Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Bezahlung, Schulung, Aufstiegschancen |
| Kontra: |
unpersönlich, kein selbstständiges denken, eigentlich immer das Gleiche, kaum Kundenkontakt |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
- Die Bewerbung -
Da LiDL Filialen in ganz Deutschland hat, habe ich mich initiativ beworben.
Einige Wochen später bekam ich eine Einladung zum Einstellungstest (Mitte November), die ich natürlich wahrnahm.
Den Test absolvierte ich erfolgreich und wurde zum Vorstellungsgespräch, in der mir nächst gelegenen Filiale, eingeladen (Anfang Dezember). Auch dieses verlief erfolgreich, sodass ich am 21.Januar 2010 meinen Ausbildungsvertrag unterschrieb.
Für den 02.August 2010 wurde ich dann nochmals zu einer Besprechung, in einer größeren Gruppe, eingeladen.
- Der erste Arbeitstag -
Als erster Arbeitstag zählte die, gerade erwähnte, Besprechung.
Uns wurde nochmals die Geschichte des Unternehmen erklärt. Auch wurden viele Dinge angeschnitten, die uns in der Ausbildung erwarteten.
Arbeitszeiten, Pausen, Urlaub, Bezahlung, Rechte, Pflichten etc.
Da fand ich es doch schon sehr krass, dass es Teilnehmer, oder ich muss eher sagen „Mitarbeiter“ ;-) (wir waren ja schon eingestellt) gab, die nachfragten, wie es mir Urlaub in der Probezeit und zu Weihnachten ist. Aber das sei mal dahingestellt.
Die Bezahlung kannte ich natürlich.
725 Euro im ersten Lehrjahr
825 Euro im zweiten Lehrjahr
und 1000 Euro!!! im dritten Lehrjahr (bei Vertragsunterzeichnung vor einem halben Jahr waren es noch 925 Euro)
Bezahlt wird beim LiDL wirklich jede Minute, die man arbeitet. Dazu später mehr.
Der Tag ging von 9 Uhr bis 15:30 Uhr. Währenddessen standen durchgängig Getränke der Hausmarke Freeway und Kaffee zur Verfügung. Es gab sogar sowohl belegte Brötchen in einer 15- minütigen Frühstückspause, als auch warmen Auflauf in einer 30- minütigen Mittagspause. Da hat sich LiDL schon sehr um ihre Azubis gekümmert!
Da dies der erste Arbeitstag war, wurde dieser sogar bezahlt. Auch das Geld für die Fahrt bekommt man zurück. Ist nur nicht bei mir passiert – weiterlesen!
- Der (zweite) erste Arbeitstag – der erste Tag in der Filiale -
Nach einem halben Jahr warten auf den ersten Arbeitstag kam ich schließlich um 10 Uhr in die Filiale. Ich war motiviert, gespannt, freute mich auch meine neuen Aufgaben, doch war auch sehr nervös.
Der Filialleiter - mein Ausbilder, nahm mir jedoch einwenig die Nervosität.
Er erklärte mir zunächst die Sicherheitsvorschriften und was auch mich zukäme. Mit Freude zeigte er mir die Filiale. Damit meine ich den Verkaufsraum selbst, den Pfandraum, das Lager und was es noch alles gab und stellte mich den Kollegen vor.
Darauf hin konnte ich auch mit der Arbeit beginnen.
Diese Bestand zunächst mal darin Pappe zu ziehen – sprich leere Kartons aus den Regalen zu nehmen, ggf. Ware aus 2 angefangenen Kartons in einen zusammen zu legen und diese schön und sauber am Regalrand zu platzieren, sodass alles ordentlich aussah.
Soweit so gut, nur war ich ihm zu langsam, er demonstrierte mir, wie schnell er es konnte.
Ja gut, ich hab gebummelt, kann ich ja nicht ahnen, dass ich wie ein Irrer abgehen muss.
Danach hab ich aber auch schneller gemacht – gesagt getan ;-)
Eigentlich kommt man erst nach 2 Wochen an die Kasse, doch da ich schon ein Jahr lang im Einzelhandel gearbeitet habe, habe ich auch Kassenkenntnisse, so durfte ich es ihm demonstrieren und er war schon einwenig überrascht und beeindruckt, sagte er selbst.
