Erfahrungsbericht über

Apple iMac PPC G4 1 GHz - 43.2 cm ( 17" ) TFT

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Prämierter Erfahrungsbericht

Die Tischlampe & mein (Computer)-Leben.

5  25.03.2002 (26.04.2002)

Pro:
Design, Betriebssystem

Kontra:
Eigentlich nur der Preis und keine OEM Version von MS Office

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Zuverlässigkeit

Software-Ausstattung

Benutzerfreundlichkeit

Support/Service

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walkers

Über sich: "Die Zeit entzieht in der Regel den meisten Dingen ihr Gift und macht sie harmlos." Har...

Mitglied seit:08.06.2000

Erfahrungsberichte:50

Vertrauende:10

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 241 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Da steht er nun endlich vor mir. Der 10te Mac meiner Geschichte. Nachdem ich 1984 mit einem Apple Europlus meine ersten Schritte an einem Computer –auf wackeligen Füßen- gegangen bin, habe ich mich über so manches Modell der daran folgenden 18 jährigen Apple Geschichte und meiner eigenen heran gemacht.
Über den ersten iMac, ein SE30, ein LC, IIsi, IIci, Quadra 700, PowerMac 7100, PM G3 beige etc. bis hin über den “klassischen” iMac und dem jetzt, der vor mir stehende wunderschöne Tischlampen iMac. Übrigens der definitiv schönste in meiner MacGeschichte.

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Das Design
Ja, ja. Das wurde den Jungs aus Cupertino kräftig verhagelt. Es sollte zu einem ähnlichen Coup werden wie damals die Vorstellung des ersten iMac. Neu, innovativ das beste Design ever. All das ist es auch, aber Steve Jobs (der CEO von Apple) hat ihn halt nicht als erstes der Weltöffentlichkeit gezeigt. Eine Indiskretion bei der kanadischen Online Ausgabe des TIME Magazin verschaffte den wartenden Apple-Jüngern 24 Stunden vor der offiziellen Vorstellung einen ersten Blick auf den “neuen”.
Ein halber Fußball, ein TFT Bildschirm und ein Chromfarbener Schwenkarm. Das sind die Ingredenzen für das, was man heute unter Computer verstehen sollte. Den iHub für die Internet Generation. Die Schaltzentrale des privaten Lebens.
Weißes Finish auf der Oberseite der Halbkugel. In der Mitte ist der sehr stabile Arm befestigt, der wiederum den ebenso weisen Bildschirm mit transparenten Rändern ausgestatteten 15” TFT-Bildschirm hält.
In der Mitte der Halbkugel, direkt unter dem Arm prangt stolz ein großer abgebissener Apfel. Direkt darunter kann man, nahezu unsichtbar, die Ränder des CD-RW/DVD Combo Laufwerks erkennen. Die Tastatur und die Maus sind ebenso wie der Rechner in weiß und Transparent gehalten.

Es gab Kritiker die ihn spöttisch Nachttischlampe o.ä. nannten. Aus den Spöttern sind wahrscheinlich jetzt Bewunderer oder Jünger geworden. Wir, die Wissenden, nennen ihn auch “Nachttischlampe” aber liebevoll.

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Die Technik/Die Ausstattung
Der Combo ist der mittlere der 3 neuen iMacs. In seinem inneren verrichtet ein 700 MHZ, G4 Prozessor seinen Dienst. Anbetracht der herrschenden MHZ Hysterie erscheint dieser Leistungswert auf den ersten (PC-User)-Blick nicht phänomenal. Aber wenn wir uns die einschlägigen Vergleichstests diverser, seriöser Fachzeitschriften anschauen, können wir feststellen, das man mit 700 MHZ genauso schnell sein kann wie mit 1400 MHZ. Lassen wir hier die Vergleiche aus dem realen Leben beiseite ;-). Neben den eingebauten 256 MB Speicher habe ich mir den Luxus gegönnt, weitere 256 MB einzubauen. Nach einer alten Weisheit eines guten Freundes “Speicher? Speicher kann man niemals zuviel haben.” In der Tat. Ich bin es gewohnt, viele Programme parallel offen zu haben. Da ist es doch sehr angenehm.

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Das Display erlaubt bei einer maximalen Auflösung von 1024x768 eine hervorragende Arbeitsgrundlage. Schärfe, Kontrast und Bildaufbau lassen bei mir keine Wünsche offen. Klar fällt das Display gegen Röhrenmonitore und die Ansprüche von Zockern, die mit High-End-Grafik-Karten ausgerüstet sind zurück, aber das ist gar nicht mein Begehr. Es erlaubt eine echte 24Bit Darstellung bei voller Auflösung. Angetrieben wird der Bildschirm von einer NVIDIA GeForce2 MX Grafikprozessor mit AGP 2X Unterstützung.

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Das Combo-Laufwerk, gleichzeitig Namensgeber des mittleren iMac. Es beschreibt CD-Rs mit 12x-Geschwindigkeit, beschreibt CD-RWs mit 8x-Geschwindigkeit, liest CDs mit 32x-Geschwindigkeit, liest DVDs mit 8x-Geschwindigkeit. In ersten Testläufen verrichtet es seine Tätigkeit ohne irgendwelche Probleme und verdammt schnell.

