Lore in Berlin...nur keiner mag sie leiden..
02.09.2010
Pro:
. Fortsetzung Dezmbersturm, Sprache, Schreibstil
Kontra:
Charaktere wirken komisch, Spannung bzw, Unterhaltungswert fehlt . . . Handlungsverlauf
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Niveau
Unterhaltungswert
Spannung
Wie ergreifend ist die Story?
mehr
 jansdarling2002
Über sich:
ab. 24. wieder regelmässig on, brauchte kleine Pause! || Sonne !!! Bei Gutem Wetter PC-Fern! υ...
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Hi meine Lieben, Momentan habe ich einen Hang zu den historischen Romanen, hatte ich kürzlich "Dezembersturm" von Iny Lorentz gelesen, und war begeistert, musst eich auch den Nachfolger Aprilgewitter lesen, und hier nun meine Eindrücke. . Fakten: 2010 im Dromer-Knauer Verlag erschienen, 720 Seiten, ISBN: 978-3426504147, Preis 9,95 Euro Der Name Iny Lorentz ist ein Pseudonym, hinter dem sich ein Schriftsteller-Ehepar versteckt, welche sich mit bürgerlichem Namen Ingrid Klocke und Elmar Wohlrath heißen. Für die Autoren wurde vom Droemer Knauer-Verlag eine Homepage (www.iny-lorentz.de) geschaffen, wo man sich über Neuigkeiten informieren kann, ferner hat das Autorenpaar noch eine eigene Homepage( www.inys-und-elmars-romane.de) wo sie nach eigenem Gedenken agieren und Informationen preisgeben. weitere Werke: Die Rose von Asturien, Die Ketzerbraut, Die Tochter der Wanderhure, Das Vermächtnis der Wanderhure, Die Kastellanin u.a. Die Werke erscheinen unter anderem in Spanien, Tschechien, Russland und Italien. Rückblick auf Dezembersturm Nach einigen Fehden unter der Verwandtschaft, wo auch vor Mord nicht zurückgeschreckt wird ist es besser für Lore Huppach, das sie ein neues Leben anfängt.. Der Weg bis dahin ist beschwerlich, denn alles geht entweder per Eisenbahn oder Dampfschiff. Lore wird bei der Überfahrt zur ungeahnten Heldin und Lebensretterin, als das Schiff in der Themse auf eine Sandbank aufläuft und Leck schlägt. So kommt Lore dann auch zu ihrer Berufung das Kindermädchen für die Komtess Nathalia zu spielen. Zusammen müssen sich beide gegen die geldgierige Verwandtschaft durchsetzen... . Story Ende des 19.Jahrhunderts... Lore und Fridolin, mittlerweile glücklich miteinander vereint, machen sich auf den Weg nach Berlin auf, denn Fridolin hat dort einen bedeutenden Posten im Bankhaus Grünfelder angeboten bekommen, welchen er gerne annimmt, hegt er doch insgeheim den Gedanken, einmal eine wirklich bedeutende Person mit Macht zu sein. Lore hingegen erfüllt sich den großen Traum., mit ihrer Freundin einen Modesalon in Berlin zu eröffnen. Anfangs scheint alles beinah schon zu perfekt zu sein. Lore muss nicht darben
Bilder von Aprilgewitter - Roman / Iny Lorentz
und hat Spaß an der Arbeit im Modesalon. Doch so nach und nach kommen ihr Gerüchte zu Ohren, das ihr nachgesagt wird, das sie nicht von hohem gesellschaftlichen Stand sei. Doch es kristallisiert sich aufgrund eben dieses Umstandes heraus, das Lore nicht von der angesehenen Damenwelt Berlins akzeptiert wird. Auch Fridolin ist dieser Umstand schon aufgefallen, denn wenn er von seinem Arbeitgeber eingeladen zu sich nach Hause eingeladen wird, lässt man nie verlauten, das seine Frau auch eingeladen wäre. Anfangs macht sich keiner großartige Gedanken darüber, doch es belastet schon die sonst harmonisch wirkende Beziehung zwischen Lore und Fridolin.Eine Zeitlang lassen sie sich das gefallen, aber