Erfahrungsbericht über

Apple PowerBook G4

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Prämierter Erfahrungsbericht

Wärs weicher würd ichs heiraten...

5  08.10.2004 (13.11.2004)

Pro:
Marke, Design, Verarbeitung, Haptik, Qualität

Kontra:
Preis

Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Akkulaufzeit

Kontraste

Festplatten-Kapazität

Bedienung/Ergonomie

Software-Ausstattung

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hoschmid

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Erfahrungsberichte:62

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Hmm.. was beschreibt wohl das Powerbook am besten? Der Blumenwalzer aus Tschaikowskys Nußknacker vielleicht? Leicht und beschwingt aber dennoch einfach von großer Klasse, einfach Kult?

Das alles wird eigentlich einem Powerbook bzw. einem Apple Computer nicht wirklich gerecht...

Wie gliedere ich nun diesen Bericht? Keine leichte Angelegenheit. Denn eigentlich muss ein separater Bericht bezüglich der Bestellung und den Apple Store generell geschrieben werden und noch ein anderer, viel umfangreicherer Bericht, der speziell Mac OS X behandelt, dieses absolut geniale Betriebssystem...

Folgende Punkte möchte ich nun in diesem Bericht zum Powerbook G4 behandeln; in Klammern findet ihr dann gleich hier die jeweilige Punktewertung (erreicht/möglich):
  • Typbeschreibung
  • Verpackung (5/5)
  • Erstinstallation (20/20)
  • Design & Verarbeitungsqualität (50/50)
  • Geschwindigkeit (50/60)
  • Akkulaufzeit (50/60)
  • Schnittstellen (30/40)
  • Zubehör (40/40)
  • Features (40/40)
  • FAZIT (TOTAL: 285/315 = Note 1)

***** Typ *****
Damit mal jeder ein für alle mal weiß, worum’s hier geht:
Serienausstattung (seitens Apple):
-> Apple Powerbook G4, Alu
-> 1,5GHz Power PC CPU
-> ATI Mobility Radeon 9700 mit 128MB Vram
-> 512MB Hauptspeicher (DDR333, 2,5ns, 200pin SO-DIMM)
-> 80GB Toshiba Harddisk, 4200UpM
-> 15,2" TFT Display, 1280x864 nativ
-> Bluetooth & Airport Express (WLAN 802.11g) on board
-> Firewire 400 & 800
-> USB 2.0
-> DVI-Ausgang
-> Netzwerk 10/100/1000baseT Ethernet
-> Anschluß für Fernseher
-> Line in, Kopfhörer out
-> PCMCIA Typ I/II
-> Toshiba Superdrive Laufwerk (CD/DVD Brenner)
-> Weitere technische Daten unter: http://www.apple.com/de/powerbook/specs.html

Zusätzlich habe ich dem Powerbook nochmal 512MB Ram verpasst, d.h. es läuft momentan mit 1GB RAM - für die Anwendung von z.B. Microsoft Virutual PC und darin Windows XP ist das fast unerlässlich um eine vernünftige Arbeitsgeschwindigkeit zu gewährleisten.

***** VERPACKUNG *****
Ca. 14 Tage hat's gedauert, bis ich nach der Bestellbestätigung im Österreichischen Apple-Store mein Powerbook endlich in Händen hielt. An sich recht schnell, da das Gerät ja "built to order" ist, d.h. es wird frisch neu gefertigt, so wie man es bestellt.

Die Verpackung ist wieder typisch Apple...
Man erhält einen Karton, schwarz wie die Nacht, der auf der Unterseite ein zugeklapptes Powerbook, von forne, und auf der oberseite ein aufgeklapptes Powerbook der jeweiligen Baureihe darstellt.
Der Karton hat sogar einen sehr stabilen schwarzen Kunststoffgriff an dem man den Karton sehr gut durch die Gegend transportieren kann. Beim ersten Auspacken jedoch... will man ihn so oder so nur an Ort und Stelle aufreißen...

Öffnet man den Karton so lacht einen wieder die Typische Apple Abdeckung in weiß an "Designed by Apple in California". Hebt man diesen Karton ab, so findet man in der Mitte die Software DVDs mit MacOS 10.3 und das Handbuch. Links und rechts daneben das Verlängerungskabel für das Netzgerät, DVI to VGA Adapter, Analoges Modemkabel, Netzgerät usw. usw.
Wird nun diese Styroporschale entfernt erblickt man das erste Mal das Powerbook. Der A-Ha Effekt ist wieder gegeben; danke Apple!

