Erfahrungsbericht über

Apple iPod nano 4GB 1.Generation

Gesamtbewertung (57): Gesamtbewertung Apple iPod nano 4GB 1.Generation

 

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Nano-nano

4  18.01.2007

Pro:
sehr guter Klang, Gerät sieht schick aus, leicht zu bedienen, Titel lassen sich gut laden, Zusatzfunktionen, viel Speicher, Fabdisplay

Kontra:
Gehäuse ist sehr kratzempfindlich, trotz Namen "Nano" kein wirklicher MP3 - Player - Zwerg, Akku, Preis

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Klang

Ausstattung

Bedienung

Verarbeitung

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SiebenteS

Über sich:

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Erfahrungsberichte:431

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 201 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Dieser Spruch ist einer derjenigen, die mich irgendwie als geflügeltes Wort und als Kindheitserinnerung begleitet haben. Und sie waren dann auch das erste, was ich mit dem neuen kleinen iPod, dem Nano, in Verbindung gebracht habe, als der 2005 auf den Markt kam. Zu dem Zeitpunkt hatte ich mir gerade eben bei ebay einen iPod Mini ersteigert. Der neue Nano sollte genau das haben und können, was ich mir als "Verbesserung" bei diesem Mini gewünscht hätte ... Nach einigem hin und her entschloss ich mich daher Anfang 2006, mir auch einen iPod Nano zuzulegen.

INHALTSVERZEICHNIS:
***************************
1. Optik
***a) Das Gehäuse - Größe und Form
***b) Farbe und Material
***c) Display
***d) Click Wheel
2. Funktionen
***a) Musik
***b) Photos
***c) Extras
***d) Radio
***e) Einstellungen
***f) Zufällige Titel
***g) Sie hören
3. Software - iTUNES
4. Lieder laden
5. Mitgeliefertes Zubehör
***a) Kopfhörer
***b) USB-Kabel
***c) Hülle
***d) Gebrauchsanleitung
6. (Empfehlenswertes) Zusatzzubehör
***a) IPod Kopfhörer mit Fernbedienung
***b) durchsichtige Hartplastikhülle
***c) Hülle Crumpler Little Big Thing
***d) Steckdosen-Adapter
7. Klangqualität
8. Akku
9. Vergleich Mini - Nano
10. Hersteller
11. Preis
12. Pro & Contra
13. Fazit


1. OPTIK
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***a) Das Gehäuse - Größe und Form
"Nano" kommt vom lateinischen Wort "nanus". Und das heißt Zwerg. Doch ist das wirklich die richtige Bezeichnung für diesen tragbaren MP3 Player? Wie schon beim Mini kommt das auf den Vergleich an, den man stellt. Es gibt mit Sicherheit kleinre Geräte, z.B. solche, die in der Größe eines USB-Sticks sind. Für einen iPod war der Nano aber wirklich relativ winzig.
Seine Maße: 8,7 cm lang, 4 cm breit und knapp 7 mm dick. Mit diesen Maßen kann man ihn gut in der Hosen- oder der Jackentasche tragen - wenn man denn will. Die Form wird dadurch auch schon klar. Das Gerät ist vom Prinzip her rechteckig, allerdings mit abgerundeten Ecken und dünn.
Optisch gibt es dann auch noch etwas zu den Anschlüssen zu sagen. Auf der oberen schmalen Seite findet man den Schieber, mit dem man das Gerät auf "Hold" stellen kann - damit verhindert man z.B., dass es in der Tasche nicht von selbst angeht und so der Akku leer wird.
Auf der unteren Schmalseite sind dann die Anschlüsse für den mitgelieferten Kopfhörer und für das USB-Ladekabel (diese breite Buchse dient dann auch dazu, die Remote-Control anzudocken).

***b) Farbe und Material
Man konnte den Nano (1. Generation, denn inzwischen gibt es ihn ja schon wieder in einer anderen Optik) in weiß oder schwarz kaufen. In beiden Fällen glänzte die Oberfläche, was sehr schick wirkte. Es handelte sich - so vermute ich ganz stark - um Kunststoff. Das Weiß war natürlich das klassische iPod Aussehen, das Schwarz etwas anders, elegant, und auch sehr beliebt. Ich hatte mich für diese Version entschieden. Das Schwarze (oder aber auch das Weiße), das war (und ist) aber nur der obere Gehäuseteil dieses iPods, die andere Hälfte ist aus Metall, genauer gesagt handelt es sich um eine silbrig spiegelnde Fläche. Für Frauen kann die im Notfall dann auch Ersatz für einen Schminkspiegel dienen.
Wie schon beim Mini gilt leider auch beim Nano für Ober- und Unterseite: Der iPod ist extrem kratzempfindlich. Das gehört für mich auch zu den größten Minuspunkten des Gerätes. Man hat das Gefühl, dass schon ein Blick reicht, um dem Nano eine Schramme zu verpassen.

