Erfahrungsbericht über

Apple MacBook 33.8 cm ( 13.3" ) - Core 2 Duo - MacOS X 10.7 Lion - 2 GB RAM - 250 GB HDD

Gesamtbewertung (10): Gesamtbewertung Apple MacBook 33.8 cm ( 13.3" ) - Core 2 Duo - MacOS X 10.7 Lion - 2 GB RAM - 250 GB HDD

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Einmal Macbook, immer Macbook

5  30.04.2011

Pro:
Verarbeitung, Leistung, Display, Multitouchpad, Tastatur, sämtliche Extras

Kontra:
Gewicht könnte etwas schlanker sein

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Akkulaufzeit

Kontraste

Festplatten-Kapazität

Bedienung/Ergonomie

Software-Ausstattung

mehr


Kekswurst

Über sich: wer noch bhs vermisst, bitte melden - ich kann mir das einfach nicht merken :/

Mitglied seit:08.10.2006

Erfahrungsberichte:55

Vertrauende:21

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 133 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Ein Macbook, ja auch ich bin diesem Fruchtwahn verfallen – aber hab ich das bereut?

Die Geschichte, wieso ich jetzt ein MacBook habe ist eigentlich sehr schnell erzählt.
In unserem Haushalt befanden sich ein normaler PC und ein älteres Dell-Notebook. Ich saß immer am PC und meine Frau an der Dell Gurke. Normalerweise war ich ein sehr aktiver PC-Zocker, Game-Modder und natürlich nutzte man ihn für jeden Mist, wie surfen, Musik hören, Bilderbearbeitung ect pp, weshalb der PC ein wichtiges Element im Haushalt war.

Doch irgendwann änderte es sich. Ich saß nur noch am PC um Game-Modding zu betreiben und um zu surfen. Zum Zocken wechselte ich nahezu 100% auf die Konsole. Ein paar Spiele spielte ich noch ab und dann auf dem PC aber ansonsten war das Zocken auf dem Rechner nicht mehr attraktiv.
Nun übernahm meine Frau den PC und die Dell-Gurke wurde zu meiner Tochter weitergereicht. Aber auch bei meiner Frau hielt das nicht lange an. Wir mochten einfach das Bild „PC im Wohnzimmer“ nicht mehr und auf Dauer war das auch einfach zu unbequem. Und für die Arbeiten, die meine Frau am PC verrichtete – war der Rechner einfach zu overpowered.

Wir entschlossen uns beide, komplett auf Notebooks zu wechseln. Für meine Frau reichte ein gutes Netbook aus, aber für mich musste etwas Flottes her.
Ich war sehr kompliziert. Ich wollte ein Notebook haben, das einen schnellen Grafikchip hat, auf jedenfall mindestens Dual Core getrimmt ist und viel Speicher hat. Und als Krönung dazu, es sollte am besten nichts wiegen und nicht zu groß sein. Ausserdem wollte ich für mindestens fünf Jahre gerüstet sein.

Die Suche nach solch einem Laptop war ne Qual. Entweder die Kiste entsprach meiner technischen Vorraussetzung, dann war das aber deutlich zu teuer und viel zu groß. Dann gabs schnelle CPUS und viel Speicher, geringes Gewicht und sehr leicht – aber die hatten scheiss Grafikchips. Das ganze geht noch ewig weiter bis ich die Suche aufgab. Es gab für mich einfach kein vernünftiges Notebook – es scheiterte immer an irgendwas und im Endeffekt wollte ich auch nicht mehr als 1000 Euro ausgeben. Ich merkte schnell, bei dem Limit werde ich nichts Vernünftiges bekommen.

Dann aber schnupperte ich bei Apple rein und da war es. Über 2,4 GHz Dual Core, 2 GB Speicher, eine vernünftige und schnelle Grafiklösung und wiegt gerade mal zwei Kilo.
Nun die Qual der Wahl. Es gibt das normale MacBook im weißen Unibody-Design und natürlich die MacBookPro – Reihe. Beim Vergleich der Macbooks stellte ich fest, dass sich die MacBook Pros kaum oder gering vom normalen MacBook unterscheiden. Sie haben ein paar Extras mehr und natürlich auch das Alugehäuse weiss zu gefallen – aber ich brauchte das nicht. Ausserdem ging der Preis für die paar Extrasachen gleich mdt 300 € höher.

