so was habe ich noch nie erlebt!!!!!!!

1  11.05.2012 (13.05.2012)

Pro:
NICHTS

Kontra:
zu wenig Urlaub, kein Tarifgehalt, zu viel Üst die nicht bezahlt werden und und und

Empfehlenswert: Nein 

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Nutzwert


eisblume20001

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Mitglied seit:30.03.2012

Erfahrungsberichte:9

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 31 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Depot der eine kennt es, der andere wünscht es nie kennen gelernt zu haben.
Zu diesen gehöre ich.....

Depot kannte ich bis vor 7 Monaten gar nicht. Durch Zufall bin ich beim warten in Stuttgart an einer vorbei gekommen und lernte so Depot kennen.

Einige Wochen später habe ich erfahren, dass Depot eine Stellv. Filialleiterin sucht und bewarb mich ONLINE.

Nach etwa 14 Tage habe ich eine Mail erhalten, zu einem Vorstellungsgespräch und bin hin, vorab sollte ich aber noch einen Personalfragebogen ausfüllen und mitbringen, was ich gemacht habe. Fragen z. B. wie oft waren sie im letzten Jahr krank und andere. Na ja, ich füllte den Bogen aus und dachte mir nichts dabei, bin zum Vorstellungsgespräch und war nach 10 min. Wartezeit dran.

Nach einigen Fragen von mir und sehr sehr schönen Antworten von dem Regionalleiter vor mir, kam endlich die WICHTIGSTE FRAGE überhaupt, wie hoch ist ihr Wunschgehalt. Meine Antwort darauf am Anfang so um die 2500€. Ich habe mich vorher im Internet informiert und bin von meinem jetzigen Gehalt ausgegangen. Dieses Wunschgehalt errechnete ich so, Tarifstufe und Berufsjahre und habe mich im Bekanntenkreis erkundigt, was der ein oder andere so verdient.

Da hat er angefangen zu lachen und meinte, dass wäre nicht möglich, ich müsste einiges runter von meinem Wunschgehalt. Leider darf ich keine genauen Angaben machen. Aber nur so viel dazu, ich bin nicht gerade in Freudengeschrei ausgebrochen und war froh zu sitzen.

Nach dem ich kurz überschlagen hatte wie viel Arbeitsstunden ich in der Filiale bin und dann geteilt durch mein Gehalt, würde ich weniger verdienen als die anderen Mitarbeiter. Und es würden noch jeden Monat Üst dazu kommen, die nicht bezahlt werden.

Er merkte schnell an meiner Reaktion, dass mir das zu wenig ist und ich solle es mir doch bitte überlegen. Ich hatte 3 Tage Zeit und einen Probearbeitstag sollte ich auch machen.

Nach langen hin und her, sagte ich zu und bin zu einem Probearbeitstag gefahren. In dieser Filiale sollte ich pünktlich um 7 Uhr erscheinen, na toll ist ja nur ca. 85 km entfernt. Dort packte ich nur Ware aus und verräumte die Ware ins Regal. Der einzige Trost war, die Mitarbeiter in dieser Filiale waren sehr nett: Die hatten ein gutes Arbeitsklima, was auch sehr wichtig ist, wenn ein Arbeitstag bis zu 9 Std. geht. Da ich nicht wusste wie lange ich arbeiten sollte, fragte ich nach und erhielt die Antwort, komisch wurde nichts vereinbart? Na, da bleiben sie bis 12 Uhr, dann können Sie gehen.

Ok, es war 12 Uhr und ich konnte gehen, a b e r bevor ich wirklich gehen konnte, sollte ich noch ein Blatt unterschreiben, dass ich für meine geleistete Arbeit keinen Lohn erhalte.

Na toll, wie so wird das nicht vorher gesagt, also da stand ich und musste eine Entscheidung fällen. Unterschreibe ich habe ich 5 Std. umsonst gearbeitet und bin den weiten Weg umsonst gefahren. Bekomme aber dafür ev. den Job oder ich unterschreibe nicht und stehe ohne Job da. Die Filialleiterin meinte nur, dass sei neu, da eine andere Probearbeiterin Geld für die geleistete Arbeit haben wollte. Depot zahlt aber nicht für ein Probearbeiten und für den Fahrwegaufwand wird auch nicht gezahlt. Durch den Probearbeitstag hätte man auch kein Anrecht auf einen anschließenden Arbeitsvertrag.

Ich habe unterschrieben, dass ich keinen Anspruch auf Lohnzahlung habe. Und bekam l e i d e r den Job. Na da wusste ich auch nicht was dann auf mich zu kam....

Der Vertrag sollte in den nächsten Tagen per Post kommen, kam aber nicht, ich habe mind. 3 mal anrufen müssen, bis ich den hatte. Nur so viel, hätte ich nur eine Ahnung gehabt, was darin steht, ich hätte nicht so oft angerufen.

Zurück ging nicht mehr, da ich nicht vor Arbeitsbeginn kündigen konnte, leider darf ich auch nicht schreiben, was sonst passiert...

