Apple Mac mini Core 2 Duo 2.26 GHz

Apple Mac mini Core 2 Duo 2.26 GHz

Desktop Slimline - DVD±RW (±R DL) - Prozessor: Intel Core 2 Duo - 2.26 GHz - 2048 MB, 4096 MB - HDD: 160 GB mehr

Gesamtbewertung Apple Mac mini Core 2 Duo 2.26 GHz 5 Erfahrungsberichte lesen | Erfahrungsbericht schreiben | Frage stellen | Produkt zur Liste hinzufügen

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wichtiger Teile der Luft- und Raumfahrttechnik
einsetzt. Das garantiert absolute Präzision bei
jeder Komponente des Mac mini Gehäuses. Und eine
Aluminiumoberfläche, die jeden Schreibtisch besser
aussehen lässt.Kein Detail zu mini.Das Netzteil
ist direkt im Mac mini integriert. Das bedeutet:
Kein sperriger Klotz und weniger Kabel, die
angeschlossen werden müssen. Eine abnehmbare
Abdeckung an der Unterseite sorgt dafür, dass der
Speicher ganz einfach erweitert werden kann. Und
wenn sie erst einmal offen ist, siehst du, wie
aufgeräumt das Innere des Mac mini ist. Selbst auf
das kleinste Detail wurde geachtet, z. B. sind die
Lüftungsöffnungen praktisch unsichtbar. Wenn der
Ventilator läuft, ist er kaum zu hören. Der Mac
mini steckt voller großer Ideen.Viele Anschlüsse,
großartige Möglichkeiten.Mit der integrierten
Thunderbolt Technologie kannst du bis zu sechs
Geräte in Reihe über nur einen Port anschließen,
darunter das neue Apple Thunderbolt Display.
Andere Mini DisplayPort Peripheriegeräte, die du
vielleicht schon hast, werden natürlich auch
unterstützt, z. B. das Apple LED Cinema Display.
Über den HDMI Anschluss kannst du den Mac mini mit
einem einzigen Kabel an deinen HD Fernseher
anschließen. Und über einen integrierten SDXC
Kartensteckplatz schnell Fotos und Videos von
deiner Digitalkamera übertragen.Nur das, was du
brauchst. Und nichts, was du nicht brauchst.Der
Mac mini hat kein optisches Laufwerk. Weil man es
heute einfach nicht mehr braucht. Und es
Platzverschwendung wäre. Musik und Filme lädt man
sich ganz einfach aus dem iTunes Store, Apps mit
nur einem Klick im Mac App Store. Und was haben
wir mit dem gewonnenen Platz gemacht? Wir haben
ihn vollgepackt mit leistungsfähigeren
Prozessoren, besseren Grafikprozessoren und der
Thunderbolt Technologie. Der Verzicht auf das
optische Laufwerk hat am Mac mini auch noch was
anderes verbessert: nämlich seinen Preis gesenkt.
Und falls du doch mal eine CD oder DVD brennen
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ideal, das mit einem USB Kabel mit dem Mac mini
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Geräte in Reihe über nur einen Port anschließen,
darunter das neue Apple Thunderbolt Display (nicht
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schon haben, werden natürlich auch unterstützt, z.
B. das Apple LED Cinema Display. Über den HDMI
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inaktiven Zustand verbraucht der Mac mini weniger
als 13 Watt. Außerdem wird er aus besonders
recyclingfähigem Aluminium gefertigt und mit
seiner neu gestalteten, leichteren Verpackung ist
sein Transport noch platzsparender und
effizienter. Thunderbolt. Die schnellste,
flexibelste I/O Technologie für Computer. Jeder
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Kanäle für die Datenübertragung und sie ist bis zu
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schneller als USB 2.0. Aber neben diesem irren
Tempo bietet sie auch noch einzigartige
Erweiterungsmöglichkeiten. Es lassen sich bis zu
sechs Thunderbolt Peripheriegeräte in Reihe
anschließen, natürlich auch das neue Apple
Thunderbolt Display (nicht im Lieferumfang
enthalten). Und weil Thunderbolt auf der
DisplayPort Technologie basiert, passen Mini
DisplayPort Geräte ebenfalls dran.So viele
Anschlüsse. So viele Möglichkeiten.An den neuen
Thunderbolt Anschluss passen bis zu sechs
Thunderbolt Geräte, z. B. das neue Apple
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enthalten). Sie können aber auch ein Apple LED
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in Reihe anschließen. Oder ein Display einer
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den HDMI-auf-DVI-Adapter, der mit dem Mac mini
mitgeliefert wird. Sie
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Mac Mini - Der Powerkasten
Erfahrungsbericht von Torim über Apple Mac mini Core 2 Duo 2.26 GHz
19.03.2010


Produktbewertung des Autors:   

Verarbeitung ausgezeichnet 
Zuverlässigkeit ausgezeichnet 
Software-Ausstattung ausgezeichnet 
Benutzerfreundlichkeit ausgezeichnet 
Support/Service ausgezeichnet 

Pro: Klein, Edel, Leistungsstark, Zuverlässig, einfach "Einfach"
Kontra: Keine Maus & Tastatur dabei

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Mac Mini - Der kleine Powerkasten

--Einleitung--
--Warum ein Mac?--
--Warum gerade ein Mac Mini--
--Technische Details--
--Verpackung/Inhalt--
--Design--
--Die ersten Schritte--
--Der erste Start--
--Die ersten Eindrücke OS X--
--Software OS X--
--Die ersten Eindrücke iLife 09--
--Alltagsgebrauch--
--Wichtige Ergänzung-- (Update 02.04.2011)
--OS X Lion & Speichererweiterung-- (Update 11.09.2011)
--Empfohlene Software--
--Empfohlenes Zubehör--
--Fazit--
--Kaufempfehlung Ja/Nein--


--Einleitung--

Heute ändere ich meinen Bericht nachträglich und versuche ihn ein wenig Objektiver zu gestalten. Ich sehe
ein, dass ich mich sicherlich ein wenig zu sehr von meiner Euphorie habe beflügeln lassen. Ich habe seit 10
Jahren Windows benutzt...von 3.11 bis Windows 7. ich kenne sie alle, aber mit Mac OS X kenne ich mich nicht
aus. Hier muss ich mir erst die Tipps und Tricks aneignen und ist natürlich nicht mit der Erfahrung über
Windows Maschinen zu vergleichen. Daher bitte ich um Verständnis, wenn ich bei einigen Punkten, etwas
vergesse, nicht weiß, oder es nicht ganz stimmt. Gibt es etwas zu verbessern, dann schreibt einen Kommentar :-)

Also: Auf ein neues!


