Hallo liebe ciao!-Leserinnen und Leser,
nachdem ich dieses Notebook der Extraklasse ausgiebig getestet habe, möchte ich hier nun in einem kleinen Bericht meine Erfahrungen mit diesem Gerät kund tun.
Apple PowerBook G4/1330 17“ TFT-WSXGA
Verpackung
Das Notebook kommt, wie im Grunde alle Apple Produkte, gut und sicher verpackt an. Jeder der schon einmal einen Apple Computer neu gekauft hat wird es kennen, dieses unbeschreibliche Gefühl beim öffnen des Kartons. In dem schönen schwarzen Karton ist das PowerBook so eingefasst, dass nichts rutscht und nichts beschädigt werden kann. Infolge dessen hatte ich auch keine Kratzer oder ähnliches zu bemängeln.
Technische Daten
Prozessor: PowerPC G4 @ 1,33 GHz mit Velocity Engine
Cache: 512 KB SRAM On-Chip L2 Cache
Systembus: 167 MHz
Arbeitsspeicher:
...(1) Standard: 512 MB DDR333 SDRAM (1 SO-DIMM à 512 MB / 1 SO-DIMM frei)
...(2) Maximum: 2.048 MB DDR333 SDRAM (2 SO-DIMMs mit jeweils 1 GB)
...(3) Meine Version: 1.024 MB DDR333 SDRAM (2 SO-DIMMs mit jeweils 512 MB)
Bildschirm: 17“ TFT-WSXGA Aktivmatrix Display mit 1440 x 900 Pixeln
Grafikprozessor: ATI Mobility Radeon 9600 mit 64 MB DDR SDRAM
Festplatte: 80 GB Ultra ATA @ 4.200 rpm
Optisches Laufwerk: SuperDrive DVD-R/CD-RW
Ethernet: Gigabit 10/100/1000BASE-T Ethernet
WLAN: AirPort Extreme Karte mit 54 Mbit/Sek. integriert (IEEE 802.11g konform)
Bluetooth: integriert (1.1)
Modem: 56K V.92 integriert
Tastatur: Normal groß, hintergrundbeleuchtet mit Sensor für Umgebungslicht
Abmessungen: 39,2 x 25,9 x 2,6 (cm)
Im Vergleich mit dem Vorgängermodell hat die CPU ein Upgrade von 1 GHz auf 1,33 GHz erhalten. Allerdings wurde der L3 Cache des Vorgängers MPC 7455, beim neuen MPC 7457 entfernt (beide Prozessoren aber von Motorola). Insgesamt läuft das System durch den 512 KB großen L2 Cache und die höhere Taktung des G4 aber doch ein gutes Stück schneller als sein Vorgänger. Die Velocity Engine des PPC G4 ermöglicht die Verarbeitung von 128 Bit Datenblöcken, im Gegensatz zu 32 oder 64 Bit Blöcken in traditionellen Prozessoren, und schafft damit eine weitaus höhere Durchflussgeschwindigkeit. Dieser Vorteil kommt vor allem in Video- und Grafikprogrammen zur Geltung. Zu allen anderen technischen Punkten finden sich gesonderte Abschnitte in meinem Bericht.
Lieferumfang
PowerBook G4/1330
OS X 10.2.7 Installations CD (Recovery, preinstalled)
VGA-Adapter
Composite-Adapter
Netzteil
Modemkabel
Anleitung und Handbuch
Garantieschein
4,7 GB DVD-R von Apple
iLife - iTunes, iPhoto, iMovie, iDVD
und eine Menge weiterer Sofware
Ein durchaus ansehnliches Paket wie ich finde. Mir ist bisher nicht aufgefallen, dass ich etwas außerhalb des Lieferumfanges missen würde. Einzig wäre vielleicht ein Gigabit-Ethernet Kabel zu nennen, das ich einzeln dazu kaufen musste. An und für sich muss es aber nicht zwingend zum Lieferumfang gehören. Meiner Meinung nach ist das PowerBook so wie es von Apple kommt bereits gut ausgestattet.
