Im Kuckucksnest wäre ich auch gerne Gast
04.09.2007
Pro:
läßt sich leicht und fließend lesen, ist kurzweilig
Kontra:
nichts
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Niveau
Unterhaltungswert
Spannung
Wie ergreifend ist die Story?
mehr
 sixt1970
Über sich:
Ich lese immer gegen, es dauert nur leider oft eine Weile!
Danke für Eure Lesungen!
Mitglied seit:09.10.2004
Erfahrungsberichte:61
Vertrauende:3
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 45 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
------- Antonias Wille --------- Autorin: Petra Durst-BenningZu bekommen in jedem gut sortierten Buchhandel Preis: 8,95 €Roman, Taschenbuch, 478 Seiten Verlag: Ullstein Buchverlage GmbH, Berlinwww.ullstein-taschenbuch.de 2005I SBN Nummer: 3-548-25989-8 ------- Umschlaggestaltung --------Größe ca.: 11,5 cm x 18 cm x 2,8 cm Der Umschlag ist feucht abwischbar, nur bedingt knickstabil, aud etwas stärkerem Papier.Die Grundfarbe des Außenumschlags ist schwarz. Vorderseite: Autorin, Titel, Verlagslogo. Eine hübsche, junge Frau mit Kopfbedeckung, als Portraitzeichnung, ansonsten schwarz.Rückseite: Kurze Inhaltsangabe, gleiche, aber wesentlich kleinere Portraitzeichnung der jungen Frau, ISBN- Nummer, Barcode, Verlagslogo, Preis. Buchrücken: Das halbe Portraitgesicht, Autorin, Titel, Verlags-Buchnummer und Verlagslogo. ------- Die Geschichte ------- Die junge Julie, eine bekannte und erfolgreiche Geschäftsfrau ( Kunstatelier, Kunstkurse,...), Stadtmensch, bekommt einen brief von einer alten, ihr gänzlich unbekannten Verwandten aus dem Schwarzwald. Antonia. Diese tritt mit dem Wunsch an sie heran, daß Julie die Geschichte ihrer Mutter Simone, einer Frau namens Rosanna und der Geschihte des Moritzhofs recherchieren soll. Nach kurzem Zögern nimmt Julie den Auftrag, diese Herausforderung, an und reist in den Schwarzwald. Sie lernt Antonia kennen, krank und nahezu 80 Jahre alt, und taucht hier in eine längst vergangene Zeit ein. Bereits nach kurzer Zeit zieht sie hinauf auf den Berg, wohnt im längst verlassenen Moritzhof und sichtet Tagebucheinträge und Zeitungsausschnitte.Langsam entwirrt sie die Geschichte von Rosanna, einer ehemaligen Magd, und Simone, der Tochter des Hauses in welchem Rosanna Magd war. Durch diverse Umstände zieht zunächst Rosanna als Magd auf den Moritzhof, welchem Simones Großvater gehörte, dann auch Simone, die ihre Gedanken und Taten ihrer geliebten Rosanna widmet. Nach dem Tod des Großvaters errichtet Rosanna auf dem Hof ein Hotel. Antonia fragt sich warum das Glück mit Rosannas Tod vom Moritzhof verschwand.Als alle Umstände klar vor Julie liegen, besucht sie erneut Antonia, welche ihr dann dankbar den Moritzhof vermacht. Julie will dort ihre Kunstschule einrichten und es wieder zu einem Hotel werden lassen. ------- die Autorin -------Petra Durst- Benning wurde 1965 geboren, las und schrieb gerne bereits in ihrer Kindheit. Sie ist ausgebildete Wirtschaftkorrespondentin und Übersetzerin, arbeitete einige Jahre im Im- und Exportgeschäft. Bald begann sie zu schreiben und arbeitete ( auch heute noch ab und zu ) im Antiquitätengeschäft der Eltern. Als erstes Buch schrieb sie die Silberdistel, für das sie durchweg ein positives Echo erhielt.Sie ist verheiratet und lebt im Schwäbischen. Weitere Bücher:Das gläserne Paradies Die Samenhändlerin Die Silberdistel Die Zuckerbäckerin Die Salzbaronin Die Liebe des Kartographen Die Glasbläserin Die Amerikanerin -------- mein Senf -------Ich habe dieses Buch nahezu verschlungen und jede freie Minute zum Lesen genutzt. Eine interessante Geschichte über interessante Menschen und deren Lebensbahnen, brillant geschrieben von einer sehr guten Autorin. Es ist kurzweilig, in guter Sprache verfasst, sehr gut nachvollziehbar, ja, man taucht nahezu in das Buchgeschehen ein. Es ist, als ob die Autorin alles erlebt hätte, oder ihr zumindest lebendig geschildert worden wäre. Der Moritzhof, ein einsamer Berghof, den würde ich mir auch manchmal wünschen. Rosanna, eine aufgeweckte, kluge, aber arme junge Frau, die einen Fremdenzimmerbetrieb in dieser Zeit aufbaut, die lesen und schreiben lernt, jede ihr sich bietende Quelle des Lernens nutzt. Dort hätte ich mich sicherlich auch wohlgefühlt.Das Buch beginnt und endet mit Julie, einer überarbeiteten Städterin, einer erfolgreichen Geschäftsfrau. Zwischendrin nur kurze Passagen über sie, ansonsten die ungewöhnliche Geschichte zweier ungewöhnlichen Frauen, die für damalige Zeiten alle Tabus brachen und ihren ganz eigenen Weg zielstrebig verfolgten. Schade das mein Buch nach fast 500 Seiten schon zu Ende war, ich hätte gerne weitere 500 Seiten gelesen.Vielen Dank der Autorin für dieses kurzweilige Buch. Ich werde sicherlich weitere Bücher von ihr lesen! Mein nächstes wird die Glasbläserin sein. Von mir 5 Sterne. ----------- Wir lesen uns :-)
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08.04.2008 11:45
Das habe ich auch gelesen, wirklich ein super Buch, aber stellenweise sehr traurig und tragisch! LG Mona
05.09.2007 12:05
Das wäre auch ein Buch für mich. Guter Tip... ;-))) LG Nicki
05.09.2007 01:21
LG Nadine :-)