Die ersten Arbeitswochen durfte ich auch gleich mal 11 Std. pro Tag arbeiten. Einarbeitung habe ich keine erhalten, ich musste alles erfragen und bekam keine richtige Auskunft. Es hieß immer später zeige ich es Ihnen, aus später wurde noch später. Nach Tagen, fragte ich nicht mehr, sondern versuchte selbst zurecht zu kommen. Ich kannte so eine Art der Einarbeitung gar nicht. Bisher hatte ich das Glück, dass wenn ich eine neue Tätigkeit angefangen habe, mind. 1 Woche sehr gut eingearbeitet wurde. Ich war sehr erstaunt, am ersten Tag sofort allein an die Kasse. Kassieren kann jeder wurde gesagt. Das ist richtig, aber jedes Unternehmen hat ein anderes Kassensystem.

Dann wurden mir Zeitlimits gegeben, du musst bis dann und dann fertig sein. Wie z. B. ich gebe Ihnen eine Std. Zeit um dieses Regal einzuräumen, mit neuer Ware. Und einen kompletten Tisch sollte ich auch in deiner bestimmten Zeit umräumen. Komisch war nur, dass andere für diese Art von Arbeit, die doppelte und sogar die 4 fache Zeit bekommen haben. Das auf Zeit kannte ich nur von Aldi und Lidl. Ich habe aber beim Vorstellungsgespräch gefragt, ob auch auf Zeit gearbeitet wird und es wurde verneint.

Ein paar Tage später sollte ich komplett ein Lager umräumen, habe ich geschafft in dem Zeitlimit und was soll ich sagen, danach musste ich mir anhören, dass dies so nicht richtig sei und es wurde nach drei Tagen wieder umgeräumt. Nur hatte diese Person länger Zeit und 2 Helfer dazu. Diese brauchten drei Tage für die gleiche Arbeit und das Resultat war anschließend, keiner wusste mehr wo was liegt. Da ständig die Ware umgeräumt wurde und einiges auf dem Boden stand.

Tja, und die ganze Zeit hieß es immer, wir machen den Tisch und wir machen dies... nur hatte die andere Person, öfters eine Raucherpause oder war mit dem Facebook beschäftigt. So blieb es dann an mir hängen, die Arbeit zu machen. Die "Filialleiterin" hatte nur anschließend immer was daran auszusetzen. Wenn ich die Arbeit nicht richtig machen, in ihren Augen, warum hat sie es nicht gleich selbst gemacht. Wie soll etwas nicht richtig eingeräumt sein, wenn alles an Hand von Schaubilder eingeräumt werden muss?

Das heißt es sollen alle Filialen gleich aussehen und alle bekommen Shoplooks, d. h. Fotos wie was aussehen soll. Eigene Ideen bleiben am besten zuhause. Im Prinzip räumt man nur die Ware ein, putzt den ganzen Tag über Staub und verkauft so viel wie möglich.

Da merkte ich schnell, dass ich eigentlich nur als Lückenfüller eingestellt wurde, da eine andere Filialleiterin neu dazu kam. Diese holte mich auch nach Feierabend ins Büro, ich muss Ihnen leider kündigen, aus betrieblich bedingten Gründen, die Personalkosten seien zu hoch und ich müsste gehen.

Komisch finde ich nur, wenn tatsächlich die Personalkosten zu hoch sind, warum wird dann eine 400€ Kraft und eine 140 Std. Kraft im nächsten Monat eingestellt. Und warum müssen die anderen Angestellten, jeder in etwa bis zu 20 Std. mehr arbeiten. Also verarschen kann ich mich selbst.

Wenn "Besuch" unangekündigt vor der Tür stand, war es besonders schlimm, nichts war in deren Augen richtig. Die Regalfächer waren unordentlich, Staub wurde gesehen, wo keiner war. Da konnte man noch so gut aufgeräumt haben, denn die Kunden räumen Ware nicht wieder ordentlich ins Regal, wenn sie die Ware doch nicht kaufen möchten. Es wird irgendwo abgelegt oder wieder irgendwie hingelegt. Wer im Verkauf arbeitet, weiß was ich meine.

Fazit

Ich kann dieses Unternehmen nicht weiter empfehlen!!!!

Im Monat sollte 173 Std. gearbeitet werden und dazu noch die Üst.
Selbst würde ich nie wieder dort arbeiten wollen. Wer noch mehr genaue Infos will, sollte mal arbeiten bei Depot eingeben. Bei diesen Infos steht auch die Bezahlung drin und wie viel Std. umsonst gearbeitet werden soll.
Da habe ich extra meinen Job dafür gekündigt, selbst schuld, man sollte nicht jedem glauben der einem Honig um den Mund schmiert......

Achtung noch eine kostenlose Info von mir, Zusagen immer bei dieser Firma schriftlich geben lassen, nie mündlich, denn im Nachherein weiß keiner was...
Werde auch nie wieder in einer von diesen Filialen einkaufen. Wer so seine Mitarbeiter behandelt, der verdient es nicht, dass ich als Kunde bei diesem einkaufe.
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