--Warum ein Mac?--

Warum also ein teurer Mac? Mal unter uns, so teuer sind Macs auch nicht. Wo man zwar bei einem
Windows PC spart bekommt man bei einem Mac von vornherein eine bessere Leistung und somit
ein besseres Preis/Leistungsverhältnis. Der Mac Mini ist der billigste Mac den man bekommen kann.
Ein kleiner Computer, den man nicht unterschätzen sollte, da die Leistung wirklich überzeugt. Für kleines
Geld bekommt man also ein Spitzenprodukt.

Vorteil:
  • speziell aufeinander abgestimmte Hardware
  • äußerst platzsparendes Design
  • relativ gute Softwaregrundausstattung

Nachteil:
  • Der Anwender muss für Aufrüstung von Speicher (RAM/Festplatte) zum Händler (zusätzliche Kosten)
  • Keine Maus/Tastatur im Paket (zumindest beim Mac Mini)

Soweit mir bekannt, basiert das Apple Betriebssystem auf dem UNIX System, also auch dem selben/ähnlichen
Kern wie Linux. Über das so genannte Sandbox-Verfahren werden die Programme, die als Container vorliegen
(Also ein Programm ist eine Datei) strikt von dem Systemkern ferngehalten und können nur durch die Freigabe
des Anwenders auf den inneren Bereich zugreifen. Dies sorgt für ein hohes Maß an Sicherheit. Es gibt wohl
auch nur 2 bekannte Viren für OS X, die wirklich Schaden anrichten könnten, allerdings müsste der Anwender
diese Programme selber ausführen, also die Sandbox öffnen. Wie gesagt, soweit mir bekannt.


Der weitere Vorteil der Programm Container ist die Tatsache, dass um etwas zu Deinstallieren diese App
einfach in den Papierkorb gezogen wird und in der Regel keine weiteren Spuren hinterlässt.


--Warum gerade ein Mac mini--

Warum also ein Mac mini? Wenn man sich noch Tastatur, Monitor und Maus benötigt, dann kann ich doch auch gleich
einen iMac nehmen!

Der iMac ist ein Komplett Computer, also die Hardware ist vollständig in den Monitor integriert und wenn es da
Probleme am Monitor, oder einem anderen Teil der Hardware gibt, so muss der gesamte Rechner zum Support.
Hat man Monitor und Computer getrennt, hat man den Vorteil eines Monitor Problems, dass der Mac mini nicht mit zur
Reparatur gegeben werden muss, bzw. im Falle eines Gerätetausches ersetzt wird. Dies ist in soweit praktisch wenn man
Daten auf der Festplatte hat die man braucht und so nicht gezwungen ist auf sein Time Maschine Backups zugreifen zu
müssen.


--Technische Details--

Da es für den Mac Mini verschiedene Versionen gibt, werde ich hier nur den Link zur Apple Seite schreiben,
da das hier zu viele Informationen wären. Daher bitte ich an dieser Stelle mit mir nachsichtig zu sein.
Außerdem, haben die Spezifikationen letzten Endes ja nichts mit der Erfahrung zu tuen und sind ohnehin
überall einsehbar.

http://www.apple.com/de/macmini/features.html

Der Mac Mini ist laut den Angaben von Apple Energieeffizient aus recyclebaren Materialen hergestellt
worden und dank der effizienten Vernetzung von Hardware und Software äußerst Energiesparend.
Der kleine Kasten soll in Ruhe nur gerade einmal 14 Watt verbrauchen. Da ich nicht die Möglichkeiten habe
diese Behauptung nachzumessen und auch niemanden kenne der dies erledigen könnte, kann ich nicht
garantieren, dass der Mini wirklich nur so wenig verbraucht :-)

Ich habe die kleine Variante mit 2,26 Ghz und 160 GB Festplatte.


--Verpackung/Inhalt--

  • Mac Mini
  • Netzteil
  • Software
  • Mini-DVI - DVI Adapter
  • Apple Aufkleber

Der Mac Mini wurde in einem kleinen Karton verpackt. Etwa doppelt so hoch wie der Mac Mini an sich. Süß
sage ich da nur. Ich halte einen kleinen Designerkarton in meinen Händen und es ist schwer vorstellbar,
dass diese Kiste einen ganzen Computer enthalten soll.


Der Mac Mini wird ohne Monitor, Tastatur und Maus ausgeliefert und daher ist es unbedingt zu beachten,
dass man einen Monitor (am besten einen mit DVI Ausgang) und die entsprechende Peripherie hat oder sie
sich im Laden dazu kauft (Bitte keinen Monitor...die Apple Displays kosten ab 900,- aufwärts...dann kann
man sich gleich einen iMac holen). Entweder, man kauft sich gleich noch die Wireless Bluetooth Geräte von
Apple im Store, oder über eBay (was wiederum auf den Geldbeutel schlägt) oder man begnügt sich mit einer
billigen USB Maus und Tastatur (Kostenpunkt für beides ca. 20,-)

Leider befindet sich in dem Karton nur der DVI zu Mini-DVI Adapter, da ich einen VGA Monitor habe musste ich
am Folgetag noch einmal in den Laden und mir einen Adapter kaufen. Der Manager, der uns beraten und die
Kaufabwicklung durchgeführt hat war schon ganz erschrocken dass wir das übersehen haben und
es tat ihm sichtlich leid. Das nenne ich persönlichen Kundenservice...mich hat am meisten überrascht, dass auf
der Rechnung des Adapters auch mein Name stand. Scheint also, dass ich ein persönliches Kundenkonto in
diesem Laden habe...das muss genutzt werden. Aber ich schweife ab.