Optik
Unbeschreiblich. Optisch ist das PowerBook einfach eine Wucht. Gerade mal 2,5 cm dick und rundherum silbrig glänzend. Das Äußere des Gehäuses ist vollständig aus einer ultraleichten Aluminiumlegierung gefertigt und ziemlich robust. Die Verarbeitung ist sehr gut, und im Ganzen wirkt das Notebook sehr edel. Das Trackpad wurde ebenfalls perfekt in das Gesamtkonzept eingearbeitet. Die Anfälligkeit für Kratzer ist sehr gering, allerdings wollte ich die PowerBook Serie in Bezug auf Stoßfestigkeit nicht mit z.B. der iBook Serie vergleichen. Auch wenn sie ziemlich anfällig für Kratzer ist, ist meiner Meinung nach für den Transport im Rucksack und den etwas ruppigeren Umgang die Polycarbonat-Hülle des iBooks besser geeignet. Die Aluminium-Hülle des PowerBooks hat ihre Vorteile im edlen Design, der sehr geringen Kratzergefahr und Leichtigkeit (nur 3,1 kg). Ausreichend robust ist sie aber ohne Zweifel. Insgesamt ein dickes Plus für diese Konstruktion.
TFT-Display
Das TFT-Display ist einfach gigantisch. Es hat eine Auflösung von 1440 x 900 Pixel (nativ). Das Herausragende an diesem Display ist wohl, dass es im Vergleich zu einem 15“ TFT bloß unmerklich höher ist, dafür aber einiges an Breite zulegt. Das PowerBook ist mit einem 17“ Widescreen-Display (Seitenverhältnis 16:10) ausgestattet, das seines Gleichen sucht. Beim ersten Öffnen des Notebooks stockt einem fast der Atem. Das Display macht einen wirklich imposanten Eindruck. Bootet man nun Mac OS X und betrachtet einmal das Aqua Desktop von Apple, so erkennt man auch ein anderes Plus dieses Displays. Es ist nahezu optimal ausgeleuchtet und zeigt satte, leuchtende Farben. Sehr selten bemerkt man ein paar Ausleuchtungsschwächen in bestimmten Anwendungen, diese sind jedoch nur gering und nicht weiter tragisch. Das Display ist sein Geld sicher wert. Tote Pixel hatte ich erfreulicherweise nicht zu beklagen. Es ist übrigens das gleiche TFT-Display wie im 17“ TFT iMac G4.
Grafikprozessor
Zur Grafikbeschleunigung wird der rasant schnelle ATI Mobility Radeon 9600 Grafikprozessor mit 64 MB DDR SDRAM und AGP 4X Unterstützung eingesetzt. Bei ihrem Erscheinen im Sommer `03 war es die erste mobile Grafikkarte, die die 300 MHz Grenze sprengte. Momentan ist sie weiterhin das Topmodell unter den mobilen Grafikkarten.
Ausgiebig auf ihre Leistung testen konnte ich sie bisher noch nicht. Für wenig bis mittelmäßig schnelle Spiele reicht diese Karte natürlich völlig aus. Was ich testen konnte waren u.a. Age of Empires II, Neverwinter Nights, Black & White, Warcraft III und SW: E1 Pod Racer. Bei diesen Spielen, in den höchsten Einstellungen, habe ich bisher noch kein Ruckeln o.ä. vernehmen können. Ich glaube auch nicht, dass die Graka hier schon in besonderem Maße gefordert wurde; laut anderen Nutzern ist auch z.B. Unreal Tournament 2003 (indiziert) durchaus möglich. Allerdings ist hier auch zu erwähnen, dass mein Testrechner 1 GB DDR SDRAM besitzt und die Sache bei 512 MB u.U. schon etwas langsamer laufen könnte. In Grafikprogrammen wie z.B. Photoshop 7.0 bringt das PowerBook mit dieser Grafikunterstützung wie erwartet hervorragende Ergebnisse.
Die Grafikkarte arbeitet mit einer Vielzahl an neuen Technologien, die ich hier aber nicht alle auflisten kann. Nachzulesen ist dies auf der offiziellen ATI Homepage.
