kabeln hatte. Das Kabelmanagement war sehr hilfreich, nichtsdestotrotz sorgten vorallem die 5 Lüfter für viele Probleme. Der Platz ist da, muss jedoch clever genutzt werden. Ich schiebe dieses Problem aber eher auf die Tower Größe (da Midi) als auf den Tower selbst. Meine Komponenten (zur Info/Abgleich) **********************************
CPU: Intel Core i5 750 (Arctic Cooling Freezer 7 Pro) Mainboard: ASUS P7P55D RAM: 4GB G-Skill 1066MHz GPU: ATI HD4850 Netzteil: be quiet Pure Power L7 530W 2 Festplatten 2 Laufwerke 1 Multi Card Reader 4x 120er Lüfter, 1x 140er Lüfter Fazit *****
Ich bin für die super Preis sehr zufrieden. Zusammengefasst ist die Verarbeitung absolute spitze und Platz ist jede Menge. Das Gehäuse ist sehr dezent und sehr funktionell, wofür vorallem die 5 Lüfter sorgen. Nette Gimmicks wie ein Staubfilter und Kabelmanagement gibt’s dazu, neben jeder Menge Schrauben und Abstandshalter. 5 Sternchen von mir und ein dickes Dankeschön für dieses Produkt.
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15.09.2010 06:38
Guter Bericht! Freue mich über Gegenleseungen. Liebe Grüße
14.06.2010 16:02
Macht optisch einiges her. ich bleibe aber lieber bei meinem Laptop, auch wenn ich mal ein Desktop Fan war ^^
20.04.2010 23:16
Der gefällt mit schon...