... Aber letztens musste ich ein Versprechen erfüllen und habe mir so „Apocalypse now“ angesehen. Ich grüble immer noch, ob es Blasphemie ist, wenn ich mir anmaße darüber eine Kritik zu schreiben, aber ich beginne von vorn.
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Story:
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„This ist he end my only friend…“ ... Bericht lesen
EnglischUntertitel: Deutsch, EnglischAuf dem Höhepunkt des Vietnamkrieges erhält der Militärpolizist Captain Willard einen waghalsigen Auftrag. Gemeinsam mit einer kleinen Truppe Soldaten begibt er sich in Richtung kambodschanische Grenze, um einen hochrangigen US-Militär, Colonel Kurtz, zu liquidieren. Kurtz, der sich mit einer folgsamen Einheit im Dschungel verschanzt hat, gehorcht keinerlei Militärbefehlen mehr und sorgt für Angst und Schrecken. Dem will Captain Willard nun ein Ende bereiten
waghalsige Mission: Er soll sich mit einer Hand voll Soldaten zum Lager des sadistischen Colonel Kurtz im kambodschanischen Dschungel durchschlagen. Der brutale Kurtz lässt sich nicht mehr von der Militärführung kontrollieren und richtet von seinem Hauptquartier aus ein unglaubliches Blutbad nach dem anderen an. Willard hat den ausdrücklichen Befehl, den Sadisten zu liquidieren. Auf ihrem Weg begegnet die Truppe dem sonderbaren Colonel Kilgore, der seine Hubschrauberpiloten ihre Attacken zu den Klängen der "Walküre" fliegen lässt. Je tiefer das amerikanische Boot in den Dschungel eindringt, desto blanker liegen die Nerven der Besatzung. Ihre Mission führt die fünf Soldaten geradewegs in die Abgründe der menschlichen Seele...
waghalsigen Auftrag. Gemeinsam mit einer kleinen Truppe Soldaten begibt er sich in Richtung kambodschanische Grenze, um einen hochrangigen US-Militär, Colonel Kurtz, zu liquidieren. Kurtz, der sich mit einer folgsamen Einheit im Dschungel verschanzt hat, gehorcht keinerlei Militärbefehlen mehr und sorgt für Angst und Schrecken. Dem will Captain Willard nun ein Ende bereiten ...
Apocalypse Now Redux (DVD)
In der Tradition von solchen ganz von ihren Obsessionen getriebenen Regisseuren wie Werner ... mehr
Herzog und Erich von Stroheim hat sich Francis Ford Coppola der Produktion von Apocalypse Now genähert, als ob sie seine höchst persönliche, heldenhafte Mission ins Herz der Finsternis gewesen sei. Vor Ort auf den ständig von Stürmen verwüsteten Philippinen wurde er im wahrsten Sinne des Wortes wahnsinnig, als das Projekt drohte, ihn in einem Strudel künstlerischer Verzweiflung zu verschlucken. Aber aus diesem Irrsinn entstand einer der größten Filme aller Zeiten. Alles begann mit einem Drehbuch von John Milius, das Joseph Conrads klassische Erzählung Das Herz der Finsternis in die Schrecken des Vietnam-Krieges verlegt und dem kriegsmüden Captain Willard (Martin Sheen) bei einer geheimen, stromaufwärts führenden Mission folgt. Er soll den abtrünnigen Colonel Kurtz (Marlon Brando) töten, der in einen vorzivilisatorischen Zustand von mörderischem und mystischem Wahnsinn zurückgefallen ist. Die Reise ist äußerst gefahrvoll und umfasst Kriegshandlungen von zum Teil epischen Ausmaß und zum Teil sehr intimen Charakter. Ein großes Maß seiner Furcht einflößenden, fast schon körperlichen Wirkung verdankt der Film einer Reihe von Sequenzen, Bildern und Dialogsätzen, die sich regelrecht in unser filmisches Bewusstsein eingebrannt haben. Zu ihnen gehören neben dem Hubschrauberangriff auf ein vietnamesisches Dorf zu den Klängen von Wagners "Ritt der Wallküren" und der brutalen Ermordung einiger blinder Passagiere