Natürlich dürfen die Typischen Apple Aufkleber nicht fehlen ;-) Andererseits frage ich mich, was ich mit diesen
Aufklebern soll, da ich sie sowieso nirgendwo hin kleben werde...


--Design--

Das Design des Mac Mini ist Apple typisch. Also schlicht, funktionell und doch stilvoll und elegant. Der kleine
Mac macht sich neben dem Monitor wirklich super und es ist ganz ungewohnt mal den Computer auf dem
Schreibtisch stehen zu haben, wo alles locker erreichbar ist.

Auf der Front findet sich nur der Schlitz für das DVD Laufwerk und eine Statuslampe, die in einem sanften Weiß
strahlt. Der Ein/Aus Schalter befindet sich versteckt auf der Rückseite, wo auch die entsprechenden Anschlüsse
für Mini-DVI, Mini-Display Port, Strom, USB 2.0 und Firewire 800 (3200 MBit/s) zu finden sind.Der Mac Mini
besitzt, wie alle anderen Macs auch, keine Taste am Gehäuse um die CD/DVD auszuwerfen, dies geschieht
softwareseitig über die Tastatur (eine Taste gedrückt halten) oder die Funktion Auswerfen auf der Desktop-Fläche.

Das Gehäuse ist aus eloxiertem Aluminium und auf der Oberseite befindet sich eine weiße, glänzende Fläche
mit dem grauen Apfel Logo. Der Mini wirkt solide verarbeitet, wie man es auch von Apple erwartet.


--Die ersten Schritte--

Um den eigentlichen Karton zu öffnen muss ich ihn aus der Umverpackung schieben. Dort erwartet mich dann
ein Päckchen mit der Aufschrift „Designed by Apple in California“. Hier finden sich die Aufkleber, das Handbuch
und die Software DVDs (also Snow Leopard und iLife). Unter diesem Päckchen entdecke ich den Mac Mini in
Apple typische Folie eingeschlagen und darunter ist das Netzteil und der Adapter verpackt.

Ich stelle den Mac Mini neben meinen Monitor und beginne diesen mit dem (nachträglich gekauften) VGA zu
Mini-DVI Adapter anzuschließen, das Netzteil und die restlichen Peripherie Geräte wie Maus, Tastatur und WD
MyBook dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen. In Windeseile ist der Mac Mini bereit für den ersten Start, also
betätige ich den Ein/Aus Schalter auf der Rückseite und...


--Der erste Start--

..erschrecke mich sofort!
Was mich so schockte war die Tatsache, dass ich den Apple Start-Loop noch nie gehört hatte und der Mac Mini
auch einen eingebauten Lautsprecher hat, der sogar einen ganz passablen Klang bietet (nicht gerade um
anspruchsvoll Musik zu hören, aber zum normalen Arbeiten auf jeden Fall). Von einem Windows Rechner war
ich es allemal gewohnt dass er mit einem lauten „Piep“ startet...oder noch besser gar kein Geräusch von sich
gibt. Mittlerweile finde ich es klasse, dass mich mein Mac bei jedem Start so begrüßt.

Aber der Schreck ging noch weiter, als der Mac Mini plötzlich anfing ein Begrüßungsvideo abzuspielen...sehr
schön gemacht, was mich doch anhielt weiter fasziniert auf den Monitor zu schauen, als verschreckt hinter die
nächste Couch zu springen. Mal ganz unter uns im Vertrauen. Als ehemaliger Windows Nutzer, bin ich es
einfach nicht gewohnt, dass mein Computer so reagiert. Eher kenne ich nur stilles Schweigen und das rauschen
der Lüfter, ähnlich einem startenden Jumbo Jet.

Nach diesem Video begrüßte mich der Assistent der mich fragte, ob ich mich mit einem WLAN Netzwerk
verbinden wolle, die er erkannt hat. Gesagt getan und sofort den Schlüssel eingegeben und schwups durfte ich
auch schon meine Registrierungsinformationen eingeben und meinen Mac Online bei Apple registrieren. Toll
war auch die Möglichkeit mein bestehendes MobileMe Konto anzugeben, woraufhin mein Mac Mini sofort mit
Adressbuch, Kalender, Safari und synchronisiert wurde.Wahnsinn...ich habe einen neuen Mac und ohne viel tun
waren alle wichtigen Daten synchronisiert. Hilfe...da muss doch ein Haken sein...das geht viel zu einfach diese
Einrichtung.

Geschafft...der Mac wurde synchronisiert und alle wichtigen Daten wurden erfasst.
Nun begrüßt mich der Mac OS X Desktop.


--Die ersten Eindrücke OS X--

Ich kannte den OS X Desktop schon von Bildern, auch habe ich versucht ihn unter
Windows mit diversen Skin Paketen vorzutäuschen. Mit mäßigem Erfolg.
Zu erwähnen ist noch, dass der neue Mac Mini das neue OS 10.6.2 installiert
hat...also Snow Leopard (Ältere OS X können glaube ich für 29,- € aktualisiert werden).

Die Menü-Leiste ist oben und der Apfel ist in der Linken Ecke. Generell sind alle Steuerelemente für die Fenster
links oben angeordnet. Für den Erfahrenen Windows Nutzer erst einmal ungewohnt, da dort die Task-Leiste
unten ist und die Steuerelemente für die Fenster Rechts oben. Meiner Meinung nach ist Apples Lösung
effektiver, da der Weg zwischen Start Button und Steuerelemente möglichst kurz ist und bei Windows unnötig lang.

Die Farben sind Hellgrau gehalten und wirken irgendwie funktioneller. Also keine bunten, verspielten Farben,
sondern einheitlich und niveauvoll. Dafür protzt OS X mit vielen verspielten Animationen, dir für mich schön
anzusehen sind. Jedoch alles eine Frage des Geschmacks und wahrscheinlich nicht für jedermann schön.