Auch die Bezirksleiterin schaute vorbei um zu schauen, wie es lief.
- Die erste Woche und der erste Samstag –
Die erste Woche war vorüber und ich hatte direkt meine erste Schicht an einem Samstag, kein Problem für mich, hab in meinem 400 Euro Job das ganze Jahr samstags gearbeitet – das einfach vorab.
Und es hat echt garkeinen Spaß gemacht. Ich musste wirklich den ganzen Tag nur Pappe ziehen, Pappe ziehen, Pappe ziehen.
Was mich total nervte war, dass ich die Pappe einfach in den, dafür vorgesehenen, Pappwagen werfen musste, den ich immer mit mir rumschleppte – Kartons wurden später in der Papppresse zerkleinert – logisch, aber ich find es dämlich, wenn Kunden durch den Markt laufen und sich einen Wagen voll Pappe angucken müssen, der überquilt.
Dann war ich grad durch und bekomme zu hören, dass ich das aber nicht gut gemacht hätte – hier und da Kartons – hallo? Samstag? Viele Kunden? Bis ich einmal durch war, gab es 1000 neue Kartons, also direkt nochmal los – und das ist nicht einfach so dahin gesagt.
Währenddessen baute mein Chef schön die Werbung für Montag auf – hätte mir ja nichts gebracht ihm dabei zu helfen, lerne ich ja nichts bei. Oo Natürlich Ironie an dieser Stelle, ich hätte mich gefreut, wenn ich dabei hätte helfen können. Ebenso als ich Pause machen wollte kam eine Lieferung, bei der ich fragte, ob ich nicht lieber beim Packen helfen sollte (dann lerne ich auch, wo was steht) – nein ich musste zur Pause.
In der ersten Woche habe ich bereits vieles gelernt. Auch den Aufbau der Werbung jeweils für Montag und für Donnerstag. Dass ich die ganze Woche nur Pappe ziehe und aufräume, sage ich nicht. Aber einwenig übertrieben fand ich es schon, wenn ich 3x am Tag los muss und die Obst- und Gemüsetheke aufräumen muss, durchfegen soll und mit der Putzmaschine durch den Gang laufen darf – in dem mir die Kunden im Weg stehen (kein Angriff auf die Kunden an dieser Stelle).
Nach nur 3 Tagen hatte ich auch schon meine eigene Bedienernummer an der Kasse, was eigentlich erst später üblich ist, soweit ich weiß. Alles in allem war mein Chef mit mir und der ersten Woche sehr zufrieden. Wir wären weiter, als es im Plan üblich sei, sagte er.
Nichtsdestotrotz verlor ich schnell die Motivation. Nicht weil die Arbeit zu hart ist – keines Falls. So hart ist die Arbeit jetzt nicht.
Die ganze Woche musste ich mir anhören, wie toll seine Stellvertreterin doch ist und wie gern er sie hat. Wie toll sie alles managen kann und dass er stolz auf sie ist.
Motivation fail!
Seine Frage nach meinen Zielen war natürlich nett gemeint, ich habe ihm auch gesagt, dass ich erst Verkäufer machen wollte, aber auf jeden Fall das dritte Jahr anhängen möchte. Und… da unterbrach er mich auch schon.
So könnte ich auf jeden Fall etwas erreichen. Stellvertreter, oder sogar Marktleiter. Weiter bräuchte ich aber garnicht zu denken…
Motivation fail again!
Nach nur einer Woche arbeit bei LiDL ging ich am Sonntagabend mit dem Gedanken „oh Mann, morgen wieder arbeiten“ zu Bett. Dass ich keine Lust auf den kommenden Tag hatte, hatte ich schon lange nicht mehr.
- Arbeit an der Kasse –
Bei LiDL ist vorgegeben, wie viel Artikel man pro Minute scannen muss. Man fängt mit 20 an und muss sich bis auf 40 steigern. Hat zur Folge, dass man einfach nur schnell, schnell die Ware über das Scanngerät zieht. Die Kunden packen um so schneller ein, desto schneller wir scannen, wurde uns bei der Besprechung gesagt.