auf einer Sampan eines Bauern und auch die Furchtlosigkeit des surfenden Kriegers Lieutenant Colonel Kilgore (Robert Duvall), der liebevoll vom "Geruch von Napalm am Morgen" spricht. Wie Herzogs Aguirre, der Zorn Gottes ist auch dieser Film der eines Genies, das in die Tiefen der Hölle gestoßen wurde und einem Phoenix gleich triumphierend zurückkehrt. Coppolas Besessenheit (äußerst anschaulich zu sehen in der aufschlussreichen Dokumentation Hearts of Darkness, auch unter dem Titel Ins Herz der Finsternis, die von Coppolas Frau Eleanor gedreht und von George Hickenlooper zusammengestellt wurde) ist in jeder Szene und in jeder Einstellung zu spüren, und ihr Ergebnis ist ein Film für die Ewigkeit. --Jeff Shannon Die digitale Überarbeitung von Apocalypse Now Redux mit 49 Minuten zusätzlichem, bisher unveröffentlichten Filmaterial stellt eindeutig die neue Messlatte für Francis Ford Coppolas Monumentalwerk aus dem Jahre 1979 dar. Diese metaphorische Halluzination des Vietnamkrieges wurde von Coppola und dem Cutter Walter Murch neu zusammengeschnitten, um einzelne Themen stärker auszuschöpfen und den Ausgang des Films klarzustellen. Auf dieser Grundlage ist Redux gewiss kein voller Erfolg -- er präsentiert sich zwar weitaus zusammenhängender als das Original, fordert aber gleichermaßen zur Kritik am Übermaß des Regisseurs auf. Die wiederhergestellte Sequenz mit der "französischen Plantage" fügt der Absurdität des Krieges eine gespenstische Resonanz hinzu, und der Diebstahl von Colonel Kurtz' geliebten Surfbrett durch Willard verleiht der albtraumhaften Flussfahrt in das Landesinnere eine willkommene Prise Humor. Eine Begegnung mit Playboy-Häschen erscheint überflüssig neben dem verstärkt hervorgehobenen Zusammenspiel zwischen Willard und seiner unglückseligen Bootsmannschaft. Kurtz' höllisches "Reich" macht das allerdings wieder wett. Dort erreichen Willards Auftrag -- und die Darbietungen von Martin Sheen und Marlon Brando -- ein noch viel höheres Maß an Wahnsinn. Damit erweist sich Redux als beeindruckendes Dokument von Coppolas triumphalem, wild wuchernden Ehrgeiz. --Jeff Shannon
Apocalypse Now Redux (DVD)
In der Tradition von solchen ganz von ihren Obsessionen getriebenen Regisseuren wie Werner ... mehr
Herzog und Erich von Stroheim hat sich Francis Ford Coppola der Produktion von Apocalypse Now genähert, als ob sie seine höchst persönliche, heldenhafte Mission ins Herz der Finsternis gewesen sei. Vor Ort auf den ständig von Stürmen verwüsteten Philippinen wurde er im wahrsten Sinne des Wortes wahnsinnig, als das Projekt drohte, ihn in einem Strudel künstlerischer Verzweiflung zu verschlucken. Aber aus diesem Irrsinn entstand einer der größten Filme aller Zeiten. Alles begann mit einem Drehbuch von John Milius, das Joseph Conrads klassische Erzählung Das Herz der Finsternis in die Schrecken des Vietnam-Krieges verlegt und dem kriegsmüden Captain Willard (Martin Sheen) bei einer geheimen, stromaufwärts führenden Mission folgt. Er soll den abtrünnigen Colonel Kurtz (Marlon Brando) töten, der in einen vorzivilisatorischen Zustand von mörderischem und mystischem Wahnsinn zurückgefallen ist. Die Reise ist äußerst gefahrvoll und umfasst Kriegshandlungen von zum Teil epischen Ausmaß und zum Teil sehr intimen Charakter. Ein großes Maß seiner Furcht einflößenden, fast schon körperlichen Wirkung verdankt der Film einer Reihe von Sequenzen, Bildern und Dialogsätzen, die sich regelrecht in unser filmisches Bewusstsein eingebrannt haben. Zu ihnen gehören neben dem Hubschrauberangriff auf ein vietnamesisches