***c) DISPLAY
Gerade weil die Oberfläche vom Nano ja dann doch nicht so winzig ist, könnte man auch ein relativ großes und damit gut lesbares Display wählen. Doch auch bei diesem iPod fällt es zwergenhaft aus, entspricht eher einer Briefmarke mit den Außenmaßen 3 x 2,2 cm.
Meistens wirkt das kleine Fenster nur grau - vorwiegend im abgeschalteten Zustand. Doch wenn man es in Gang setzt, wird es Licht - und im Gegensatz zum Mini sieht man dann auch alles in Farbe. Grundton ist zwar weiß, die Schrift ist schwarz, oben hat man einen windowsähnlichen blauen Balken. Hier sind in der Regel - wenn man Musik hört - die wichtigsten Angaben zum Status zu lesen: Ein nach rechts zeigender Pfeil signalisiert: Das Gerät spielt gerade einen Titel ab (Play), zwei senkrechte Striche sind das international bekannte Symbol für "Pause" usw. Rechts außen hat man dann auch noch eine "Batterie". Sie fällt vollkommen grün aus, wenn der Akku frisch gefüllt ist. Mit der Zeit macht das Grün zunächst ein Stück weit einem Weiß Platz. Schließlich wird die Batterie rot, der Akku ist dann allmählich leer.
Unter diesen Statussignalen findet man dann noch Titel und Interpret des aktuell laufenden Titels. Die Schrift ist zwar klein, aber für mich noch gut lesbar. Für Leute mit Brille oder Kontaktlinse oder einfach nur mit einer Sehschwäche könnten die Buchstaben allerdings zu klein sein.
Unter diesen textlichen Angaben gibt es noch einen bläulichen Balken. Daran kann man zum einen die Gesamtlänge des Songs ablesen und zum anderen, wie viel davon bereits gelaufen ist.
Insgesamt erfüllt das Nano-Display optisch meine Erwartungen.

***d) CLICK WHEEL
iPod Nutzern und manchen anderen, die sich mit den kleinen Musikgeräten von Apple auskennen, ist dieser Ausdruck ein Begriff, andere mögen stutzen. Das Click Wheel ist ein Rad auf der Oberseite des iPods, mit dem man die verschiedenen Funktionen des Gerätes ansteuern kann. Es hat einen Durchmesser von 3 cm. Oben (auf 12 Uhr) kommt man ins Menu, rechts (auf 3 Uhr) kann man Vorspulen, unten (auf 6 Uhr) Play bzw. Pause bedienen uns links (auf 9 Uhr) zurück spulen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, mit dem Finger im oder gegen den Uhrzeigersinn auf dem Rad entlang zu fahren. Dreht man im Uhrzeigersinn, fährt man die Menuliste (z.B. die Liste aller Titel) nach unten. Gegen den Uhrzeigersinn geht man im Menu nach oben.
In der Mitte dieses Bedien-Rades ist dann noch eine leicht hervorstehende, ebenfalls runde Fläche. Dies ist die Hauptbedientaste, auch mit ihr kann man eine gewünschte Funktion auswählen.
Als ich das erste Mal mit einem iPod in Kontakt gekommen bin, fand ich es etwas merkwürdig. Wenn man aber erst einmal mit der Bedienung vertraut ist, wirkt es durchaus sinnvoll.


2. FUNKTIONEN
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Eigentlich wollte ich mit dem Nano vor allem ein Gerät haben, um Musik abzuspielen. Doch der iPod kann mehr - wenn man das denn möchte. Auch wenn natürlich die Musik dazu der wichtigste Punkt ist.

***a) Musik
Und bei der Musik gibt es gleich verschiedenste Unterkategorien. Als erstes sind da die WIEDERGABELISTEN. Sie kann man selber einstellen, indem man die gespeicherten Musiktitel genauer definiert (z.B. beim einlesen in iTunes als 90er Titel).
Zwei der Unterkategorien der Wiedergabelisten heißen "Meine Lieblingstitel" und "Meine Top 25". Auf den ersten Blick scheinen diese beiden "Ordner" sehr ähnlich. Den normalerweise gehören ja "Meine Top 25" zu den Lieblingstiteln. Doch bei den Top 25 merkt sich das Gerät bzw. die Software iTunes, welche Titel besonders häufig abgespielt werden.
Kategorie Nr. 3 Er klärt sich von selbst "Musik der 90er". Außerdem habe ich zwei Ordner mit Namen "On the go". Hier kann ich mir weiter spontan Titel zusammenstellen. Dazu wählt man in den Listen die gewünschten Titel oder auch einen Interpreten bzw. einen CD-Titel aus und hält die Mitteltaste des Click-Wheel gedrückt. Schließlich gibt es dann noch den Ordner "Zuletzt gespielt".
Weitere Unterkategorien von Musik sind dann noch Interpreten, Alben, Titel, Musikrichtungen, Komponisten. Auch hier gilt: Einige der Dinge hat man schon mit den Basisdaten (Interpreten/Alben/Titel) bei iTunes (der mitgelieferten Software) abgespeichert. Die Genres (Rock, Pop,

Bilder von Apple iPod nano 4GB 1.Generation
Apple iPod nano 4GB 1.Generation Bild 33140056 tb
iPod Nano mit iPod Radio Remote
etc.) kann man dort auch noch eingeben, Komponisten trifft z.B. bei klassischer Musik zu, wenn man als "Interpreten" z.B. das Londoner Symphonie Orchester hat, die eine Mozart Symphonie spielen.

