Das neue iPad ist da!
17.03.2012
Pro:
der schnellste und einfachste Weg, alltägliche Computeraufgaben zu erledigen
Kontra:
lange Ladezeiten, fehlendes GPS - Modul im Wifi - only Modell
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Akkulaufzeit
Kontraste
Festplatten-Kapazität
Bedienung/Ergonomie
Software-Ausstattung
Treiber
mehr
 Bookmaker
Über sich:
Mitglied seit:26.07.2000
Erfahrungsberichte:81
Vertrauende:3
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 36 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Zur Vorgeschichte Am 7. März war es soweit: Apple stellte die 3. Generation des iPads vor, des Tablet-Computers, welcher eine komplett neue Geräteklasse quasi aus dem Nichts erschuf. Als damals das Ur-iPad erschien, konnte ich nicht widerstehen und erwarb eines am ersten Verkaufstag in Deutschland. Dies war ein Kauf, den ich nie bereut habe. Als dann 2011 die 2. Generation herauskam, überlegte ich hin und her, ob ich mein "Einser" durch ein "Zweier" ersetzen sollte - entschied mich dann jedoch dagegen. Die Verbesserungen war einfach nicht groß genug, um diese Ausgabe zu rechtfertigen, und das "Einser" lief noch wunderbar (was es übrigens auch heute noch tut).
Nun aber wurden die Karten bzw. die iPads neu gemischt. Die 3. Generation des iPads bringt einen Schwung an echten Neuerungen - und mittlerweile ist es doch soweit gekommen, dass es immer mehr anspruchsvolle Apps gibt, die auf dem "Einser" wegen der langsameren Hardware und des kleinen Arbeitsspeichers nicht oder nur eingeschränkt laufen. Die Entscheidung war gefallen - ein "Dreier" kommt ins Haus! Die Geräteauswahl
Apple bietet weiterhin 12 Versionen des (neuen) iPads in Deutschland an, welche sich bezüglich der Speichergröße, der Mobilfunkausstattung sowie der Farbe voneinander unterscheiden. Es gibt Modelle mit 16, 32 und 64GB Speicherplatz - und von jedem dieser Modelle eine Version nur mit WLan/WiFi und eine mit WLan/WiFi plus Mobilfunk. Außerdem gibt es jedes Modell in zwei Farben: weiß oder schwarz. Die Preise beginnen bei 479 Euro für das 16GB-WLan-Modell und gehen bis zu 799 Euro für das 64GB-WLan+Mobilfunk-Modell. Für mich war die Entscheidung klar: es würde das 64GB-Modell ohne Mobilfunkmodul werden, zum Preis von 679 Euro (vielleicht, mit etwas Glück, kann man bei anderen Händlern noch ein paar Euro weniger herausschlagen - aber das dürfte eher die Ausnahme sein). Auch mein "Einser" hatte diese Ausstattung, und zum Schluss nur noch gut 10GB freien Speicherplatz, von daher mussten es schon 64GB sein. (Besonders da durch das neue Retina-Display die Apps deutlich umfangreicher werden, sollte man von Anfang an lieber eine Nummer größer nehmen - nachträglich lässt sich da nämlich nichts mehr machen.) Die Mobilfunkfunktion habe ich bisher nie vermisst - wenn ich wirklich Internet brauchte, war stets irgendein WLan-Netz verfügbar. Zuhause sowieso, und bei der Buchung von Hotels oder Ferienwohnungen wähle ich eh nur solche, welche auch einen Internetzugang bieten.
Als Farbe wählte ich schwarz. Irgendwie kann ich mich mit weiß bei einem solchen Gerät nicht anfreunden - auch würde mich der weiße Rand beim Betrachten von Fotos und Videos wohl doch stören. Die Inbetriebnahme
Auspacken und Loslegen beschreibt es wohl am besten. Besonders seit es nicht mehr erforderlich ist, bei der ersten Inbetriebnahme eines neuen iPads dieses per Kabel mit iTunes auf einem Computer zu verbinden. Um das iPad wirklich voll nutzen zu können, benötigt man allerdings noch eine "Apple-ID", eine Anmeldung bei Apple. Nur mit dieser kann man dann auch im App-Store (Programme), im iTunes-Store (Musik, Filme, Fernsehserien) oder im iBooks-Store (Bücher aller Art) kaufen. (Auch für kostenlose Angebote in diesen Stores ist die Anmeldung per Apple-ID zwingend erforderlich.) Ich selbst habe trotzdem den Weg über die Kabelanbindung zu iTunes auf meinem Computer gewählt - weil ich vorher ein BackUp meines alten iPads durchgeführt und aus diesem BackUp heraus das neue iPad installiert habe. Somit hatte ich alles was ich so an Apps, Musik, Büchern und Filmen auf dem Einser hatte in einem Rutsch auch wieder auf dem Dreier.