Dorf zu den Klängen von Wagners "Ritt der Wallküren" und der brutalen Ermordung einiger blinder Passagiere auf einer Sampan eines Bauern und auch die Furchtlosigkeit des surfenden Kriegers Lieutenant Colonel Kilgore (Robert Duvall), der liebevoll vom "Geruch von Napalm am Morgen" spricht. Wie Herzogs Aguirre, der Zorn Gottes ist auch dieser Film der eines Genies, das in die Tiefen der Hölle gestoßen wurde und einem Phoenix gleich triumphierend zurückkehrt. Coppolas Besessenheit (äußerst anschaulich zu sehen in der aufschlussreichen Dokumentation Hearts of Darkness, auch unter dem Titel Ins Herz der Finsternis, die von Coppolas Frau Eleanor gedreht und von George Hickenlooper zusammengestellt wurde) ist in jeder Szene und in jeder Einstellung zu spüren, und ihr Ergebnis ist ein Film für die Ewigkeit. --Jeff Shannon Die digitale Überarbeitung von Apocalypse Now Redux mit 49 Minuten zusätzlichem, bisher unveröffentlichten Filmaterial stellt eindeutig die neue Messlatte für Francis Ford Coppolas Monumentalwerk aus dem Jahre 1979 dar. Diese metaphorische Halluzination des Vietnamkrieges wurde von Coppola und dem Cutter Walter Murch neu zusammengeschnitten, um einzelne Themen stärker auszuschöpfen und den Ausgang des Films klarzustellen. Auf dieser Grundlage ist Redux gewiss kein voller Erfolg -- er präsentiert sich zwar weitaus zusammenhängender als das Original, fordert aber gleichermaßen zur Kritik am Übermaß des Regisseurs auf. Die wiederhergestellte Sequenz mit der "französischen Plantage" fügt der Absurdität des Krieges eine gespenstische Resonanz hinzu, und der Diebstahl von Colonel Kurtz' geliebten Surfbrett durch Willard verleiht der albtraumhaften Flussfahrt in das Landesinnere eine willkommene Prise Humor. Eine Begegnung mit Playboy-Häschen erscheint überflüssig neben dem verstärkt hervorgehobenen Zusammenspiel zwischen Willard und seiner unglückseligen Bootsmannschaft. Kurtz' höllisches "Reich" macht das allerdings wieder wett. Dort erreichen Willards Auftrag -- und die Darbietungen von Martin Sheen und Marlon Brando -- ein noch viel höheres Maß an Wahnsinn. Damit erweist sich Redux als beeindruckendes Dokument von Coppolas triumphalem, wild wuchernden Ehrgeiz. --Jeff Shannon
EnglischRegie: Francis F. Coppola; Mit Marlon Brando, Martin Sheen, Robert Duvall u. a.Auf dem Höhepunkt des Vietnamkrieges erhält der Militärpolizist Captain Willard einen waghalsigen Auftrag. Gemeinsam mit einer kleinen Truppe Soldaten begibt er sich in Richtung kambodschanische Grenze, um einen hochrangigen US-Militär, Colonel Kurtz, zu liquidieren. Kurtz, der sich mit einer folgsamen Einheit im Dschungel verschanzt hat, gehorcht keinerlei Militärbefehlen mehr und sorgt für Angst und Schrecken. Dem will Captain Willard nun ein Ende bereiten
Apocalypse Now Redux (DVD)
In der Tradition von solchen ganz von ihren Obsessionen getriebenen Regisseuren wie Werner ... mehr
Herzog und Erich von Stroheim hat sich Francis Ford Coppola der Produktion von Apocalypse Now genähert, als ob sie seine höchst persönliche, heldenhafte Mission ins Herz der Finsternis gewesen sei. Vor Ort auf den ständig von Stürmen verwüsteten Philippinen wurde er im wahrsten Sinne des Wortes wahnsinnig, als das Projekt drohte, ihn in einem Strudel künstlerischer Verzweiflung zu verschlucken. Aber aus diesem Irrsinn entstand einer der größten Filme aller Zeiten. Alles begann mit einem Drehbuch von John Milius, das Joseph Conrads klassische Erzählung Das Herz der Finsternis in die Schrecken des Vietnam-Krieges verlegt und dem kriegsmüden Captain