***b) Photos
Einerseits ist es eine richtig nette Idee, dass man selbst bei diesem kleinen iPod Fotos mitnehmen kann. Andererseits habe ich ja schon das winzige Display beschrieben, entsprechend klein und schlecht zu erkennen sind die Aufnahmen dann auch. Aber immerhin kann man die Menschen, die einem wichtig sind, so auch mit "in der Tasche" haben. Auch sie (die Fotos) überspielt man per iTunes. Wer viele Bilder mit sich trägt, kann hier auch eine Diashow veranstalten. Es gibt verschiedene Optionen, wie schnell von einem Bild zum nächsten geblendet wird und welche Effekte man nutzen kann.

***c) Extras
Hier hat man noch eine Vielzahl weiterer Funktionen, einige davon finde ich recht nett, andere mag man als "überflüssige Spielerei" ansehen. Da ist zum einen die UHR. Neulich hatte ich mal meine Armbanduhr vergessen und war ganz froh, doch noch einen "Zeitmesser" bei mir zu haben. Eine gute Idee bei der Uhr ist auch, dass man sich z.B. eine zweite internationale Zeit dort einrichten kann. Wenn Verwandte oder Freunde im Ausland sind (oder man selber immer mal wieder im Ausland beruflich zu tun hat), kann man so beide Uhren im Blick haben. Möglich ist auch, sich hier einen Wecker einzustellen. All das klingt schön und gut. Doch während ich das beschreibe, stelle ich fest: Die Uhr läuft komplett falsch: Statt 8.20 Uhr morgens steht da (bei Zeitzone Berlin) 5.20 p.m. (also abends). Am iPod selber kann man diese Zeit anscheinend nicht ändern - denn die Zeitzone Berlin ist und bleibt da auf 5.20 p.m. Abhilfe schafft es da, wenn man den Nano an den Computer anschließt und iTunes startet. Augenblicklich taucht wieder die richtige Zeit auf.
Als nächstes kommt etwas, das für so manche Leute neben der Musik möglicherweise besonders interessant ist: die SPIELE. Vier Stück stehen beim Nano zur Auswahl: BRICK ähnelt ein wenig frühen Computerspielen aus den 80ern: im oberen Bereich findet man kleine rote und grüne Balken, im unteren einen schwarzen "Schläger", den man nach links und rechts bewegen kann und muss. Ziel des Spiels ist, mit dem Schläger einen Ball so auf die roten und grünen Balken zu befördern, dass diese gelöscht werden. Beim MUSIC QUIZ werden Titel angespielt, man muss erraten, um welchen es sich handelt. Das ist bei einer überschaubaren Musikmenge noch einfach, wer aber seine ganze CD-Sammlung eingelesen hat, wird bei diesem Quiz schon etwas mehr gefordert. Bei PARACHUTE (Fallschirm) bedient man einen kleinen Panzer. Ziel ist es, Hubschrauber abzuschießen. Man verliert, wenn aus diesen Hubschraubern zu viele Fallschirme abgesetzt werden. SOLITAIRE ist das auch vom Computer bekannte und beliebte Kartenspiel. Allerdings gilt auch hier: Die Karten sind recht klein, die Bedienung ist entsprechend "Millimeterarbeit".
Auch KONTAKTE (Adressen also) kann man abspeichern. Dazu gleicht man die Daten (ebenfalls über die USB-Kabelverbindung mit den Adressen ab, die schon in Adressdateien (z.B. Outlook) des Computers vorliegen. Auch das kann hilfreich sein, allerdings wird die Schrift auf dem Display dann sehr winzig.
Sehr klein sind auch die Zahlen auf dem KALENDER. Er bietet trotzdem eine Orientierungshilfe. NOTIZEN werden ebenfalls aus Textdateien des Computers abgespeichert.
Ein nettes - wenn auch nicht notwendiges - Extra ist die STOPUHR. Man hat ein Digitaldisplay, das nun endlich mal doch relativ gut lesbar ist.
Es gibt einen KALENDER (auch hier besteht die Möglichkeit, Einträge vom Computer aus zu übertragen, genau wie bei NOTIZEN.

***d) Radio
Auch hier wirkt das Display wie ein Digitalradio: Man sieht zwei längliche Balken, der obere ist mit der Frequenz in Form einer Zahl, z.B. 89,5 MHz (der Sender wird leider nicht namentlich genannt). Im unteren Teil ist entweder ein Balken, anhand dessen man die Lautstärke erkennt oder eine Leiste, an der man einen anderen Sender anwählen kann. Hält man das Click-Wheel rechts (also auf 3 Uhr) etwas gedrückt, springt das Radio automatisch zum nächsten Sender.
Der Empfang ist nach meinen Erfahrungen bei den gängigen Sendern meist recht gut und klar.

