Apple iPhoto '09

Erfahrungsbericht über

Apple iPhoto '09

Gesamtbewertung (2): Gesamtbewertung Apple iPhoto '09

 

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Vergesst eure Fotoalben - hier kommt iPhoto 09

5  14.11.2009

Pro:
Sehr gute Katalogisierungsfunktionen, übersichtlich, schnell

Kontra:
Nur im Paket iLife 09 erhältlich .  .  .

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Benutzerfreundlichkeit

Stabilität:

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schmidi123

Über sich: 38 Jahre, Diplom-Finanzwirt (FH), stolzer Vater eines 17monatigen Sohnes, ich schreibe gerne in dive...

Mitglied seit:29.03.2000

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Vertrauende:44

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 70 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Die Flut an digitalen Bildern überrollt heutzutage wahrscheinlich jeden Digitalfotografen früher oder später, denn irgendwann befinden sich soviele Fotos auf dem Rechner, dass man schnell die Übersicht verliert und ggf. auch viele doppelt darauf hat. Wäre es da nicht schön, wenn man seine Bilder auf dem Rechner ordentlich und einfach katalogisieren könnte ? Nun, wer einen APPLE MAC-Rechner sein eigen nennen darf und auch noch die Software iPhoto besitzt, der darf sich künftig über ordentlich katalogisierte Fotosammlungen und noch ein bisschen mehr freuen.

PROUDLY PRESENTING : APPLE iPHOTO 09

iPhoto 09 ist Teil des Softwarepaketes iLife 09 und ist meines Wissens separat gar nicht mehr erhätltlich. Ilife 09 kostet im Handel um die 70 EUR, enthält aber neben dem Programm iPhoto 09 noch weitere nützliche und interessante Programme wie GarageBand oder iDVD, etc. Hierüber berichte ich in anderen Testberichten.

HERSTELLER VON iLIFE 09

Apple Inc.
1 Infinite Loop
Cupertino, CA 95014 / Kalifornien
www.apple.de

SYSTEMVORAUSSETZUNGEN

Mac OS X 10.5.6 Leopard (oder neuer)
Mac mit Intel-, PowerPC G5 oder PowerPC G4 (867 MHz oder schnellerem) Prozessor
512 MB RAM, 1 GB empfohlen.
Etwa 4 GB freier Speicherplatz auf der Festplatte.
DVD-Laufwerk ist für die Installation erforderlich.

Die Systemvoraussetzungen sind nicht atemberaubend. Die Software läuft eigentlich auf jedem aktuellen MAC, die Installation ist "appletypisch" einfach und unkompliziert. Wer bereits einen MAC mit Betriebssystemen ab Leopard oder besser den aktuellen SNOWLEOPARD nutzt, der weiß, dass APPLE den User auch nach dem Kauf der Software nicht vergisst und seine Produkte ständig updatet und fehlerbereinigt, obwohl mir selbst bei APPLE´s Softwareprodukten selten Fehler begegnen. Die Updates erfolgen regelmäßig und auf Wunsch vollautomatisch über´s Internet.

Eine gedruckte Bedienungsanleitung liegt der Software leider (wie bei APPLE üblich) nicht bei, stattdessen erhält man eine komfortable und ebenso verständliche Online-Hilfe ohne dabei ins Internet wechseln zu müssen. Darüberhinaus befindet sich bei der Software ein ausführliches Tutorial, welches in die grundlegenden Funktionen von iLife einführt. Mittels dieses Lernprogrammes ist es auch unerfahrenen Nutzern möglich, sich schnell und umfassend in die Bedienung und Nutzung von iPhoto einzuarbeiten. Hierzu gehört auch eine umfassendes Einführungsvideo. Auf der APPLE-Seite im Internet gibt´s zahlreiche zusätzliche Einführungsvideos, besser als jede gedruckte Bedienungsanleitung, sodass deren Abwesenheit leicht zu verschmerzen ist....

iLIFE 09 und dessen Funktionen

Grundsätzlich darf man die Software als Bildverwaltungsprogramm bezeichnen, welche dem Benutzer ermöglicht, digitale Bilddaten auf seinem Rechner sauber und intelligent zu verwalten.

