Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Mitarbeiter und Chefs sehr nett |
| Kontra: |
ist nicht wirklich ein Nachteil, aber der Betrieb ist relativ klein |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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So heute ist auch noch ein 2. Bericht dran, der bestimmt einige aus der Region Rheinhessen interessieren dürfte. Zumindest wenn sie Computersupport wünschen, oder so.
Es handelt sich bei diesem Bericht um einen Bericht über den Berufseinstieg bei der Firma F³G-Computerlösungen GmbH, für die ich schon seit knapp 2 Jahren arbeite.
Ich denke somit kann ich Euch zeigen wie und was ich arbeite und wie es hier zugeht.
**** Die Firma ****
Erstmal ein paar kleine Informationen zur Firma an sich.
Die Firma wurde am 20.10.1997 in Alzey gegründet und ist nun in Flörsheim ? Dalsheim wiederzufinden. Der Name ist für viele ein Rätsel. Er setzt sich aber lediglich aus den Vor- und Nachnamen der beiden Firmengründer Frank Fröhlich und Felix Gruber. Somit haben wir 3 * F und 1* G, also F³G. Simpel oder?
Die Firma hat ihr Hauptarbeitsgebiet in der Softwareentwicklung. Das heißt zu Deutsch: Programmieren.
Die größten Projekte sind in Mainz bei der Landesbank Rheinland ? Pfalz, bei welcher sie an interner Software bei der Entwicklung und Pflege mithilft.
Auch im Webdesign versucht sich die Firma im Moment zu etablieren. Derzeit ist ein Webshop in der Mache, für das Thema Wein. Das bedeutet jetzt nicht, dass man hier nur Software für Wein bekommt, nein hier in der Umgebung ist eben ein sehr großes Weingebiet und somit bekommt man hier eben viele Aufträge in diesem Genre, was ich sehr schade finde, da ich nämlich die meiste Zeit am Webdesign hänge.
Auch administriert und installiert die Firma Netzwerke, was ich persönlich sehr interessant finde. Aber nicht das man jetzt denkt nur irgendwelche Windows NT Netzwerke werden gehostet, nein auch vor allem Unix Netzwerke, die ja als wesentlich sicherer, dafür aber komplizierter geahndet werden, werden von der Firma installiert und administriert.
**** Mein Berufseinstieg ****
Mein Berufseinstieg setzt genau hier in der Firma ein.
Als ich damals die Schule verlassen habe, wusste ich, dass mir nur der Weg in die Computerbranche offen steht. Ich habe zwar einen Realschulabschluss, aber ich kenne mich nun mal nur mit Computern wirklich aus und somit viel meine Berufswahl eben in diese Branche.
Ich machte für das CJD (eine Art kirchliche Ausbildungsvermittlungsstelle) ein bezahltes Praktikum bei F³G und so konnte ich schon mal zeigen was ich drauf habe. Das CJD hat mir Monatlich Geld gegeben, damit ich dort arbeite. Ich wusste, dass die Firma 2 Auszubildende annimmt. Und ich wusste auch, dass diese schon einen Vertrag haben. Dennoch habe ich mich versucht ein wenig zu behaupten. So fing das erste Ausbildungsjahr der Firma mit 3 Auszubildenden an.
In meinem Praktikum welches ca. 7 Monate gedauert hat, konnte ich die Firma schon gut kennen lernen. Was mich damals sehr beeindruckt hat war, dass mir eigentlich von Jedem gleich das Du angeboten wurde. Das halt ich heute für sehr wichtig, denn somit entsteht ein viel engeres Verhältnis der Mitarbeiter und vor allem zu den Chefs.
**** erste Ängste ****
Mit wurde damals nur die Ausbildung als Fachinformatiker, Fachrichtung Anwendungsentwicklung angeboten, da es hier nur dafür einen Ausbilder gibt.
Ich wollte ja eigentlich eher was in der Richtung IT System Elektroniker, oder Fachinformatiker, Fachrichtung Systemintegration machen. Ich hatte wirklich Angst vorm Programmieren, weil ich das nun wirklich gar nicht konnte. Dies habe ich auch den Chefs mitgeteilt, die mir aber auch gesagt haben, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist und es nicht so schwer sei. Gut es ist sehr schwer. Zumindest ich finde es sehr schwer, da mich dieses Gebiet zuvor nicht sonderlich interessierte.
