Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
weites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten |
| Kontra: |
Schlechte Aufstiegschancen als Nichtstudierter und Frau |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Wenn man von Zeiss spricht, dann meist von Brillengläsern, Ferngläsern und allerhöchstens noch Fotoobjektive.
Wem ist denn schon die breite Produktpalette bekannt? Dazu gehören nämlich auch Planetarien, Mikroskope, Operationsmikroskope, und Industrielle Messsysteme z.B. für die Autoindustrie. Und wer weiß eigentlich, daß diese Firma nicht nur in Jena sonder auch auf der Ostalb (Ostbadenwürttemberg) und in Göttingen z.B. produziert?
So gibt es eben auch ein breites Spektrum an Berufen, die man dort ausbildet: Das sind neben Feinoptiker zum Beispeil auch Industriemechaniker, Industrieelektroniker, Feinmechaniker, industirekaufmann, Informatikkaufmann. Ebenso bildet Zeiss auch Dipl.-Betriebswirte und Dipl.-Ingenieure an der Berufsakademie aus.
Als Student an Universitäten und Fachhochschulen hat man auch bei Zeiss die Möglichkeit ein Praktikum zu absolvieren oder seine Diplomarbeit zu schreiben.
Zeiss biete auch ettliche Sozialleistungen für Firmenmitarbeiter, z.B. werden Sprachkurse und EDV-Kurse kostenlos angeboten, diese finden zwar teilweise nicht während der Arbeitszeit statt, aber man muß sei eben nicht Zahlen wie an der Volkshochschule. Bei Erwerb eines Zeiss-Brillengestells oder Zeissgläsern für die Brille zahlt auch hier Zeiss etwas zu.
Allerdings schätze ich die Einstellungschancen für Nicht-Akademiker sehr niedrig ein. Es werden mehr Dipl.-Ingenieure, Informatiker (wer sucht die nicht) und Naturwissenschaftler gesucht.
Weiter Informationen gibt es unter http://www.zeiss.de ->Karriere
Ich persönlich habe bei dieser Firma eine Ausbildung gemacht, und muß sagen, das die Aufstiegschancen innerhalb der Firma für Nichtstudierte sehr gering sind.
Ergänzung 30.11.2001
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Es ist jetzt genau 2 Monate her, daß meine Zeit in dieser firma abgeleaufen ist. Bisher habe ich noch kein Zeugnis erhalten, mein ehemaliger Chef war nach ab November nicht mehr für mich zu sprechen (hat sich verleugnen lassen), weil ich verschiedene Dinge, wie z.B. Ausbezahlung meiner Überstunden angemahnt hatte und er es nicht auf die Reihe gebracht hat das zu veranlassen / zu klären. Durch persönliche freundschaftliche Beziehungen zur Personalabrechnung, habe ich selber (was nicht meine Aufgabe ist und war) das Problem lösen können. Jedoch immernoch kein Zeugniss.
Als auführende Kraft (die Basis) wird man in dieser Firma nicht gerade fair behandelt (übergangen, Informationen vorenthalten und vor vollendete Personelle Entscheidungen der eigenen Person gesetzt).
Und da ich auch noch eine Frau bin konnte ich es mit innerbetrieblicher Förderung gleich ganz vergessen. So wurden auch meinen Kolleginen die schon 10 Jahre dabei sind bei der Mitarbeiterförderung junge dummschwätzende (!) Männer vorgezogen, die erst frisch dabei waren und nicht ein bisschen Durchblick hatten. Obwohl meine Kolleginnen auch Intresse am beruflichen Weiterkommen hatten und wir (ich auch) uns privat bei IHK und VHS weiterbildeten. In dieser Hinsicht gab es keine Motivation. Und nicht nur in meiner Abteilung. Motivation gab es speziell in meiner damaligen Abteilung gar keine, man wurde eher ausgebremst. Wenn man versuchte neue Ideen reinzubringen versauerten diese auf dem Schreibtisch des Chefs. Ich hatte innnerhalb von 4 Jahren 3 Chefs ohne die Abteilung zu wechseln. die ersten 2 waren wirklich wirklich gut. Der 3. wußte nach 1,5 Jahren noch immer nicht was ich arbeite.
Ich habe gekündigt und studiere jetzt bei einer anderen Firma BA, obwohl es mir auch möglich gewesen wäre bei Zeiss dies zu studieren. Ich bereue, nicht noch früher diesen Schritt getan zu haben. so habe ich erst nach 6 Jahren (inkl. Ausbildung)meinen "Hut" genommen.