Ich möchte hier nun auch nicht mit irgendwelchen Benchmarks rumwerfen, denn wer kauft einen Computer schon nach Benchmarks? Man muss diese Performance erleben. Mich hat dieser Grafikprozessor jedenfalls vollstens überzeugt.
Schnittstellen
Das PowerBook kommt standardmäßig mit folgenden Schnittstellen:
(1) 2 x USB 2.0 mit bis zu 480 Kbit/Sek. (abwärtskompatibel)
(2) 1 x FireWire 400 mit bis zu 400 Kbit/Sek.
(3) 1 x FireWire 800 mit bis zu 800 Kbit/Sek. (per Adapter abwärtskompatibel)
(4) 1 PC Card/CardBus Steckplatz für Kartentyp I und II
(5) 1 Gigabit Ethernet Schnittstelle
(6) DVI Ausgang
(7) VGA Ausgang mittels mitgeliefertem Adapter
(8) S-Video Ausgang
(9) Composite Ausgang mittels mitgeliefertem Adapter
Gut, was will man dazu noch groß sagen. Das PowerBook bringt für jeden Bedarf die passende Schnittstelle mit. Zudem gibt es bereits eine der zukunftsweisenden High-Speed FireWire 800 Schnittstellen. Zur besseren Handhabung wurde hier auch auf eine sinnvolle Verteilung der Ports geachtet, so befinden sich an jeder Seite jeweils ein USB 2.0 Port, rechts zusätzlich beide FireWire Ports, links Modem und wieder rechts die Ethernet Schnittstelle.
Natürlich gibt es auch eine 3,5 mm Klinkenbuchse und ein Audio-In (z.B. für Mikrofon).
Festplatte
Als Festplatte wird ein Ultra ATA/100 Laufwerk mit einer Kapazität von 80 GB eingesetzt (Fujitsu MHT2080AT). Die Platte arbeitet mit einer Geschwindigkeit von 4.200 rpm (Umdrehungen pro Minute), was für meine Zwecke vollkommen ausreichend ist. Gegen einen Aufpreis ist aber auch ein Laufwerk mit einer Geschwindigkeit von 5.400 rpm erhältlich; die Kapazität ist gleich.
Dieses empfiehlt sich vorallem dann, wenn sehr große Dateien, wie Videodateien, Großformat Scans oder teilweise auch Dateien aus Photoshop, schnell gelesen werden müssen. Da ich diese Option aber nicht wahrgenommen habe, kann ich hier auch nur etwas zum standardmäßig eingesetzen Laufwerk sagen, wobei die Unterschiede nicht gravierend sein dürften.
Das Laufwerk arbeitet angenehm leise und nur selten wird es etwas lauter. Meistens dann, wenn doch einmal besagte größere Dateien gelesen werden müssen. Die Kapazität von 80 GB ist im Regelfall vollkommen ausreichend. Falls dem aber mal nicht so sein sollte, steht ja ein FireWire 400 Port zur Verfügung um eine externe Festplatte einzusetzen. Hierbei habe ich gute Erfahrungen mit FireWire Festplatten der Firma LaCie gemacht.
- Das "riesig" in meiner Bewertung ist in Bezug auf Notebook Festplatten zu verstehen :) Da sind 80 GB wirklich sehr viel, allgemein geht natürlich auch weitaus mehr -
Optisches Laufwerk
Das optische Laufwerk ist ein SuperDrive DVD-R/CD-RW (Matshita DVD-R UJ-816) mit automatischem Einzug (Slot-In). Das SuperDrive beschreibt DVD-Rs mit 2-facher Geschwindigkeit und liest DVDs mit 8-facher Geschwindigkeit. CD-Rs werden mit 16-facher Geschwindigkeit beschrieben, CD-RWs mit 4-facher. Gelesen werden CDs mit 24-facher Geschwindigkeit.
Laut Apple beschreibt das SD keine DVD-RWs. Dieses kann ich jedoch nach einem Test nicht bestätigen. Auch DVD-RWs werden bei mir erkannt und auch problemlos mit 1-facher Geschwindigkeit beschrieben.
