Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Günstiger Preis, Schutztüre |
| Kontra: |
hohe Ausfallrate |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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„Sprudelndes Wasser auf Knopfdruck“ so verspricht es der Karton des „Aqua Maxx“. Einen eben solchen „Aqua Maxx“ erwarb ich im Penny Markt des Nachbarorts, der dort im Angebot war. Ich versprach mir bei der herrschenden Hitze prickelnde Freude und Erfrischung von diesem Wunderwerk der Wassersprudlertechnik, was geschah werden wir noch sehen.
Erworben hatte ich den „Aqua Maxx“ zum Angebotspreis von 59,- DM. Im Paket waren enthalten:
- der Sprudler
- eine Kohlensäure-Zylinder
- eine 1-Liter-Wasserflasche
- eine 500ml Flasche „Maxxi Apfelsirup“ (für 10l Fertiggetränk)
Ich las in der Mittagspause die Bedienungsanleitung, als eine liebe Kollegin sich eine Apfelschorle aus diesem Wassersprudler wünschte. Da noch genügend Zeit vorhanden war entschloss ich mich, ihr diesen Wunsch zu erfüllen. Also habe ich kurzerhand dieses Gerät nach der Bedienungsanleitung zusammengebaut und die Flasche mit Wasser gefüllt. Nun war es Zeit die Flasche zu besprudeln, dies tat das Gerät auch ca. eine halbe Sekunde lang. Was dann folgte war ein Riesenknall begleitet von einem Hollywood-reifen Schrei zweier Kolleginnen, die sich ebenfalls im Personalraum aufhielten. Äußerlich war dem Gerät nichts anzusehen, außer dass sich unter dem Gerät eine Wasserlache bildete.
Diagnose: Ventilbolzen aus der Halterung gerissen, Gerät unbrauchbar.
So etwas kann schließlich immer mal passieren, also wird das Gerät am Abend umgetauscht. Das einzige was mich erschrak, war die durch die Gegend fliegende Kohlensäure-Patrone. Der Umtausch gestaltete sich recht unbürokratisch und ich durfte den Penny mit einem nagelneuen und originalverpackten „Aqua Maxx“ nach Hause gehen.
Dort angekommen dürstete es mich und ich probierte das neu getauschte Gerät aus. Die ersten beiden Flaschen wurden auch zu meiner vollsten Zufriedenheit besprudelt. Als ich jedoch die dritte besprudeln wollte, war wiederum nach wenigen Sekunden die Sprudelei vorbei, denn die Sprudeldüse verabschiedete sich mit einem lauten Schlag in das teilweise besprudelte Wasser der Wasserflasche.
Diagnose: Sprudeldüse explodiert und im Wasser schwimmend, Gerät unbrauchbar.
Jetzt begann ich nicht nur an der Qualität des „Aqua Maxx“, sondern auch an meiner Technik-Tauglichkeit zu zweifeln.
Also am nächsten Tag das Gerät erneut getauscht. Wieder ging der Umtausch anstandslos vonstatten, wenn der Filialleiter auch nicht ganz einsehen mochte, warum ich anstatt das Geld zurück ein neues, drittes Gerät wollte. Aber da Geld bekanntlich Wasser schlechter sprudelt als ein Wassersprudler und aller guten Dinge drei sind, entschloss ich mich hierzu.
Dieses dritte gerät leistet nun seit Tagen treue Dienste und sprudelt Wasser in jeder beliebigen Dosierung. Zwar hatte ich am Anfang einige Bedenken beim Gebrauch des Gerätes, diese sind aber mittlerweile der puren Freude über immer frisch gesprudeltes Wasser gewichen. Beim „Aqua Maxx“ handelt es sich für meinen Fall also um Liebe auf den dritten Blick.
