Antivir Personal Edition Classic Windows Version 7

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Antivir Personal Edition Classic Windows Version 7

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Nun ist es soweit: Nach jahrelanger völlig unveränderter Benutzeroberfläche erscheint nun das beliebte, weil gutes und dennoch kostenloses, Antivirenprogramm "Antivir" in neuer Benutzeroberfläche, aber auch unter der Haube hat sich einiges getan. Wer das Programm nutzte, kennt die Programmoberfläche, ... Bericht lesen





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1-6 von 13 Erfahrungsberichten    
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Des Kaisers neue Kleider
Erfahrungsbericht von tbiegel über Antivir Personal Edition Classic Windows Version 7
09.02.2006


Produktbewertung des Autors:   

Benutzerfreundlichkeit gut 
Stabilität: gut 

Pro: kostenlos und gut
Kontra: Kinderkrankheiten der ersten 7er - Versionen, ab und zu noch überlastete Server

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Nun ist es soweit:
Nach jahrelanger völlig unveränderter Benutzeroberfläche erscheint nun das beliebte, weil gutes und dennoch kostenloses, Antivirenprogramm "Antivir" in neuer Benutzeroberfläche, aber auch unter der Haube hat sich einiges getan. Wer das Programm nutzte, kennt die Programmoberfläche, die an alte Windows 95er-Versionen erinnert. Zwar wurde das Programm kontinuierlich inhaltlich verbessert (im Oktober 2005 wurde beispielsweise endlich das inkrementelle Update eingeführt), nur die grafische Darstellung hat nicht mitgezogen. Mit dem neuen Antivir 7 ist dies nun anders.

Kinderkrankheiten
==============

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: die Version 7 hatte die verschiedensten Kinderkrankheiten. Inwieweit diese nun alle ausgeräumt sind, vermag ich nicht zu beurteilen, auf meinem (!) System läuft das Programm inzwischen. Was war geschehen, auf was muß sich er User u. U. einstellen ?

Angekündigt war die neue Version bereits für die Vorweihnachtszeit, aber erst Ende Januar wurde die Version 7 als endgültige Version nach einer Beta-Test-Phase freigegeben. So deinstallierte ich die Version 6 und installierte die Version 7. Danach kam ich nicht mehr ins Internet, weil die Installation aus ungeklärter Ursache die Netzwerkverbindungen zerstört hatte. Glücklicherweise hatte ich noch ein Backup, so daß ich die Daten restaurieren konnte. Die zweite Installation des Programms war dagegen erfolgreich, unter fast gleichen Bedingungen. Im Forum las ich dann, daß ich nicht der einzige mit einer kaputten Netzwerkverbindung war. Dieses Problem ist aber inzwischen ausgeräumt.

Andere User berichteten von Performance-Einbrüchen bis hin zum einfrieren des PCs. Einige haben Norton Systemtools installiert, die mag Antivir überhaupt nicht. Das Programm bietet auch die Option, nach Viren beim Schreiben und (!) Lesen von Daten zu suchen, auch dies führte bei einigen zu erheblichen Leistungseinbußen, auf meinem System allerdings nicht. Aber auch dieses Problem ist, so berichten die Betroffenen, inzwischen erledigt.

Auf meinem System kommt es nur noch zu ein paar Inkonsistenzen, nach Updates der Virendefinitionsdatei wird im Kurzbericht behauptet, daß das Update nicht erfolgreich gewesen sei. Im ausführlichen Report steht etwas anderes, auch die Versionskontrolle zeugt von erfolgreichen Updates. Hier ist die Information im Kurzbericht definitiv falsch.

Einmal war auf meinem System der "Guard" (ein Echtzeitscan-Modul zur Überwachung) nicht neu gestartet worden, erst ein Neustart des kompletten PCs lies das Modul wieder aktiv werden.