Das WOW!-Erlebnis Direkt beim Einschalten springt einem der Hauptgrund für ein Update auf ein iPad der 3. Generation ins Auge: das von Apple Retina-Display genannte Prachtstück. Der Unterschied zum (auch schon sehr guten) Display der 1. und 2. iPad-Generation ist einfach umwerfend. Genau das hatte ich mir erhofft. Nachdem ich mir ein iPhone 4, welches ebenfalls über ein solches Display verfügt, zugelegt hatte, kam mir das alte iPad-Display plötzlich irgendwie unscharf und veraltet vor. So schnell ändern sich Ansprüche! Das 9.7-Zoll-Display (rd. 25cm diagonal) des neuen iPads löst mit gigantischen 2048x1536 Pixeln auf - das sind soviel Pixel auf der "kleinen" Fläche, dass man sie mit bloßem Auge nicht mehr erkennen kann. Die Anzeige ist gestochen scharf, die Farbwiedergabe kann man nur als brillant bezeichnen. Dieses Display legt die Messlatte für zukünftige Tabletcomputer um einiges höher. Besonders auffällig macht sich dies bei der Wiedergabe von Text bemerkbar. Musste ich z.B. bei der App meiner Tageszeitung früher öfters den Text vergrößern (nicht weil er zu klein, sondern weil er zu verpixelt war), ist er nun auch in den kleinen Bildunterschriften gestochen scharf. Aber auch Bilder und Filme profitieren ungemein vom besseren Display, auch weil die Farbsättigung gut 40 Prozent höher ist als beim Vorgängermodell. Wirklich einschätzen kann man die Bedeutung dieses neuen Displays wohl nur, wenn man es tatsächlich selbst in den Händen hält. Es als atemberaubend zu bezeichnen ist jedoch wohl alles andere als übertrieben.
Im Betrieb Das neue iPad ist etwas dicker und etwas schwerer als das iPad 2 - aber immer noch dünner und leichter als das iPad 1. Das letztere wurde mir persönlich höchstens bei längeren Lesestunden etwas zu schwer zum halten, und wurde dann einfach z.B. auf ein Kissen gelegt. Die Gerätekanten sind stärker abgeschrägt als bei meinem alten iPad der 1. Generation - damit muss ich mich erst noch anfreunden, das alte hat bei mir einen etwas solideren Eindruck hinterlassen.
Auf dem iPad der 3. Generation läuft bei mir bisher alles schnell und flüssig. Dies war zwar auch bei der 1. Generation meist der Fall, aber in letzter Zeit kamen doch mehr und mehr anspruchsvollere Apps heraus, die das gute alte Stück an seine hardwarebedingten Grenzen trieben. Abstürze wegen mangelndem Arbeitsspeicher (die 1. Generation hatte nur 256MB, die 2. 512 und die 3. nun 1GB) waren bei bestimmten Apps auf dem Altgerät an der Tagesordnung (z.B. in iBooks bei aufwendigen Fachbüchern mit Fotos, Videos und Animationen) - auf dem neuen iPad ist mir noch keiner untergekommen. Auch der Webbrowser Safari profitiert extrem vom mehr an Speicher, es müssen nicht nach einem Wechsel der Tabs Webseiten ständig wieder neu geladen werden, weil sie zum Speichersparen rausgekickt worden waren. Besonders aufwändige Spiele profitieren von der neuen Grafikpower unter der Haube des iPads der 3. Generation - wie flüssig und detailreich diese ablaufen lässt durchaus den Vergleich mit aktuellen Konsolenspielen zu. Möchte man das alles noch viel größer sehen, kann man die Anzeige des iPads auch auf den großen Fernseher schicken. Dies funktioniert entweder mittels eines (optional zu erwerbenden) HDMI-Adapters, oder via Wlan an ein AppleTV, welches an den Fernseher angeschlossen ist. Ich bevorzuge die letztere Version, da sie die Verkabelung erspart. Kommt es jedoch auf schnelle Reaktion an, z.B. bei Rennspielen, ist die Verdrahtung die bessere weil nicht zeitversetzte Lösung. Die per Wlan verlorengehenden Millisekunden können in manchem Spiel über Leben und Tod entscheiden.