Hat man das Powerbook nun noch aus einer geschäumten Folie befreit und den Schutzbelag zwischen Tastatur und Bildschirm entfernt, kanns eigentlich schon losgehen!

***** ERSTINSTALLATION *****
Mensch, wieso hatte ich sooo lange mich mit Windows geplagt? Starten von CD, ewiges Treiber herumgelade und fehlerhafte Hardwareerkennund die erst bei XP annähernd zu funktionieren begann...
Nun, bei Apple und speziell einem Powerbook mit Mac OS X (sprich Mac OS Ten) läuft das ganze sehr Userfreundlich und Stirnrunzelvermeidend ab. Powerbook einschalten, einen Startton hören, ein paar Sekunden spektisch auf einen schwarzen Bildschirm starren um dann schön Dunkel- auf - Hellgrau den Apple zu sehen. Dann kommt auch schon ein Fenster, ganz im OS X Style, das zum Einlegen der ersten DVD auffordert. Ehe man noch weiß wie einem geschieht, ist auch schon Mac OS X, Panther, installiert und erfreut mit dezenter Oberfläche und buntem Dock (so ungefähr die Windows Startleiste) auf die Dinge die da kommen mögen!
Wo ich mir bei Windows immer Sorgen machen mußte, ob alle Hardware erkannt wird usw. - hier funktioniert alles locker flockig, ganz ohne macken.
Noch bevor man zum eigentlichen Betriebssystem kommt, kann man seine Mail-Daten, Benutzerinformationen usw. eingeben und kann ein Paßwort zum Anmelden sowie seinen eigenen Benutzernamen festlegen. Aber das geht jetzt schon wieder zu sehr in Richtung Mac OS und gehört nicht zum Powerbook.

***** DESIGN & VERARBEITUNGSQUALITÄT *****
Nun mögen sicher einige unter euch etwas die Brauen heben, daß ich das Design und die Verarbeitung so hoch werte. Nun, diejenigen die meine Berichte kennen, wissen, daß dies seit je her für mich sehr wichtig ist. Allen anderen sei aber gesagt: Man kauft kein Apple

Bilder von Apple PowerBook G4
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Mein Powerbook :)
Powerbook wenn Design und Verarbeitungsqualität irrelevant sind.
Seien wir ehrlich, ein Powerbook, sei's ein kleines 12" Modell oder die 17" Movie Machine mit über 1900 Bildpunkten in der Breite, ist der Merzedes unter den Notebooks. Man könnte sonst ja gleich einen Pentium-Platikbomber kaufen, der zwar billiger wäre, aber vom look-and-feel nicht auf diesem Planeten auch nur annähernd an ein Powerbook von Apple rankommt.
Das unterstreichen alleine schon das Gewicht mit nur 2,5kg und die äußerst geringe Bauhöhe von nur 2,8cm (das 12" Modell ist etwas dicker, das 17" Modell etwas dünner). Im Zugeklappten Zustand sehen wir auf der Rückseite des mattierten Silbrigen Displaydeckels das Apple Logo. An der Unterseite befindet sich mittig eine kleine Abdeckung die mittels vier sehr feiner Schrauben gesichert ist. Sie beherbergt die beiden RAM Speicherplätze. Etwas versetzt daneben sitzt die Aufnahme für den Akku bzw. selbiger. Am Akku selbst befindet sich eine kleine Taste, natürlich auch aus Metall, bei deren Druck der Akku anhand von fünf kleinen LEDs Auskunft über seinen Ladezustand gibt.
Stellen wir nun das Powerbook aufgeklappt vor uns, so fällt forne in der Mitte die längliche Taste zum Öffnen bzw. Entriegeln des Displays auf (auf ihr befindet sich auch die weiße anzeige für den Standbymodus), und gleich rechts daneben der Slot vom Superdrive.

Von oben betrachtet sieht man natürlich die edle silberne Oberfläche. Links und rechts der Tastatur befinden sich die Lautsprecher (die für ein Notebook einen ordentlichen Klang mit sich bringen!), rechts inmitten dieses Lautsprecherbereiches befindet sich der Einschaltknopf. Rund und aus gebürstetem Aluminium.
Die Tastatur ist hintergrundbeleuchtet - die Beleuchtung wird anhand des noch vorhandenen Umgebungslichtes geregelt. Ich persönlich muß sagen, daß sowohl der Klang der Tastatur als auch der Druckpunkt besser nicht sein könnten, man kann absolut ermüdungsfrei arbeiten und sehr schnell tippen. Die kleine Enter-Taste verwundert zwar anfangs, läßt sich aber problemlos erreichen und ist, a sie am Rand der Tastatur sich befindet, auch größtenteils vor Falschbetätigungen gefeit.