Lore wird immer unzufriedener... Fridolin spricht seinen Vorgesetzten Grünfelder darauf, an, warum die Einladungen in dessen Heim immer nur für Fridolin gelten, erst da zeichnet es sich langsam ab, das Grünfelders Frau eine Initiatorin der Hetzkampagne gegen Lore ist. Dieses führt auch langsam zu Auseinandersetzungen zwischen Fridolin und Lore, ersterer würde es gerne sehen, wenn Lore ihre Teilhaberschaft am Modesalon aufgeben würde, doch Lore sieht das nicht ein. . Es wird gegrübelt, was an den in der Berliner Damenwelt kursierenden Gerüchten dran ist... doch zu einem wirklichen Ergebnis kommt man nicht, denn Lore ist sich keiner negativen Schuld bewusst, dennoch gibt sie sich zuversichtlich, denn sie hat ihre Freundin, die Arbeit im Modesalon und lernt dadurch auch noch eine junge Frau kennen die ein ähnliches Schicksal wie Lore ereilt hat. So hat Lore endlich wieder eine Aufgabe, und freut sich über die Gesellschaft ihrer neuen Freundin außerdem lenkt sie das ganze von der Vertrauensschmälerung zu Fridolin ab, welcher vorgibt neuerdings mehr zu arbeiten, dabei geht er abends gerne mit seinem Arbeitgeber Grünfelder ins ortsansässige Bordell....wo er eine alte Bekannte hat....ist es nur eine Bekannte? Die Ereignisse spitzen sich zu, als während eines Besuchs Fridolins im Bordell noch eine Leiche gefunden wird, erschossen mit dem kleinen Taschenrevolver Fridolins.... . Eine Leseprobe hätte ich Euch gerne präsentiert, nur der Verlag hat es nicht nötig auf Anfragen zu reagieren, und ohne Erlaubnis geht hier gar nichts, wie ich den Infos auf dem Einband entnehmen durfte. Auch ein schwaches Bild, finde ich.... danke an die Userin Antjemue, die den Link zu einer Leseprobe gefunden hat: http://www.droemer-knaur.de/livebook/LP_978-3-426-40758-5/index.html : Meinung / Kritik ...oh es wird schwer, hier die Meinung in klare gegliederte Worte zu fassen, denn "Aprilgewitter" ist so anders als "Dezembersturm".... . Brachte das erste Werk "Dezembersturm" den Drang nach einer Fortsetzung, bin ich mir mittlerweile nicht mehr so sicher, ob es wirklich Not getan hätte, diese Fortsetzung so in der Form anzuknüpfen. Um eines vorweg zu nehmen, man müsste schon den ersten Teil dieser Serie gelesen haben, damit man die Rückblenden und Charakterstärken auch versteht. Natürlich knüpft "Aprilgewitter" beinah nahtlos an den Vorgänger an, doch es ist Handlungstechnisch wie auch Stil-technisch ein Bruch entstanden. So recht will man diesen Bruch auch nicht verstehen, weil man eben diesen auch nicht wirklich erkennen kann. Die Handlung kommt hier nur sehr schleppend in Gang, weil der berühmte imaginäre rote Faden ein wenig fehlt. Konnte man den ersten Band nicht aus der Hand legen, so muss man sich hier zwingen, die Seiten umzublättern. Denn der Funke will nicht so recht überspringen, auch wenn der Inhalt der Story so rein vom Klappentext schon ansprechend klingt, aber das Gesamtkonzept als solches.... wie soll ich es zum Ausdruck bringen? . Die Handlung zieht sich in die Länge und beschreibt die Protagonistin Lore nun eher als taffes und Schreckloses Mädchen, war sie doch in _Dezembersturm_ eher das verschreckte Mädchen, was sich im liebsten irgendwo in einer dunklen Ecke verkrochen hätte - gut man könnte meinen, auch Lore wird älter, ist sie auch, aber nicht so rasant, das dieser forsche Umgangston so dermaßen negativ auffällt. Das schlägt sich aber sehr auf das Gesamtwerk