Am meisten Überraschte mich die Geschwindigkeit des Systems in Bezug auf den Start, das Ausschalten und
das öffnen von Programmen und Registern. Über das Dock, der frei konfigurierbaren Leiste am unteren
Bildschirmrand kann man den Mac fast vollständig steuern. Also was die Ablage von Programmen und
Ordnern angeht, die man oft braucht. Das Dock lässt sich so einstellen, dass es automatisch ausgeblendet wird
und nur auftaucht, wenn der Mauszeiger nach unten wandert. Toll finde ich auch die Einstellungsmöglichkeiten!
Es gibt das Menü Einstellungen, was wie die Systemsteuerung von Windows aufgebaut ist...allerdings
wesentlich übersichtlicher.

Was mich am meisten begeisterte ist die Möglichkeit ein Farbprofil für den Monitor einzustellen. Das
Hauseigene Tool hat sogar bessere Ergebnisse geliefert, als mein Colorimeter von Colorsync, dieses konnte
ich verkaufen, weil ich es dank dem Mac nicht mehr brauchte. Kurze Erklärung: Ein Colorimeter wird verwendet
um die Bildschirmfarben an eine genormte Farbtabelle anzugleichen. Eigentlich nur wichtig für Grafiker,
Fotografen, Webdesigner und all diejenigen, bei denen es sonst noch auf korrekte Farbwiedergabe am Monitor ankommt.


--Software OS X--

Ich möchte jetzt keine Erfahrungsberichte zu den einzelnen Teilen schreiben...das würde definitiv zu lange
dauern, daher beschränke ich mich einfach nur auf eine Kurzbeschreibung der wichtigsten Programme.
Bitte nehmt es mir nicht übel, wenn ich etwas nicht korrekt beschreibe, wie schon weiter oben erwähnt ist
Mac OS für mich absolutes Neuland.

Finder
Der Finder ist der Datei Explorer von Apple. Hier kann man super seine Festplatte
durchsuchen.

Dashboard
Das Dashboard ist ebenfalls individuell belegbar über so genannte Widgets. Bei
Apple bekommt man weitere Mini-Programme und so habe ich beispielsweise zu
den Standard Widgets (Rechner, Kalender, Wetter, Uhr) noch ein Programm für
Twitter dazu gelegt.

Mail
Mail ist der Standard Mail Klient, der seine Dienste auf jeden Fall sehr gut erfüllt

Safari
Apples Browser. Ich habe ihn schon unter Windows benutzt und kann aus eigener Erfahrung die
Geschwindigkeit dieses Browsers bestätigen.

Adressbuch
Das Adressbuch ist leicht zu bedienen und wird mit MobileMe (wenn man denn einen Account hat)
synchronisiert um die Adressen mit iPhone/iPod und später bestimmt dem iPod auf einem Stand zu halten.

iCal
Wie Adressbuch immer synchronisierter, man kann sich sogar einen Geburtstagskalender anzeigen lassen
oder auch Kalender erzeugen und diese über MobileMe anderen freigeben.

Vorschau
Vorschau kann so ziemlich alles anzeigen. Von PDF‘s, über alle erdenklichen Bildformate bis hin zu Office
Dokumenten. Vorschau kennt fast keine Grenzen (Ich habe zumindest noch keine gefunden).

iTunes
Der Musikplayer von Apple. Hier kann man Podcasts, Musik, Videos, Filme, Apps für iPhone/iPod und noch viele
mehr laden und verwalten. Klasse...aber alle Funktionen zu beschreiben würde den Rahmen sprengen. Toll ist
aber die Privatfreigabe, die es ermöglicht Musik innerhalb eines WLAN Netzwerkes an andere
Familienmitglieder zu verteilen.

Time Maschine
Das Backup Programm von Apple. Sobald eine externe Festplatte angeschlossen wird, kann man dieses
Medium als Backup Platte nutzen. Time Maschine macht normalerweise automatisch alle 60 Minuten ein
Backup. Der Nachteil daran ist leider, dass die externe Platte sehr schnell sehr voll wird. Da ich meine 1 TB
Platte als Arbeitsplatte nutze, habe ich mich dazu entschlossen doch lieber manuelle Backups zu machen.

Automator
Mit diesem Programm ist es wohl möglich, automatische Aktionen zu planen, welche rhythmisch ausgeführt
werden. Ich habe es noch nicht probiert.

Front Row
Front Row ist das Multimedia Center, ähnlich dem Windows Media Center. Mit der Fernbedienung kann man
hier durch Musik, Filme, Podcasts und Bilder navigieren und sich Diashows abspielen lassen. Kleiner Nachteil:
Front Row kann wohl nur auf die iTunes und iPhoto Bibliotheken zugreifen.


--Die ersten Eindrücke iLife 09--

iPhoto
Ist ein schönes Programm um Bilder zu verwalten. Die Funktion Gesichter erkennt sogar bekannte Gesichter
wieder, vorausgesetzt, man hat die Person in seinem Adressbuch. Über Orte ist es möglich sich auf einer
Weltkarte die Orte anzeigen zu lassen, wo Bilder mit Geotags gemacht wurden. Natürlich kann man die Bilder
auch nachbearbeiten, aber da ist denke ich Aperture oder Photoshop besser. Für den normal Anwender
allerdings brauchbar. Zur Bildverwaltung empfehle ich aber eher Lightroom von Adobe.

iWeb
Ich hatte früher meine Webseite mit einem anderen Programm unter Windows erzeugt, aber iWeb finde ich
bedeutend schicker. Webseiten gestalten geht sehr einfach und ich finde, manchmal ist weniger bedeutend
mehr. Die Möglichkeiten von iWeb ermöglichen ein professionelles Design, mit einem ansehnlichen Web Auftritt.
Sehr toll finde ich, dass man ganz einfach über Drag&Drop Bilder in iWeb und die entsprechenden Galerien
ziehen kann. Weiterhin hat man die Möglichkeiten Effekt wie Bildspiegelungen einzustellen.
Wer eine mit iWeb erzeugte Seite sehen möchte, der besucht meine Seite unter
www.maximilian-jirik.de

iMovie
Habe ich selber noch nicht ausprobiert, aber hiermit ist es wohl möglich eigene Videos zu generieren, zu
schneiden etc.