Unter der Tastatur finden wir noch das Glidepad und darunter die "Maustaste" sozusagen.

Auf der Linken seite des Notebooks befindet sich, Stromanschluß, Analogmodemanschluß, USB2.0, line-in, line-out sowie der PCMCIA Slot. Auf der rechten Seite gibt’s dann noch den DVI-Connector (für z.B das Apple Cinema Display), den TV Ausgang, Ethernet, Firewire (IEEE1394) 400 und 800, USB2.0 sowie das Kensington Lock.

Zur Verarbeitung kann man nur sagen: Absolut makellos. Das Apple-Logo im Display z.B. ist bündig eingesetzt und es findet sich am ganzen Gehäuse des Gerätes keine einzige Kante. Alles ist abgerundet und zu 100% Ergonomisch. Das Aluminiumgehäuse hat zudem den Vorteil, daß es leicht gereinigt werden kann, und die Abwärme der Komponenten im Inneren des Notebooks sehr gleichmäßig verteilt. Es wird so nicht übermäßig warm, dennoch springt der Lüfter nur äußerst selten an. Beanprucht man die CPU nicht (wie momentan z.B. mit Word X) hört man keinen Mux - die Festplatte dreht fast geräuschlos. Nur Zugriffe sind hörbar.

Auch die Spaltmaße sind vorbildlich. Es gibt nicht die geringsten Abweichungen oder irgendetwas, das bei diesem Notebook nicht perfekt wäre.

Kleines Designgimick am Rande: Der "Apple" auf der Rückseite des Powerbook-Bildschirmes leuchtet weiß, wenn das Notebook in Betrieb ist. Der absolute Hingucker ;-)


***** GESCHWINDIGKEIT *****
Es ist natürlich äußerst schwer, einen Apple Computer mit G4 Prozessor mit einem PC zu vergleichen. Denn der Power PC ist grundverschieden zum Pentium oder AMD Athlon. Der PowerPC ist viel stärker für Grafikprogramme optimiert denn auf manche Multimediaanwendungen.
Das Betriebssystem läuft dank Quartz Extreme Technik äußerst flüssig und ohne größere Verzögerungen ab. Die mitgelieferten Programme wie Mail, Safari und Co. Bereiten keinerlei Probleme. Startet man aber iMovie so sieht die Sache etwas anders aus. Dies leistet dem Powerprocessor alles ab und durch diverse grafische Spielereien wird das System ziemlich ausgebremst.
Aber dies ist nur eine Anwendung! Alles in allem macht das Powerbook einen sehr kräftigen Eindruck. Es wird sich natürlich noch zeigen müssen (Updates im Bericht folgen selbstverständlich).
Ich bin gespannt auf Office 2004 von Microsoft (Blasphemie!! Lach.) sowie DVD Studio Pro, Photoshop CS und Final Cut Pro... Mal sehen!

Dafür, daß das Powerbook G4 mit 1,5GHz momentan aber das Schnellste Apple Notebook darstellt, könnte es ruhig noch etwas mehr Gas geben, deshalb gibt’s einen leichten Punkteabzug.

***** AKKULAUFZEIT *****
Nun, auch hier drängt sich die Frage auf, woran man das Powerbook messen will! Und natürlich, wie auch bei jedem Centrino Book, inwieweit man auf Geschwindigkeit, Comfort und Bildschirmhelligkeit verzichten kann.
Im Normalbetrieb und mit kalibriertem Akku (= zweimal vollständig ent- und wieder geladen) hät das Powerbook ca. 3,5h durch. D.h. Bildschirmhelligkeit auf ein normales, komfortables Maß hochgeregelt, Airport Express dauerhaft aktiviert, mehrere Programme offen, Bluetooh deaktiviert, USB verbunden (Scanner, Cardreader usw.)
Hier halte ich die drei Stunden für einerseits auseichend und andererseits auch ganz beachtlich. Denn diese Konfiguration stellt nicht wirklich einen geringen Energieverbrauchs sicher.