Willard (Martin Sheen) bei einer geheimen, stromaufwärts führenden Mission folgt. Er soll den abtrünnigen Colonel Kurtz (Marlon Brando) töten, der in einen vorzivilisatorischen Zustand von mörderischem und mystischem Wahnsinn zurückgefallen ist. Die Reise ist äußerst gefahrvoll und umfasst Kriegshandlungen von zum Teil epischen Ausmaß und zum Teil sehr intimen Charakter. Ein großes Maß seiner Furcht einflößenden, fast schon körperlichen Wirkung verdankt der Film einer Reihe von Sequenzen, Bildern und Dialogsätzen, die sich regelrecht in unser filmisches Bewusstsein eingebrannt haben. Zu ihnen gehören neben dem Hubschrauberangriff auf ein vietnamesisches Dorf zu den Klängen von Wagners "Ritt der Wallküren" und der brutalen Ermordung einiger blinder Passagiere auf einer Sampan eines Bauern und auch die Furchtlosigkeit des surfenden Kriegers Lieutenant Colonel Kilgore (Robert Duvall), der liebevoll vom "Geruch von Napalm am Morgen" spricht. Wie Herzogs Aguirre, der Zorn Gottes ist auch dieser Film der eines Genies, das in die Tiefen der Hölle gestoßen wurde und einem Phoenix gleich triumphierend zurückkehrt. Coppolas Besessenheit (äußerst anschaulich zu sehen in der aufschlussreichen Dokumentation Hearts of Darkness, auch unter dem Titel Ins Herz der Finsternis, die von Coppolas Frau Eleanor gedreht und von George Hickenlooper zusammengestellt wurde) ist in jeder Szene und in jeder Einstellung zu spüren, und ihr Ergebnis ist ein Film für die Ewigkeit. --Jeff Shannon Die digitale Überarbeitung von Apocalypse Now Redux mit 49 Minuten zusätzlichem, bisher unveröffentlichten Filmaterial stellt eindeutig die neue Messlatte für Francis Ford Coppolas Monumentalwerk aus dem Jahre 1979 dar. Diese metaphorische Halluzination des Vietnamkrieges wurde von Coppola und dem Cutter Walter Murch neu zusammengeschnitten, um einzelne Themen stärker auszuschöpfen und den Ausgang des Films klarzustellen. Auf dieser Grundlage ist Redux gewiss kein voller Erfolg -- er präsentiert sich zwar weitaus zusammenhängender als das Original, fordert aber gleichermaßen zur Kritik am Übermaß des Regisseurs auf. Die wiederhergestellte Sequenz mit der "französischen Plantage" fügt der Absurdität des Krieges eine gespenstische Resonanz hinzu, und der Diebstahl von Colonel Kurtz' geliebten Surfbrett durch Willard verleiht der albtraumhaften Flussfahrt in das Landesinnere eine willkommene Prise Humor. Eine Begegnung mit Playboy-Häschen erscheint überflüssig neben dem verstärkt hervorgehobenen Zusammenspiel zwischen Willard und seiner unglückseligen Bootsmannschaft. Kurtz' höllisches "Reich" macht das allerdings wieder wett. Dort erreichen Willards Auftrag -- und die Darbietungen von Martin Sheen und Marlon Brando -- ein noch viel höheres Maß an Wahnsinn. Damit erweist sich Redux als beeindruckendes Dokument von Coppolas triumphalem, wild wuchernden Ehrgeiz. --Jeff Shannon
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Erfahrungsbericht von Katia23 über Apocalypse Now - Redux 29.07.2004
Produktbewertung des Autors:
Pro:
zeigt die tatsächliche Sinnlosigkeit
Kontra:
die Länge ist abschreckend, aber verständlich
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Es gibt Filme vor denen habe ich einen Heidenrespekt. Das beginnt schon damit, dass ich mich sehr schwer tue, sie überhaupt in den DVd-Player zu tun. Aber letztens musste ich ein Versprechen erfüllen und habe mir so „Apocalypse now“ angesehen. Ich grüble immer noch, ob es Blasphemie ist, wenn ich mir anmaße darüber eine Kritik zu schreiben, aber ich beginne von vorn.