Garage Band
Ist ein kleines Programm um Musik zu mixen. Natürlich kann man auch eigene Klingeltöne fürs iPhone
schneiden. Ich habe ein paar mal herum probiert und ein kleines Lied gemixt, aber mein Fall ist es nicht, aber
ich bin auch kein Musiker, sondern der Fotograf. Es besteht aber wohl die Möglichkeit sich weitere Loops für
Garage Band herunter zu laden.

iDVD
Mit iDVD kann man eigen Filme, Serien, etc. Auf CD/DVD brennen um diese auf dem Fernseher schauen zu
können. Funktioniert ganz gut.


Aber ich muss sagen, Apple hat ein geschicktes Marketing. Denn: Diese vier Programme sind nur minimal
Versionen der Großen Brüder.Wie Final Cut zu iMovie, Aperture 3 zu iPhoto und Logic zu Garage Band. Wobei
ich glaube, dass es zu iDVD kein großes Pendant gibt...ich bin mir aber nicht sicher.

OK...jetzt aber genug von der Software und der Ausstattung. Weiter gehst mit meinen weiteren Erfahrungen.


--Alltagsgebrauch-- (UPDATE 09.06.2010)

Da ich meinen Mac mini jetzt seit längerem in Betrieb habe, schreibe ich den Alltagsgebrauch vollständig um und
ich werde mich eventuell auch etwas kürzer fassen je nachdem. Hier möchte ich auch auf Vor und Nachteile eingehen.

Das Arbeiten bereitet mir immer noch sehr viel Freude, obwohl ich den Mac schon einmal an seine Leistungsgrenze
getrieben habe.

Positiv:
  • schnell
  • zuverlässig
  • leise
  • einfaches Anschließen von Peripherie
  • Backups sind einfach und schnell
  • kein große Pflege nötig

Negativ:
  • Kompatibilitätsprobleme mit Nicht Apple Peripherie
  • Probleme mit älteren VGA Monitoren

Zuerst natürlich meine positiven Erfahrungen.
Der Mac mini arbeitet zuverlässig und sehr leise und macht i.d.R. kaum ein Geräusch. Da wohl einige Menschen
Probleme mit Youtube und einem Mac haben möchte ich hier an dieser Stelle erwähnen, dass der Mini beim abspielen
von Youtube Videos nicht anfängt zu "föhnen". Das heißt, dass er mit keiner abnormal erhöhten Prozessorauslastung
den Lüfter unter Volllast fauchen lässt wie ein startendes Flugzeug. Ich könnte jetzt schreiben, dass der mini wie ein
Kätzchen schnurrt...das wäre aber schlicht und ergreifend falsch, weil der mini kaum bis gar kein Geräusch von sich gibt.
Selbst die Festplatte läuft dermaßen leise, dass sie nicht wahrzunehmen ist.

Die Zuverlässigkeit überrascht mich nicht, da Apple Computer generell als zuverlässig gelten. Ich hatte weder einen
Systemabsturz noch andere schwerwiegende Fehler. Das einzige was mir hin und wieder passiert ist das iWeb hin und
wieder einmal beim starten hängen bleibt und über Sofort-Beenden geschlossen werden muss. Das ist aber eher ein
Problem von iWeb und nicht des Mac mini.
Weiterhin freue ich mich sehr über das Programm Time Maschine. Anders als mir bekannte Backup Programme legt Time
Maschine keine kryptischen Sicherungen an, Ok....an sich schon aber: DIe Benutzeroberfläche von Time Maschine bietet
die Möglichkeit durch die vorigen Backups zu navigieren und entweder die ganze Festplatte, nur einzelne Ordner oder sogar
einzelne Dateien wieder herzustellen. Der Benutzer navigiert quasi durch das Finder Fenster wie üblich, nur dass das Fenster
nicht den aktuellen Systemstand anzeigt, sondern zurückliegende Stadien.
Ich finde, dass ist eine sehr übersichtlich gestaltete Backup Möglichkeit die super funktioniert...zumindest was das Erstellen
von Backups angeht. Bisher kam ich Glücklicherweise nicht in die Situation ein Backup wieder herstellen zu müssen.
Regulär erstellt Time Maschine stündlich ein Backup. Laut Apple behält Time Maschine "Stündliche Backups für die letzten 24
Stunden, tägliche Backups für den letzten Monat und wöchentliche Backups für die vorherigen Monate."
Da ich meine Backups manuell ausführe habe ich natürlich nur 2-4 Backups pro Monat, aber dieser Intervall reicht für mich
völlig aus.

UPDATE
Ich habe meine Backups nun doch auf Automatik, aber natürlich nicht immer meine externe Platte angeschlossen. Ich
habe es geschafft, mir mein System etwas an zu kratzen...ich habe mit Onyx im System herum gepfuscht und irgendwas
zerschossen, weshalb mein mac ca. 1 Minute zum herunterfahren brauchte. Normalerweise geht es sofortig ohne
Wartezeit.
Jedenfalls habe ich mein System neu installiert. Das ganze hat mit allen Updates knapp eine Stunde gedauert. Als
nächstes habe ich meine Daten in Time Maschine markiert und wieder hergestellt. Bis auf Photoshop und meine Grafik
Tablett Treiber konnte ich alle Daten und Programme innerhalb sehr kurzer Zeit wiederherstellen. Erstaunlich ist
allerdings das Phänomen, dass Daten schneller von einer externen Platte abgerufen werden als aufgespielt.
UPDATE ENDE

Das anschließen von Peripherie ist ebenfalls sehr einfach, daher denke ich, dass ich hierzu nicht viel zu sagen brauche. USB
Gerät hinten anschließen und läuft. Einzig und Allein bei meinem Grafiktablett von Wacom und meinem Drucker von Epson
musste ich Treiber installieren. Leider befinden sich die USB Ports an der Rückseite und wer viele Wechselgeräte benutzt
wie ich (Kamera, iPhone, Stick) ist entweder gut mit einem HUB beraten oder mit einer USB Verlängerung. Ich habe noch
ein altes USB Verlängerungskabel gefunden, womit ich einen hinteren Port nach vorne verlegt habe. Das erspart mir das
Fummeln auf der Rückseite und so schone ich den USB Port über ein leicht ersetzbares Kabel.