Das Powerbook bietet durch Mac OS die Möglichkeit, für Batteriebetrieb und Netzbetrieb die Optionen getrennt zu konfigurieren. Ich schätze, daß bei daktiviertem Airport und Bluetooth sowie weit zurückgeregelter Bildschirmbeleuchtung und Prozessorgeschwindigkeit ca. 4h Arbeit möglich sein werden. Es stellt sich natürlich die Frage, ob man mit einem derart konfigurierten Powerbook noch angenehm arbeiten kann.

Ich halte 3h realistische Arbeitszeit für absolut ausreichend, speziell wenn man mal den mini-Akku in Händen gehalten hat und das extrem flache Format des Powerbooks bedenkt. Zudem ist ja auch ein DVD-Brenner on Board der auch Platz im schlanken Gehäuse findet. Dennoch: In Zeiten, in denen Centrino das Maß aller Dinge ist (wobei ein Centrino Notebook nicht annähernd die Leistungs des Power PC G4 aufweist) hätte man evtl. mit etwas erweiterten Regelungsmöglichkeiten im Powermanagement evtl. noch etwas Boden gut machen können. Aber... kann man das dem Powerbook ankreiden oder muß man bei Mac OS nachbessern?

Das Laden das Akkus dauert beim Betrieb übrigens ca.2h. Ist das Notebook schlafen geschickt, so geht’s etwas schneller.

Eines noch: Das Powerbook ist so konstruiert, daß, wenn es am Schreibtisch steht, die Hitze optimal verteilt und vom Gehäuse wegtransportiert wird. Betreibt man das Powerbook am Schoß oder im Bett z.B so wird die Unterseite recht heiß, der Lüfter ist dann fast permanent zu hören. Ich rate deshalb das Gerät IMMER auf einen Tisch zu stellen und evtl. fehlende Gummifüßchen rasch zu ersetzen.


***** SCHNITTSTELLEN *****
Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich Punkte abziehen soll. Schließlich bietet das Powerbook Airport (WLAN) und Bluetooth serienmäßig in allen Ausstattungsvarianten und bei meinem Modell ist sogar Firwire 800 mit dabei. Das eigentlich sollte zu einer Aufwertung führen. ABER: Airport & BT bieten die Centrinos auch bzw. auch viele nicht-centrino-intel-notebooks. Und Firewire 800 ist zwar löblich, bietet momentan jedoch nur für einige wenige Festplatten eine zukunftsweisende Schnittstelle. DV-Videokameras finden hier (noch) keinen Anschluß.

Den tatsächlichen Punkteabzug gibt’s für zweierlei Dinge:
Einerseits verfügt das Powerbook nur über zwei USB Schnittstellen. Wer den Rechner als absoluten Mobil-Ersatz zum Powermac G5 z.B. ansieht, der wird damit kaum ein Problem haben, schließlich läßt sich über eine USB-Schnittstelle ja problemlos Maus & Tastatur anschließen (Apple USB Tastaturen haben einen eingebauten USB-Hub mit zwei Anschlüssen).
In dem Moment, in dem man das Powerbook allerdings als Desktopersatz verwenden will, so wie ich, steht man vor zwei Problemen. Dem einen, daß nur zwei USB-Ports verfügbar sind und man quasi zum Kauf eines USB-Hubs (aktiv, USB2.0 kompatibel, ca. 50EUR) verpflichtet ist, und dem zweiten Problem, daß die Anschlüsse seitlich sich befinden.

Das sieht zwar Schick aus und optimiert den Luftstrom aus dem Gerät heraus, da das Display besser befestigt werden kann, aber in der Praxis versperrt diese Technik, die Anschlüsse an die Seite zu verlegen, den Weg zur Dockinstation (das Powerbook weist unten keinen Anschluß für einen eventuellen Portreplicator auf). An ein Powerbook G4 Alu kann man nur relativ unschöne Dockingstations anschließen, die den benötigten Platz am Schreibtisch unnötig vergrößern und zudem noch relativ fummelig sind. Ärgerlich: Die Anschüsse sind dumm verteilt, man hat z.B nicht die Möglichkeit an einer Seite den wichtigen Netzanschluß, den Netzwerkanschluß und den USB-Port zu verbinden. Netzwerk und Netzanschluß liegen genau gegenüber... da hätten die Ingenieure etwas besser nachdenken sollen.