***e) Einstellungen
Hier findet man erneut eine ganze Menge von Möglichkeiten. Da ist zum einen das ÜBER: Auf die Schnelle kann man hier sehen, wie viele Titel und Photos bereits abgespeichert sind, wie viel Speicher noch frei ist, welche Seriennummer das Gerät hat, mit welcher Betriebssoftware es funktioniert und welche Version von Software auf dem Gerät ist.
Mit dem HAUPTMENU gelangt man in eine lange Liste der schon beschriebenen (Musik-) Rubriken und Funktionen. Als nächstes gibt es ZUFALL (ein beliebiger Titel wird gespielt) und WIEDERHOLUNG (einzelne Songs oder alle werden erneut abgespielt).
Regeln kann man auch die MAXIMALE LAUTSTÄRKE. An sich reicht hier für mich die Werkseinstellung. Mit ihr und mit den normalen Regelmöglichkeiten kann ich die Musik an den meisten Situationen anpassen. Wer mag, kann aber über "Maximale Lautstärke" dann aber die größtmögliche Lautstärke noch steigern oder aber geringer einstellen (was vielleicht bei Kindern nicht verkehrt ist).
War die BELEUCHTUNG beim iPod Mini noch wichtig, so finde ich sie hier nicht so entscheidend. Über diesen Menupunkt hat man die Option, einzustellen, wie lange es auf dem Display "Licht wird". Achtung: Das Licht frist natürlich auch Akkuenergie!
Auch Hörbuchfans kommen mit dem Nano auf ihre Kosten. Sie können die Vorlesegeschwindigkeit nach Wunsch einregeln: schnell, normal oder langsam.
EQ steht für Equilizer. Je nach Musikrichtung kann man hier auswählen, z.B. Accoustic, Dance oder Electronic. Aus meiner Sicht reicht aber in der Regel die Normaleinstellung.
Dann gibt es hier noch einige weitere "Feinheiten": So kann man einstellen, ob es ein hörbares KLICKEN geben soll, wenn man das Click-Wheel bedient, ob das über das deutlich für jeden zu hören ist und/oder über den Kopfhörer. Man kann zu DATUM UND UHRZEIT auch noch ein eigenes Format wählen (amerikanisch mit A.M. (für morgens) und P.M. für die zweite Tageshälfte) und die Zeit per Hand verändern (normalerweise gleicht sie sich automatisch ab, wenn man den iPod mit dem Computer verbindet). Auch für die KONTAKTE sind hier noch weitere Einstellungen möglich, z.B. ob man sie nach Vor- oder Nachnamen sortieren möchte. Dann gilt es noch, die SPRACHE zu wählen. Eine Weile lang hatte ich sie so, wie sie beim Kauf eingestellt war, nämlich Englisch. Insgesamt sind aber 21 Sprachen möglich. Unter COPYRIGHT findet man das Apple-Logo. Und last but not least kann man RESET ALL anwählen und den Nano damit wieder auf die Werkseinstellung zurück setzen.
Insgesamt merkt man: Einige Punkte wie Musik oder Beleuchtung, aber auch die automatische Titel-Wiederholung kommen mehrfach vor. Ansonsten gilt aber: Wenn man erst einmal raus hat, welche Funktion wo zu finden ist, kommt man ganz gut klar. Auch hier kommt das CLICK WHEEL wieder zum Einsatz: Es hilft, in den Menus rauf und runter zu gehen. Wenn man mit dem Finger rechts herum (im Uhrzeigersinn) entlang fährt, geht der Balken des Menus nach unten, kreist man rechts herum (gegen den Uhrzeigersinn), dann fährt man im Menu nach oben.