Beim ersten Start sollte man natürlich zuerst seine Fotos in die Software importieren. Dies funktioniert natürlich sowohl von der Festplatte oder externen Speichermedien wie Speicherkarten, -sticks oder Digitalkameras. Dies funktioniert relativ einfach und schnell. Hat man die Fotos in iPhoto importiert, kann die Katalogisierung der Bilder beginnen.

Die Sortiermöglichkeiten sind dabei recht vielfältig, neben der simplen Methode, die Bilder nach Datum zu sortieren, hat sich APPLE auch einige technische Neuerungen einfallen lassen, die für eine Software in dieser Preisklasse wohl einzigartig sein dürften.

GESICHTER

Die meisten Fotos eines durchschnittlichen Digitalfotografen dürften wohl aus der Ablichtung von Personen bestehen. Mit iPhoto hat man die Möglichkeit, seine Fotosammlung nach bestimmten Gesichtern zu durchsuchen. Dazu muss man nur ein Bild der entsprechenden Person öffnen. Die Software erkennt den Bildausschnitt mit dem Gesicht automatisch, man muss nur noch den entsprechenden Namen der Person eingeben. Klickt man jetzt im Bedienerfeld "Gesichter" auf den entsprechenden Namen, findet die Software blitzschnell alle weiteren Fotos mit der entsprechenden Person. Dies funktioniert wirklich hervorragend und einfach. Nehmen wir mal an, wir suchen Bilder von Freunden, die wir schon länger nicht mehr gesehen aber zigmal fotografiert haben. Um nicht die gesamte Bildersammlung nach dieser Person durchsuchen zu müssen, bedient man sich einfach dieser reizvollen Funktion von iPhoto.

ORTE

Eine nicht minder interessante Funktion ist jene, die Bilder nach derem Aufnahmeort zu sortieren, bzw. diese mit dem Aufnahmeort zu versehen. Hierzu kann man in der Miniaturansicht eines Bildes in den Bildinformationen einfach die Unterfunktion "Ort hinzufügen" öffnen, und den entsprechenden Ort auf einer erscheinenden Landkarte a´la Google Maps straßengenau markieren und auswählen. Sofern man alle seine Bilder mit den Ortsdaten versieht, kann man später auf einer interaktiven Landkarte alle Orte mit entsprechenden Aufnahmen mit einer Stecknadel markiert sehen und kann dann den jeweils entsprechenden Ort auswählen und es öffnen sich alle Bilder die dort jemals fotografiert wurden. Es ist möglich, die GPS-Funktion, die verschiedene Digitalkameras schon unterstützen, zu verwenden. Der entsprechende Aufnahmeort wird dann in der Software automatisch angezeigt. Eine sehr interessante Funktion, wenn man all seine Bilder nachträglich mit dem Aufnahmeort versieht, im Laufe der Jahre erhält man einen richtigen Bilderatlas und weiß auch in 20 Jahren noch, wo man seine Bilder aufgenommen hat, wenn es dann Apple´s iPhoto noch gibt :-)

BILDBEARBEITUNG

Natürlich ist iPhoto auch eine Bildbearbeitungssoftware, zwar nicht gerade im Umfang eines Photoshops, aber auch die APPLE Software enthält einige nützliche Funktionen um seine Bilder für diverse Zwecke aufzubereiten und zu optimieren.

So lassen sich verwackelte Bilder beispielsweise in die korrekte Lage drehen, der Horizont geradestellen oder bestimmte Ausschnitte eines Fotos freistellen. Auch ein Tool zum Entfernen des Rote-Augen-Effektes ist bei iPhoto natürlich mit an Bord, mir persönlich reicht aber zumeist bereits die hervorragende One-Click-Optimierung. Einfach ein Mausklick auf "Verbessern" und das Bild wird wie von Zauberhand optisch aufgebessert und ins rechte Licht gesetzt.