**** aller Anfang ist schwer ****
Anfangs war es auch wirklich schwer. Man konnte in den Augen unseres Ausbilders erkennen, dass er am verzweifeln war. Ich frage dann halt auch lieber 1000Mal nach, bevor ich mir selber was falsches aneigne.
Jedoch hat sich das nach ca. 3 Monaten dann schon ein wenig gelegt. Wir haben mit Delphi angefangen, weil das eine relativ gute und auch nicht zu schwere Entwicklungsumgebung ist. Außerdem basiert unsere eigene Software auf Delphi, was uns dann natürlich mittlerweile dazu bemächtigt auch mal Hand an unserer eigenen Software anzulegen. Ich selber habe da aber noch nicht mitgearbeitet, da ich dann eher wie gesagt noch im Webdesign eingesetzt werde. Unseren derzeitigen Webshop Auftrag erledige ich alleine, was zeigt dass man schon sehr viel Vertrauen entgegen gebracht bekommt. Auch wenn ich derzeit ein Formtief habe, versuche ich den Auftrag aber im dafür vorgesehenen Zeitrahmen fertig zu bekommen, was für mich soviel bedeutet wie Wochenends auch daheim arbeiten. Dies wird jedoch nicht gefordert.
**** Duales Ausbildungssystem ****
Bei F³G bekommt man ein sogenanntes duales Ausbildungssystem. Das bedeutet eigentlich nichts weiter, als dass man sowohl Berufschule, als auch im Betrieb arbeitet.
Dies finde ich sehr gut, denn so muss man nicht jeden Arbeitstag im Büro verbringen, sondern hat auch mal Schule.
**** Umgangsformen ****
Natürlich ist das Betriebsklima das Wichtigste in einem Betrieb. Und grade wenn man in den Beruf einsteigt, ist es sehr günstig einen Betrieb zu finden, der ein sehr gutes Klima hat, denn man soll ja nicht gleich am Anfang die Lust an seinem Job verlieren, dass kommt sowieso irgendwann g. Hier muss ich aber sagen, dass ich davor ein Praktikum bei IBM gemacht habe und als Aushilfe beim Praktiker Baumarkt gearbeitet habe. Somit habe ich zumindest schon mal Vergleichsmöglichkeiten. Und im Vergleich zu den 2 anderen Betriebe muss ich sagen ist das Klima hier fantastisch. Gut das sieht man ja auch an dem Fakt, dass man hier seinen Chef nicht mit Sie, sondern Du anspricht. Auch die Mitarbeiter sind alle durch die Bank sympathisch. Es sind eben auch alles nur Menschen. Aber auch die Mitarbeiter, die nicht hier im Büro arbeiten sondern in der Bank, unterhalten sich mit einem, als wenn man sich schon ewig kennt. Das alles trägt natürlich dazu bei, dass man dann doch schon gerne hier her kommt.
**** Fazit ****
Ich finde ich habe es hier sehr gut getroffen und will eigentlich derzeit auch nichts Anderes.
Leider gibt es bis 2004 keine neuen Auszubildenden, da man hier erst wieder welche aufnimmt, wenn wir fertig sind. Man bekommt hier auch sehr viel von allem mit, so dass man nicht nur auf eine Sache den ganzen Tag spezialisiert ist. Es gibt immer wieder neue Aufgaben die auf einen Warten. Einzig und allein die Übungsaufgaben gefielen mir nicht, weil mir das zu sehr nach Schule aussieht, aber anders lernt man das ja auch nicht.
Die Menschen hier haben sehr viel Geduld mit einem und man versucht hier auch wirklich einem zu helfen, was mir natürlich sehr gefällt. Das ist auch der Satz mit dem ich mich jetzt verabschieden will: Mir gefällt in dieser Firma einfach auch der Freiraum und die Vielfalt der Arbeitsthemen, die man hier einfach hat.