Erfahrungsbericht über

Apple AirPort Base Station

Gesamtbewertung (9): Gesamtbewertung Apple AirPort Base Station

 

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Die Freiheit namens AirPort

5  26.08.2002 (31.08.2002)

Pro:
Relativ "billig", effektiv, schickes Design

Kontra:
.  .  .

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Ausstattung

Benutzerfreundlichkeit

Zuverlässigkeit

Handbuch/Dokumentation/Hilfe:

mehr


LRSB

Über sich: Bilder kommen, Antworten auch!

Mitglied seit:08.07.2001

Erfahrungsberichte:130

Vertrauende:39

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 141 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Wörter ist nicht gleich Wörter und Buchstaben können zuweilen entscheidend sein. Airport ist bekanntlich das englische Wort für Flughafen. AirPort dagegen ist ein drahtloser Übertragungssystem. Man kann damit nicht fliegen, man kriegt aber dadurch eine Art Luftnetzwerk. AirPort ist praktisch ein Synonym für Wireless LAN ((Wireless Local Area Network)- kurz WLAN, und der kommt von Apple.

Im Januar habe ich bereits über meine Erfahrungen mit der Wireless LAN Karte von Aironet (Cisco) berichtet, eine Karte, die ich immer noch oft benutze. Da ich zum Teil an der Universität arbeite, kommt es sehr oft vor, dass ich unterwegs via Laptop ins Internet gehen muss. Die Universität benutzt eigentlich das Aironet WLAN System von Cisco. Die ganze Uni? Nein. Ein relativ kleines Gebäude, in dem man Forschung im Bereich klinische Pharmakologie betreibt, hat einen großen Bogen um Cisco gemacht und 3 AirPort Basisstationen von Apple angeschafft. Wieso? Die Finanzverteilung an einer Universität ist erwartungsgemäß nicht immer nachvollziehbar. Man hat „vergessen“, ein kleines Gebäude zu vernetzten, denn es "lohnte" sich nicht. Ginge es um ein BWL-Gebäude, wäre es so was nie passiert. Als ich Ende Februar die Zuständigen drauf aufmerksam gemacht habe, war die prompte Antwort, dass die Universität bereits zu 80% drahtlos verletzt sei. Das dürfte vorerst reichen. 2 Konferenzräume, ein Panoramahörsaal, 1 Großlabor, 8 Forschungslabors und ein paar Büros könnten auch mit 10/100 Mbit Anschlussstellen versorgt werden. Die Kellerlabors sollen wegen der Radioaktivität und der dicken Stalltüren sowieso nicht per Funk vernetzt werden. Alles war eine Frage der Zahlen.

Wenn man mich kennt, weiß ziemlich gut, dass ich mit so einer Absage nicht leben konnte. Wenn 20 Studenten bei einer Vorlesung oder 20 Gäste bei einer Konferenz sitzen, reichen die 10/100 Mbit Anschlussstellen nicht. Einfach einen Router zwischenzuschalten, wäre lächerlich. Außerdem haben wir eine ganz schöne Terrasse, auf der man mit Notebook sehr gut arbeiten kann, und lange LAN-Kabel sind für gewöhnlich lästig. So beantragte ich über die eigenen Finanzen des Instituts 3 Basisstationen (mit 2 wäre es auch gegangen, die Überlappung ist aber mit 3 Stationen besser und bei Großveranstaltungen haben wir keine Hänger). Das würde genehmigt. Und da ich in meinem Büro sowieso einen G4 habe (man braucht theoretisch mindestens einen Apple Rechner damit AirPort auch funktioniert), könnte mir keiner mehr die Installation verbitten. So arbeitet unser Institut seit Ende April mit dem AirPort von Apple.

AirPort für Anfänger

AirPort ist die drahtlose Netzwerktechnologie, mit der man nach der Installation von fast überall in einem Umkreis von ca. 50m um die Basisstation herum ohne Kabel, zusätzliche Telefonanschlüsse oder komplizierte Hardware ins Internet gehen kann. AirPort verwendet die Radiofrequenz-Technologie, um Signale auch durch feste Objekte hindurch zu senden. Das Ganze ist praktisch und schnell. Mit einer Datenrate von bis zu 11Mbit/s (Standard) ermöglicht AirPort eine schnelle und zuverlässige Kommunikation.