Ärger scheint auch die kostenlose Firewall "ZoneAlarm" zu machen. Die 5er hatte ich auch eine Zeitlang installiert und erfolgreich verwendet, bis ich auf DSL umgestiegen bin. Seitdem gab es ständig immer mal wieder auftretende Probleme. Soll heißen: An Problemen mit Antivir in Verbindung mit Zone Alarm muß nicht Antivir schuld sein. Mit der ebenfalls kostenlosen McAfee-Firewall Version 6 läuft Antivir auf meinem System tadellos.

Weil das Programm auf -zig Rechnern läuft, waren (manchmal auch noch sind) die Server überlastet, so daß es nicht immer zu einer erfolgreichen Verbindung kommt, man also keine Updates erhält. Aber auch dieses Problem ist inzwischen zwar nicht vollständig behoben, hat sich aber deutlich verbessert.

Aktueller Stand (9. Februar): Zusammenfassend kann ich sagen, daß die gröbsten Schnitzer beseitigt sind, das Programm nutzbar ist, es scheint keine größeren Probleme mehr zu geben.

Die Installation
===========

Wenn man das Programm vollständig heruntergeladen hat, sollten vor der Installation andere Virenscanner nicht nur deaktiviert, sondern auch deinstalliert sein. Wer die alte 6er-Version hat, muß diese zuvor ebenfalls komplett deinstallieren, in allen Fällen gilt: den Neustart nicht vergessen.

Bei der Deinstallation der 6er-Version scheint es zu Problemen zu kommen, die Deinstallationsroutine scheint (nicht immer ?) alle Programmbestandteile restlos zu entfernen. Da muß man dann Hand anlegen und selbst die Registry säubern (suchen nach Einträgen mit "H+BEDV"). Dies ist aber in erster Linie ein Problem der alten Version.

Bei einem Bekannten installierte ich die 7er-Version über das Update-Modul der alten 6er-Version, das lief problemlos. Weil aber ein ganzes Programmpaket heruntergeladen und installiert werden muß, natürlich aufwendiger als nur Updates für neue Virendefinitionen. Die Deinstallation der alten 6er-Version verlief mit Hilfe der 7er aber simpel. Natürlich war ein Neustart notwendig, die Hinweise im Programm sind "idiotensicher". Zunächst wird das komplette Programmpaket heruntergeladen, dann die Setup-Routine aufgerufen, die zuerst die alte 6er-Version deinstalliert. Dann wird der Rechner neu gestartet, die neue 7er installiert. Abschließend fragt das Programm noch nach, ob man gleich nach Updates suchen möchte, was man tun sollte. Denn die allerneuesten Virendefinitionsdateien sind im vollständigen Programmpaket zwangsläufig nicht enthalten.

Dann erst einmal zur

Programmoberfläche
===============

Das Statusfenster (Bild 1):
Das Programm präsentiert sich nun in einem übersichtlichen modularen Aufbau (Bild 1). Ruft man das Hauptprogramm auf (auch möglich mit einem bequemen Doppelklick auf das Symbol in der Taskleiste), erscheint das Hauptfenster mit dem Statusbericht. Alle anderen Programmbereiche lassen sich von hier aus bequem erreichen. Irritierend ist vielleicht die Angabe, daß die Lizenz nur bis zum 31. 5. gültig sei. Aber dies ist eine der vom Programm gelieferten Fehlinformationen, die Classic-Edition ist Freeware. Dieses Fenster dient eher der Information, ob der Guard aktiv ist, sieht man auch rechts unten in der Windows-Taskleiste. Ein geöffneter Regenschirm bietet Schutz. Auch wenn man ein Update starten möchte, muß man nicht das Hauptprogramm aufrufen, auch dies läßt sich mit einem Rechtsklick auf das Symbol erledigen. Allerdings ist es schon nützlich, nachzuschauen, wann man das letzte Update durchgeführt hat, welche Virendefinitionsdatei sich gerade auf dem Rechner befindet.

