Erfahrungsbericht über

Apple iPod shuffle 1GB 1.Generation

Gesamtbewertung (32): Gesamtbewertung Apple iPod shuffle 1GB 1.Generation

 

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Der kleinste iPod der Welt!

5  29.10.2005

Pro:
Stylisches Design, klein, leicht

Kontra:
keine gezielte Musikauswahl möglich, da kein Display

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Klang

Ausstattung

Bedienung

Verarbeitung

Service

mehr


Stevedi

Über sich:

Mitglied seit:15.10.2005

Erfahrungsberichte:39

Vertrauende:4

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 40 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo liebe Community, ich berichte euch heute von meinem Ipod Shuffle mit 1Gb! Hoffe der Bericht gefällt euch und viel Spaß beim lesen!

Gliederung:
  • Allgemeines
  • Lieferumfang
  • Software und Bedienung
  • Konzeption
  • Praxistest
  • Fazit

~Allgemeines~

Schon der Name des Herstellers lässt das Herz einiger Menschen höher schlagen, da dieser für hohe Qualität und besonders ansprechendes Design steht: Apple. Seitdem Apple im Jahre 2001 den ersten iPod vorgestellt hatte, gab es eine rasante Entwicklung auf dem Markt für mp3-Player. Besonders durch die nahtlose Integration des iPod in die eigene Musik-Software iTunes gelang es Apple, ein rundes Paket auf den Markt zu bringen, welches reißenden Absatz fand.
Später kam dann noch der iTunes Music Store hinzu, der es ermöglichte, legal aus einem riesigen Angebot von Alben und Singles Musik herunterzuladen. Der iTunes Music Store ist heute der mit Abstand erfolgreichste Anbieter eines legalen Musik-Download-Portals mit bisher 400 Millionen verkaufter Songs.
Seit dem Ur-iPod aus dem Jahre 2001 hat sich aber auch auf der Hardware-Seite sehr viel getan und so gibt es den iPod heute bereits in der 5. Generation. Sowohl die komfortable Bedienung über ein von Apple patentiertes Scroll-Rad als auch die verwendete Display-Technologie wurden stetig weiter entwickelt.

Mit dem hier behandelten iPod shuffle führte Apple Anfang dieses Jahres den ersten eigenen auf Flashspeicher basierenden mp3-Player vor, da bisherige iPods auf eine Magnetspeicher-Technologie setzten. Bei der Einführung sorgte der shuffle für große Aufregung, da dieser sich nicht an konventionelle Konzepte anderer Hersteller für derart kleine mp3-Player hielt und seine eigene, völlig neue Konzeption mitbrachte.

~Lieferumfang~

Hier der Lieferumfang des iPod shuffle:

* iPod shuffle inkl. USB Abdeckung
* Apple Ohrhörer
* Trageband (Lanyard)
* Benutzerhandbuch

Mit dem iPod shuffle setzt Apple gezielt auf das untere Preissegment des mp3-Player-Marktes, da man dieses mit den bisherigen iPod Modellen eher vernachlässigt hat. Um dieses Ziel zu erreichen, musste man seitens Apple sehr auf den Verkaufspreis des Geräts achten. Hierzu reduzierte man den Lieferumfang des shuffle auf ein Minimum, was aber nicht bedeutet, dass eine zum normalen Betrieb nötige Komponente nicht beigelegt wurde.

Wie man an der kurzen Liste leicht erkennen kann, wird weder ein Ladegerät noch ein USB-Kabel beigelegt. Hierfür gibt es aber auch eine Begründung: Erstens würden diese Komponenten den Preis für den Endkunden wieder erhöhen und zudem setzt Apple bei allen eigenen Produkten auf möglichst einfache Handhabung der Geräte; warum ein USB-Kabel beilegen, wenn der Nutzer den iPod auch einfach direkt an den USB-Port des Rechners anschließen kann. Das Ladegerät braucht man im normalen Gebrauch auch so gut wie nie, da man den shuffle ja direkt über den USB-Port aufladen kann.

Wie ich anfangs erwähnte, zielt man mit dem shuffle auf das untere Preissegment und das ist auch gelungen. Vergleicht man die Preise gewöhnlicher USB-Sticks (ca. 60 bis 90 Euro), Flash-mp3-Playern (ca. 90 bis 150 Euro) mit dem iPod shuffle (jeweils 1GB Speicherplatz), so erkennt man, dass man zwar nicht mit den günstigsten Produkten mithalten kann, doch im Vergleich zu namhaften Herstellern wie Sony braucht sich der iPod shuffle absolut nicht zu verstecken.

~Software und Bedienung~

Eine der großen Stärken der gesamten iPod Produktreihe ist die perfekte Integration in die iTunes Musik-Software, die es ermöglicht, mit wenigen Mausklicks komplexe Playlists zu erstellen, die eigene Bibliothek zu organisieren und zudem noch Musik über das Internet zu kaufen.
Diese Symbiose aus Hard- und Software hat dazu geführt, dass Apple im Bereich der mp3-Player und des Online Musik-Handels derzeit absoluter Marktführer weltweit ist.