Für meine Zwecke jedoch reichen die Anschlüsse. Power anstecken, 1x USB und über einen Hub ist von Externer Festplatte bis zur externen Maus alles angeschlossen. Da ich Airport benutze, müsste ich nicht mal mehr das Netzwerk ansschließen. Bei nur einem Powerbook im Haushalt nützt es nichts, da übers Netzwerk keine großen Dateien transferiert werden.

Der Audio-Out Anschluß bzw. der Kopfhörerausgang liefern ein sehr gutes Ausgangssignal, das Powerbook kann ohne weiteres zur Stereoanlage umfunktioniert werden, wenn der Bedarf dazu besteht!


***** ZUBEHÖR *****
Volle Punktezahl. Zwar ist die Quantität nicht das Maß aller dinge, aber auch nicht ganz unwichtig. Apple packt dem Poowerbook sowohl ein analoges Modemkabel als auch einen CVBS Converter für den Fernseher und einen DVI nach VGA Converter bei. Zudem, und das finde ich bei Apple generell genial, ein "Verlängerungskabel" Für's Netzgerät. Der Clou: Ans eigentliche Netzgerät wird entweder das Verlängerungskabel oder der Netzstecker angeklippt. Dies birgt natürlich auch Vorteile für Apple selbst. Wird solch ein Powerbook z.B. nach Großbritanien verschifft, muß Apple einfach nur einfach ein anderes Verlängerungskabel und einen anderen Adapterstecker beilegen.
Für uns als Nutzer ist es einfach nur Praktisch. Das verlängerungskabel kann z.B. einfach steckengelassen werden und wenn man auf Reisen geht, nimmt man einfach das Netzgerät und den dazupassenden Länderadapter (man kann ganze Reisesetz von Apple kaufen) mit.

Das Handbuch ist recht übersichtlich, wenngleich nicht wirklich Fotorealistisch. Aber es gibt dennoch einen kurzen Überblick über alle Bedienelemente und Funktionen abseits von Mac OS.

Weiters gibt es vom renommierten Zubehörlieferanten massenhaft Zubehör. Ob es der "iCurve" genannte Notebookstandfuß aus Acryl ist, zusätzliche Akkus oder Taschen, fast alles ist verfügbar.
Wer eine Dockingstation sucht, der findet sie bei www.bookendz.com.

Ich gebe dem Powerbook hier volle Punktezahl, alle notwendigen Kabel usw. liegen dem Notebook bei, nichts fehlt. Natürlich hätte eine beigefügte Tasche das Paket abgerundet - allerdings wäre diese dann vermutlich günstig ausgefallen - und da macht doch eine Stylische Tasche wie "The Gimp" von Grumpler viel mehr her ;-)


***** FEATURES *****
Nun, was kann man über die "Features" berichten?

-> Akku mit Ladestandsanzeige
Der Akku zeigt per Tastendruck auf seiner Rückseite den Ladestand unabhängig davon, ob das Notebook ein- oder ausgeschaltet ist.

-> Ladezustandsanzeige im Netzstecker
Sieht absolut verschärft aus - ein kleiner von innen beleuteter Ring am Stecker der ins Notebook gesteckt wird zeigt an, ob gerade geladen wird (orange) oder nur Strom bezogen wird (grün). Sehr elegant.

-> Beleuchtete Tastatur, Helligkeitsregelung
Display und Tastatur können von Mac OS der Umgebungshelligkeit angepasst werden. Dies läuft äußerst gesschmeidig ab und entspricht tatsächlich den Erwartungen.
Die Tastatur ist bei den 1,5GHz 15" und 17" Modellen beleuchtet, bei den anderen Modellen kann man die Tastatur gegen Aufpreis beleuchtet ordern.
Ich möchte sie nicht mehr missen, da man nun nicht immer extra Licht einschalten muß um alle Tasten zu finden!

-> ALU-Design
Das komplett aus ALU gefertigte Gehäuse leitet die Wärme sehr gut ab, sieht genial gut aus und ist robust. Das findet man bei den Intel-Konkurrenten auch nur bei den hochpreisigen Modellen und die sehen meist dennoch nicht ganz so chique aus!


******* FAZIT *******
Mit 285 Punkten von möglichen 315 landet das Powerbook G4 Alu definitiv auf Platz 1. Für mich persönlich gibt es nichts zu bemlängeln. Preis Leistung mögen eventuell nicht ganz stimmen, man zahlt schon sehr viel dafür, als Individualist unter den Computerbesitzern zu gelten. Aber auch für einen Aston Martin zahlt man viel Geld und es ist auch "nur" ein Auto.