Für lokale Netzwerke sind die verschiedenen IEEE-802 -Spezifikationen von Bedeutung. Das IEEE (Institute of Electrical and Electronic Engineers), ein führendes amerikanisches Standardisierungsgremium bestätigte 1997 eine Datenübertragungsrate von 1 bis 2 Mbit/s (Megabit pro Sekunde). Das ist längst Vergangenheit. Unter 802.11b, dem neuen gültigen Industriestandard, beträgt die aktuelle maximale Datenübertragungsrate 11 Mbit/s über ein Frequenzband von 2,4 GHz. Der zukünftige Standard wird wohl der 802.11a sein, bei dem die Daten mit maximal 54 Mbit/s über ein Frequenzband von 5 GHz übertragen werden können.

Sicherheit

Das wichtigste Kriterium einer guten Übertragung -und nicht nur bei drahtlosen Netzen, ist der notwendige Schutz der Daten vor fremder Einsicht. Die Priorität „Schutz“ muss auch über die Geschwindigkeit gesetzt werden. Klar, nicht jeder handelt mit Staatsgeheimnissen, privat sollte aber privat bleiben. Die Standard Verschlüsselung ist teilweise immer noch der WEP40 (WEP – Wired Equivalent Privacy). Dieses Verfahren basiert auf einem 64-Bit-Schlüssel, wobei der Name von den 40 Bit kommt, die der Anwender selbst bestimmt.

Der Schwachpunkt des WEP40-Verfahrens ist, dass die Nutzdaten in den Paketen verschlüsselt werden, jedoch nicht die Identitäten der Stationen. Das bedeutet, Verkehrsflussanalysen sind weiterhin für jeden möglich, der sich dazwischen schaltet. Die Verschlüsselung ist mittels RC4 fest im MAC-Layer verankert. RC4 könnte mit Schlüssellängen bis zu 2048 Bit arbeiten. 40 Bit sind viel zu wenig, um ausreichende Sicherheit zu gewährleisten – auch die zusätzlichen 24 Bit des Initialisierungsvektors tragen ausgesprochen armselig zur ausreichenden Sicherheit bei. Aus diesem Grund haben manche Hersteller wie Apple dieses Verfahren vor ca.1 Jahr auf 128 Bit erweitert, um unerlaubtes Lauschen einigermaßen zu erschweren. Unmöglich ist natürlich weiterhin nichts. Leider ist das bessere Verfahren, WEP128, noch nicht unbedingt überall der Standard, obwohl es eigentlich gar nicht so schwierig wäre.

Apple Airport

Auch wenn ich seit Kindertagen Apple Kundin bin, kann ich den genauen Zeitpunkt der AirPort Einführung nicht sagen. Es muss Ende 1999 gewesen sein, ich hatte damals aber so viel zu tun, dass ich erst im Sommer 2000 mich drüber ausreichend erkündigte. Ende 2001 brachte Apple die zweite AirPort Generation auf dem Markt und wir haben auch Produkte von der Serie gekauft. Einige Punkte sind im Vergleich zum Vorgängermodell eindeutig verbessert (z.B. der Kühler ist nicht mehr so empfindlich) und man hat den erwähnten Sicherheitsstandard erhöht.

Die AirPort Funknetzwerklösung besteht -insgesamt gesehen- aus der AirPort Basisstation (bei den restlichen Wireless LAN Anbieter heißt es Access Point (AP) und damit besteht ein gewisser Buchstabengemeinsamkeit mit AirPort), der AirPort-Karte für den Empfang und der AirPort-Software. Die AirPort Karte kann natürlich durch eine beliebige kompatible Wi-Fi-zertifizierte IEEE 802.11b-Karte ersetzt werden (die Wi-Fi-Zertifikation ist eine Art Gütesiegel). Sogar die Software haben einige bereits gespart, denn es gibt auch ein Freiprogramm für PCs. Da ich es nicht gebraucht habe, kann ich nichts näheres drüber berichten.


