Fast perfekt - aber eben nur fast!
03.11.2007
Pro:
Verarbeitung, Design, Lautstärke
Kontra:
kein 3,5" Schacht (extern)
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Erweiterbarkeit:
mehr
 nitlem
Über sich:
wenn jetzt Sommer wär ...
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 191 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Meine letzten Berichte widmeten sich schon Mehrfach dem Bereich des Wohzimmercomputers, dass liegt einmal darin begründet, dass ich zurzeit permanent mit Anfragen und Aufträgen überschüttet werden. Außerdem liegt auch noch ein gewisses privates Interesse vor. Eine wichtige Komponente ist natürlich auch das Gehäuse, hier kann man generell zwischen relativ anspruchslosen Nutzern, denen ein normaler Tower ausreicht und den Enthusiasten unterscheiden, bei denen sich das Gehäuse perfekt in die Front der Stereo-Anlage einfügen muss. Gliederung ###########
(1) Antec Veris Fusion Black 430 (2) Installation (3) Fazit
(1) Antec Veris Fusion Black 430 ############################# Dieses Gehäuse von Antec zielt auf jeden Fall auf die zweite Klientel ab, schließlich handelt es sich um ein µATX-Gehäuse für knappe 160 Euro. Immerhin bekommt man dafür gleich ein, laut Hersteller sehr leises, Netzteil mit einer Leistung von 430 Watt. Für ein Media-Center sollte das mehr als ausreichend dimensioniert sein. Hauptsächlich bietet das Antec eine geniale Optik an der Front, sie ist komplett aus gebürstetem Aluminium, auf der rechten Hälfte fällt sofort das Drehrad auf, mit dem man die Lautstärke verändern kann. Direkt darunter befindet sich der Einschalt- und Resetknopf.
Auf der linken Seite befinden sich ein LCD-Display zur Anzeige wichtiger Informationen und der Schacht für die 5,25"-Laufwerke Dieser ist automatisch verblendet, so dass die Optik durch einen DVD-Brenner nicht zerstört wird. Sonst findet man in der Mitte noch die klassischen Frontanschlüsse. Auf diese Weise kann man schnell und einfach die beiden USB-Anschlüsse nutzen. Außerdem steht noch eine Firewireschnittstelle zur Verfügung, damit ist auch eine schnelle Anschlussmöglichkeit für den Camcorder gegeben. Für die Nutzung von Mikrofon oder Kopfhörern stehen zwei analogen 3,5er Klinkenbuchsen zur Verfügung. Sie besitzen die klassischen Farben und sind deshalb leicht identifizierbar, allerdings wirken sie dadurch auch recht billig und zerstören die hochwertige Optik ein wenig. Das Gehäuse hat eine Kantenlänge von jeweils knapp 44 Zentimetern. Mit einer Höhe von knappen 14 Zentimetern ist es außerordentlich flach. Dieser Umstand zeigt aber gleichzeitig, dass man hier wirklich kein Gamergehäuse bekommt, in welches man irgendwelche monströsen Karten verstauen kann. Im inneren bietet das Antec Platz für zwei Festplatten à 3,5" und ein 5,25"-Laufwerk. Im Gehäuse befinden sich außerdem bereits zwei vorinstallierte 120mm Lüfter, die an der rechten Seite für ordentlichen Durchzug sorgen.
Der Eindruck von der Verarbeitung ist auch sehr gut, wie man es in dieser Preisklasse eben erwarten kann, findet man keine scharfen Kanten, alles ist sauber verarbeitet und macht einen hochwertigen Eindruck, trotzdem drängt sich nach dem Auspacken bereits das erste Problem auf, wo ist der externe 3,5" Schacht? Zwar benötigt man heute kein Diskettenlaufwerk mehr, allerdings gehört ein Kartenleser heute schon zur Standardausstattung. Beim Antec hat man also die Wahl zwischen DVD-Brenner und Kartenleser. Alternativ kann man den Kartenleser auch extern anschließen, was im Wohnzimmer aber wieder zusätzliches Durcheinander bedeutet. Hier hätte man sich bei Antec intelligenter verhalten können. (2) Installation ###############
Eigentlich ist die Montage von µATX-Systemen immer ziemlich fummelig, häufig macht dann noch irgendein Stecker ein Problem und schon ist man ewig beschäftigt. Antec hat sich aber ein recht solides System ausgedacht, die Montage des CD-Laufwerks erfolgt zum Beispiel schraubenlos. Außerdem kann der Festplattenkäfig ausgebaut werden, durch kleine Zwischenstücke aus Silikon wird die Festplatte außerdem gleichzeitig entkoppelt, womit die Vibrationen erheblich verringert werden können. Das Netzteil und das CD Laufwerk hat Antec nach links verlagert, so kann man dort in Ruhe die Kabel verstauen, während das Mainboard auf der rechten Seite doch ziemlich frei zugänglich ist, trotzdem gilt es natürlich aufzupassen, dass man keine extremen Komponenten verbauen kann. Besonders beim CPU-Kühler muss man auf die großen Towerkühler wie den Scythe Infinity verzichten. Allerdings gibt es ja mehr als genug Alternativen, die ähnlich gut kühlen.
(3) Fazit ########
Das Antec Veris ist ein gutes Gehäuse, aber für den ganz großen Wurf hat es dann noch nicht gereicht. Das Gewicht fällt mit knappen acht Kilogramm inklusive Netzteil doch relativ hoch aus. Außerdem vermisse ich eben einen externen 3,5" Schacht, hier hätte man bei Antec wirklich nachdenken sollen. Trotzdem bietet das Veris jede Menge Komfort, wenn man an die kleine Größe denkt. Besonders angenehm ist auch die Unterstützung des Displays unter Windows Vista, unter XP benötigt man hier noch eine individuelle Bastellösung.
Insofern kommt man bei Antec nahezu an die Perfektion heran. Es wird interessant sein, inwieweit das Netzteil, welches in der Tat flüsterleise arbeitet noch dem aktuellen ATX 2.2-Standard angepasst wird. Wer auf einen integrierten Kartenleser verzichten kann, der wird unter Umständen mit dem Antec Veris Black einen richtig guten Kauf tätigen.
Bilder von Antec VERIS Fusion Black 430
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03.11.2007 16:12
Sieht ja super aus. Lg Cal
03.11.2007 09:28
sieht sehr gut aus. LG Matthias
03.11.2007 08:52
Klasse Bericht! LG