Alles in allem ist das SuperDrive ein hervorragendes Laufwerk. Ich hatte bisher noch keine Probleme damit.
Arbeitsspeicher
Das PowerBook verwendet schnellen PC2700 DDR Speicher, der mit 333 MHz getaktet ist. Standardmäßig ist ein SO-DIMM mit 512 MB DDR SDRAM belegt. Mir war das etwas zu wenig und so habe ich einen zweiten Speicherbaustein à 512 MB installiert. Die Installation des Speicherbausteins hat ganze fünf Minuten gedauert. Hier muss man Apple schon ein großes Lob aussprechen. Der Einbau von Speichererweiterungen ist wirklich kinderleicht, auch für Einsteiger kein Problem. In dieser Konfiguration kann ich in Sachen Geschwindigkeit absolut nichts bemängeln. Dieses Notebook ist eine Rakete. 1 GB DDR SDRAM ist für die meisten Anwendungen und Spiele völlig ausreichend. Wer größeres vor hat kann das PowerBook aber auch mit 1,5 GB oder 2 GB DDR SDRAM ausrüsten. Das geht allerdings weitaus erheblicher ins Geld als die relativ preiswerte Erhöhung auf 1 GB DDR SDRAM.
Für alle, die nicht gerade enorm speicherintensive Anwendungen nutzen, empfehle ich das recht günstige Upgrade auf 1 GB. Damit ist man immer auf der sicheren Seite.
Installation
Die Installation der System Software läuft wie immer absolut unproblematisch ab. DVD mit Mac OS X 10.2.7 ins Laufwerk, brav den Anweisungen des Programms folgen und die Sache ist nach kurzer Zeit fehlerfrei abgeschlossen. Das PowerBook ist damit schon startbereit. Weitere Installationen sind nicht notwendig. Optionale Software (was man halt so braucht) kann später installiert werden, und macht in der Regel ebenso wenig Probleme wie die Installation von Mac OS X.
Nutzung
Ja, erst bei intensiver Nutzung lässt sich etwas über die wahre Performance des Notebooks aussagen. Bisher konnte ich das PowerBook in diversen Anwendungen wie z.B. Photoshop 7.0, InDesign 2.0, Freehand MX, Office v. X, natürlich Safari und iTunes, und o.g. Spielen testen. Die Spiele laufen wie gesagt hervorragend und auch im Bereich der Grafikprogramme konnte bisher keine Anwendung die Geschwindigkeit herunter ziehen.
In iTunes läuft alles ebenso rasant ab. Das rippen von Audio-CDs geht sehr flott und konvertieren in andere Formate ist auch schnell erledigt.
Das PowerBook in Kombination mit Safari und einer DSL Leitung ist wirklich Geschwindigkeit pur. Da das PowerBook eine AirPort Extreme Karte standardmäßig installiert hat empfiehlt sich sehr ein drahtloses Netzwerk anzulegen. Bei mir selbst nutze ich ein reines AirPort Extreme WLAN und die Geschwindigkeit ist wirklich beachtlich. Zumal das PowerBook trotz der stattlichen Größe ja noch sehr mobil ist, ist es im Haus ein großer Vorteil von Überall ins Netz zu gelangen. So kann man z.B. auch mal mit Internet Zugang auf der Terasse oder im Wohnzimmer arbeiten. Die AirPort Extreme Technologie (IEEE 802.11g) ist zur AirPort Technologie (IEEE 802.11b) abwärtskompatibel.
Lüftung
Ohne eingeschaltete Lüftung ist das PowerBook wirklich extrem leise. Der Lüftung allerdings könnte man einen kleinen Kritikpunkt aufdrücken. Wenn der Lüfter läuft, ist er bisweilen recht laut. Sonst gibt das PowerBook keine unerwünschten Laute von sich, da in 90% der Zeit bei Zimmertemperatur der Lüfter gar nicht aktiv ist. Im Sommer jedoch könnte es teilweise etwas störend wirken (hatte noch keinen Sommer mit diesem Notebook). Sonst wie gesagt kein Problem. Wenn man dazu Musik ausreichend laut hört, wird der Lüfter auch kaum stören.