Was mich aber immer noch am meisten überrascht hat ist die Leistung des mini.
Der Mac hat gut 500 MHz und 2 GB RAM weniger als mein Windows PC, und doch läuft er bedeutend schneller,
runder und flüssiger als dieser. Das zeigt, wie effektiv alles auf einander abgestimmt ist. Jedoch muss ich auch gestehen
den mini an seine Leistungsgrenze getrieben zu haben. Wenn ich gleichzeitig mit Lightroom und Photoshop arbeite und dann
noch andere Anwendungen wie Mail, iCal, Adressbuch etc. am laufen habe (Kleinvieh macht auch Mist), dann spüre ich
wie jeder Schritt länger dauert als normal. Aber Lightroom und Photoshop sind bekennende Speicherfresser.
Während dem normalen Arbeiten, Mails, Surfen, Texte schreiben etc. ist der mini sehr schnell und ich bin schon förmlich
von der Geschwindigkeit verwöhnt wie Webseiten geladen werden und wie flüssig alle Animationen und Spiegelungen
ablaufen.

Ich arbeite auch viel mit iCal, Mail und Adressbuch und finde es toll, wie gut alles harmoniert. Trägt man im Adressbuch einen
Kontakt mit Geburtsdatum ein, so wird in iCal automatisch ein entsprechender Eintrag in den Geburtstagskalender gesetzt.
Diese kann man mit seinem iPhone und iTunes sogar synchronisieren lassen. Ebenso kann ich in iCal bei einem Termin
jemanden Einladen. Diese Person bekommt sofort per Mail eine iCal Einladung und kann ablehnen oder bestätigen, was
wiederum in iCal vermerkt wird. Wobei das wahrscheinlich nur mit Apple Computern funktioniert.


Kommen wir nun zu den Negativen Seiten...ja, auch die gibt es.
Mir ist aufgefallen, dass meine externe Festplatte den Systemstart verlangsamt. Also nicht den eigentlichen Startvorgang an
sich, aber direkt nach dem Start. Wenn man direkt nach dem Start Programme öffnet, dann dauert es bedeutend länger bis
diese gestartet werden, als ohne die externe.
Das ist mir deshalb aufgefallen, weil mein 1 1/2 Jahre alter VGA Monitor Probleme macht. Ich habe einen Philips 220VW und
bei fast jedem Start muss ich die Auflösung ändern, weil das Bild verstellt ist. Das ist auf Dauer ärgerlich und lästig weil es
nötig ist nach dem Start zuerst die Einstellungen aufzurufen. Das Problem besteht bei DVI Monitoren nicht und ich überlege
mir auch einen neuen Monitor zu kaufen...das Digitale Videosignal ist generell einfach besser.

Weiterhin habe ich mir (übergangsweise) ein Microsoft Wired Keyboard 600 gekauft. Dieses kostet ca. 15,- € und soll laut
Hersteller Mac Kompatibel sein...auch an dem Mac Logo auf der Verpackung zu erkennen. Diese Tastatur macht nur
Probleme. Bei manchen Systemstarts werden nur noch die Audio Tasten für Lautstärke anerkannt und bei jedem Systemstart
funktioniert das Auswerfen von CDs/DVDs über das gedrückt halten von F12 nicht. Abhilfe kann nur durch das ab und wieder
anschließen geschaffen werden. Der nächste Hammer ist, dass die '^' und die '<' Taste vertauscht ist...dagegen hilft gar nichts.
Soviel zum Thema Mac Kompatibel! Es gibt wohl auch genug Tastaturen, die wirklich Mac kompatibel sind, aber trotzdem
gibt es noch genügend Geräte die nicht oder nur halb kompatibel sind.

So, dass war es vorerst.


--Wichtige Ergänzung-- (Update 02.04.2011)

So, hier möchte ich kurz eine kleine, aber in meinen Augen sehr wichtige Ergänzung schreiben! Und zwar war ich gerade dabei ein
wenig Knights of the Old Republic zu spielen, als das Licht flackerte und der Strom für einen kurzen Moment weg und alles um mich herum dunkel war.
Mein Monitor war aus, mein digitaler Bilderrahmen war aus...dann lief die Musik weiter und als der Monitor sich wieder
eingeschaltet hatte blickte ich ungläubig auf das Bild was mein Monitor zeigte! Mein Mac mini war nicht ausgegangen!!! Wirklich! Ich vermute
mal, dass der Mac mini (wie vermutlich auch die anderen Macs) eine Kondensatorschutzeinrichtung hat, um Spannungsspitzen oder kurzzeitige
Stromausfälle auszugleichen. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass der mini seinen Dienst trotz dem Stromausfall weiter verrichtet hat.
Mein alter Windowsrechner hat so einen Stromabfall damals nicht überstanden ohne neu starten zu müssen. Von daher ein großes Lob an
Apple, denn um effektiv arbeiten zu können sollte ein Rechner solche Spannungsschwankungen abkönnen...der Mac mini kann es definitiv wie
ich es live miterleben durfte.