Prüfen:
Wer komplette Laufwerke auf Virenbefall hin scannen möchte, ist bei diesem Programmmodul richtig, einige Profile (Ordner "eigene Dateien" oder "Systemverzeichnis") sind bereits voreingestellt. Unter "Manuelle Auswahl" werden alle angeschlossenen Laufwerke aufgelistet (siehe Bild 2). Wenn man ein Häkchen in der Checkbox setzt, kann man gleich mehrer Laufwerke auf einmal scannen. Leider existiert kein Verzeichnisbaum, einzelne Ordner und/oder Dateien müssen direkt unter Windows durch einen Klick im Kontextmenü gescannt werden. Warum man eine gezielte Ordnerauswahl nicht an dieser Stelle integriert hat, ist nicht nachvollziehbar. Selbst zusammengestellte Profile können als Desktop-Symbol abgelegt werden, so daß man nicht immer das Hauptprogramm aufrufen muß. Ein Klick, und "Luke Filewalker" legt los ! Während des Scannens werden alle relevanten Parameter wie Dateiname, gefundene Viren, Warnungen (weil Dateien nicht geöffnet werden konnten) in einem Fenster übersichtlich angezeigt. Wie sich das Programm bei einem Virenfund verhalten soll (löschen, verschieben, umbenennen der betroffenen Datei), kann im Konfigurationsmenü eingestellt werden. Die Geschwindigkeit des Scannmoduls ist recht flott.

Der Guard (Bild 3):
Dieses Fenster hat wieder informativen Charakter. Zunächst einmal muß geklärt werden, was der Guard überhaupt ist. Um den "Guard" handelt es sich um einen Prozeß im Hintergrund, der ständig die Dateien auf Viren hin untersucht, auf die gerade lesend und/oder schreibend (je nach Einstellung im Konfigurationsmenü) zugegriffen wird. In diesem Fenster bekommt man eine statistische Übersicht über die Zahl der gescannten Dateien, eventuelle Funde, wie mit befallenen Dateien umgegangen wurde, welche Datei gerade gescannt wurde. Interessant ist es, das Fenster geöffnet zu haben, wenn man gerade ein größeres Programm öffnet, da kommen viele Dateien zusammen !

Quarantäne:
Hier findet sich eine tabellarische Übersicht über befallene oder möglicherweise befallene Dateien, die in den Quarantäneordner verschoben worden sind. So hat man schnell Zugriff auf die Dateien, kann sie u. U. schnell reparieren lassen. Erfahrungsgemäß hauen die meisten Reparaturen allerdings nicht hin. Aber auch wenn man eine Datei in Verdacht hat, kann man sie manuell in den Ordner verschieben, mit einem einfachen Klick kann die Datei dann an das Unternehmen zur näheren Untersuchung gesendet werden. Natürlich kann man die Quarantäne-Dateien auch wieder an ihren ursprünglichen Ort zurück verschieben, die Symbolleiste mit den Erläuterungen ist eindeutig.

Planer:
=====

Mit ihm kann man Suchläufe und Updates automatisieren. Leider ist der Planer nicht so richtig flexibel wie der aus "großen" Programmen, so kann man nur "täglich", "wöchentlich", "Intervall", "einmalig" und "sofort" wählen. Andere Programme bieten die Option, bei "wöchentlich" die Wochentage zusätzlich zu wählen, so daß z. B. jeden Dienstag und Donnerstag das Programmmodul dann starten würde. Auch die Möglichkeit, ein Modul alle drei Tage starten zu können, scheint nicht implementiert zu sein. Aber hierfür gibt es eine Möglichkeit, nämlich die Option "Intervall". Das Intervall kann nur in Minuten angegeben werden, es spricht aber nichts dagegen, 2880 Minuten als Intervall einzugeben, dies entspricht alle zwei Tage (ein Tag hat 1440 Minuten). Neu und sehr gut ist dagegen die Möglichkeit, optional das Modul starten zu können beim Hochfahren des Rechners, wenn der Rechner zur angegeben Zeit ausgeschaltet war. Beim Modul "Suchlauf" ist anzumerken, daß man dieses besser nicht beim Hochfahren verwenden sollte, weil dieses logischerweise den Startvorgang arg verzögern würde. Auch ein Update beim Hochfahren ist nur sinnvoll, wenn zu diesem Zeitpunkt bereits eine Verbindung zum Internet besteht, man also eine DSL-Flatrate hat.

