Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Stabileres Gefühlsleben |
| Kontra: |
Helfen nicht alleine |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
In diesem Bericht möchte ich euch einen kleinen Überblick geben, wofür Antidepressiva da sind und wie sie wirken.
Depressionen und andere psychische Erkrankungen werden in unserer Gesellschaft immer noch sehr oft tabuisiert, was eigentlich wirklich traurig ist. Denn wenn sich "gesunde" Menschen mal etwas genauer über solche Krankheiten informieren würden, würden nicht so viele Probleme entstehen und Depressive würden auf mehr Verständnis stoßen - nicht nur auf Ablehnung, wie es ja leider oft vorkommt...
Zurück zum Thema: Antidepressiva
Antidepressiva sind dafür zuständig, bestimmte Stoffe im Gehirn anders zu "behandeln".
Es gibt verschiendene Gruppen von Antidepressiva.
SSRI (Serotoninwiederaufnahmehemmer) sind zum Beispiel dafür da, dass das Serotonin länger im Gehirn gespeichert wird. SNRI speichert nicht nur Serotonin, sondern auch Noradrelin länger im Gehirn. Bestimmte Gehirnstrukturen werden verändert. Dadurch wird (je nach Erkrankung) zum Beispiel die Angst "gestoppt" oder reduziert, oder die Gefühle werden allgemein etwas runtergeschraubt, sodass man zum Beispiel Negatives nicht mehr so extrem empfindet. dieser Effekt dient dazu, dass der oder die Depressive ein Gleichgewicht der Gefühle erlangt. Meist ist es bei Depressionen ja so, dass das Negative sehr extrem empfunden wird und am meisten gewertet wird. Antidepressiva sollen die Gefühle in sofern ins Gleichgewicht bringen, dass man einigermaßen stabil ist und sich nicht so leicht "runterziehen" lässt.
Oft muss man mehrer verschiedenen Antidepressiva ausprobieren, bis man das richtige für sich selbst gefunden hat - denn bei jedem wirken diese Medikamten anders. Sehr wichtig ist außerdem, dass man nicht erwartet, dass die Tabletten sofort helfen; es kann bis zu sechs Wochen dauern, bis das Medikament wirkt.
Sehr wichtig ist, dass man sich nicht allein auf Medikamente verlässt. Dadurch wird man zwar allgemein etwas stabiler, allerdings werden die Ursachen der Krankheit dadurch keineswegs bekämpft. Von daher sollte man zusätzlich unbedingt einen Therapeuten aufsuchen, mit dem man über seine Probleme spricht und gemeinsam Lösungen findet. Viele Probleme kann man durch die Therapiegespräche aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten, sodass man ganz anders darüber denkt als vorher.
Niemand braucht sich zu schämen, unter einer psychischen Krankheit zu leiden - denn das ist heutzutage viel weiter verbreitet als man denkt (sehr viele verstecken ihre Krankheit, weil es ihnen peinlich ist...).
Ich hoffe, ich konnte Betroffenen oder auch Angehörigen einen kurzen und informativen Einbick in das Thema geben!
| weitere Erfahrungsberichte |
Fluoxetine- gegen die Essstörung
Bewertung für Antidepressiva allgemein von
xxDolce_Missxx
Pro: Wirkung, Verträglichkeit
Kontra: Gibts bei mir nicht
Hallo, zuerst fang ich mal an, ein Teil meiner Geschichte zu erzählen. Ich litt 6 Jahre an einer Essstörung. Zuerst Magersucht und dann Bulimie. Angefangen hat es als ich 13 war. Ich war in sämtlichen Kliniken, habe Therapien gemacht usw, nix hate geholf ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als weniger hilfreich |
|
weniger hilfreich
20.05.2010
|