AirPort Basisstation

Die Basisstation ist von vorne gesehen ein eigenartiges oval und sie sieht wie ein Miniraumschiff aus. Von vorne nach hinter steigt die Höhe -um dann wieder abzufallen, von der Seite Richtung Mitte ebenfalls. Sehr schwer zu beschreiben; das Bild ist da ausschlussreicher. Von oben sieht sie wie ein Hamburger aus. Natürlich mit einem -was sonst- Apfel drauf! Die maximale Höhe beträgt genau 8cm und der Durchmesser 17,5cm. An der Oberseite vorne leuchten bzw. blinken nach Bedarf 3 LEDs in rot, orange oder grün. Das linke Licht zeigt die Aktivität des WLAN, das mittere Licht die Power und das rechte Licht signalisiert eventuelle Netzwerk- oder Modem Aktivität. Von Hinten gesehen und von rechts nach links enthält die AirPort Basisstation einen RJ-11 Anschluss für den eingebauten 56KV.90 Modem (für den Anschluss an das Telefonnetz und „gewöhnliche“ Einwahlverbindungen; für den Notfall- wenn das Netzwerk der Universität „streikt“- immer gerne und mit einer guten Portion Schadenfreude brauchbar), einen RJ-45-Anschluss für 10/100BASE-T Ethernet für den Anschluss herkömmlich verkabelter Computer oder LAN-Netzwerke und einen RJ-45-Anschluss für 10BASE-T Ethernet für den Anschluss eines DSL- oder Kabelmodems. Der zweite Ethernet Anschluss erlaubt alternativ einen zusätzlichen Internet-Zugang für einen normal verkabelten Computer. Durch den direkten Anschluss eines einzelnen Computers an diesen Anschluss oder mehrerer Rechner mithilfe eines Hub können diese von dem AirPort Firewall-Schutz profitieren. Ganz rechts steht der Netzanschluss für 12V Gleichstrom. Die Station wiegt 565g und sie wird mit einer Wandhalterung geliefert. Praktisch kann man sie auch auf dem Tisch anbringen, eine höhere Stelle ist aber eher zu empfehlen. Schon damit die neugierigen Besucher nicht sehr schnell dran kommen können...Die Handwerker müssen allerdings vorher dran, um nachträglich eine Reihe von irritierenden Kabel zu vermeiden.

Inneres


Die AirPort-Basisstation arbeitet nach dem 802.11b-Standard (Wireless Network Standard). Das heißt die maximale Übertragungsrate beträgt 11 Mbit/s. Der praktisch erhaltene Wert beträgt ca. 6 bis 7 Mbit/s und der hängt immer von der Anzahl der Clients, die gerade „in Aktion“ sind und der Entfernung samt möglichen Hindernissen ab. Die maximale Auslastung von 50 Clients innerhalb von einem 50m Radius ist ein schöner Wunschwert, der nur bei idealen Bedingungen auftreten kann. Geschwindigkeiten ab 2Mbit/s sind durchaus akzeptable und dieser Wert ist so gut wie immer erreichbar -trotz mehreren Wänden, Treppen oder einer hohen Auslastung. Meistens befindet man sich bei 5.5Mbit/s. Die Station unterstützt eine 128-Bit/s Verschlüsselung für Daten und Passwort. Die integrierte Firewall bietet zusätzliche Sicherheit vor unerlaubtem Zugriff über das Internet. Dieser Schutz schließt auch die eventuell verkabelten Client-Computer ein, die mit der Basisstation verbunden sind.

*Bevor ich jetzt wieder gefragt werde, erkläre ich gleich kurz, was eine Firewall ist. Firewall ist praktisch eine Sammelbezeichnung für die Möglichkeiten, die ans Internet angeschlossene LANs, vor unberechtigtem Zugriff zu schützen. Eine Firewall ist außerdem in der Lage, den Verkehr aus dem LAN ins Internet zu kontrollieren und zu reglementieren. Kernstück einer Firewall ist ein statischer Router, der Screening unterstützt. Die Firewall verfügt damit praktisch über eine sogenannte Access Control List mit der sie entscheiden kann, von welchem Host welche Pakete passieren dürfen.

Funktion

Im DHCP-Modus (Dynamic Host Configuration Protocol), bekannt auch als „Using DHCP Server“, der das Roaming entscheidend erleichtert, holt sich jeder neue Client, egal ob mobil oder nicht (Standrechner können mit dem entsprechenden Adapter für eine geeignete Funkkarte auch Kabellos ins Netz gehen), seine IP-Adresse direkt beim AirPort ab. Anders gesagt, der DHCP Server vergibt dynamisch an die Computer, die neu in das Netz kommen, die IP Adresse, welches in der Regel per Hand getan werden muss. Deswegen ist es auch so einfach einen mit der entsprechenden Software gerüsteten Rechner in ein Wireless Netzwerk ein- oder wegzuklinken, da man im Prinzip gar nichts machen muss; einfach den gewünschten Adressbereich eingeben und fertig. Sollte das nicht funktionieren, kann auch direkt die Mac-Adresse für die Zuweisung einer IP Adresse benutzt werden.