--OS X Lion & SPeicherwerweiterung-- (Update 11.09.2011)

Ich habe eine kleine Ergänzung zu Apples OS X Lion zu machen. Nachdem ich es am ersten Tag wo es veröffentlicht wurde geladen und installiert
hatte musste ich eine herbe Enttäuschung erleben, die eigentlich auch zu erwarten war. Mit 2 GB RAM lief OS X Lion mieserabel. Das ganze System
stockte und war ziemlich langsam. Das Arbeiten mit gleichzeitig Photoshop und Lightroom führte auf einmal zu NUR noch 20 MB freiem RAM!!! Da ich
gerne Musik beim bearbeiten der Bilder höre war iTunes gänzlich unbenutzbar, weil sofort der ganze Rechner in die Knie gegangen ist. Nun gut. 2 GB RAM
von denen ca. 800 MB unter Snow Leopard frei waren? Das musste ja letzten Endes so kommen. Also musste neuer Speicher her.

Der Apple Laden wo ich das Gerät gekauft habe, wollte für die Aufrüstung auf 4 GB RAM 110,- haben. Das war mir zu teuer und so habe ich mich selber daran
gewagt neue RAM Module zu installieren. Die ersten die ich bestellt hatte funktionierten nicht, da der Verkäufer so freundlich war und den falschen Speicher
geschickt hatte. Anstatt der 1067 MHz Taktfrequenz waren es die 1333 MHz. Wer jetzt sagt, dass es doch besser wäre, weil die Schneller sind, der hat noch
nie einen Mac besessen. Die Taktfrequenz wird vom System vorgegeben und der Speicher hat eben dieses total instabil werden lassen. Ich hatte pro Tag
mehrere Kernel Panics...unter Windows wäre das dann mit dem guten, alten Blue Screen zu vergleichen.

Nun habe ich zwei 4 GB RAM Riegel von Kingston Value RAM in meinem Mac mini und ich bin begeistert! Er läuft sehr flüssig, schnell, kaum Wartezeiten.
Bei fast allen Spielen konnte ich die Auflösung anpassen Portal 2 läuft endlich komplett Ruckelfrei. Was mich am meisten erstaunt hat, war der eher ungewollte
Belastungstest: Ich hatte Bilder bearbeitet, Lightroom, Photoshop, iTunes offen, dazu noch Mail, Safari, iPhoto, Skype, Trillian und parallel habe ich mit Handbrake
eine meiner DVD's auf den Rechner kopiert (also den Film als .m4v für das iPhone) UND zusätzlich mit einem Screencast Programm eine Photoshop
Tutorialaufnahme gerendert. Das ganze System hat dann am Ende fast 7 GB RAM verbraucht, aber ich konnte kaum einen Performanceverlust feststellen!

Von daher kann ich jedem empfehlen, wenn er das neue OS X Lion mit 2 GB RAM auf dem Mac mini verwenden möchte, dann sollte er den Speicher aufrüsten,
ansonsten hat man einfach keinen Spaß mehr am Mac. Das öffnen des mini erwies sich als etwas Kniffelig, da ich den mini auf ein weiches Tuch legen musste
mit der Unterseite nach oben, sodass ich das Gehäuse mit einem Taschenmesser aufhebeln konnte (Einen kleinen Spachtel hatte ich leider nicht). Ist das Gehäuse
vorsichtig abgezogen löst man die Antennen vorsichtig ab, und entfernt das Laufwerk, samt HDD. Schon ist man an den RAM Bänken. Aber ich empfehle euch bei
YouTube zu schauen nach einem Tutorial, dass ihr wisst, was gemeint ist.


--Empfohlene Software--

An dieser Stelle möchte ich noch eine kurze Empfehlung für Programme aussprechen, die ich für sehr gut
erachte und die auf jeden Fall mal einen Test wert sind.

Neo Office (Freeware)
Eine kostenlose Office Lösung für alle, die sich kein iWork kaufen können/wollen. Reicht aus, ist aber meines
Erachtens nach nur eine Notlösung.

App Cleaner' (Freeware)
Da einige Programme in der Library auch Listen ablegen kann man mit dem Programm Apps löschen und auch
gleich die eventuellen Anhängsel beseitigen. In der Regel reicht es aus ein Programm in den Papierkorb zu
ziehen, aber leider nicht bei allen.

iWork (Shareware)
Finde ich toll. iWork bietet sehr viele Möglichkeiten ganz einfach schön anzusehende Dokumente zu gestalten.
Bilder die in das Dokument gezogen werden können sehr genau eingepasst, gedreht und mir schönen Effekten
versehen werden. Allerdings kostet iWork kostet in der Einzellizenz 79,-€ und in der Familienlizenz 99,-€
(installierbar auf bis zu 5 Macs im selben Haushalt. Studenten dürfen auch wo anders wohnen).
Happiger Preis, ist aber letzten Endes günstiger als Office. Jedenfalls können Interessierte iWork 30 Tage
kostenlos testen.
Wenn man iWork direkt zu seinem neuen Mac kauft, dann bekommt man es noch einmal gut 30,-€ billiger.

Aparture (Shareware)
Der große Bruder von iPhoto. Wer viel mit Bildbearbeitung macht und sich kein Photoshop leisten kann
(Ca. 1000,- € ), dem sei Aparture empfohlen. Aparture kostet 200,-€ gehört damit auch eher zu den
Programmen, die man vorher 30 Tage testen sollte.
Wie bei iWork: Günstiger bei Kauf mit Mac.

Logic (Shareware)
Dir gefällt Garage Band? Du machst gerne Musik? Dann ist Logic das perfekte Musikprogramm für dich um
professionelle Musik zu mischen und zu samplen. Logic Express schlägt mit 199,- zu Buche und die
Komplettversion mit 7 DVDs 499,-€. Trotzdem möchte ich Logic kurz erwähnt haben.
Wie bei iWork: Günstiger bei Kauf mit Mac.