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Bei den Anschlüssen bleiben keine Wünsche offen. Mit zwei 400 MB FireWire Buchsen und 3 USB Eingängen kann man jedes mögliche Device konnektieren. Schade ist es, das es keinen Analogen Audio-Eingang mehr gibt. Hier muss man wohl auf eine Lösung zurück greifen, die das Einspeisen von Audio-Daten via USB ermöglichen. Leider nur als kostenpflichtiger Ad-On.
Es gibt aber noch einen Ausgang für die Mitgelieferten Pro-Speaker und einen Kopfhöreranschluß.
Für die Netzwerkanbindung oder den Anschluß an ADSL steht ein Integrierter 10/100BASE-T Ethernet Anschluss (RJ-45 Anschuss) zur Verfügung.

Bei dem Modem wurde auf das bekannte interne 56k zurückgegriffen.


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Die Software
Hierbei können wir schon beinahe von einer Apple typischen Standard-Ausstattung sprechen. Alle Komponenten die von Apple selbst entwickelt wurden, sind auf dem Rechner vertreten. Im einzelnen ist das: Systemsoftware: Mac OS X Version 10.1.2, Mac OS 9.2.2
Software: QuickTime, iMovie 2, iPhoto, iTunes 2, iDVD 2 (nur mit SuperDrive Laufwerk ausgestattete Systeme), AppleWorks, DVD Player, Mail, Microsoft Internet Explorer, Otto Matic, Top Calculette, Acrobat Reader, FAXstf (nur Mac OS 9)

Der schale Beigeschmack bleibt dann aber wieder mit dem Office Paket. Schade das dieses Package von Office nicht in einer OEM Version mit auf die Rechner gepackt wird.
Word, Excel und PowerPoint sind die Standard Office Anwendungen die jeder in seinem Büro benutzt. Wenn es den PC-Usern einmal klar wäre, das der Austausch von Word Dokumenten und PowerPoint Präsentationen sowie Excel Sheet ohne irgendwelche Probleme zwischen den Welten Windows und Apple vonstatten geht, würden sich wahrscheinlich noch viel mehr User für einen Apple entscheiden. Bei der Anschaffung eines Mac kommen halt noch einmal 500€ für die Software dazu.
Schade.

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Fazit
Design ist mit Sicherheit nicht jedermanns Ding. Aber meine Macs überzeugten über die letzten 18 Jahre nicht nur meine Augen, sondern auch meine Arbeitsweise. Es kann schon sein, das man bei uns Apple Usern nicht von „Usern“ im klassischen Sinne reden kann. Wir sind da dann doch eher Fans, überzeugt von den Produkten aus Cupertino mit dem Hang, etwas mehr Geld auszugeben. Was allerdings nur auf den ersten Blick stimmt. Würde sich ein Windows Usern eine Kiste mit Komponenten auf einer ähnlichen Qualitätsstufe zusammen stellen, würde er sicherlich genauso viel zahlen. Für meinen iMac habe ich 1975,- € gezahlt. Zzgl der Speicher Erweiterung. Nicht so viel, wenn man bedenkt, das es außer des digitalen Lebensmittelpunkts (Anschluß für Digitalkamera, iPod etc.) auch noch ein wunderschönes Einrichtungsstück ist.

Über Fragen, Anregung und Kommentare freue ich mich wie immer außerordentlich.


Die Technikdetails:
700MHz PowerPC G4
15" TFT Flachbildschirm
256KB L2 Cache (bei 700MHz)
256MB SDRAM
40GB Ultra ATA-Laufwerk
DVD/CD-RW-Laufwerk
NVIDIA GeForce2 MX
10/100BASE-T Ethernet
Internes 56K Modem


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Think different!

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
walkers

walkers

24.09.2004 20:10

Warum der Berich hier eingeordnet wurde ist mir schleierhaft. Als ich den Arrtikel schrieb, gab es nur einen iMac. Dann hat Ciao verschoben. was solls...

lindorian

lindorian

24.09.2004 12:45

sh, weil ich ein wenig Irre war ... hier geht es um den 15'' iMac 700, um den Launch 2002. Ich finde das nicht schlimm, gar lustig: Ein Verweis zum 15'' iMac beim 20'' Gerät. Mit dem konnte ich mich ganz gut anfreunden, dem 15-Zöller. Aber ich bin doch schon richtig froh, dass wir den Typ jetzt wieder los sind. Ich kam trotzdem nie an diesen iMac ran. Egal, ob 15'',17'' oder 20'' Zoll. Beim Neuen iMac G5 meine ich dagegen wieder: "Yeah!". Endlich ein Komplettrechner im Sinne von Macintosh. Das "Polaroid" hat mir auf den ersten Bildern schon sehr gefallen - und das Gerät ist für nächste Frühjahr geplant, wenn ich das Geld zusammen habe. Dann wird meine CRT-iMac ersetzt, der sich nun entgültig für die magenta-farbene Periode entschieden hat.

spade2

spade2

07.09.2004 14:33

Sehr interessant. Jetzt ist allerdings die neue Version von dem iMac erschienen, mit einem ganz neuen Design (mehr Tafel als Schreibtischlampe...) - ein neuer Bericht ???

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