Da diese Adressen nur der Basisstation bekannt sind, sind die Rechner einigermaßen zuverlässig vor IP-basierten Internet-Attacken geschützt. Die Basisstation kann die eigene IP-Adresse entweder gezielt erhalten oder diese über den DHCP Server eines Netzwerkservers beziehen. Da wir den Uni-Server benutzen (und benutzen müssen...) findet bei uns das zweite statt. Die Station bietet ausreichende Kompatibilität mit dem LEAP-Sicherheitsprotokoll von Cisco, was für unseren Fall sehr wichtig ist, denn sonst hätten wir Probleme mit dem Uni-Server.

Software

Für die Einrichtung der Basisstation für das drahtlose Netzwerk braucht man einen einzigen Apple Rechner, da die Software nur unter Mac OS läuft. Die entwickelte Software für PC Rechner ist freiverfügbar, ich kann aber nicht weiter drüber sagen; ich brauche sie ja nicht und das ist auch gut so. Die Software für Mac wird mit der Basisstation mitgeliefert, man kann sie aber auch direkt über apple.com (oder apple.de, apple.ch, apple.fr, etc.) herunterladen. Da sie oft aktualisiert wird, um für die Station immer wieder neue und vor allem nützliche Features zu ermöglichen, wird man sowieso via Software Aktualisierung zum Besuch der Homepage von Apple dezent aufgefordert.

Konfiguration

Die Handhabung der Konfiguration ist sehr einfach, sicher und sofort lauffähig. Zuerst stellt man fest, dass der Netzzugang –egal ob Modem oder Netzwerk- funktioniert, sonst wird ja nichts wirklich gehen. Danach soll die AirPort Basisstation mittels des mitgelieferten Netzteils ans Stromnetz angeschlossen werden. Ist das geschehen, schaltet sich die Station automatisch ein. Anschließend ist die Verbindung des Rechners mit dem entsprechenden Telephon- oder LAN-Kabel dran. Ist man soweit und die mittlere Statusleiste der Basisstation leuchtet grün, kann es wirklich losgehen. Die Netzwerkverwaltung der Basisstation läuft über den AirPort Administrator Dienstprogramm und über den Airport Assistent die Konfiguration des Netzzugangs für den Rechner und die Basisstation. Ab Mac OS x 10.1 ist der AirPort Assistent bzw. Administrator bereits auf der Festplatte (bei Utilities) anwesend. Sonst muss man die mitgelieferte CD-ROM benutzen, um die Software zu installieren. Vorsicht: Um nach der Softwareinstallation den AirPort in das bestehende LAN zu integrieren, muss man zuerst die Firewall anpassen und eventuell danach auch deaktivieren, denn sonst läuft ebenfalls nichts. Nach der Installation sollen die Routing Tabellen, der PPP Server, der DHCP Server und natürlich die gesamte Ethernet Konfiguration mit dem vorhandenen Netzwerk abgestimmt werden.

Die Zugriffsteuerung ist kennwortschutzt, es muss also ein Kennwort eingeben werden, um einen Client beim AirPort Netzwerk anmelden zu können. AirPort bietet neuerdings Client-Unterstützung für RADIUS (Remote Authentication Dial-In User Service). RADIUS ist eine neue AirPort Funktion, mit der Administratoren von Netzwerken mit Basisstationswechsel (d.h.mehrere Basisstationen wie bei uns) Listen für die Zugangskontrolle schnell und simple aktualisieren können und diese auf einem entfernten Server sicher ablegen können. Damit wird ein Zugriff von außen sehr schwierig. Eine große Zahl von weiteren nützlichen Tools erlaubt den direkten Zugriff zu Firewall, NAT-Dienst, VPS, DHPC-Server, und weiteren Parametern. Das Programm AirPort, auch aus der Kontrollleiste direkt erreichbar, ermöglicht das Aktivieren und das Deaktivieren von AirPort, das „AirPort öffnen“, um den Verbindungsstatus, die Signalstärke und die Signalqualität zu überwachen, das Netzwerk zu wechseln, oder ein Computer zu Computer Netzwerk „aufzubauen“, um zwei AirPort-fähigen Rechner, direkt über die Funkkarten miteinander kommunizieren zu lassen, ohne den AirPort zu benutzen.