Die einzelnen Komponenten eines Bildes wie dessen Helligkeit, Kontrast, Farbstärke, Sättigung, etc. lassen sich in einem separaten Analyse- und Bearbeitungstool auch optimal manuell einstellen, wenn die automatische Optimierung einmal den persönlichen Geschmack nicht erfüllen sollte.

Insgesamt betrachtet, sind die Bearbeitungsfunktionen für den Heimgebrauch mehr als ausreichend, für professionelle Zwecke ist die Software vom Hersteller ja auch nicht gedacht, denn hierfür gibt's Apple´s APERTURE.

NOCH EIN PAAR HIGHLIGHTS

Mit iPhoto lassen sich aus seinen Sammlungen wunderschöne, spannende und multimediale Diashows erstellen. Hierbei hat man eine vielerlei Auswahlmöglichkeiten hinsichtlich der Showeffekte, der Musik und der Darstellungsoptionen der Show. Richtig Spaß macht diese Funktion, wenn man seinen MAC mit einem großen Flachbildfernseher verbindet und die Diashows dann im Großformat genießen kann.

Grundsätzlich hat man die Möglichkeit direkt aus der Software heraus, Fotobücher, Kalender oder Grußkarten zu erstellen, die man dann online an Apple zum Drucken schickt. Da mir die angebotenen Produkte aber zu teuer sind und es hierfür wesentlich günstigere Anbieter gibt, habe ich diese Funktion leider noch nicht genutzt und kann daher auch nicht darüber berichten.

Wesentlich interessanter gestalten sich für mich die Möglichkeiten, die Bilder direkt in verschiedene Online-Dienste wie Facebook, Flickr oder den genialen Apple-Dienst mobile.me zu importieren, wo man sich für Betrachter seiner Wahl frei zugängliche Bildersammlungen erstellen kann. Der Übertragungsvorgang ist schnell, unkompliziert und zuverlässig. Innerhalb kurzer Zeit hat man ein beliebiges Fotoalbum auf seinen mobilen Account übertragen und sichert die Bilder so bei evtl. Hardwareproblemen an einem zweiten, sicheren Ort.

RESUMEE UND KURZÜBERSICHT

Mit iPhoto 09 liefert Apple eine für den Heimgebrauch hervorragend geeignete Fotoverwaltungs- und -bearbeitungssoftware mit nützlichen Funktionen. Die Software ist relativ unkompliziert zu bedienen und schnell erlernbar. Die zusätzlichen Online-Funktionen machen iPhoto zu einer wahren eierlegenden Wollmilchsau im Bereich der privaten Fotoverwaltung.

Auch der Preis ist relativ günstig, wenn man bedenkt, dass man mit iLife 09, in welches iPhoto 09 integriert ist, noch einige andere interessante Multimedia-Programme wie iDVD, iWeb oder die geniale GarageBand erhält. Das Paket kostet um die 79 EUR und bietet wirklich jede Menge Spass und Nutzen...

iPhoto 09 ist wieder einmal ein großartiges Produkt aus der Softwareschmiede des Big APPLE.....
Fazit: Eine hervorragende Software zur Bildverwaltung auf APPLE-Rechnern

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
travelgirl

travelgirl

12.12.2009 00:43

Habe leider Windoofs.

E-pro

E-pro

16.11.2009 11:01

Wer redet denn schon wieder von Zwang? Und, was kann man über den Explorer oder über den Finder? Die Bilddatenbank öffnen? Auf einem Mac OS X öffnet sich iPhoto. Auf einem Windows-System ist es im Moment noch so, dass sie viele Ordner öffnen, in denen man mit etwas Geschick seine Bilder wieder findet. Trotzdem würde ich es schlauer finden, wenn iPhoto Alben von sich aus als Ordner speichern könnte. Bisher knallt es einen nur alle einzelnen Bilder auf einen anderen Speicher, wenn man mehrere Alben markierte und exportieren möchte.

schmidi123

schmidi123

16.11.2009 09:44

@E-PRO: Das kann man über den Explorer (bei MAC OSX Finder genannt).. Außerdem konnte ich nicht feststellen, dass Zwang angewandt wurde, als ich mir einen MAC zulegte...

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