Ich entschied mich für das weiße normale MacBook, zumal es auch als Einsteigermodell betitelt wird. Ich war mein halbes Leben lang Windows Nutzer und MacOS reizte mich schon irgendwie. Also kaufte ich das Model für 899 Euro (Heute gibt’s bereits ein neueres Modell, dass ca 999 € kostet).

Ich muss zugeben, Apple hat mich so nie wirklich interessiert. Hauptargument waren für mich immer die sehr suspekte Preispolitik. Ich empfand die Geräte als zu teuer, man würde ja für vergleichbares Geld fast bessere Geräte bekommen. Als ich aber das MacBook in der Hand hielt und ihn anschaltete – änderte sich meine Meinung rapide.
Glaubt mir, wer erstmal ein MacBook in der Hand hat, der wird seine Meinung bezüglich Preispolitik sehr schnell ändern. Das fängt in erster Linie mit der extrem hochwertigen Verarbeitung an und hört mit einer geballten Leistung wieder auf.
Wenn man sich das MacBook anschaut, fällt einem in erster Linie das doch stylische weiße Design auf. Zugeklappt wirkt es wie ein weißes Design-Brett.

Nach dem ersten Einschalten geht’s weiter. Als ich das erste Bild sah, glaubt mir – ich habe noch nie – ich habe noch nie so ein geiles, klares, ultrascharfes und sattes Bild gesehen. Das Display (spiegelnd) ist so unglaublich, dass ich aus dem Staunen gar nicht mehr rauskam. Das Macbook-Display ist 13.3 Zoll groß und reicht für eine maximale native 1280x800 Auflösung.

Das zweite Highlight war das, für mich völlig neue, Multitouch-Pad – eingebettet unter einer Glasplatte. Ich hatte am Anfang ein paar Schwierigkeit, weil ich die Touchpads von den Notebooks nur kannte – aber binnen paar Sekunden, war ich von dem Multitouchpad extrem begeistert. Es war einfach extrem präzise, die Geststeuerung hats mir vor allem besonders angetan – dass muss man echt mal ausprobiert haben. Seitdem habe allerdings Probleme bei einem herkömmlichen Notebook-Touchpad. Ständig versuche ich mit den so genannten „Wisch-Funktionen“ durch die Gegend zu navigieren und tu mich dementsprechend schwer * rofl*.
Das Multitouchpad ist nur eine einzige Glasfläche, mit der man auch klicken kann. Irgendwelche Tasten sucht man hier vergebens. Das Touchpad erkennt wie viele Finger man drauf legt und reagiert dementsprechend. Ansonsten wird alles nur durch antippen und den Gesten gesteuert – und das ist wirklich phänomenal und irgendwie unbeschreibbar. Selbige Lob gilt übrigens der großzügigen Tastatur. Große schön verteilte Tasten, sodass sogar Schnelltipper ihren Spaß haben werden.

Kommen wir mal zum Thema Leistung, die ja eigentlich das Hauptargument des Kaufes für mich war.
Da ich auf viele Windows-Anwendung nicht verzichten kann, wie Level-Editoren und einige Spiele, muss natürlich auch Windows auf das MacBook. Es ist problemlos möglich Windows 7 neben MacOs zu installieren. Man teilt die Platte in mindestens 2 Partitionen und startet das MacTool „Bootcamp“. Damit ist es möglich Windows inklusive wichtiger MacBook-Treiber wie Sound, Grafik, Touchpad ect zu installieren. Das ganze ist so popeleinfach, dass das echt wirklich jeder Depp kann. Nach einer gewissen Zeit ist Windows installiert und nach dem Neustart kann mittels gedrückter ALT-Taste gewählt werden, welches Betriebsystem gestartet werden soll.
Da ich mittlerweile MacOs mehr als Windows benutze, hab ich es so eingestellt, dass wenn ich nichts drücke, automatisch MacOs startet und Windows nur bei gedrückter ALT-Taste hochfährt.