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„This ist he end my only friend…“ singen The Doors in der ersten Szene. Ein Hotelzimmer in Shanghai 1968, darin Capitain Willard (Martin Sheen) kurz vorm Durchdrehen. Bilder vom Krieg gehen ihm durch den Kopf. Dann bekommt er einen Auftrag. Nicht weil er der Beste ist, sondern wegen all der Sünden, die er begangen hatte. Und wie sagt er so schön im Film. „Nach dieser Mission wollte ich nie wieder eine.“.
Willard soll mit einem Patrouillenboot einen vietnamesischen Fluss hinauf über die kambodschanische Grenze und dort Major Kurtz (Marlon Brando) finden, der sich als mordender Abtrünniger im Dschungel aufhält. Während der Fahrt liest er die Akte Kurtz und ist hin- und hergerissen zwischen Faszination, Verständnis und seinem Auftrag. Begleitet durch die Wirren des Krieges wird er von seiner Crew. Dem Bootschef (Albert Hall), Chef – einem ehemaligen Gourmet – Soßenkoch (Frederic Forrest), einem Jungen aus der Bronx (Laurence Fishburne) und Lance (Sam Bottoms) einem Surfer aus Kalifornien. Noch bevor sie den Dschungel Kambodschas erreichen ist klar, dass die Absurdität des Krieges irreale, grausame alptraumhafte Züge hat.
*************** DVD-Facts: ***************
Titel: Apocalypse now – Redux, Regie: Francis Ford Coppola Bildformat: 16:9 Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untermalt von dem Hubschrauberangriff zu Beginn baut sich das Menü auf, das aber sonst ziemlich mager ist. Natürlich liegt das auch daran, dass die entfallenen Szenen, die im Kinofilm nicht zu sehen waren, hier im Film sind, aber ein bisschen gibt es doch zu sehen.
1. den US-Kinotrailer 2. Zerstörung von Kurtz Lager 3. Zerstörung von Kurtz Lager – kommentiert von Coppola (sehr wichtig, es gibt kein alternatives Ende!) Man kann auch direkt auf die im Kinofilm weggelassenen Szenen zugreifen.
Darsteller: Martin Sheen, Marlon Brando, Robert Duvall, Dennis Hopper, Harrisson Ford, Laurence Fishburne usw.
*************** Kritik: ***************
Ich wage es ja kaum, dass Wort Kritik über diesen Bericht zu schreiben, denn wer maßt es sich an diesen Film zu kritisieren. Natürlich mag ein oberflächlicher Kritikpunkt die widernatürliche Länge von 194 Minuten sein, was ja immerhin über drei Stunden sind, aber irgendwie gibt es jetzt immer mehr Filme, die uns so lange in den Fernsehsessel drücken, man gewöhnt sich daran. Und ich, die ich den Film nicht im Kino gesehen habe, sondern ausschließlich die lange Version auf DVD kann mir nicht vorstellen, dass es irgendwie anders verständlich rüberkommen soll. Ich habe gelesen, dass insgesamt 49 Minuten zusätzliches Material dazugekommen sind. Und hab mir auch die Szenen nennen lassen, wo diese untergebracht sind. Natürlich sagt man das jetzt so einfach, aber anders könnte ich mir den Film nicht vorstellen.
Gleich zu Beginn. Ich werde mir „Apocalypse now“ ganz sicher nicht noch einmal ansehen, denn der Vietnamkrieg ist ein Thema, dass mich abschreckt. Aber es ist ein Film, von dem ich sage, dass ihn jeder mal gesehen haben sollte. Vielleicht monumental (ein großes Wort ich weiß) aber wenn die Sinnlosigkeit des Krieges dargestellt wird, sollte man einmal drei Stunden übrig haben.