3. SOFTWARE
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Beim "alten" Nano (dem, den ich beschreibe) wurde noch iTunes mitgeliefert, beim neuen muss man sich diese Software komplett aus dem Internet laden. Wer wie ich nur ein 56-k-Modem hat, braucht dafür eine halbe Ewigkeit. Wenn ich Updates für mein iTunes brauche, versuche ich das von einem schnelleren Rechner aus auf meinen USB-Stick zu laden und dann erst auf meinem Notebook zu installieren.
Das Programm funktioniert als eine Art Schnittstelle zwischen dem iPod und dem Computer, hier kann man die Musik, aber natürlich auch Hörbücher oder Podcasts verwalten und außerdem auch Kontakte, Adressen oder Kalendereinträge auf den Ipod kopieren.
Das Gute: iTunes funktioniert nicht nur mit Apple-Computern sondern auch mit solchen, die Windows als Betriebssystem haben. Man spielt dann einfach die jeweils zutreffende Version auf den PC oder Laptop auf.
Wenn man ganz genau sein will, so könnte man einen eigenen, sehr langen Bericht über iTunes verfassen. Um diesen über den Nano nicht zu sprengen, werde ich daher nur die wichtigsten Punkte nennen, die aber auch schon vollkommen ausreichen, um mit dem iPod klar zu kommen.
Was ich hier beschreibe, bezieht sich auf die Version, die ich aktuell auf meinem Notebook habe, das ist iTunes 7.0.2.16.
OPTISCH ist dieses iTunes vorrangig (silbrig-)grau. Im oberen Bildschirmbereich hat man eine Leiste, die an ein durchaus hochwertiges Hifi-Gerät erinnert. In der linken oberen Ecke befinden sich klassische Menu-Optionen, mit deren Hilfe man Dateien öffnen und bearbeiten kann und manches mehr. Darunter befinden sich regelrecht Knöpfe, die fast ein wenig plastisch wirken. Sie dienen, um einen Titel zu starten (klassisches Play-Symbol mit Pfeil, der nach rechts zeigt), daneben sind ein Vor- und ein Rückspul-Button. Im großen Display-Feld werden die Songs (mit Titel und Interpret) angezeigt, die gerade laufen. Hier ein kleiner Kritikpunkt: Die Schrift könnte einen Hauch größer sein, selbst für mich, die ich keine sonderlichen Augenprobleme habe. Darunter sieht man einen Balken, anhand dessen man sieht, wie viel vom Song bereits abgespielt wurde.
Rechts davon sind drei Buttons, um die Darstellung des Hauptbereichs zu verändern (dazu gleich mehr). Außerdem gibt es ein Suchfeld (wenn man einen bestimmten Titel finden will).
Links findet man eine Liste der Ordner: Die BIBLIOTHEK umfasst natürlich als erstes Musik, es können aber auch (interessant für den iPod Video) Filme und Fernsehsendungen verwalten, außerdem Podcast und Radio. Dann gibt es einen Link zum iTunes Store. Der ist interessant, wenn man einzelne aktuelle Lieblingstitel als Datei kaufen möchte. Ich ziehe immer noch die altmodischeren CDs vor, von denen ich meine Lieblingsmusik auch in iTunes und auf den Nano laden kann. Dann sind da auch noch WIEDERGABELISTEN. Sie entsprechen den bereits beschrieben auf dem iPod selber (Meine Lieblingstitel, Meine Top 25, etc.).
Der eigentliche Bereich ist dafür da eine Übersicht der Dateien (speziell der Songs) zu betrachten. Man kann das in Form einer Tabelle tun. Dann findet man alle Daten, die man zum jeweiligen Titel eingegeben hat (Dauer, Interpret, Album, evtl. Genre, Meine Wertung, Zähler (wie oft wurde das Lied bisher abgespielt), Zuletzt gespielt (wann wurde der Titel zuletzt angehört). Alternativ (falls man die CD-Cover mit auf dem Computer hat) kann man auch eine Liste mit großem Cover-Bild links und den weiteren Angaben daneben haben. Oder aber eine Ansicht mit dem Cover des aktuell angewählten Titels im oberen Bildschirmbereich und der Liste aller anderen Titel darunter.
Will man nun Lieder von CD in iTunes und damit auch auf den Ipod bekommen, so muss man als erstes die CD ins CD-Rom-Laufwerk legen. Dann gilt es mit "Importieren" (erscheint jetzt rechts oben in iTunes) die Titel auf den Rechner zu spielen. Da ich das getan habe, ohne mit dem Internet verbunden zu sein, fehlten zunächst die Titel und Interpreten. Ich musste sie einzeln eintragen. Ist ein Interpretenname einmal dort vermerkt, "schlägt" ihn iTunes nach dem/den ersten Buchstaben vor. Z.B. "N" oder "Nor" und "Norah Jones" erscheint. Zunächst ist einmal vor jedem Lied ein Haken. Der bedeutet, dass der jeweilige Titel auch auf den iPod kopiert werden soll. Will man nur einige Lieder auswählen, so kann man den Haken entfernen.
Natürlich funktioniert es auch anders, wenn man Lieder über den iTunes Store (oder weitere Internet-Plattformen wie musicload) kauft. Das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert.


4. LIEDER LADEN
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Nachdem man seine Lieder bei iTunes zusammen gestellt hat, gilt es nun, das Ganze auf den iPod zu laden. Dazu nimmt man das mitglieferte USB-Kabel zur Hand und dockt damit den Nano an den Computer. Sofern iTunes noch läuft, erkennt die Software sofort den Player, zeigt auch in einer Übersicht, Seriennummer, Gesamtspeicher, noch freien Speicher, Zahl der Lieder und Ladezustand.
Beim ersten Mal werden alle Titel aus der Bibliothek auf den Nano gespielt. Beim nächsten Mal dann nur die neuen Lieder hinzu gefügt bzw. welche, die man aus der Bibliothek gelöscht hat, auch vom iPod entfernt. Pro Song dauert das bei mir so 7 Sekunden.


5. ZUBEHÖR
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***a) KOPFHÖRER:
Schick und kultig oder schmutzanfällig und unpraktisch - über die typischen weißen iPod-Kopfhörer kann man unterschiedlicher Meinung sein. Ich habe das Gerät vor allem, weil ich es für einen guten MP3-Player halte und nicht, um mit der Marke Apple anzugeben. Insofern ist es mir eher lästig, dass jeder sofort an dem weißen Kopfhörer erkennen kann, dass ich mit großer Wahrscheinlichkeit einen iPod in der Tasche habe. Dazu kommt, dass die Kopfhörer samt der ebenfalls natürlich weißen Kabel sehr schmutzanfällig sind. Ich halte mich zwar für einen sauberen Menschen, trotzdem wird der Kopfhörer mit der Zeit bei täglichem Gebrauch dann doch leicht gräulich.
Wichtiger sind aber wohl Sitz und Klang. Zum Klang kann ich diesen Kopfhörer wirklich loben. Ich hatte zwischenzeitlich überlegt, mir einen (nicht gerade billigen) In-Ear (noch stärker im Ohr sitzenden) Kopfhörer von Sony zuzulegen und en auch bereits zuhause. Doch der Klang war trotz Markenfirma (Sony) deutlich blechern, der vom iPod Hörer dagegen ist deutlich brillianter, Höhen und Tiefen der Songs sind sehr gut und intensiv zu erkennen. Im Vergleich zu dem In-Ear-Kopfhörer wären wir dann auch beim Sitz. Beim typischen iPod Kopfhörer ist da eine runde "Muschel" aus die ins Ohr kommt, ein ebenfalls rundes, längliches Plastikteil sorgt dafür, dass der Minilautsprecher gut sitzt und in Balance bleibt. Bei meinem ersten iPod (dem Mini) fand ich das zunächst unangenehm. Aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt. Der In-Ear-Kopfhöhrer dagegen ist mir im Ohr unangenehmer, was auch an dem weichen Kunststoffmaterial lag, das bei dem Sony-Modell, das ich probiert habe, den "Lautsprecher" umhüllt.
Beim Nano gibt es natürlich klassischerweise mit dem Kopfhörer auch kleine graue "Polster" mitgeliefert, mit denen man den "Lautsprecher" abdecken kann. Mir persönlich sind die aber ebenfalls unangenehm, ich nutze den Hörer ohne diese grauen Überzieher.
Alles in allem wäre mir ein schwarzer Kopfhörer zwar lieber. Vom Klang her ist der weiße aber durchaus gut.