Soweit zur Geschichte des Aqua Maxx in meinem Haushalt. Kommen wir nun zur Handhabung:
Der Aqua Maxx arbeitet mit einem standardisierten Kohlensäure-Zylinder (Zylinder Typ 2b, 2c, 2d oder 2e) die ca. 250g Kohlendioxid-Gas enthält. Auf diese wird ein Adapterstück aufgeschraubt und in den Aqua Maxx eingehängt. Diese Patrone soll laut Hersteller für ca. 40 Liter „Medium“-besprudeltes Wasser reichen. Dieser Wert ist als realistisch anzusehen, eine Patrone reicht eher etwas länger. Dennoch empfehle ich einen zweiten Zylinder „auf Lager zu legen“. Zylinder haben wohl stets die dumme Eigenschaft zwischen Samstag 16 Uhr und Sonntag 22 Uhr auf einmal leer zu sein.
Die zu besprudelnde Wasserflasche wird gesichert in das Gerät eingehängt. Bei den Flaschen handelt es sich um speziell für den „Aqua Maxx“ gefertigte Stücke, so dass Flaschen anderer Hersteller oder aber anderer Sprudler des gleichen Hersteller nicht verwendet werden können. Penny bietet aber gleich Zusatzflaschen im Zweierpack an. Die Kunststoffflaschen sind mit einem Haltbarkeitsdatum versehen, nach dessen Ablauf sie ausgetauscht werden sollten. Nach dem Datum auf meinen Flaschen halten sie 2 Jahre.
Nun schließt man die Sicherheitstür und drückt den Druckknopf um das Wasser zu besprudeln. Wird ein bestimmter Druck im System erreicht so öffnet sich ein Sicherheitsventil und der Überdruck entweicht unter leisem Zischen. Danach wird der Druck in der Flasche mittels des Druckablassknopfes abgelassen, wobei sich die Sicherheitstür öffnet. Nun kann die Flasche aus der Halterung entnommen werden und einem Genuss von frischem Prickelwasser steht nichts mehr im Wege.
Ist das Wasser besprudelt und dem Gerät entnommen kann man das „Sprudelwasser“ nach belieben mit Geschmack versehen oder pur genießen. Wichtig ist, dass man Sirup und Geschmäcker immer erst nach der Flaschenentnahme zusetzt, da sonst die Sprudeldüse verkleben kann.
Man sieht:
Die Handhabung ist sehr einfach, jedoch sollte man Kinder die Geräte nur unter Aufsicht benutzen lassen.
Reden wir etwas über die Kosten...
Das Grundgerät kostet je nach Geschäft zwischen 60 DM und 100 DM. Zusätzliche Flaschen zwischen 4,50 DM und 15 DM, dabei hat man die Wahl zwischen 1l Flaschen und 0,5l Flaschen. Eine Zylinderfüllung Kohledioxid kostet ca. 9 DM bis 10 DM, will man sich einen Ersatzzylinder zulegen, so werden zusätzlich 30 DM Pfand für den Zylinder fällig. Eine 500ml Flasche Sirup für 20l Fertiggetränk kostet zwischen 20 und 30 DM.
Dies erscheinen auf den ersten Blick recht hohe Kosten, wenn man aber bedenkt, dass man sich mit diesem Gerät einiges an Fahrerei und Kistenschlepperei erspart. Ich habe die Rechnung so gemacht, dass das Gerät mich von Kistenschlepperei auf einige Zeit (wohl mindestens 2 Jahre befreit) und habe dann die laufenden Kosten für Wasser, Sirup und Kohlensäure den Kosten für gekaufte Getränkekisten gegenübergestellt. Und siehe da, das Gerät macht sich relativ schnell bezahlt. Laut Stiftung Warentest rentiert sich so ein Wassersprudler sogar für einen Single-Haushalt wie bei mir bereits im zweiten Jahr. Das lasse ich einmal so im Raume stehen, denn genauere Erfahrungswerte hierzu fehlen mir noch.
Ein unschlagbares Plus ist auf jeden Fall die ständige Verfügbarkeit.
Fazit:
Trotz der Defekte der ersten beiden Geräte hat mich der Aqua Maxx mit dem dritten Gerät nun überzeugt. Die Stiftung Warentest hatte das Gerät übrigens in der Ausgabe 6/2001 im Test und bewertete es mit der Note 2,6 (befr.). Einzig die „Ausfallquote“ ist für meinen Geschmack zu hoch, weshalb es bei der Beurteilung von mir auch einen Stern Abzug gibt. Aber wenn man ein funktionierendes Gerät ergattert hat möchte man es nicht mehr missen.