Neu im iPad der 3. Generation ist die Diktierfunktion. Leider konnte sich Apple nicht dazu durchringen, den vom iPhone 4S bekannten Sprachassistenten Siri in das iPad zu integrieren, aber wenigstens das Diktieren von Text wurde spendiert. Dies funktioniert in jedem Programm mit Texteingabe, in der Display-Tastatur gibt es eine neue Mikrofontaste, mit der das iPad zum Zuhören gebracht wird. Drückt man die Taste ein zweites Mal, dauert es einen Moment, und dann erscheint der gesprochene Text auf dem Gerät. Die Texterkennung ist recht gut, hat aber verständlicherweise Probleme, wenn es zu einem Sprachmix kommt, also wenn man z.B. englische Worte in den deutschen Text einstreut. Lustig (und nicht ganz so verständlich) ist dabei, dass ausgerechnet ein Apple-Service das Apple-Produkt "iPad" nicht erkennt! Es werden Dinge wie "Heike", "Heidfeldt", "Albert" oder "mein Held" vorgeschlagen. Übrigens, zwar ist die Fähigkeit zur Texterkennung in das iPad integriert, die Erkennung selbst findet jedoch *nicht* auf dem Gerät statt! Es ist daher stets eine Verbindung zum Internet notwendig, fehlt diese, taucht auch das Mikrofonsymbol gar nicht erst in der Tastatur auf. Man sollte auch möglichst deutlich und in klar voneinander getrennten Worten sprechen. Satzzeichen müssen mitgesprochen werden. Kleiner Test: Der Satz, welcher sich gerade vor euren Augen entfaltet, wurde mit der neuen Diktierefunktion aufgenommen.
Wie man sieht, wurde nur ein Fehler eingebaut. Ich habe allerdings vorher ein wenig das deutliche und klare Sprechen geübt :-) Das iPad der 3. Generation (Gott, warum hat Apple es nicht einfach iPad 3 oder iPad HD genannt, wäre doch viel einfacher auszudrücken) verfügt (manche werden sagen: endlich!) über eine vernünftige Kamera auf der Rückseite, welche mit 5 Megapixeln auflöst und auch Videos in FullHD aufzeichnen kann. Nunja. Vermisst habe ich dies in meinem alten iPad 1 nicht wirklich, irgendwie käme ich mir etwas blöd vor, mit einem Tablet-Computer vor der Nase zu fotografieren oder zu filmen. Aber gut, in geselliger Runde mag dies ein netter Gag sein, und mit der neuen App iPhoto hat Apple auch eine recht schlagkräftige Bildbearbeitung in den Ring geworfen (für 3,99 Euro ein Schnäppchen für das was es kann) - einige der Funktionen würde ich mir auch in der Desktop-Version von iPhoto auf meinem Mac wünschen! Die Qualität der aufgenommenen Fotos und Videos ist sehr gut, und mittlerweile gibt es unzählige Apps, mit denen man sie bearbeiten, mit Effekten versehen oder auf alle möglichen Arten aufhübschen kann.
Die Kamera auf der Frontseite ist weiterhin (mit viel Wohlwollen) als mäßig zu bezeichnen und tatsächlich nur für die Videofonie zu gebrauchen - gerade mal so. Die bei Apple Facetime genannten Video-Telefongespräche von einem Apple-Gerät zum anderen sind eine wirklich feine Sache - leider funktioniert sie nur im Wlan-Netz und nicht über das Mobilfunkmodul der 4G-Modelle, obwohl die neuen, schnellen Mobilfunkstandards das eigentlich hergeben würden. Da hat sich Apple wohl den Wünschen der Mobilfunkbetreiber gebeugt, die sich ob der zu erwartenden Datenflut ansonsten von der Teppichkante gestürzt hätten. Selbstverständlich ist auch das neue iPad vollkommen in das Apple-Ökosystem eingebunden - inklusive der so modernen "Wolke". Man muss also nicht mehr wirklich seine gesamte Musik auf dem Gerät gespeichert haben, sondern kann einfach überall per iCloud auf die bei Apple gespeicherten Versionen zugreifen. Wobei sich das "überall" schnell relativiert, wenn man in einer Gegend ohne schnelles Internet ist oder nur über einen geringvolumigen mobilen Internetzugang verfügt. Sehr angenehm ist es aber andererseits, wenn man z.B. auf dem iPhone ein neues Lied kauft und dieses ganz automatisch auch aufs iPad und den Desktop-Mac geschickt wird. Oder bei der Änderung eines Termins auf dem Desktop-Computer dieser wie von Geisterhand auch auf den anderen Geräten aktualisiert wird. Auch hat man Zugriff auf mittlerweile über 600.000 Apps, welche alle auch auf dem iPad der 3. Generation laufen, auch wenn sie ursprünglich für ein älteres Modell oder das iPhone geschrieben wurden.