Die iTunes Software ermöglicht es dem Nutzer zu entscheiden, ob er seinen iPod selbst mit Musik füllen oder ob er diesen Schritt automatisieren möchte. Hierzu stehen ihm wiederum mehrere Möglichkeiten zur Wahl: Entweder man selektiert eine bestimmte Playlist, die automatisch auf den iPod übertragen wird sobald dieser mit dem eigenen Rechner verbunden wird, oder aber man lässt iTunes den iPod shuffle mit zufällig ausgewählten Liedern befüllen, wodurch die shuffle-Funktionalität weiter ausgebaut wird.
Des Weiteren kann man den iPod shuffle auch bequem als Speicherstick benutzen, was bei der Bauweise auch sinnvoll erscheint. Hierzu muss man jedoch einen bestimmten Bereich des Speichers für diesen Zweck definieren, wodurch der Speicherplatz für die Musikbibliothek natürlich reduziert wird.

Da der Speicherplatz des shuffle im Gegensatz zu den anderen iPod-Playern sehr gering ausfällt (entweder 512 oder 1024 MB), bietet iTunes die Möglichkeit, die Dateigröße der Musik mit einer hohen Datenrate beim Kopieren durch Re-Codierung ins AAC-Format zu reduzieren.

~Konzeption~

Der iPod shuffle lässt sich sehr intuitiv bedienen, weshalb Apple auch nur eine kleine Karte beilegt, auf der alle Funktionen des shuffle übersichtlich erklärt werden.
Auf der Vorderseite des Geräts befinden sich die gewöhnlichen Tasten für Play/Pause, Lautstärke hoch/runter und Nächster bzw. Vorheriger Titel. Die Anordnung der Tasten ermöglicht eine Steuerung ohne direkten Blickkontakt.
Auf der Rückseite befindet sich ein Schieber, der drei verschiedene Einstellungen regelt: In der ersten Stellung wird der iPod shuffle ausgeschaltet, mit der zweiten und dritten Stellung wählt man den Betriebsmodus aus, der entweder sequenziell die Lieder abspielt oder eben zufällig (shuffle). Die Tastensperre wird durch 3-sekündiges Drücken der Play/Pause Taste aktiviert bzw. deaktiviert. Eine LED auf der Vorderseite signalisiert, ob die Tastensperre ein- oder ausgeschaltet ist und leuchtet auch bei jeder Betätigung einer der Tasten auf.
Schließlich findet sich auf der Rückseite noch eine kleine Taste, die bei Betätigung den aktuellen Akkustatus mittels einer weiteren dreifarbigen LED anzeigt.

In meiner Einführung zu diesem Review sprach ich von einem neuen Konzept für besonders kleine mp3-Player, welches Apple mit dem iPod shuffle kreiert hat. Nun möchte ich kurz erläutern, was damit gemeint ist.
Vor der Einführung des shuffle wurden Flash-Player immer kleiner und kleiner und boten dem Nutzer über ein sehr kleines, einzeiliges Display die Möglichkeit, einige rudimentäre Informationen u.a. über den aktuellen Track darauf abzulesen. Die Navigation war demnach auch nur sehr begrenzt möglich, wodurch man nur sehr schwer einzelne Lieder anwählen konnte.
Apple dagegen legte bis dato sehr großen Wert auf eine hervorragende Bedienbarkeit der iPod Serie. Man konnte - ähnlich wie in iTunes auch - die eigene Bibliothek nach Genre, Artist und Album filtern und so sehr schnell auf einen beliebigen Titel zugreifen. Mit der Einführung des iPod shuffle stand man dann aber bei Apple vor dem Problem, dass diese benutzerfreundliche Bedienung nur mit einem großen Display erzielt werden konnte, das man aber nicht auf einem kleinen Flash-Player unterbringen konnte.
Aus diesem Grund entschloss man sich schließlich, das Display-Konzept komplett zu verwerfen und konzipierte einen mp3-Player, der von seiner Bedienbarkeit so einfach sein sollte wie die gesamte iPod Serie. Um dies zu erreichen, reduzierte man die Bedienelemente auf das absolute Minimum; frei nach dem Motto: Je weniger Knöpfe das Gerät hat, desto einfacher ist es zu bedienen.
Um das neue Konzept noch weiter abzurunden, gab man dem Player die Möglichkeit, relativ einfach auf die shuffle-Funktion zuzugreifen, denn laut Umfragen ist das die häufigste Art, Musik von einem mp3-Player abzuspielen.
Somit war der iPod shuffle geboren!

