Apotheken Umschau (Magazin)

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Apotheken Umschau (Magazin)

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Erfahrungsbericht über "Apotheken Umschau (Magazin)"

veröffentlicht 13.01.2002 | newsboard
Mitglied seit : 29.10.2001
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Ausgezeichnet
Pro eigentlich fast alles: informativ aktuell lehrreich kostenlos
Kontra außer dass durch werbung finanziert, was mich nicht stört, nichts
sehr hilfreich
Unterhaltungswert
Qualität der Artikel und Reportagen:
Infos zu Neuheiten:
Infos zum Thema Gesundheit & Sport
Infos zum Thema Beauty:

"APOTHEKEN UMSCHAU angenehm bunt gesund kostenlos"

„Das aktuelle Gesundheits-Magazin“ nennt sich die von Apotheken kostenlos an ihre Kunden verteilte vierzehntägig erscheinende Verbraucherzeitschrift Apotheken Umschau.

Mit recht ansprechender Aufmachung, farbiger Hochglanz-Buntdruck, wirbt das Blatt mit viel Geschick um die Aufmerksamkeit der Apothekenbesucher. Eigentlich lässt sich dabei der Inhalt vereinfachend in dreierlei Gruppen aufteilen:

Wirklich hochqualifizierten, informative und hilfreiche fachlich höchst kompetente Artikel von Apothekern, Ärzten oder veritablen Medizinprofessoren verfasste, inhaltsschwere Berichte und Informationen zu maßgeblichen Krankheiten, deren Behandlungsmethoden und neuerlichen Entwicklungen zu denselben. Hier kann wirklich jeder interessierte und sonst eigentlich schon einigermaßen vorgebildete Patient noch manches dazulernen, - so gibt es in jeder Ausgabe irgendwie ein Schwerpunktthema, - z.B. in der Dezember 2001 – Ausgabe waren das die Gelenkschmerzen, zu denen dann gleich mehrere informative Berichte nebeneinander stehen, und helfen das jeweilige Thema wirklich von verschiedenen Seiten einmal eingehender zu beleuchten.

Mich persönlich erfreut immer wieder die spezielle Rubrik zu den Heilpflanzen, hier heißt sie Arzneipflanzen, - im Dezember wird z.B. der Weißdorn vorgestellt. Da fand ich schon manche gute Heileigenschaft ganz bekannter, für die meisten alltäglicher Pflanzen wie Löwenzahn, Ringelblume oder Geranie bestätigt, konnte aber auch schon einige seltenere oder exotischere Pflanzen kennen und z. T. verstehen lernen. Die dürfte eigentlich meine Lieblingsrubrik in diesem Blättchen sein.

Manchmal werden da auch interessante Therapie-Varianten vorgestellt, z.B. diesmal das „Heilen nach Noten“ durch die Einwirkung der Musik auf Heilungsprozesse.

Auch interessante Berichte aus dem Bereich zukunftsweisender Arznei- und Heilmittelforschung kommen dabei nicht zu kurz, hier z.B. mit einem Bericht über neue Heilstoffe aus dem eigentlich hauptsächlich für sein Heilsalz bekannten Toten Meer.

Neben den Bereichen Rat und Hilfe owie Forschung und Wissen gibt es dann noch Leben und Geniessen, wo es etwas lockerer zu derselben Sache geht, hier z.B. u. a. mit einem Bericht zu Wert und Bedeutung der Kartoffeln für den Menschen und seine Gesundheit.

Auch Fragen zu Kosmetik und allgemeine, themenbezogene Unterhaltung wie Preisrätsel kommen nicht zu kurz.

So weit, so positiv.

Dann geht es generell weiter in den Bereich der redaktionellen Werbung, wie ich es nennen würde, d.h. redaktionelle Berichte und Kommentare zu etwas zweifelhafteren oder umstritteneren Themen, bei denen man irgendwie manchmal das Gefühl hat, diese könnten vom mächtigen Werbekunden gekauft, oder wie man neudeutsch sagt „gesponsert“ sein. Auch hiergegen habe ich keine Einwände, solange sich der Leser der Tatsache bewusst ist, dass nicht alles, was hier steht, rein netto kritiklos als reine, bare Münze übernommen werden kann, sondern dass der Verstand und das Mitdenken manchmal doch noch eingeschaltet werden sollte. Wichtig jedenfalls, auch hier dürfte gelten: was als Thema diskutiert oder umstritten wird, ist in der Apotheken Umschau zu finden, und darauf sollte es, wenn man sich einen breiteren Überblick verschaffen will, schließlich ankommen.