***b) USB-KABEL
Auch das ist natürlich weiß. Die eine, große, längliche Buchse wird unten im Nano angedockt, die andere, der USB-Stecker (wie bereits beschrieben) in den entsprechenden Anschluss des Computers. Das Kabel dient für zwei Sachen: Zum einen, um Lieder vom PC auf den Player zu laden und um den Akku des Nano wieder mit Strom zu füllen.

***c) Hülle
Gerade weil der Nano so kratzempfindlich ist, ist eine Hülle fast ein Muss - finde ich zumindest. Allerdings habe ich selten jemanden gesehen, der die mitgelieferte Hülle nutzt. Das mag daran liegen, dass sie wahrscheinlich wenig strapazierfähig ist. Es handelt um ein gräulich-weißes Etwas, das Material sieht wie Leder aus, riecht aber eher wie Plastik. Der Vorteil dieser Hülle. Sie umschließt den Nano direkt, ist selber aber so dünn, das sie kaum aufträgt. Allerdings hat man bei ihr weder ein Fenster, um das Display zu lesen noch eine Öffnung, um das Click-Wheel zu bedienen. Wahrscheinlich ist sie auch deshalb so selten bei iPod-Besitzern in Gebrauch. Ich stelle gleich noch kurz zwei Alternativen vor.

***d) GEBRAUCHSANLEITUNG
Ehrlich gesagt schaue ich mir die heute das erste Mal an. Denn zum einen ist der Nano ganz ähnlich wie der iPod Mini zu handhaben, zum anderen mag ich Bedienungsanleitungen allgemein nicht so sehr. Diese hier ist ein dünnes Heftchen in der Größe eines CD-Booklets. Mit klaren Anweisungen findet man da die wichtigsten Tipps zum Umgang mit dem Gerät. Zeichnungen helfen außerdem weiter. Eine Anleitung, die also absolut ihren Zweck erfüllt.
Ja, gut, eine Gebrauchsanleitung ist kein Zubehör im klassischen Sinne. Doch ein eigenes "Kapitel" wollte ich nicht dafür aufmachen. Das kleine, quadratische Heftchen, das dem Mini beiligt, ist gut geschrieben: Dank verschiedener Abbildungen, klar gegliederter Absäte und gut verständlicher Anweisungen, findet man sich leicht zurecht. Allerdings geht das auch ohne Anleitung - da ich eh lieber durch Versuch- und Irrtum neue Geräte erkunde, bin ich auch weitgehend ohne die Bedienungshinweise zurecht gekommen.


6. (EMPFEHLENSWERTES) ZUSATZZUBEHÖR
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***a) iPod-Kopfhörer mit Fernbedienung
Nachdem ich den Reinfall mit dem Sony-In-Ear-Kopfhörer erlebt habe, entschied ich mich, den nur wenig teureren (aber tatsächlich sehr kostspieligen) iPod Radio Remote (Radio Remote heißt so viel wie Radio Fernbedienung) Kopfhörer zu holen. Mit diesem Teil hat man zum einen Radioempfang, zum anderen eine Fernbedienung. Bei der Fernbedienung handelt es sich um einen rechteckigen Clip (auch hier sind die Ecken abgerundet). Ihn kann man gut an der Kleidung befestigen. Auf dem Clip befindet sich eine Bedienfläche, die praktisch mit dem Click-Wheel identisch ist. Außerdem hat man auch an der Fernbedienung einen Schalter um auf "Hold" zu gehen und damit zu verhindern, dass das Gerät sich ungewollt einschaltet.
Das Kabel selber ist zweiteilig. Man hat einen Kopfhörer mit kurzem Kabel, das bis zu dem Clip reicht und dort eingesteckt wird. Das zweite Kabel sitzt fest am Clip und endet dann schließlich in einem länglichen Stecker, der leider dann in die gleiche große Buchse gehört wie das USB-Ladekabel. Ich selber würde es praktischer finden, wenn man auch hier den normalen Kopfhöreranschluss hätte. Denn so kann man einige Hüllen nicht nutzen, da sie nur eine Öffnung für den schmalen Kopfhörerstecker haben.
Klangmäßig ist auch dieser Kopfhörer - wie schon der mitgelieferte - sehr gut.
Das Radio lässt sich nun (da man die iPod Radio Remote hat) wie bereits beschrieben über das Menu des Nanos ansteuern. Die Radio Remote kostete mich knapp über 50 Euro (bei Amazon).