Wie bereits angesprochen schlummert unter der Apfelhaube ein 2,4 GHz DualCore Prozessor. 2 GB Ram sind auch heute absolut ausreichend, natürlich problemlos aufrüstbar auf 4 GB. 320 GB Festplatte, DVD Laufwerk, USB, Display-Miniport gehören auch zur Standard-Ausstattung. iSight-Kamera, integriertes W-LAN und Bluetooth sollte man natürlich auch erwähnen.

Wem die Akkulaufzeit noch interessieren sollte, unter MacOs hält der sagen und schreibe 5 Stunden, unter Windows ca 4 Stunden und das ist ne ordentliche Leistung. Natürlich muss man auch noch erwähnen, dass die Display-Helligkeit und das Ausreizen der Leistung eine Rolle spielt.

Was mir noch sehr gut gefällt, das MacBook ist bei normalem Betrieb absolut geräuschlos. Erst wenn man ihn so richtig reizt, vernimmt man ein leichtes Rauschen wahr. Keine Ahnung wie man das gemacht hat, aber das find ich toll.

Kommen wir mal zur Leistung des Grafikchips, ich denke mal – der eine oder andere ist daran interessiert, ob man auf dem Ding auch spielen kann.
Ja, kann man und das sogar richtig gut. Unter der Haube schlummert eine NVIDIA GeForce 9400M mit 256 MB Shared Memory (das wird vom Hauptspeicher abgezwackt). Klingt nicht gerade spannend, ich weiss – aber glaubt mir, mit dem Ding kann ich fast alles zocken. Klar nicht alles auf maximaler Leistung, aber auf einer guten Mittleren schon. Als Testspiel wählte ich Crysis 1, eines der wohl am hardware-hungrigsten Spiele, die es gibt. Und ich war überrascht, dass ich das Spiel tatsächlich auf mittlerer Detailsstufe problemlos spielen konnte. Demnach sind also grafisch aufwendige Anwendungen hier kein Problem. Auch 3D Software, wie 3D Studio Max oder Maya steckt der Mac locker weg, fantastisch.

Ich muss natürlich auch noch erwähnen, dass ich das MacBook seitdem nun über ein Jahr benutze und das intensiv, da ich ja wie erwähnt keinen richtigen PC mehr besitze. Dementsprechend kenn ich das Ding in und auswendig und möchte ihn gar nicht mehr missen.

Fazit: Der Preis ist absolut gerechtfertigt für dieses schmucke Stück. Tolle Verarbeitung, Leistungsstark und absolut zuverlässig – das ist das MacBook. Wie ich bereits erwähnte, es gibt schon einen Nachfolger, der in der Leistung ein wenig besser ist, aber das stört mich nicht, zumal mein Modell noch immer ausreichend Power unter Haube hat.
Sehr löblich ist im übrigen das MacSafe beim Netzteil. Das wird nur durch einen Magneten am Mac angeklemmt, wenn der Akku aufgeladen wird. Stolpert jemand über das Ladekabel, trennt sich der Magnet und das MacBook bleibt unberührt. Das hat mir tatsächlich schon mehrmals das Leben gerettet *grins*
Alles in einem und nach intensivem Gebrauch kann ich tatsächlich sagen, ja – ein Macbook ist klasse. Und sollte ich tatsächlich irgendwann einen neuen brauchen, das wird es wieder ein Mac sein.


Bilder
Apple MacBook 33.8 cm ( 13.3
Apple MacBook Core 2 Duo 2.4 GHz - 33.8 cm ( 13.3" ) TFT
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Mungi60

Mungi60

29.04.2012 10:12

Klingt überzeugend :-)

KittYchen

KittYchen

11.03.2012 19:37

dafür bekommst du ein Bh!!

gruebelchen

gruebelchen

01.01.2012 21:22

bh

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