Die Laufzeit Die iPads waren bisher ein Musterbeispiel an Batterielaufzeit - 10 Stunden Betrieb am Stück waren kein Problem. Daran muss sich nun auch das iPad der 3. Generation messen lassen, was in Anbetracht der neu hinzugekommenen Rechen- und Grafikpower keine leichte Aufgabe ist. Aufwändige neue Apps und die vervierfachte Pixelzahl benötigen deutlich leistungsstärkere Hardware - und leistungsstärkere Hardware verbraucht mehr Strom. Es ist Apple tatsächlich gelungen, die Batterielaufzeit auf dem bekannt hohen Niveau zu belassen - dafür wurde allerdings auch eine Batterie eingebaut, die über eine fast doppelt so hohe Kapazität wie die in den Vorgängerversionen verbaute verfügt. Ja sie hat sogar eine höhere Kapazität als die im Macbook Air, einem "echten" Computer, verbaute! Das gesamte neue iPad wurde quasi um dieses Monstrum herum konstruiert, und nach einem Test kann ich sagen, dass es tatsächlich die versprochene Laufzeit liefert. Es verbraucht deutlich mehr Strom, aber wegen der deutlich größeren Batterie fällt es dem Anwender nicht auf. Oder nicht allzusehr. Bei länger andauernden, rechenintensiven Anwendungen wird ein Teil des iPads etwas wärmer als die Vorgängermodelle - zur Wohnungsheizung ist es aber trotzdem nicht zu gebrauchen.
Ein kleiner Haken ist aber doch dabei: das Aufladen dauert deutlich länger. Apple liefert weiterhin das gleiche Netzteil wie bei den Vorgängerversionen mit, und das hat doch seine liebe Mühe, das iPad wieder mit Energie vollzupacken. Man muss mit 6-7 Stunden am Strom rechnen, wenn die Batterie weit runter entladen war. Dies verlängert sich noch mehr, wenn man es während des Ladevorgang nicht in Ruhe lässt sondern weiter damit arbeitet - dann sind nur noch rund 5 Prozent Ladungssteigerung pro Stunde drin. Da wird sich das arme Netzteil wohl in Zukunft so manche Nacht um die Ohren schlagen müssen! Kleine Schönheitsfehler
Nein, das iPad hat keine echten Schönheitsfehler, dazu sieht es viel zu gut aus. Trotzdem gibt es ein paar kleinere Kritikpunkte. Dass es keine Flash-Inhalte anzeigen kann, beziehe ich da nicht wirklich mit ein. Selbst Adobe hat angekündigt, Flash für mobile Geräte nicht weiterzuentwickeln. Nein, es geht um ein paar andere Dinge, z.B. das schon erwähnte Fehlen von Siri und die langen Ladezeiten mit dem überforderten Netzteil. Auch ist es schade, dass Apple den GPS-Empfänger den Versionen mit Mobilfunkmodul vorbehält. Manche Nutzer vermissen eine echte USB-Buchse, ich persönlich fände es schön, wenn es einen integrierten SD-Kartenleser gäbe - besonders jetzt, wo man in der Kombination des genialen Displays mit dem ebenso genialen iPhoto recht gut Bilder bearbeiten kann. Naja, man kann nicht alles haben, und einiges lässt sich ja durch Zubehör nachrüsten (alles Zubehör der älteren iPad-Generationen sollte auch problemlos mit dem neuen Modell funktionieren). Schön wäre es gewesen, wenn Apple dem Topmodell 128GB Speicherplatz gegönnt hätte, aber das kommt wohl erst in der nächsten Generation.