Als Apple das neue Mitglied der iPod Familie im Januar 2005 vorstellte, gab es anfangs sehr düstere Prognosen über die Erfolgsaussichten des shuffle, da man das Display-lose Konzept vollkommen unterschätzte:
Wenn man sich selbst einmal ehrlich fragt, wie oft man wirklich gezielt einen bestimmten Titel auf seinem mp3-Player ansteuern möchte, dann wird man schließlich darauf kommen, dass man normalerweise Musik im shuffle-Modus einfach nur laufen lässt während man einer anderen Tätigkeit (Joggen, Fahrrad fahren, Arbeiten usw.) nachgeht. Demnach erscheint das neue Konzept wirklich revolutionär und stimmig.
Außerdem bietet Apple ja denjenigen, die wirklich über eine riesige Musik-Sammlung verfügen und diese auch immer mit sich herumtragen möchten, die Möglichkeit, sich einen iPod oder einen iPod mini zuzulegen. Der iPod shuffle sucht seine Kundschaft jedenfalls bei denen, die ihre Musik einfach nur hören möchten - egal in welcher Reihenfolge.

~Praxistest~

Bei der Bewertung des iPod shuffle muss man berücksichtigen, wofür dieser entwickelt wurde. Deshalb ist es nicht gerechtfertigt, diesen mit mp3-Playern anderer Preisklassen zu vergleichen, die natürlich auch mehr Funktionen bieten.
Wenn man im shuffle aber das sieht, was er ist - nämlich ein reines mp3-Abspielgerät - dann wird man sehr schnell seine Freude mit dem Gerät haben.

Zum Laden des Geräts steckt man dieses einfach in einen USB-Port des Rechners, über den eine vollständige Aufladung des Akkus vier Stunden dauert. Sofort nach dem Einstecken des Players öffnet sich auch schon die iTunes Software, die uns anbietet, den iPod shuffle mit zufällig ausgewählten Liedern aus der eigenen Bibliothek zu füllen. Jedoch entscheide ich mich für das manuelle Auswählen der Lieder, was dann auch problemlos funktioniert. Besonders praktisch: Die Reihenfolge der Lieder kann auch manuell festgelegt werden, so dass man z.B. seine Lieblingslieder weiter oben auf die Liste setzen kann. Nachdem ich 240 Lieder auf meinen 1GB-Player geladen habe und auch der Akku vollständig aufgeladen wurde (grüne LED), stecke ich das 22g Leichtgewicht nur noch in meine Hosentasche und drücke blind auf die Play-Taste. Mit den sehr geringen Abmessungen von gerade einmal 8,38x2,48cm passt er wirklich in jede Tasche!
Um mehr brauche ich mich jetzt nicht mehr zu kümmern und die Musik klingt mit den subjektiv betrachtet sehr guten Apple Ohrhörern in meinen Ohren.

Apple gibt die Akkulaufzeit des Flash-Players mit 12 Stunden an, was in meinem Praxistest aber nicht ganz erreicht wurde. Nach knapp 10,5 Stunden leuchtete die Akku-LED in einem hellen Rot, was mir signalisierte, dass der iPod shuffle geladen werden muss.
Für den Tragekomfort legt Apple noch das so genannte Lanyard bei, mit dem man sich den iPod shuffle bequem um den Hals hängen kann. Diese Möglichkeit ist besonders zum Joggen und Fahrrad fahren gut geeignet, da man so einfach auf die Bedieneinheit des Players zugreifen kann. Zudem ist der Player sicher am Körper befestigt, da das anstelle der USB-Schutzkappe verwendete Lanyard durch einen Einrast-Mechanismus befestigt wird.

Der iPod shuffle unterstützt die derzeit gängigsten Musik-Formate AAC, MP3, WAV und Audible (Hörbücher). Natürlich wäre es wünschenswert, dass noch weitere Formate unterstützt werden, doch auch hier darf man nicht vergessen, dass der Player auf das untere Preissegment abzielt, in der die Kundschaft sowieso kaum Alternativen zu den oben genannten Formaten kennt.

~Fazit~

Insgesamt hat mich der iPod shuffle von Apple überzeugt. Jedoch muss man auch betonen, dass jeder für sich selbst entscheiden muss, ob er mit dem sehr reduzierten Bedienkomfort des shuffle auskommt.
Alles in Allem bin ich der Meinung, dass der iPod shuffle zurecht derzeit den Markt dominiert. Natürlich gibt es ähnliche mp3-Player, die sicherlich auch mehr Funktionen fürs Geld bieten. Doch vergleicht man die Features, die für einen mp3-Player entscheidend sind, nämlich die reinen Abspielfunktionen, so bietet der iPod shuffle eine sehr überzeugende Qualität.
Wer aber wirklich nur unterwegs Musik hören möchte, der macht mir dem iPod shuffle definitiv nichts falsch!

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
ciaovita

ciaovita

27.01.2006 04:11

Preisangabe wäre trotzdem nicht schlecht. Hab nämlich die Werbung drumherum weggezaubert.

N-Key

N-Key

26.11.2005 01:27

na,sieht ja richtig edel aus das gute stück^^un 1 GB,joajoa,nisch schlecht!;) LG Nils

Jamba1123

Jamba1123

30.10.2005 10:36

den wollte ich mir auch erst holen, das fehlende display hiel tmich dann aber davon ab.. lg ben

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