Mit der aktuellsten AirPort Software, die Version 2.0.4, lässt das Funknetz auch PPTP-Aufrufe (Point To Point Tunneling Protocol) durch, die Windows-Clients zur Einwahl in VPNs (Virtual Private Networks) benötigen. Außerdem kann man Rechner über eine herkömmliche PPP-Modemverbindung, das sogenannte Point To Point Protocol, direkt in eine AirPort-Basisstation einwählen, um auf diese oder die Computer im AirPort-Netzwerk zuzugreifen. Die optimierten Funktionen der aktuellsten Software ist mit allen Versionen der AirPort Karten und Basisstationen kompatible. Ältere AirPort-Karten können mit der neuen Software ebenfalls 128 Bit breite Verschlüsselungen ermöglichen. Cave: Die Original AirPort Basisstationen arbeiten weiterhin mit der überholten 40Bit-Verschlüsselung.

Lieferung

Die Lieferung über den Apple Store erfolgt innerhalb einer Woche. Mit der großzügigen Verpackung wird auch die aktuellste Software, die Wandhalterung, der Netzteil, ein Modemkabel und eine ausführliche Bedienungsanleitung mitgeliefert. Ein LAN-Kabel ist nicht dabei, das kennen wir aber von Apple sowieso...

Preis

Die Überraschung bezüglich AirPort ist der Preis. Apple ist nicht unbedingt bekannt für niedrige Preise, AirPort ist aber vergleichsweise die Ausnahme schlechhin. Im Bereicht WLAN ist der Markt mittlerweile gut ausgerüstet. Eine lange Reihe von Produkten bietet ein breites Spektrum für die passende Auswahl in verschiedenen Qualitäts- und Preisklassen. Die Produkte der etablierten Hersteller wie Lucent oder Cisco sind um einiges teuer als AirPort, ohne signifikante Vorteile zu bieten. Außerdem vom Design her, ist der AirPort sowieso allem voraus: schlank, dezent, hübsch, kompakt; die ganze Technologie steht drin. Der von Apple vorgegebene Preis für die Basisstation beträgt 404,84 Euro. Manche Händler verkaufen natürlich etwas billiger. Mein „berühmter“ Applerabatt greift nicht in Deutschland und er gilt ja sowieso nur für den Privatgebrauch. Der Wissenschaftsrabatt für die Uni beträgt seinerseits 15% und den haben wir automatisch gekriegt. 10% haben wir nach einigen Verhandlungen dazu bekommen. Schließlich ein gewisser Werbeeffekt für Apple hat die Sache auch! Da wo die AP´s von Cisco oder anderen Herstellern sonst ziemlich grob und kalt wirken, sorgen bei uns die hübschen AirPort Basisstationen immer für eine Reihe von Fragen und viel Interesse. Der Endpreis, den wir bezahlt haben, betrug 304 Euro pro Station.

Ergebnis

Unser Gebäude ist mit AirPort genauso gut vernetzt, wie die restliche Universität mit Aironet, und billiger auch dazu. Die Geschwindigkeit und die Qualität des Internetzugangs ist gleichwertig und stabil. Wir haben nur den zusätzlichen Vorteil beim Ausfall des Servers, uns via Analogmodem direkt ins Internet einwählen zu können. Die Mehrheit der Benutzer hat keine AirPort Karte oder gar Apple Notebook, Beschwerden oder Kompatibilitätsprobleme sind mir aber bis jetzt nicht bekannt. Die meisten Hersteller haben bei deren Software sowieso vorgesorgt, um den AirPortbasierten Funk-LAN oder die verschiedenen Netzwerke bzw. Netzwerkeinstellungen automatisch zu erkennen. Von der praktischen Seite her gesehen, ist AirPort ebenfalls die bessere Alternative. Vom Auspacken der AirPort Basisstation bis zu der gewünschten Betriebsbereitschaft dauert es keine 20min, und das muss die Konkurrenz erst mal nachmachen!


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Kridzia

Kridzia

05.05.2009 15:52

Immer noch aktuell eigentlich...

xaundra

xaundra

26.08.2006 13:52

Habt ihr kein extreme?

macsmac

macsmac

22.01.2005 11:08

Sehr schön geschrieben! Ich hätte mir auch eine AirPort Basestation gekauft, wenn die DInger nicht so verdammt teuer wären. So hatte ich erst einen Pheenet Router und nun einen von DLink - die 22MBit und der günstiger (ebay-)Preis machen sich schon bemerkbar. MfG M

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