Für manch einen potentiellen Käufer ist das in sich geschlossene Apple-Ökosystem ein Kritikpunkt, sie fühlen sich davon zusehr eingeschränkt. Für den Normalnutzer allerdings dürfte dies absolut nicht ins Gewicht fallen, er kann mit einem iPad all das machen, was man im normalen Alltagseinsatz mit einem Tablet-Computer halt so macht. Das geschlossene System hat dafür den Vorteil, das alles aufeinander abgestimmt ist und einfach funktioniert. Aus eigener (und vergleichender) Erfahrung kann ich sagen, dass ein iPad auch "omasicher" ist, vor allem aber auch "omafreundlich". Deutlich mehr als ein ebenfalls auf dem Tisch liegendes Android-Tablet, welches schnell liegengelassen wurde, während das iPad von der Generation 60+ belagert wurde. Von Leuten, die bisher nie einen Computer aus der Nähe kennengelernt hatten und sich eigentlich nie mit "solch neumodischem Kram" abgeben wollten. Fazit und Empfehlungen
Hier sind eigentlich mehrere Fragen zu beantworten, die erste wäre: braucht man überhaupt ein iPad. Nein, tut man nicht. Aber es ist toll, eines zu haben! Es ist einfach da, schnell zur Hand und zu vielem zu gebrauchen. Es schleicht sich in den Alltag hinein und nach einer Weile fragt man sich, wie man früher ohne eines klargekommen ist. Es spart einem sogar Geld! Seit wir ein iPad im Hause haben, ist unsere Stromrechnung um nicht unerhebliche Anzahl von Kilowattstunden gesunken. Der große, stromsaufende Computer wird wesentlich seltener eingeschaltet, da man für all die kleinen Dinge des (Computer)Lebens nunmehr das iPad verwendet. Im Web surfen, Mails schreiben, Kontakte verwalten, in sozialen Netzwerken unterwegs sein - dafür braucht man die große Kiste kaum noch. Diesen Faktor sollte man beim Blick auf den Kaufpreis nicht gänzlich vernachlässigen - einiges spart man sich dann wieder über die Stromrechnung. Die nächste Frage wäre nun: braucht man unbedingt ein neues iPad der 3. Generation. Falls man ein iPad 2 hat, wäre meine Antwort "jein". Man muss nicht unbedingt nach maximal einem Jahr auf den Nachfolger umsteigen, auch das Zweier kann vieles von dem, was das Dreier kann. Nicht ganz so bunt, nicht ganz so scharf und nicht ganz so schnell - aber doch gut genug, um die 3. Generation guten Gewissens überspringen zu können. Hat man aber "nur" ein iPad der 1. Generation, ist meine Antwort ein deutliches "ja!" - die vielen Verbesserungen des Dreiers im Vergleich zum Einser lassen nur diese eine Antwort zu. Besonders da wohl in Zukunft immer mehr anspruchsvollere Apps auftauchen werden, die auf dem iPad 1 entweder gar nicht oder nur sehr schlecht laufen werden. Hat man bisher gar kein iPad, so hat man jetzt die Wahl zwischen einem der 3. Generation oder einem Modell der weiterhin angebotenen 2. Generation. Apple wird auch weiterhin das iPad in der Variante mit 16GB Speicher anbieten, 100 Euro billiger als die Nachfolgegeneration. Wer wirklich mit dem Geld stark rechnen muss aber unbedingt ein iPad haben will, macht mit dem Zweier nichts falsch. Wer sich jedoch die 100 Euro Aufpreis für ein Dreier leisten kann, der sollte das auch tun. Diese 100 Euro sind die Verbesserungen eindeutig wert.
Mein persönliches Fazit: ich möchte das iPad nicht mehr missen, und die 3. Generation ist ein rundum gelungenes Gerät, welches mir mit Sicherheit wieder über eine längere Zeit gute Dienste leisten wird.
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Hier endlich Dein wohlverdientes Bh nachgeliefert :-). Liebe Grüße Tanja
18.03.2012 11:46
Toller Bericht. Auf das Display bin ich gespannt. Ich hab in Folge des Preissturzes auf das iPad 2 gewechselt und der Unterschied ist allein bei der Rechenleistung auffällig :) Aber der Bericht verdient ein BH :)
18.03.2012 07:42
Bh. Lg