Grundsätzlich beim Hochfahren können die beiden Module aber nicht gestartet werden, das wäre auch Unsinn.

Berichte (Bild 4)
============

Hier bekommt man in knapper Form einen Hinweis auf die letzte Aktion, ob ein Virus gefunden wurde oder ob das Update erfolgreich gewesen war. Wenn man die Zeile markiert, kann man auf zweierlei Wegen an weiteren Details herankommen, dazu benötigt man noch einen Rechtsklick mit der Maus. Entweder man wählt im Kontextmenü dann "Bericht anzeigen" oder "Report anzeigen". Im ersteren Fall kommen ein paar Informationen hinzu, im zweiten Fall bekommt man im Texteditor die vollständige Reportdatei serviert.

Das Konfigurationsmenü (Bild 5)
========================

Das Menü ist wohl das wichtigste, hier lassen sich alle relevanten Einstellungen vornehmen. Für das Erkennen der Viren sind zwei Programmbestandteile zuständig, zum einen der Scanner, der Dateien auf Laufwerken nach Virenbefall durchsucht, zum anderen der Guard, der ständig im Hintergrund die aktiven Dateien untersucht. Selbstverständlich lassen sich beide Module umfangreich konfigurieren.

Weil sowohl der Scanner als auch der Guard über ähnliche Optionen verfügen, kann ich hier beide zusammenfassen:

Was im Falle eines Virenfundes zu tun ist, läßt sich unter "Aktion bei Malware" einstellen. Entweder man entscheidet von Fall zu Fall (mit der Option "Interaktiv") oder man läßt die Dateien grundsätzlich umbenennen, löschen oder in den Quarantäne-Ordner verschieben. Man kann aber auch gar nichts tun ("ignorieren"). Meines Erachtens ist die Option "Interaktiv" am sinnvollsten, denn so hat man als Nutzer die Möglichkeit, je nach befallener Datei individuell zu entscheiden. Wenn eine Datei in einem temporären Ordner betroffen ist, fällt das Löschen einfacher, als wenn es die Datei Winword.exe wäre…

Selbstverständlich kann man auch vorab einstellen, welche Dateitypen untersucht werden sollen, logisch, daß die Option "alle" die beste Sicherheit bietet. Mann kann auch selbst Dateiendungen einstellen und Ausnahmen zulassen. Auch Bootsektoren und der RAM-Speicher von Festplatten müssen nicht grundsätzlich durchsucht werden, da dies aber sehr schnell geht, warum darauf verzichten ?

Unter dem Menüpunkt "Archive" gilt das Gleich wie für Dateiendungen: Hier kann man konfigurieren, ob und welche Archivdateien überhaupt durchsucht werden sollen, also Winzip-Dateien mit der Endung ".zip", Winrar mit der Endung ".rar" usw. Das Entpacken und Durchsuchen dieser Dateien kann schon länger dauern, aber für die Sicherheit sollte man diese Option schon wählen.

Mit "Ausnahmen" kann man einzelne Dateien oder Pfade als eben Ausnahmen von der Suche definieren, so ist es z. B. möglich seine mp3s im Ordner "Musik" generell von der Suche auszuschließen oder alle Bilder im Ordner "Fotos". Inwieweit man davon gebrauch machen möchte, muß jeder selbst entscheiden, sinnvoll ist dieses Feature schon. Letztlich ist das eigene Surf- und Kopierverhalten entscheidend. Wenn man seine Festplatte einmal vollständig ohne Ausnahmen nach Viren hat durchsuchen lassen, kann man ja in Zukunft solche eindeutigen Ordner von der Suche ausschließen.

Die "Heuristik" ist ebenfalls ein sehr wichtiger Programmpunkt. Hiermit kann der Scanner Dateien finden, die aufgrund der Ähnlichkeit des Codes mit Viren in der Definitionsdatei mit großer Wahrscheinlichkeit Vieren sind bzw. von Viren/Würmern befallen sind. Aktivieren läßt sich die "Makrovirenheuristik": Hier wird geschaut, ob Malware in Winword oder Excel-Dateien enthalten sind. Solche Programme bieten inzwischen die Möglichkeit, komplexe Arbeitsabläufe durch Makros zu automatisieren, dazu wird eine Programmiersprache verwendet (bei Microsoft Produkten VBA, Visual Basic for Applications). Leider kann man damit auch Malware programmieren, die dann mit einem Winwordtext geliefert wird.