Als Genre wird einfacherweise Anti-Kriegsfilm angegeben, doch irgendwie gefällt mir das nicht so ganz, denn der Film ist nicht gegen den Krieg, er zeigt die Sinnlosigkeit und die menschliche Verkommenheit des Krieges.
Während vietnamesische Frauen im Fluss Wäsche waschen, fährt Lance mit einem selbstgebauten Wasserski hinter dem Boot her, so dass die Frauen Mühe haben ihre Wäsche zu halten. Vielleicht eine einfache Szene. Aber krassere Szenen gibt es viel zu viele.
Auf dem Weg den Fluss hoch sieht die Crew ein Hausboot oder Lieferboot, was auch immer. Sie halten es an, haben eigentlich keine Lust es zu durchsuchen, aber der Bootschef drängt darauf. Also, tun sie es. Einer der Truppe verliert die Nerven und schießt alle auf dem Hausboot tot, bis auf ein Mädchen, die schwer verletzt, überlebt. Auf die Frage, was mit ihr geschehen soll und ob man sie ins nächstgelegene Krankenhaus bringen soll, nimmt Willard seine Waffe und schiesst sie tot. Keine Verzögerungen mehr, kein Mitleid.
Oder die Pin-Up Girls, die für 2 Kanister Benzin verschachert werden und so langsam dem Wahnsinn anheim fallen. Es ist merkwürdig was einem so für Szenen im Gedächtnis bleiben. Aber es sind viel zu viele. Eigentlich hatte ich Angst, dass ich eventuell nicht schlafen könnte, nach dem Film, aber es hat doch geklappt.
Irgendwie hat der Film ein Gefühl der Furcht und des Unverständnisses in mir geweckt. Szenen, Dialoge. Manche werde ich wohl nie vergessen. Der Angriff auf ein vietnamesisches Dorf zu den Klängen von Wagners „Ritt der Walküren“ und der Colonel, der seine Soldaten vor die Wahl stellt, entweder kämpfen oder surfen. Doch was ist besser? Während rundherum, geschossen und getötet wird, auf den Wellen zu reiten oder sich in den Wahnsinn des Krieges zu stürzen.
Die Szenen im Kurtz-Lager sind bedrückend. Wilde Figuren, Amerikaner, Vietnamesen, die Kurtz hörig sind und jedes Wort aufsaugen. Kurtz selbst, dem Wahnsinn verfallen in einer beängstigenden Art und Weise und grausam. Ich weiß nicht, wie man das alles beschreiben soll, es fällt mir schwer.
Zum Ende des Films, wird eines deutlich. Es ist ein Anti-Kriegsfilm. Doch, obwohl ich vorhin was anderes schreiben wollte. Doch er wird erst in der letzten Szene deutlich und es ist eine andere Schlussszene als in der Kino- und/oder Fernsehfassung. Willard kommt aus der Höhle die Kurtz bewohnt hat. Hat die Lanze noch in der Hand, wirft sie dann aber vor den Augen der Kurtz-Anhänger weg. Die werfen ihre Waffen ebenfalls weg und gehen auf die Knie. diese Er schnappt sich Lance, den kleinen, inzwischen völlig verwirrten Surfer und geht zum Boot. Es sieht eher nach Unterwerfung aus, als nach Waffenstillstand oder gar Frieden, aber es ging Francis Ford Copolla um die Sache mit dem Waffen wegwerfen an sich, und das betont er auch noch mal in den Special Features. Die Explosion des Kurtz-Lagers, die als Ende in der Kino-Version hinhalten muss, ist unpassend, da gewaltsam. Diese wurde eigentlich nur gefilmt, weil nach den Dreharbeiten, die philippinische Regierung verlangt hat, alles wegzuräumen, als haben sie den Drehort gesprengt und diese Sprengung mit mehreren Kameras aufgenommen. Es sollte surrealistisch aussehen.