Tipp:
Es müssen nicht immer die teuren Hersteller-Sirups verwendet werden. Es eignen sich auch günstige Fruchtsirups, die es in jedem Super- oder Getränkemarkt erhältlich sind.
Mein Geheimrezept:
Dem frisch besprudelten Wasser ca. 50 bis 75 ml Limettensirup und 25ml Limettensaft zugeben. Es entsteht eine wohlschmeckende Limonade, die weder zu sauer noch zu süß ist und stets den Durst löscht. Den Hartgesottenen kann ich auch den Zusatz des Limettensaftes ohne Zugabe von Sirup empfehlen.
Wohl bekomm’s
© renebl / Scrootch
| weitere Erfahrungsberichte |
Blubb Blubb
Bewertung für Aqua Maxx von
MausiHasiNadine
Pro: spart Arbeit und etwas Zeit, nur geldsparend, wenn mann billigen Sirup kauft, leckeres Wasser, wieviel Kohlensäure kann man selber bestimmen
Kontra: teuer, der Sirup ist teuer und schmeckt nicht, außer der billige Sirup
...
Einleitung
Zu Weihnachten wollte meine Familie meine Oma einen Aqua Maxx schenken. Da meine Oma in einen Plattenhaus wohnt, wo es sechs Etagen gibt, dachten wir, es wäre eine sehr gute Lösung, damit sie die Flaschen ...
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sehr hilfreich
04.06.2001
(16.12.2001)
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Hitzeschlacht dank AQUA MAXX bewältigt!
Bewertung für Aqua Maxx von
Arim
Pro: Wer nur Sprudel bereitet, kann das sehr kostengünstig tun
Kontra: Anschaffung ist relativ teuer, Konzentrate kosten viel!
...Ich verrate sicher kein Geheimnis, wenn ich meinem Bericht über unseren AQUA MAXX die Bemerkung voranstelle, dass dieses Gerät zur Selbstherstellung von Sprudel, in den letzten Wochen unsere endgültige Sympathie gewonnen hat.
Wenn ich mir vorstelle, ...
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sehr hilfreich
26.08.2003
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Wollt ihr auch ein Wasser??
Bewertung für Aqua Maxx von
MausiHasi
Pro: Kohlensäure kann man selbst bestimmen, billig wenn man nur Wasser darin macht, keine Kisten mehr schleppen, sehr leicht zu reinigen
Kontra: Flaschen lassen die Kohlensäure zu schnell entweichen, man kann nicht sehen wieviel Kohlensäure noch im Zylinder steckt, der Sirup ist etwas zu teuer
Wer hat sich nicht schon immer mal gewünscht, keine Getränkekisten mehr vom Kaufhaus nach Hause zu schleppen? Nun, ich denke mal, das es sicherlich einige Verbraucher gibt, die diesen Wunsch schon seit langem haben. Aber gibt es auch wirklich gute Alterna ...
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sehr hilfreich
06.11.2001
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Kostet ja nix
Bewertung für Aqua Maxx von
viertelvordrei
Pro: Wirklich kein Kisten schleppen mehr. Bei Selters sogar richtig preiswert.
Kontra: Wasserflaschen dürfen nicht in die Spülmaschine.
...Hallöle
Wieso schreibt dieser Plötmann, also ich, in seiner Überschrift eigentlich: „Kostet ja nix“???
Natürlich kostet der Aqua Maxx Geld. Viel Geld sogar. Was soll also die Überschrift???
Nun, ich werd es Euch mal erklären:
Ein so ...
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sehr hilfreich
07.07.2001
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Aqua Maxx
Bewertung für Aqua Maxx von
Kblome
Pro: ...
Kontra: ...
Die Hände werden immer länger, und das Schleppen der Kisten wird langsam zur Qual. Wer von uns kennt das nicht, obwohl die Kisten im Laufe der Zeit schon an Gewicht verloren haben, durch die Plastikflaschen und den leichteren Kisten, ist das Schleppen die ...
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sehr hilfreich
14.02.2002
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