Mit "Win32 Dateiheuristik" sind alle anderen Dateien gemeint, hier kann man zusätzlich noch die Erkennungsstufe einstellen. Je höher, desto eher werden den bereits bekannten Viren ähnliche Viren gefunden. Allerdings steigt auch die Zahl der Fehlalarme. Außerdem bedeutet die Heuristik auch einen gewissen Rechenaufwand, so daß einfache Rechner damit ausgebremst werden, im Zweifelsfall muß man dies ausprobieren. Wer tägliche Updates durchführt, kann m. E. auf die Heuristik verzichten, sofern man sicht nicht ständig auf dubiosen Seiten herumtreibt oder jeden E-Mail-Anhang öffnet.

Im Betateststadium befindet sich eine neue schnellere Heuristik-Engine, die jeder, der die 7er-Version nutzt, testen kann. Ich habe hiervon keinen Gebrauch gemacht, weil mein System so weit "schnell" ist, ich also keine Verbesserungen bezüglich der Geschwindigkeit messen könnte. Da ich auch sehr selten einen Virenfund zu vermelden hatte, kann ich die neue Heuristik auf ihre Zuverlässigkeit hin ebenfalls kaum testen.

Im Bild 4 sind zwar zwei Virenfunde zu erkennen. Bei dieser Datei handelt es sich aber eine Deinstallationsroutine eines professionellen Programms, das mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nicht von einem Virus befallen ist. In der Tat: die aktuelle Programmversion erkennt die Datei nicht mehr als Virus.

Mit "Allgemeines" kann man einstellen, ob man zusätzlich per E-Mail über Virenfunde informiert werden möchte, nützlich, wenn man Suchläufe automatisch in Abwesenheit laufen läßt. Mit diesem Programmmodul kann man aber keine E-Mails auf Virenbefall hin untersuchen, das ist der kostenpflichtigen Premium-Version vorbehalten. Natürlich lassen sich auch Viren in Mails finden, spätestens dann, wenn man den Anhang öffnet und speichert (sofern der Guard aktiviert ist).

Unter "Sicherheit" wird lediglich ein Erinnerung ausgegeben, daß man doch 'mal wieder updaten sollte, unter "Updates" wird die für Updates erforderliche Internetverbindung konfiguriert, sofer man - aus welchen Gründen auch uimmer - nicht die Standardverbindung nutzen möchte.

Updates
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Das A&O von Antivirenprogrammen sind aktuelle Updates. Das Unternehmen stellt meist mehrmals am Tag neue Virendefinitionsdateien zur Verfügung. Wenn sich eine Virenwelle anbahnt, mißt die Zeitschrift "PC-Welt" häufig die Reaktionszeiten der versch. Abtivirenprogrammhersteller. Antivir gehört in der Regel zu den Schnelleren !

Nicht erfolgreiche Updates sind auf überlastete Server zurückzuführen, es kommt auch vor, daß ein korrektes Update als nicht erfolgreich deklariert wird. Die Reportdatei ist das Maß der Dinge.

Zur Zeit funktionieren die Updates wunderbar, die Downloadmenge ist nicht so groß, so daß auch analoge Surfer in den Genuß aktueller Virendefinitionen kommen. Wer natürlich zwei Wochen wartet, muß eine größere Datenmenge herunterladen.

Im Kontextmenü: unter Windows
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Wer den obigen Text aufmerksam gelesen hat, wird eine wichtige Option vermissen: das Scannen bestimmter Dateien nach Viren. Hierfür gibt es im Kontextmenü unter Windows einen Eintrag. Mit dem Explorer sucht man sich die Datei bzw. den Ordner, mit Rechtsklick auf "Ausgewählte Dateien mit Antivir überprüfen", schon werden eben diese auf Malwarebefall hin untersucht.