Zu Beginn waren für den Film 12 Millionen Dollar budgetiert, doch am Ende kostete er 31 Millionen. Coppola, der einen Teil davon aus seinem Privatvermögen investierte, stand kurz vorm Ruin. Die Dreharbeiten mit 17 Wochen veranschlagt, dauerten 16 Monate. Es gab Stürme und Regengüsse, die das Set verwüsteten. Rebellenaufstände bedrohten die Crew. Der Hauptdarsteller Martin Sheen fiel mit einem Herzinfarkt für 7 Wochen aus, Harvey Keitel sollte ursprünglich die Rolle des Willard übernehmen, sprang aber schon nach einer Woche, wegen nicht bekannter Probleme wieder ab. Kurz: der Film stand unter keinem guten Stern.
Doch die Fertigstellung änderte viel. Es gab 8 Oscar-Nominierungen und tatsächlich erhielt er zwei der kleinen Figuren (Beste Kamera, Bester Ton) und Francis Ford Coppola sah von seinen Selbstmordgedanken ab…
Redux – heisst übrigens soviel wie wieder gefunden, wieder gewonnen. Denken wir uns unseren Teil, denn die ursprüngliche Endfassung belief sich einmal auf 6 Stunden.
Doch was ich den gesamten Film über behalten habe, ist ein merkwürdiges Gefühl im Bauch. Es ist kein Film, den ich den Himmel heben würde, es gab nichts Witziges, nichts besonders Blutiges. Doch die Grausamkeit, der Wahnsinn des Krieges blieb hängen. Ein Gefühl, als ob mit Hilfe der Kamera genau das festgehalten wurde, was tatsächlich passiert ist. Vielleicht nicht nur im Vietnamkrieg, so viele Szenen passen auf so viele Kriege und man versteht nicht, wie es Menschen geben kann, die so etwas befürworten.
Ein perfekter Film, was Kameraführung, Musik und Ton betrifft - doch gefühlsmäßig hinterlässt er die Abgründe der menschlichen Seele. „This ist he End, my only friend … the end!“
An dieser Stelle steht normalerweise immer ein Kurzfazit und ein Vergleich mit anderen Filmen, doch das lässt „Apocalypse now“ nicht zu. Ich mag ihn nicht vergleichen und ich mag mich auch nicht kürzer fassen. Es ist ein Film, den jeder von uns einmal gesehen haben sollte, der einem die Sinnlosigkeit des Krieges und die Widernatürlichkeit des Sterbens im Krieg näher bringt. Etwas das uns zum Nachdenken animiert und das uns warnt, dass all die Kriege, die es auch heute noch gibt, genauso sinnlos sind, wie der Vietnamkrieg, der Irakkrieg und so weiter. Es gibt keine guten Gründe für den Krieg. Nur Abgründe. Um das zu erkennen muss man kein Hippie, keine Friedenskämpfer und kein 68er sein. Nur menschlich.
In diesem Sinne. Katia
weitere Erfahrungsberichte
Saigon. Shit! Bewertung für Apocalypse Now - Reduxvon
Jonnycheck
...Ich weiß ja nicht wer von Euch die ursprüngliche Fassung von Apocalypse Now bei ihrem Erscheinen 1979 gesehen hat. Ich war damals elf - einen Kriegsfilm, noch dazu im Kino, zu sehen, stand außerhalb jeder Diskussion. Ich kann mich allerdings noch gut erin ...
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Pro: fantastische Schauspieler; tolle Kulissen und Special Effects; interessante Story; verdeutlicht eindrucksvoll die ganze Brutalität des Krieges; authentisch Kontra: ganz selten etwas langatmig; das Ende ist aus meiner Sicht nicht ganz so gut gelungen; mickrige DVD-Ausstattung
1.Einleitung
Einer der berühmtesten Anti-Kriegsfilme, die es je gab ist wohl „Apocalypse Now“, der 1979 erschien. Vor einiger Zeit kam „Apocalypse Now Redux“ heraus, in dem man wirklich einiges neues zu sehen bekommt. Der Film bie ...
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Pro: ne gute uncut Story, endlich, ausführlich Kontra: brutal und irgendwie stinklangweilig
Apocalypse Now Redux
Ein Antikriegsfilm, 1979 gedreht, Jetzt kommt er wieder in die Kinos, in einer 193 Min. Version, 48 Min. länger als die ursprüngliche alte Kino und Video fassung. Der Film soll ein Antikriegsfilm sein. Um was es geht weiß wohl jede ...