Akku
Wie bei so ziemlich allen Notebooks sind die versprochenen Werte, hier „bis zu 4,5 Stunden“, natürlich etwas gepusht. Die tatsächliche Laufzeit hängt sicherlich stark von der Nutzung ab. Bei speicherintensiven Programmen, die durchweg genutzt werden sind etwa 3 Stunden realistisch. Sonst bei weniger intensiver Nutzung knapp 4 Stunden. Man sollte natürlich darauf achten, dass bestimmte Einstellungen optimiert sind. So sollte z.B. die Prozessorleistung auf „Automatisch“ eingestellt sein, und nicht mit dauerhaft „Maximal“ laufen. Wenn mann das PowerBook wie ich aber auch öfters mal nutzt um bloß Musik über iTunes zu hören, dann sollte man nur iTunes öffnen und das Display in den Ruhezustand versetzen. So sind auch durchaus 5 Stunden Musik hören drin, ohne Netzanschluss.
Insgesamt ist die Akkulaufleistung für ein Notebook dieser Größe aber doch zufriedenstellend.
Betriebssystem
Als Betriebssystem wird Mac OS X 10.2.7 mitgeliefert. Was soll man dazu noch groß sagen. OS X ist mit Sicherheit das fortschrittlichste und beste Betriebssystem, das derzeit erhältlich ist. Dieses OS macht einfach Spaß.
Von einem Update auf 10.2.8 über Software-Aktualisierung rate ich jedoch ab, da dieses Update allgemein sehr fehlerhaft ist, und bei anderen schon zu Problemen mit dem PowerBook geführt hat. Das Combo Update auf 10.2.8 soll unbedenklich sein. Ich habe dieses Update aber auch vermieden und direkt OS X 10.3 Panther installiert (kleiner Tipp: OS X 10.3 sollte besser nicht über ein bestehendes System drüber gebügelt werden, sondern besser ein BackUp angelegt, die Festplatte neu formatiert und Panther dann „frisch“ installiert werden).
Tastatur/Trackpad
Diese Tastatur ist einfach nur „geil“ (Entschuldigung ;)). Jeder Sonnenaufgang ist so ziemlich ein Dreck gegen das Aufleuchten dieser Tastatur wenn die Umgebungsbeleuchtung schwächer wird. Diese Funktion will ich ehrlich nicht mehr missen. Ist bei schwachem Licht ein riesiger Vorteil und sieht einfach cool aus. ;) Wenn man z.B. abends noch draußen mit dem Notebook gearbeitet hat und es dunkler wird, oder allgemein die Lichtstärke abnimmt, erkennt der Sensor das umgehend und beleuchtet die Tastatur in angemessenem Maße. Immer wieder ein Erlebnis.
Die Stärke der Beleuchtung kann auch über die Funktionstasten F8 bis F10 manuell geregelt und der Sensor individuell eingestellt werden.
Sonst hat die Tastatur einen hervorragenden Anschlag und das Tippgefühl ist erstklassig. Meiner Meinung nach die beste Tastatur die ich bei einem Notebook bisher ausprobieren durfte.
Das Trackpad ist hervorragend verarbeitet und reagiert schnell und präzise.
Tastatur und Trackpad sind wirklich sehr gut gelungen.
Betriebsanleitung
Die Anleitung ist sehr ausführlich und übersichtlich angelegt. Auch für Einsteiger oder Switcher ist sie sicher leicht verständlich. Wirklich gut.
Preis (Preis-Leistung)
Und jetzt kommt der Haken. Der Preis. Bei dem Namen Apple denkt man von vorne herein schon einmal an hohe Preise. Hier beträgt dieser im Apple Store Dtl. momentan in Grundausstattung 3478,84 €. Dies mutet zunächst sicherlich sehr hoch an, allerdings muss man dazu ein Notebook mit vergleichbarer Ausstattung sehen. Diese liegen meistens auch zwischen 2700 und 2900 €. Allerdings mit einem Windows Betriebssystem. Notebooks aus der „Ich bin doch nicht blöd“ Sparte sind in keinem Fall auf vergleichbarem Level und sollten daher auch nicht als Maßstab dienen. Trotzdem wirken die Preisunterschiede dann ziemlich groß. Ich denke der Preis für dieses PowerBook ist zwar hoch, aber die Leistung die man dafür erhält entspricht diesem Preis auch vollkommen. Daher ein hoher, doch akzeptabler Preis.
