Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Schmeckt gut, schnell gemacht |
| Kontra: |
nichts |
So, nachdem in letzter Zeit scheinbar wieder viel gebacken wird, hab ich mir gedacht, ich backe auch mal wieder etwas ;-)
Da ich keinem vorenthalten möchte worum es sich handelt, folgt hier das Rezept für
***Gedeckten Apfel-Rhabarber-Kuchen***
***Zutaten***
für den Teig:
etwa 350g Mehl
50g Haselnüsse (falls man möchte, es schmeckt auch ohne gut)
250g Butter
100g Zucker (wobei ich hier immer braunen Zucker oder Rohrohrzucker verwende)
für die Füllung:
Je nach Größe und Sorte 3-5 Äpfel (am besten eignen sich hier säuerliche Äpfel wie z.B. Boskop)
1-3 Stangen Rhabarber
evtl. etwas Zucker
für die Glasur:
4-5 EL Puderzucker
etwas Zitronensaft
Die Angaben können je nach Größe der Form variieren. In dem Fall reichen sie für eine Springform mit 26cm Durchmesser.
***Zubereitung***
1. Zunächst die Zutaten für den Teig vermengen, indem man das Mehl entweder auf eine Ablage gibt oder einfach direkt in der Schüssel lässt und die Butter in kleinen Flöckchen darauf verteilt. Zucker und gegebenenfalls Haselnüsse dazu tun und alles rasch vermischen, bis ein fester Teig entsteht. Dann entweder in Frischhaltefolie einwickeln oder eine selbige über die Schüssel geben und kühl stellen.
2. Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Rhabarber putzen und in kleine Scheiben schneiden. Je nachdem wie sauer die Äpfel sind, gebe ich sie, zusammen mit dem Rhabarber, in eine Schüssel, vermenge alles mit etwas Zucker, und lasse die Mischung eine Weile ziehen.
3. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, etwa ein Drittel davon auf Seite legen, und den Rest auf einer glatten und sauberen Fläche ausrollen und in eine Springform geben. Der Teig muss sowohl Boden aus auch die Ränder der Form bedecken. Das Apfel-Rhabarber-Gemisch dann auf den Teig geben und verteilen.
Der Teig lässt sich besonders gut zwischen Frischhaltefolie ausrollen. Das verhindert erstens, dass der Teig am Nudelholz festklebt und zweitens lässt er sich schön in einem Stück in die Form, und auch später in einem Stück auf das Obst geben.
Den Ofen derweil auf 200 Grad vorheizen.
4. Den Rest des Teiges ebenfalls auf einer glatten und sauberen Fläche rund ausrollen, auf das Obst legen und an den Rändern fest drücken.
5. die Form in den Ofen stellen und 45-50 Minuten backen.
6. nach dem Rausnehmen ein wenig abkühlen lassen. Puderzucker mit wenig (!) Wasser und Zitronensaft vermischen. So dass eine weiße, leicht zähflüssige Masse entsteht, und dann auf dem Kuchen verteilen.
***Tipps und Varianten***
- natürlich kann man den Kuchen auch mit anderen Obstsorten herstellen. Ich selbst backe ihn gerne entweder nur mit Äpfeln, oder aber, wenn Rhabarberzeit ist, gemischt. Auch möglich sind Erdbeeren, Aprikosen, usw.
- Für Allergiker kann man anstatt des normalen Mehls auch glutenfreies Mehl verwenden. Das habe ich auch schon probiert, nur wird der Teig dann ein wenig kompakter. Schmeckt allerdings trotzdem gut ;-)
- Anstelle von Butter kann man auch Pflanzenmargarine verwenden, was für Menschen mit Laktoseintoleranz auch von Vorteil ist.
- Backt man den Kuchen im Winter, kann man den Äpfeln auch Rosinen, Zimt und evtl. etwas Rum beimengen.
- Gut zum noch warmen Kuchen schmeckt Vanilleeis.
So, das war's auch schon. Mir bleibt nur noch zu sagen, viel Spaß beim backen und essen.
Bis demnächst in dieser Backstube ;-)