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Pro: gut gemacht; nachdenlich; realistisch Kontra: lang
...Schön das man Kommolitonen hat. Und noch schöner, das diese einen daran erinnern, das Apocalypse Now - Redux im Fernsehen läuft. Also DBox angeworfen und den ganzen Film nach Rausschneiden der Werbung auf DVD gebrannt. Und so tauchte ich (mal wieder) ab i ...
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Pro: genial, genial, genial! Kontra: ziemlich lang, könnte dem ein oder anderen stellenweise langweilig/zu komplex erscheinen
1979 schuff Francis Ford Coppola eine Meilenstein der Filmgeschichte. Apokalypse Now hieß der Streifen...ein ANTI-Kriegsfilm der besten Art. Der Film ist neben Platoon wohl zu der beste Antikriegsfilm aller Zeiten. Für 30 Millionen Dollar wurde das ganze ...
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...APOCALYPSE NOW (REDUX) - "ICH LIEBE DEN GERUCH VON NAPALM AM MORGEN!"
Tag liebe Leser und Filmfreunde,
heute geht?s um einen meiner absoluten Lieblingsfilme und gleichzeitig um den mit besten Kriegsfilm überhaupt. ?Apocalypse Now? ist einprägsam, außergewöhnlich und verstörend. Noch nie zuvor, hat man solch eine Talfahrt durch menschliche Abgründe erleben können. Der Streifen ist in jeder Hinsicht ein Meisterwerk.
?Apocalypse Now? - Handlung
Wir befinden uns im Jahre 1969. Der Vietnamkrieg tobt und mitten in ihm, befindet sich Captain Benjamin Willard (Martin Sheen). Dieser bekommt einen äußerst geheimen Auftrag zugeteilt. Er soll den scheinbar wahnsinnig gewordenen Colonel Kurtz (Marlon Brando) liquidieren. Kurtz gehörte zu den besten Männern der amerikanischen Armee, aber nun ist er außer Kontrolle...
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...jedoch alle Strapazen gelohnt, denn Heute gilt ?Apocalypse Now? nicht weniger als DER Anti-Kriegsfilm schlechthin und ist schon längst ein Paradebeispiel für das New Hollywood Kino. Wohl auch deshalb erschien der Film 2001 noch einmal in einer überarbeiteten, knapp 50 Minuten längeren Fassung unter den Titel ?Apocalypse Now Redux?
?Someday this war's gonna end. That'd be just fine with the boys on the boat. They weren't looking for anything more than a way home. Trouble is, I'd been back there, and I knew that it just didn't exist anymore.?
- Willard -
Saigon, 1979. Während im Dschungel von Vietnam der Krieg wütet, liegt Captain Willard (Martin Sheen) sturz betrunken und verwahrlost auf seinem Bett in einer billigen Absteige. Er will nur noch eines: einen neuen Auftrag, der ihn aus seiner Misere herausholt und seinem Leben für einen Moment...
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Pro: einfach ein guter Film Kontra: wenig Bonusmaterial
...Hallo,
heute möchte ich über einen Film berichten, der im Moment vom Thema her wieder mehr als aktuell ist, auch wenn der Schauplatz ein anderer ist. Ich denke jeder weiß um welches Thema es geht, es geht um Krieg. Aber ich will euch nicht lange auf die Folter spannen und mit den Film vorstellen. Wie man schon an der Kategorie erkennen kann handelt es sich um den Film
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Apocalypse Now Redux
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den ich mir vor kurzen von meinem Guthaben von Webmiles zuschicken lassen habe.
Zum Inhalt des Filmes gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. So bekommt ein von Drogensucht und exzessiven Alkoholkonsum zerfressener Captain Willard der US – Armee einen Auftrag und das auf dem Höhepunkt des Vietnamkrieges. Dieser Auftrag umfasst eigentlich nichts weiter als die Vernichtung des offenbar verrückt gewordenen Colonel Kurtz, der...
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