Zudem bieten sich natürlich andere Händler an. Mein PowerBook habe ich in Köln für 3239,- € erstanden. Die Speichererweiterung von 512 MB ist ebenfalls günstiger erhältlich. Für etwa 100 € statt der 300 € im Apple Store.
Negatives
Mir ist bisher nichts wirklich gravierendes aufgefallen, und ich bin zuversichtlich, dass das auch so bleibt. Ein kleines Manko ist wie gesagt ein teilweise etwas lauter Lüfter und ein Soundchip der eher Mittelklasse anstatt, wie der Rest, High-End ist. Mit einer guten Sound-Anlage erhält man aber ein durchaus akzeptables Ergebnis, auch wenn es lauter zugeht. Wenn man die Möglichkeit hat, einen Verstärker zwischenschalten und Marken-Speaker nutzen. Dann bedarf die Sache keiner Worte mehr (so handhabe ich das bisher). Über den Preis lässt sich halt streiten. Wer diese Summe nicht investieren möchte ist u.U. mit der 15“ Version oder einem neuen iBook G4 14“ sehr gut beraten.
Fazit
Ich denke meine Begeisterung für dieses Notebook ist nur unschwer erkennbar. Mich hat das PowerBook vollstens überzeugt und ich bin sehr zufrieden mit ihm. Empfehlen würde ich das PowerBook 17“ denjenigen die es als Desktop Ersatz nutzen wollen, viel mit Grafik arbeiten und auch mal eine Runde zocken wollen, da das große 17“ Display schon eine Menge ausmacht. Zudem sollte man bereit sein einen nicht unerheblichen Preis zu bezahlen. Dieses PowerBook ist mit Abstand der beste Macintosh Computer den ich bisher besessen habe.
Denjenigen, die es parallel zum Desktop nutzen wollen und viel mit dem Notebook unterwegs sind, empfehle ich einen Blick auf Apples PowerBook G4/1250 15“ TFT zu werfen. Dieses ist kompakter und mobiler als der große Bruder aber kaum weniger leistungsstark.
Dieses Notebook ist schon ziemlich extravagant, aber das kann bisweilen auch mal ein netter Nebeneffekt sein. Wo bekommt man auch sonst Notebooks mit einer Aluminium-Hülle? :) Halt ein echter Hingucker. Man sollte daher auch darauf vorbereitet sein, öfters mal etwas vorführen zu müssen. ;)
Alles in allem bin ich wirklich restlos überzeugt. Ein edles Design, eine leistungsfähige CPU und GPU und das beste Betriebssystem, das es gibt. Was will man mehr?
Trotz des hohen Preises kann ich dieses Notebook nur empfehlen.
Vielen Dank schon jetzt fürs Lesen und Bewerten.
Think Different! ;)
Grüße,
Tsukikage
16.12.2003 11:50
Hallo, glueckwunsch fuer diesen sehr gelungenen Bericht. Haette ich gerade das Kleingeld wuerde ich sofort zum naechsten Shop laufen und mir auch eins kaufen. Naja ich lege mir vielleicht aber ein 15"PB zu.
30.11.2003 20:24
Hallo! Ein sehr guter erster Bericht von dir. Einer der besten Erstlingsberichte die ich seit längerer Zeit gesehen habe.Und damit willkommen bei Ciao. MFG manand10 (Manfred)
29.11.2003 11:36
Na also... hat ciao es letztendlich doch noch geschafft, einen Produktvorschlag anzunehmen :) Du du hast deinen, wie von mir bereits offline-Korrektur-gelesenen, genialen Bericht online gestellt! Echt super: keine Fragen bleiben offen! Informationen und Erfahrung super vereinigt! Gruß, Matthias