Was das Programm nicht kann
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Das Programm gibt es noch in einer kostenpflichtigen Version (20 Euro jährlich). Diese hat ein paar wenige Features mehr, die der kostenlosen Classic-Variante fehlen.

Antivir Classic scannt keine E-Mails, ebenso wird keine Add- und Spyware erkannt. Für Add- und Spyware gibt es andere kostenlose Programme, wer einen verseuchten E-Mail-Anhang öffnet, bekommt dann natürlich auch eine Warnung von Antivir Classic. Nur das Scannen schon beim Abrufen der Mails vom Server entfällt. Wer sich für die Premium-Version entscheidet, hat außerdem noch Zugriff auf exklusive Download-Server, so daß überlastete Server nicht vorkommen (sollen). Hierzu ist zu sagen: Ich nutze die kostenlose Variante bereits seit Jahren, überlastete Server waren eher die Ausnahme. Zur Zeit allerdings kommt dies zwar häufiger vor, die Situation ist aber inzwischen akzeptabel und wird sich weiterhin verbessern.

Handbuch und Hilfe
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Natürlich kann man ein ausführliches Handbuch als pdf-Datei kostenlos herunterladen. Es ist recht verständlich geschrieben und erläutert alle wesentlichen Programmbestandteile. Eine kurze Hilfe bekommt man auch im Hauptprogramm durch die Taste "F1".

Die Zusammenarbeit mit Windows
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Seit dem Service Pack 2 gibt es ja ein sg. Sicherheitscenter in Windows, in dem entweder Microsoft-eigene Programme oder Fremdprodukte sich eintragen und von Windows mit "überwacht" werden, d. h. man erfährt, ob ein Schutz aktiviert wurde, wann das letzte Update war. Die Zusammenarbeit von Antivir 7 mit Windows XP SP 2 ist vollkommen in Ordnung, sogar unter "Systemeinstellungen" kann man auf das Konfigurationsmenü von Antivir zurückgreifen.

Bezugsquelle
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Downloaden kann man das Programm unter http://www.free-av.de, hier erhält man auch weiterführende Informationen.

Betriebssysteme:

Wichtig ist zu beachten, daß es zwei Versionen gibt: eine Datei für Windows 9x und Me sowie eine andere für Windows XP/2000/NT. Das neue 64-Bit-System wird nicht unterstützt, laut Aussage eines Moderators im Forum ist damit auch nicht zu rechnen. Erst wenn Windows Vista erscheint, wird es eine 64bittige Version geben.

Fazit
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Tja, wie soll ich das Programm nun bewerten ? Nach heftigen anfänglichen Problemen scheint sich die Lage normalisiert zu haben, inzwischen gibt es die Build 131. Angefangen hatte das Programm mit Build 124. Einerseits berichteten User im Forum über diverse, auch schwerwiegendere Probleme, anderseits arbeitet das Programm nun bei mir fast tadellos. Ab und zu ist angeblich ein Update nicht erfolgreich gewesen trotz Download und Installation der entsprechende(n) Datei(en). Wie oben bereits geschrieben, der Kurzbericht ist definitiv falsch. Über größere Probleme kann ich nicht (mehr) berichten. Da meine eigenen Erfahrungen ausschlaggebend sind, bekommt das Programm vier Sterne, m. E. scheinen die größten Schnitzer der Vergangenheit anzugehören.

Mit noch etwas flauem Gefühl: vier Sterne

Update 5. März 2006: das flaue Gefühl ist vorbei ! Gestern installierte ich das Programm auf einem älteren Rechner eines Bekannten, die Installation verlief problemlos. Außerdem funktionieren die Updates jetzt außerordentlich gut. Die Server sind erreichbar, darüber hinaus ist nun unter "Berichte" regelmäßig zu lesen, daß das Update erfolgreich gewesen ist.

Aufgrund dieser Verbesserungen werte ich nun auf fünf Sterne auf !


© Thomas Biegel für Ciao.com am 10. Februar 2006
   
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