Ich spreche eine klare Kaufempfehlung für das Powerbook aus. Wenn man die Entscheidung getroffen hat, sich eines zuzulegen, so bietet die 15,2" Variante auch definitiv die beste Wahl. Das 12" Modell ist zu klein, und das 17" Modell einfach zu sperrig und groß... dieses bietet sich fast auschließlich für Video-Begeisterte an, die eine große Timeline darstellen wollen.
Wobei ich hier auch eher das 15,2" Modell empfehlen würde und dafür auch gleich eines der bildschönen neuen Alu-Cinemadisplays dazu.


+++*** UPDATE 12.11.2004, Externe Monitore & Betriebstempeartur ***+++
Nach langem hadern mit dem inneren Schweinehund (nunja, eigentlich meinen Finanzen) hat vor zwei Wochen ein externer Monitor einzug in mein Heim gehalten, ein Samsung Syncmaster 213T (1600x1200), 21". Spannen war nun natürlich, wie die DVI-Schnittstelle meines Powerbooks funktioniert, wie es im Dualmonitoring-Betrieb funktioniert, und ob der Betrieb bei geschlossenem Powerbook funktionieren würde:

Performance & Anschluß:
Das DVI-Kabel war glücklicherweise beim Syncmaster dabei, also ausßacken und anstecken. Sekunden später strahlte auch schon der Samsung in den schönsten Farben. Das eingebaute Display des Powerbooks wirkt dagegen "dunkel". Wobei dies bei Vergleichen zwischen Notebook- und Externen Displays eigentlich "normal" ist, und am spitzenmässigen eingebauten Display nichts ändert.
Das Powerbook erkennt sofort korrekt den Monitor, die Auflösung wird korrekt erkannt. Man kann über MacOS X wählen, wo der zweite Monitor steht (links/rechts) und wo das Menü und das Dock angezeigt wird. Die Anzeigequalität ist am externen Display (dank DVI) hervorragend, und die eingebaute Grafikkarte ATI Radeon 9700 mit 128MB VRAM hat keine Probleme mit der hohen Auflösung des externen Monitors.Betrieb bei geschlossenem Powerbook:
  • es muß eine externe Tastatur angeschlossen sein
  • es muß eine externe Maus angschlossen sein (od. auch bluetooth)
  • das PB muß ans Stromsetz angeschlossen sein.

Dann muß nur noch das Powerbook in den Ruhezustand geschickt werden, der externe Monitor angeschlossen werden und an der externen Tastatur durch einen Tastendruck wieder aufgeweckt werden. Die Bildschirmauflösungen werden korrekt umgestellt und auch Menü und Dock tauchen nur am externen Monintor auf. Das interne Display des Powerbook bleibt dabei natürlich inaktiv.Termperatur:
im Laufenden Betrieb bei normalen Anforderungen (Internetsurfen, Mail, etc.) weist das PB eine Temperatur von ca. 56-58°C auf (CPU-Temperatur). Im Batteriebetrieb sind es ca. 40-46°C.
Wird aber das PB geschlossen betrieben und muß z.B eine CD auf die Platte laden und komprimieren und nebenbei evtl. noch in Photoshop Grafiken verarbeiten, so steigt die CPU-Temperatur bei laufenden Lüftern auf über 65°C an, das PB wird dann äußerst heiß. Grund hierfür ist wohl die Tatsache, daß das PB auch zu nicht unbedeutendem Teil über die Tastatur die Wärme abführt.
Man muß aber auch dazusagen, daß ein permanent laufendes Superdrive gehörig Abwärme produziert was zu dieser hohen Temperatur führen dürfte.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Jerex

Jerex

22.06.2005 19:58

Ein wirklich kompletter Bericht - über ein wirklich besonderes Stück Hardware :) c!AO jEREX

Embraceable

Embraceable

30.01.2005 13:45

*lach* genau das gleiche habe ich über mein i-book auch gesagt, aber wenn dann ein g4 Power Book vor mir stünde, würde ich es natürlich sofort heiraten :-)

bigflyer

bigflyer

14.12.2004 09:55

Ein super ausführlicher und detailierter Bericht. Den will ich auch haben, aber der hohe Preis hindert mich noch. Gruß Robert

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