in puncto Sprache wie auch Stil nieder... nieder in der Form, das hier mit der Ausdrucksweise kaum Atmosphäre geschaffen wird, was sich dann auf alle Aspekte niederschlägt, so unter anderem auf die Handlung die auf der einen Seite rasant wirkt, auf der anderen Seite aber auch schleppend... Zumal man die Charaktere sich nun gravierend von _Dezembersturm_ unterscheiden, so ganz anders kommen sie dem Leser nun vor, unpassend, übekandidelt. Man mag sich beim lesen nicht recht mit ihnen identifizieren, was einem beim Vorgänger sehr leicht fiel. Das hat auch zur Folge, das man der Handlung nicht zu folgen vermag...denn immer wieder bleibt man am Unverständnis der Verwandlung der Protagonisten hängen. Sprich sie wollen nicht mehr wirklich zu der Handlung passen. Das spiegelt sich auch auf den Unterhaltungswert sowie auch dem flüssigen Verständnis für die Handlung wieder. Denke ich weiter, dann will sich bei mir auch nicht so wirklich kein Zusammenspiel aufgrund der Charakterwandlung zwischen "Dezembersturm " und "Aprilgewitter einstellen"... ist kurios, denn handeln beide Werke vom Leben der Lore Huppach... aber sie wollen sich für mich nicht aufeinander abstimmen, das ist sehr schade, denn so vom inhaltlichen hat das Buch ein hohes Potential an möglichem Unterhaltungswert... woran mag das liegen? Meine wohl beliebteste Frage, ich denke mal - auch wenn es nur eine Vermutung meinerseits ist, das das Autorenduo langsam aber sicher zu schnell hintereinander die Bücher auf den Markt bringt. Und sich dadurch keine gedanklichen Pausen mehr auf beider Seiten - Leser / Autor - fassen lassen, denn wo will man sich noch neues im Bereich des Historischen herholen? Gut die Thematik "Historische Romane" birgt viel Potential, aber dieses will auch gekonnt in Worte gefasst werden, und nicht einfach planlos runter geschrieben werden, so kommt mir das beinah schon vor, einfach runter geschrieben immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, man muss eine Wendung einbringen, und sei es nur, das man die Charaktere meint verändern zu müssen. . Es fällt mir schwer meine Leseeindrücke in Worte zu fassen, aber irgendwie hat mir Aprilgewitter nicht gefallen, das war keine würdige Fortsetzung von dem wirklich lesenswerten Erst-Roman "Dezembersturm". Es sind einfach zu viele schleifende Passagen in Sachen Spannung, Unterhaltung aber auch die radikale Charakterveränderung hat mir nicht gefallen, zwar ist der sprachliche Stil schon eher an die zeitliche Epoche angelehnt, aber durch die eher durchwachsende Gesamthandlung kommt auch dieser nicht vollends zur Wirkung. . Schlussendlich und nach sehr langem Überlegen komme ich Bewertungstechnisch auf gute 2 Sterne und einem vielleicht kleinen umsetzbaren Rat an die Autoren... keine radikalen Veränderungen der Charaktere, eine Fortsetzung sollte mit dem Vorgängerroman im Einklang stehen und auch im Handlungsfluss ausgereift sein.. In diesem Sinne kann ich einfach keine Leseempfehlung aussprechen, sage aber Danke für das Lesen, Bewerten und Kommentieren Eure Lesemaus Chrissy, - die sich auch über Bewertungen der letzten Berichte freuen würde, die wohl untergegangen sind.
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20.11.2011 21:39
interessant, dass die Autorin auch schlechte Werke hat!
30.11.2010 12:19
Zwei Sterne von Dir reichen mir nicht ! ---- Maria ------
05.10.2010 08:24
Einen schönen Tag wünsch ich ;o))