Die wohl beste Unixversion für Endanwender
15.05.2002
Pro:
Bestes UNIX, typisch einfache Bedienung
Kontra:
einige Funktionen noch nicht ausgereift
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Geschwindigkeit
Stabilität:
Installation
Benutzerfreundlichkeit
mehr
 parla
Über sich:
Mitglied seit:01.01.1970
Erfahrungsberichte:2
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 44 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als weniger hilfreich bewertet
Mit MacOS X ist Apple der große Wurf gelungen. Für mich stellt dieses Betriebssystem einfach die beste und am einfachsten zu handhabende UNIX-Version dar. Apple gelang es die Einfachheit des alten Mac-Betriebssystem mit der Stabilität und Mächtigkeit von UNIX zu verbinden. Die Installation ist denkbar einfach: CD eingelegt und ab geht die Post. Nach etwa 15 Minuten startet dann ein Assistent und führt mit vielen Erklärungen durch die Einstellungsmöglichkeiten. Die entsprechenden Zugangsdaten zur Hand ist man z.B. binnen weniger Minuten im Internet. Wer das erste Mal mit diesem System arbeitet, dem fällt natürlich als erstes die Benutzeroberfläche ("Aqua") auf. Sie glänzt mit streitbaren Features wie z.B. halbtransparenten Menüs aber auch durch eine gelungene Integration der gewohnten Bedienungsabläufe, die man von älteren Versionen des MacOS kennt. Kritisieren muss man allerdings, dass gerade auf älteren Rechner die Reaktionszeit der Oberfläche nicht gerade die schnellste ist. Hier ist noch Finetuning von Apple nötig. Das bedeutet aber nicht, dass MacOS X gemessen an älteren System langsamer läuft - im Gegenteil: MacOS X läuft sogar schneller, da es nun viele moderene Mechanismen beherscht, die die quasi-parallele Abarbeitung von Programmen erlauben. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit fühlt man sich mit dem "flüssigen" Outfit schnell wohl. Die Bedienung ist gewohnt konsistent und viel einfacher als es von anderen System her bekannt ist. Ich arbeite seit Anfang an mit dem neuen System und bin voll zufrieden. Die Stabilität des Systems ist einfach beeindruckend. Abstürzende Programme reißen nicht mehr das ganze System in den Abgrund, da diese in einem geschützten Bereich ausgeführt werden, der verhindert, dass Programme das Betriebssystem manipulieren können. Den einen oder anderen kleinen Mangel (Treiber für Graphikkarten sind noch nicht optimiert, fehlende Features) behebt Apple sicher mit dem nächsten größeren Update. Mittlerweile gibt es auch ein reichhaltiges Softwareangebot. Hier profitiert das System von seiner UNIX-Herkunft. Zahlreiche für UNIX erhältliche Programme lassen sich ohne großen Aufwand portieren. Auch die großen Softwareanbieter sind mittlerweile auf den MacOS X Zug aufgesprungen: Adobe, Microsoft, Quark, Netscape usw. Es gibt native Versionen von allen wichtigen Programmen. Ein weiterer Pluspunkt sind die kostenlosen Dreingaben von Apple. Mit dem System bekommt man iTunes, ein Programm zum Archivieren, Abspielen, Konvertieren von MP3s, iPhoto ein Programm zum Archivieren von Photos und vielem mehr, iMovie womit sich Filme schneiden, bearbeiten und so fern ein Brenner vorhanden ist auf DVD brennen lassen.
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15.05.2002 21:03
Es gibt schlimmeres... z.B Leser, die man nur in "Teletubbi -Sprache" erreichen kann , weil sie der technischen Sprache nicht mächtig sind ;-)
15.05.2002 21:03
Sorry, aber für eine bessere Bewertung waren viel zu wenig infos zu lesen.
15.05.2002 21:01
Genial; ein komplettes Betriebssystem in 10 Zeilen beschreiben und mit Erfahrungen vollpacken. :-(