Fachwissen allein genügt nicht
06.08.2006
Pro:
Spaß, Unterstützung, weltweiter Konzern, Betriebsklima
Kontra:
Arbeitsvolumen, Leistungsdruck
Empfehlenswert:
Ja
 ikeaholix
Über sich:
Mitglied seit:31.03.2006
Erfahrungsberichte:2
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Ich bin einer der Mitarbeiter in weiß. Also Arbeite ich seit 1998 im IKEA-Restaurant. Zu diesem Bereich gehört auch noch das Bistro und der Schwedenshop nach den Hauptkassen. Zu Beginn, als Koch merkt ein eingefleischter Gastronom schnell, dass es bei IKEA völlig anders läuft. Die gewohnten hierarchischen Strukturen fehlten, das Klima war mehr oder weniger wie in einem großen Familienbetrieb. Selbstverständlich mit all den kleinen Konflikten die man daher kennt. IKEA legt Wert auf das Individuum, sehr schnell sprach man offen mit mir über meine Stärken und Schwächen. Je größer mein Einsatz war um so größer waren meine Chancen weiter zu kommen. Fachliches Wissen reichen aber nicht aus um bei IKEA eine Führungsposition zu bekommen, viel Wert legt man auf soziale Kompetenz, Kritikfähigkeit und Refflektion der eigenen Person. IKEA ermöglichte mir aber auf vielseitige Weise mich in diesen sogenannten Soft-Skills weiterzubilden. Fachliches Know-how erreicht man "On the Job". Als Teamleiter beim Neubauprojekt in Dresden mit zu wirken war nach zweieinhalb Jahren den Wunsch den man mir erfüllte nachdem ich dieses Anliegen rechtzeitig angezeigt hatte und diesbezüglich entsprechend geschult wurde. Bei Projekten wie sie zur Zeit gerade wieder in Hannover und Augsburg stattfinden haben wir, der Abteilungsleiter (Restaurantchef) und ich Küchenchef und Teamleiter, zusammen mit der Personalabteilung großen wert darauf gelegt ein Team einzustellen. Hierbei kommt es nicht ausschließlich auf die Fachliche Qualifikation an, sondern auch sehr auf das Erscheinungsbild beim ersten Treffen und der Teamarbeit in den Bewerberrunden, die auch Informationsveranstaltung genannt werden. Die anschließenden persönliche Gespräche dienen eine Vorsortierung in Bezug auf die Stellung (Rolle) und Qualifikation jedes Einzelnen im Team. IKEA hat eine eigene Art mit Mitarbeitern umzugehen, das Du und die gewünscht starke Identifikation mögen einige fast als "Sekte" ansehen. Persönlich kann ich aber nur von Erfahrungen berichten, die meiner eigenen Entwicklung, meiner persönlichen Entfaltung und neuen Ideen entgegen kamen. Klar ist ein gewisser Leistungsdruck vorhanden, aber den spürt man heute in allen Branchen und Berufen. Es ist öfters die Offenheit mit welcher der einzelne ab und an seine Mühe hat. Wer sich bei IKEA bewirbt ist herzlich willkommen. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass IKEA Mitarbeiter sucht, von denen sie ausgehen, dass sie ins Unternehmen passen und sich nach einer gewissen Zeit damit identifizieren. Gleiche Erfahrungen habe ich als Teamleiter in Berlin Tempelhof gemacht. Die Größe des Hauses und die spezielle Großstadtatmosphäre merkt man natürlich auch an etwas hektischeren Kunden und einem größeren Arbeitsvolumen. Dies beeinträchtig aber die Grundhaltung die IKEA seinen Mitarbeitern gegenüber hat kaum. Zur Zeit arbeite ich für IKEA in der Schweiz, selbst hier erreicht man nur Akzeptanz durch eine gesunde Portion Einfühlungsvermögen, Rücksichtnahme und fachlichem Wissen entsprechend seiner Position. Ich empfehle Stellensuchenden sich den erwünschten Arbeitsplatz vorher anzusehen und Bewerbungen sehr spezifisch für die angestrebte Position zu verfassen. Dies erhöht die Chance, zumindest ein persönliches Gespräch zu bekommen, erheblich.
Das Fazit: Seit fast 9 Jahren bin ich nun im Unternehmen. Zur Zeit im 4. Haus seit meinem Start und im 3. Land. Diese Erfahrungen möcht ich nicht mehr missen und meine Weg geht weiter. Wie gesagt, dies steht jedem der bei "uns" arbeitet offen. Natürlich muss man die Bereitschaft mobil, flexibel und Leistungsbereit zu sein nach aussen tragen und an den richtigen Stellen deponieren, dies vielleicht gleich beim Einstellungsgespräch. Ich hab das getan und es ging stetig aufwärts. Geschenkt wird einem auch bei IKEA nichts, aber viel geboten wenn man auch einiges zu bieten hat. Manchmal leidet ein wenig die Familie darunter, ich hab das Glück das meine immer noch die Bereitschaft hat alle 2-3 Jahre umzuziehen. Weil unser nächster Umzug steht wieder einmal an in ein paar Monaten. Wir freuen uns.
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14.11.2006 21:13
Tja Gerold wie immer Thema verfehlt. Aber wie das so ist bei Ikea man kümmert sich immer um andere Sachen. Ich habe auch in Berlin Tempelhof gearbeitet. Ich möchte garnicht sagen wie ich rausgeschmissen wurde. Ärgert mich auch nicht so habe ich meinen Traumjob bekommen. Mobbing steht hier an der Tagesordnung. Sozial? So eine hohe Fluktuation an Personal steht zu keinem Verhältnis. Man legt von den Führungskräften eine Arroganz an den Tag. Infantile Dienstanweisungen weisen auf Inkompetenz hin. Die jetztigen Führungskräfte (Restaurant) sind verlogen und wenig hilfreich genauso wie der Personalrat nichts taugt. Auf hilfe kann man da wenig bauen. Also was sollte dieser Vortrag? Den Ruf vom "sozialen "Ikea retten?. Übrigens grübel nicht! Ich kenn Dich aber Du mich nicht!
27.10.2006 18:21
Du schreibst ziemlich unstrukturiert und erzählst einfach drauflos. Leider hilft mir das überhaupt nicht weiter. Beim nächsten Mal weniger abschließendes Fazit und viel viel mehr Infos. Und denk dran: man kann auch mal Absätze machen, dann liest sich so ein Text viel leichter. Gruß Kerstin
06.08.2006 23:18
Ein schönes Fazit, aber der eigentliche Bericht ist leider nicht vorhanden! Gruß Katja