GarageSale (Shareware)
Du verkaufst viel auf eBay? Dann musst du dir GarageSale zulegen. Hiermit kannst du ganz einfach attraktive
Angebote erzeugen, mit Designs und Bildern versehen und zu eBay hoch laden. Die Basisversion bietet 3
Angebote frei und danach muss man es registrieren (Ca. 30,- €)


--Empfohlenes Zubehör--

Ok, ich empfehle hier zwar noch Zubehör, was jedoch nur meine Meinung ist. Wirklich wichtig sind
diese Peripherie Geräte also nicht, dafür treiben sie den Preis des Mini natürlich noch einmal nach oben.
Wenn ich kurz überschlage, dann komme ich auf noch einmal ca. 300,-€.
Wie ihr seht nicht gerade ein unerheblicher Betrag.
  • Mighty/Magic Mouse
  • Wireless Keyboard mit/ohne NumPad
  • externe Platte WD Studio Firewire 800
  • evtl. VGA zu MiniDVI Adapter
  • Apple Remote

Da der Mac Mini wie schon weiter oben erwähnt ohne Maus und Tastatur auskommen muss, empfehle ich
persönlich das Bluetooth Zubehör von Apple. Und zwar aus dem einfachen Grund, dass es 1. schick aussieht,
2. Kein Kabelsalat auf dem Schreibtisch und 3. die USB Ports für andere Geräte frei bleiben. Aber das ist nur
meine Meinung :-) Kostenpunkt für die Maus und Tastatur von Apple auch jeweils 69,-€.
Ich selber habe mir die Mighty Maus bei eBay ersteigert, da mir die Magic Mouse zu teuer war. Momentan nutze
ich noch eine USB Tastatur in Weiß, wo Microsoft darauf steht, aber ich schaue auch bei eBay nach der Tastatur
ohne NumPad. Natürlich kann der Mac Mini mit jeder USB Maus/Tastatur betrieben werden (Aufgepasst: Nicht
jede Maus und Tastatur werden anerkannt. Auf der Verpackung muss das Mac Logo zu sehen sein!).
Da die Apple Bluetooth Geräte nicht gerade für jeden Geldbeutel erschwinglich sind reicht natürlich auch eine
billige Maus und Tastatur :-)

Zur Festplatte empfehle ich eine externe von Western Digital, die nach einer gewissen Zeit in den
stromsparmodus gehen. Ich nutze die externe als Arbeitsplatte, da ich viel mit Bildbearbeitung zu tun habe und
mein Bilderordner allein knapp 250 GB aufweist...der Mac Mini hat nur eine 160 GB Festplatte...von
daher ist es unmöglich alle Fotos auf die Festplatte zu kopieren. Ich empfehle die Studio Edition, da diese
Firewire 800 fähig ist und es ist ein unterschied, ob man mit USB 2.0 knapp 40 MBit/s hinbekommt oder mit
Firewire 800 Ca. 3200 MBit/s Außerdem lässt sich die externe Platte auch wunderbar als Backup Medium für
Time Maschine einsetzen. Natürlich kann man seinen Mac Mini auch mit einer größeren Festplatte kaufen.

Den VGA Adapter nutzt man nur, wenn man einen VGA Monitor hat. Klare Sache...Leider verstellt sich mir bei
fast jedem Start die Auflösung...ein Manko der älteren VGA Monitore, aber ansonsten funktioniert alles ohne
Probleme.

Die Apple Remote habe ich bei meinem Universal Dock für das iPhone dabei gehabt und funktioniert
(ungekoppelt) mit jedem Apple Gerät, dass einen Infrarot Port hat. Ist mein iPhone im Dock, der Mac Mini und
der iMac meiner Freundin an, dann werden alle Geräte gleichzeitig erreicht. Lustige Sache. Mit der Remote
kann man Front Row starten, Lauter/Leiser stellen, Play/Pause etc. Lohnt sich auf jeden Fall wenn man über
iTunes Musik hört und gerade zu Faul ist von der Couch aufzustehen.

Die Remote lässt sich auch mit dem Mac koppeln, was bedeutet, dass die Remote nur noch mit dem
gekoppelten Rechner funktioniert und umgekehrt.

Aber wie erwähnt: Das ist einfach nur meine Meinung, welches Zubehör zusätzlich gekauft werden kann.
Natürlich kann der Mini auch einfach nur mit einem Monitor, einer billigen USB Maus und Tastatur betrieben
werden. Die kleinste Festplatte mit 160 GB reicht für das normale Arbeiten vollkommen aus.


--Fazit--

Der Mac Mini war ein Kauf, der sich auf jeden Fall gelohnt hat. Ich bin ein alter Windows Hase und muss mich
erst einmal in der Macintosh Welt zurechtfinden, aber man kann es sehr schnell lernen. Natürlich ist die
Bedienung eines Mac nicht jedermanns Sache. Ein Freund von mir findet beispielsweise die Bedienung
umständlich und kommt damit nicht klar. OK, das sehe ich ein, daher rate ich jedem, der sich einen Mac holen
möchte, sich in einem Store beraten zu lassen und am besten mal das System auszuprobieren.

Auch schlägt diese Vernetzung einigen Menschen auf den Magen! Apple vernetzt alle seine Software mit den
Daten des Kunden. Dies hat zwar seine Vorteile in Sachen der Effektivität, aber nicht jeder möchte, dass man
sich derart preisgibt und auch in gewisser Weise reglementieren lässt. Nur mal so am Rande,
wen es interessiert.

Dank Boot Camp und Intel Prozessor ist es auch möglich Windows auf einem Mac laufen zu lassen für alle
diejenigen, die einen Mac von der Hardware aber nicht vom OS wollen.

Ich habe einen Computer erworben, der bis jetzt sehr zuverlässig und schnell arbeitet und bislang nicht durch
anhaltende Störgeräusche aufgefallen ist (Das DVD Laufwerk sei hier mal ausgenommen).Pro:
  • Schnell
  • Leise
  • Zuverlässig (bis jetzt)
  • Ansprechendes Design
  • geringer Strombedarf (laut Apple)
  • Platzsparend

Kontra:
  • Ohne Maus und Tastatur
  • Kleine Festplatte für alle die viel große Dateien haben
  • Apple Maus und Tastatur relativ teuer
--Kaufempfehlung Ja/Nein--

Von meiner Seite her: Auf jeden Fall!!!   

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