Die Dritte, jedoch ebenfalls nicht zu unterschätzende Säule des Informationswertes dieses Blattes sind dabei, vielleicht mag ich damit aus dem üblichen Rahmen fallen, aber so sehe ich es, die relativ vielen, da vom Inserenten teuer zu bezahlenden aktuellen Anzeigen.

Den besten Überblick darüber, was sich im Medikamenten- und Heilmittelmarkt aktuell so tut bekommt man, m. E. dadürch, dass man sich schlicht und ergreifend die jeweiligen Anzeigen des Heftes zu gemüte führt. Auf diese Weise habe ich so schon, im Laufe der Zeit, manch interedssantes Medikament oder sonstiges Mittelchen, egal ob weniger nützlich oder bahnbrechend, kennen gelernt.

Ebenso erfreut bin ich da manchmal, wenn ich alte Freunde aus meiner Jugend, wie z.B. Togal, Rabro Meditonsin oder Mallebrin wieder treffe, auch Dr. Heumann’s Tee und Thomapyrin, die in der mir gerade vorliegenden Ausgabe vorkommen, dürften zu diesen medizinischen Heilungs-Oldies gehören. (P.S. keine Schleichwerbung, die bezahlen mich nicht, nur alte Anhänglichkeit an bewährte, vertraute Hausmittel meiner Familie).

Dies ist mir die sicherste und liebste Bestätigung, dass solche Produkte noch existieren und ihren Markt haben, sowie nach wie vor nicht zum alten Eisen gehören.

Da sich heute scheinbar eingebürgert hat, das nur der ein guter Anbieter zu sein scheint, der gleich noch ein – in aller Regel auch noch kostenloses – Gewinnspiel anbietet, darf natürlich auch bei der Apotheken Umschau ein solches nicht fehlen, - wer schnell ist, der macht noch mit und gewinnt mal eben z.B. € 2,500,00 zum Haushaltsgeld dazu.

Mir ist da eigentlich nicht das Gewinnspiel wichtig, sondern schlicht duze Tatsache, auf diese Weise einen etwas verbesserten Schutz für meine eigene Gesundheit und die meiner Freunde, dank eines aktualisierteren Wissenstandes zu einigen aktuten Themen, gewinnen zu können, - und das soll ja, so alte und weise Leutchen, mehr als Geld wert sein, -

Daher heißt die Tagesbitte: Liebe Glücksgöttin, lass andere das Preisausschreiben gewinnen, mir reicht es, wenn meine eigene Gesundheit erhalten bleibt, das ist mir das wichtigste Ziel, und der Hauptgrund das hier beschriebene Blatt oder ähnliche Publikationen – mal mehr mal weniger eingehend durchzustudieren.

Bisher konnte ich noch immer irgend etwas interessantes neues entdecken, hoffe Ihr, wenn Ihr mal reinschaut, auch.

Noch ein Tipp: da auch die Apotheker in diesen seltsamen Zeiten knauseriger werden, kann es passieren, dass Ihr diese Zeitschrift oder andere in der Apotheke einfach nicht mehr findet, - das ist nur ein fauler, Geld sparen sollender Trick, - inzwischen verstecken viele Apotheker die Blätter, da sie Angst haben, dass zu viele Nichtkunden sie mitnehmen, - also wenn Ihr das Blatt nicht findet munter drauf losgehen und nachfragen, - da die Apotheken Umschau kostenlos ist wird jeder halbwegs charaktervolle Apotheker spätestens dann, wenn Ihr ihm einen Rippenstoß verpasst, die neueste Ausgabe herausrücken.

P.S. unter www.GesundheitPro.de findet Ihr das Blatt auch im Netz.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • KarlaH veröffentlicht 14.01.2002
    ein guter bericht, gefällt mir sehr, gruss karla!
  • glss veröffentlicht 14.01.2002
    I don't feel ill, clyde!
  • Volland veröffentlicht 14.01.2002
    auch ich schau mich immer um, wenn ich in eine apotheke gehe, gruss dieter!
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Produktdaten : Apotheken Umschau (Magazin)

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