***b) Durchsichtige Hartplastikhülle
Ursprünglich dachte ich, dass dies die schickste Hülle für den Nano sein konnte. Die Hartplastikhülle ist aus Acryl (also durchsichtigem Kunststoff). Dadurch kann man das schicke Äußere des Nanos weiter sehen, es wäre aber geschützt, so meine Hoffnung. Doch letztendlich hat diese Hülle drei Nachteile: Sie ist selber auch sehr kratzempfindlich, es kommt trotzdem Staub an den iPod und sie trägt auf. Der Preis meiner Hülle lag bei rund 20 Euro (Gravis Hamburg).

***c) Hülle Crumpler Little Big Thing
Crumpler ist vor allem wegen lustig bunter Taschen bekannt geworden und wegen des Logos, eines witzig gezeichneten Männchens mit abstehenden Haaren. Mit den Produkten dieser Firma bin ich insgesamt immer sehr zufrieden. Klar, dass ich neugierig war, als es dann auch Hüllen von dieser Marke für den Nano gab. Es handelt sich um Lederhüllen mit dem Namen "Little Big Thing", die es ganz in schwarz, aber auch in Farbkombinationen gibt. Diese "kleinen großen Dinger" sind für diese iPods maßgeschneidert. Anders als die Hartplastikhülle ist das Display frei gelassen, ebenso das Click-Wheel. Unten ist dann eine Öffnung für den Kopfhörer (leider nur für die schmale Buchse). Die Buchse für den großen Stecker der Radio Remote ist leider ursprünglich abgedeckt (hier habe ich selber mit der Schere die Lasche dann abgeschnitten). Der obere Bereich ist von einer Klappe abgedeckt, die auch dank eines Magnetverschlusses gut schließt. Wer mag, kann außerdem die Hülle mit einer mitgelieferten Lederschlaufe am Hosengürtel befestigen. Diese Schlaufe ist sogar mit einem Knopf versehen, um den man herum auch den Kopfhörer aufwickeln kann.
Die Crumpler Hülle trägt zwar auch etwas auf, schützt aber den Nano gut. Der Preis: Ich habe dafür rund 40 Euro gezahlt.

***d) STECKDOSEN-ADAPTER
Für mich war bislang einer der größten Schwachpunkte, dass man die iPods (zumindest mit dem mitgelieferten Zubehör) nur über den Computer aufladen konnte. Dadurch muss man an sich immer einen PC oder ein Notebook zur Hand haben. Aber wie soll das auf Reisen gehen?
Vor ein paar Monaten haben ich bei Amazon da einen Steckdosen-Adapter der Firma Artwizz gefunden. Mit dem USB-Kabel kann man den Adapter und den iPod miteinander verbinden und dann ganz normal über die Steckdose den Nano laden. Auf dem Display des iPods kann man erkennen, ob der Akku voll ist. Der Artwizz-Steckdosen-Adapter hat mich bei Amazon rund 13 Euro gekostet.


7. KLANGQUALITÄT
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Der Klang fällt sehr gut aus, so gut, als käme er direkt von CD. Ich hatte es ja schon erwähnt:
Zusatzeinstellungen über den Equilizer des Nano finde ich gar nicht notwendig. Man merkt auf alle Fälle, dass es ein sehr gutes Gerät ist.


8. AKKU
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Ich warte immer, bis der Akku komplett geleert ist, um einen Memory Effekt (das Gerät merkt sich, dass nur ein Teil des Stroms gebraucht wurde und stellt beim nächsten Mal dann nur so viel zur Verfügung) zu vermeiden. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass die Akkuhaltbarkeit nach rund einem Jahr doch deutlich abgenommen hat. Zu Anfang kam ich mit einer Ladung insgesamt etwa vier Stunden aus (das Laden dauerte über den Computer knappe zwei Stunden). Inzwischen scheint der Akku nur noch 2 ½ Stunden zu halten. Keine Ahnung, ob das vielleicht daran liegt, dass ich jetzt über den Steckdosen-Adapter lade ...


9. VERGLEICH MINI-NANO
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Fast könnte man meinen, dass man bei Apple meinen Bericht über den iPod Mini gelesen und entsprechend Verbesserungen beim Nano umgesetzt hat. Denn die Minuspunkte, die bei dem Mini vorhanden waren, sind jetzt weitgehend beseitigt: Der Nano hat ein Farbdisplay und ist deutlich kleiner als sein Vorgänger. Außerdem kann ich dank des Zubehörs jetzt auch Radio hören, habe eine Fernbedienung und kann den iPod überall dort laden, wo es eine Steckdose gibt.
Klangmäßig sind beide Geräte vergleichbar. Ganz unterschiedlich fällt dagegen die Optik aus. Den Mini gab es ja in verschiedenen Farben (silbern, türkis, rose, schrillgrün), den Nano der ersten Generation in schwarz und weiß. Auf den ersten Blick mag die Nano-Optik (Generation 1) eleganter wirken, wegen des glänzenden Kunststoffs. Andererseits waren die Minis von der Oberfläche metallartiger. Beides hat seine Vor- und Nachteile, ich kann da gar nicht mal sagen, ob ich vom Prinzip her den Mini oder den Nano (Generation 1) schöner fand. In beiden Fällen war aber ein großer Minuspunkt da: Die Geräte sind sehr kratzempfindlich. Und das wird vermutlich auch der Nano der zweiten Generation sein. Denn optisch hat man sich hier dann doch wieder am Mini orientiert, es gibt wieder die bereits genannten Farben und außerdem einen schwarzen, alles allerdings deutlich kleiner als beim Mini und auch etwas winziger als bei der ersten Nano-Generation.


10. HERSTELLER:
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www.apple.com/de/ipodnano
www.apple.com/de/suport/iPod
Hier gilt: Auf den Supportseiten von Apple findet man sich nicht immer schnell zurecht. Zeitweise hat bei mir das Übertragen der Daten nicht funktioniert. Und obwohl ich an sich recht gut im Internet klar komme, habe ich mich auf der Support-Seite für den Mini doch schwer getan. Lobenswert ist aber, dass Apple recht schnell und gut auf Anfragen reagiert und bemüht ist, Fehler zu lösen. So reichte auch hier ein einfaches "Reset" um das Problem zu lösen.
Auch sonst gilt Apple als kulant. Von verschiedenen Seiten habe ich gehört, dass - im Fall des Falles - wirklich schnell geholfen wird, selbst wenn es darum geht, ein Apple-Produkt gegen ein Neugerät einzutauschen. Davon können sich andere Hersteller/Anbieter (schönen Gruß an o2) eine Scheibe abschneiden.


11. PREIS:
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Ich gebe es zu, so ein iPod Nano ist ein teurer Spaß, erst recht, wenn man dann noch schickes Zubehör haben möchte. Mich hat das Gerät mit 4-GB Speicher 230 Euro gekostet. Das war Anfang 2006 noch günstig, denn in der Regel wurde dieses Modell für 249 Euro verkauft. Günstiger mag man den Nano der ersten Generation inzwischen bei ebay finden. Doch hier rate ich zur Vorsicht. Ich bin da zunächst an einen sehr netten Verkäufer geraten, der aber selber wohl in eine Falle getappt ist und im größeren Stil auf gefälschte iPods reingefallen war. Zu meinem Glück bin ich aus der Sache ohne Kosten raus gekommen, der Verkäufer, der mir wirklich vollkommen arglos erschien, hatte aber seine Not.


12. PRO & CONTRA
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PRO:
- sehr guter Klang
- Gerät sieht schick aus
- leicht zu bedienen
- Titel lassen sich leicht und schnell laden
- mehr als ein MP3-Player: auch Kontakte, Kalender, Spiele, etc.
- viel Speicher
- Farbdisplay
CONTRA:
- Gehäuse ist sehr kratzempfindlich
- trotz Namen "Nano" kein wirklicher MP3-Player-Zwerg
- Akku
- Preis


13. FAZIT:
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Der iPod Nano ist in dem letzten Jahr mein ständiger Begleiter gewesen - und das wird er noch eine kleine Weile bleiben. Das Gerät besticht durch einen wirklich herausragend guten Klang. Dank iTunes lässt sich die Musik gut verwalten und problemlos und schnell auf den Nano laden. Ein Vorteil gegenüber anderen Playern ist, dass man sich - je nach Stimmung - auch nur einzelne "Ordner" auf den iPod anhören kann, z.B. eine bestimmte CD, alle Lieder eines Interpreten oder aber eine selbst zusammen gestellte Liste von Lieblingstiteln. Der Speicherplatz von 4 GB reicht für rund 1000 Songs - mehr als ich wahrscheinlich jemals auf das Gerät laden werde.
Empfehlenswert ist es, das eine oder andere Zubehör zu kaufen. Ich persönlich finde eine Hülle wichtig, da das Gerät kratzempfindlich ist. Hier muss aber jeder nach Geschmack selber entscheiden, ob es eine ganz dünne aus Gummi sein soll (die wie eine zweite Haut um den Nano sitzt), ob es z.B. eine aus Acry sein soll oder lieber eine Lederhülle, z.B. die von Crumpler. Für mich persönlich ist außerdem die iPod Radio Remote ein tolles Extra-Zubehör (auch wenn man hier statt des großen Steckers lieber eine Kopfhörerbuchse am anderen Ende wählen sollte).
Hauptminuspunkt ist wahrscheinlich höchstens der Preis für all diese zusätzlichen Dinge und für den iPod selber. Ich vergebe insgesamt vier Sterne und eine Empfehlung.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
gartenkindchen

gartenkindchen

18.04.2010 17:14

bh

Platon7

Platon7

20.03.2008 21:56

Ein super ausführlicher Bericht, der ein BH redlich verdient hat. Also dass das Akku mit der Zeit an Kapazität verliert, dürfte mittlerweile klar sein... ;-) Gruß P7

s.st1

s.st1

12.10.2007 10:59

Klasse Dein Bericht...LG Simone

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