Da am Montag (beginn der 2ten Woche) viel los war, war ich oft an der zweiten Kasse. Und da hatte ich eine ältere Dame, die viel gekauft hatte. Ich saß da also und knallte ihr die gescannte Ware um die Ohren, die Frau kam garnicht mit dem Packen hinterher, während ich scannte und mir das anschaute dachte ich mir: „Das ist nicht das, was du willst, das ist nicht das, was dir Spaß macht“ – diese Situation war für mich ein weitere Beweis dafür, dass ich soetwas nicht machen will, nachdem ich schon die ganze Woche mit mir haderte.
Obst und Gemüse muss gewogen werden, bzw. als Stückzahlen angegeben werden. Dies geschieht der PLU (Price LockedUp number).
Bei Bananen wäre das zb. Die 55 – damit jeder weiß, was ich meine :)
Ich bekam schon die Woche vorab eine komplette Liste mit den PLUs.
11 Seiten mit jeweils ~22 Artikeln – bitte auswendig lernen. Wozu hängt denn bitte ein Büchlein mit den PLUs an der Kasse? Zum nachgucken – das kommt schon mit der Zeit. Zumal ich noch nichtmal alle Obst- und Gemüsesorten unterscheiden konnte.
Schön, dass es nette Kunden gibt, die ich einfach fragte, was das ist. Doch die Krönung war ein Mann, das muss ich einfach erzählen.
Er kaufte Kohlrabi – ich weiß, was Kohlrabi ist, doch durch die vielen Kunden und das Konzentrieren verlor ich mich einfach. Mir wollte nicht einfallen, was das ist. Also fragte ich höfflich nach. Dass ich als Antwort „Das ist Kohlrabi – das müssen sie doch wissen“ bekam, fand ich doch traurig. Aber das reichte noch nicht „Wie alt sind sie überhaupt?“ „21“ „21? Und dann wissen sie nicht, was eine Kohlrabi ist?“
So einen unverständnisvolle Kunden habe ich noch nie erlebt.
Doch Enttäuschung an der Kasse nicht genug. Die erste Kassiererin schwärzte mich noch schön beim Chef an, dass ich zu langsam mit den Nummern wäre. Außerdem hatte ich einen Fehler gemacht, sodass ich einen Bon falsch hatte, etwas kompliziert zu erklären grade. Auf jeden Fall bekam ich zu hören, dass das total chaotisch sei, was ich da gemacht hätte. Wie auch immer… keine weiteren Worte mehr zur Arbeit an der Kasse.
- Die Kündigung –
Am Mittwoch der zweiten Woche reichte ich meine Kündigung ein, Dienstag hatte ich frei.
Ich machte formell alles richtig. Schrieb, dass ich zum gegebenen Datum kündige, das war der besagte Mittwoch und zeigte den § 22, Absatz 1 Berufsbildungsgesetz auf, welcher besagt, dass ich fristlos in meiner Probezeit kündigen darf. Und da ging das Theater auch los.
Der Chef wusste nicht, ob er mich überhaupt einfach so gehen lassen durfte – ich musste den Tag also noch arbeiten, ganz toll -.- wenigstens wurde der bezahlt.
Die Kündigung wurde in die Zentrale geleitet, doch verstehen konnte mein Ausbilder es nicht.
Konnte oder wollte, ich weiß es nicht. Ich hatte mich, bevor ich die Kündigung geschrieben habe, um einen anderen Ausbildungsplatz gekümmert.
Den ganzen Tag über bohrte er mich mit Fragen darüber wieso und weshalb ich nicht im LiDL arbeiten möchte, die Antworten seht ihr hier im Text.
Nach geschlagenen 6 Stunden hatte der Tag dann auch endlich ein Ende und ich konnte nach Hause. Wurde vom Chef verabschiedet, wir gingen nicht im Streit auseinander.
Ich halte meine Entscheidung die Ausbildung so früh abzubrechen weder für falsch,noch für überstürzt, Ganz im Gegenteil, ich halte sie sogar eher für fair. Ich bekam sehr viel Input innerhalb der ersten Woche. Sowohl, was die Ware im Laden angeht, wie alles geregelt ist und die Sache mit der Kasse. Es ist nicht so, dass es mich abgeschreckt hat.
Für mich waren diese ganzen Vorgaben irgendwo auch eine Einschränkung. Die Vorschriften haben sicherlich ihren Sinn, doch ich habe keine Lust mich einem Blatt Papier zu beugen, auf dem alles steht, was und wie ich es zu erledigen habe. Ich hatte schnell gemerkt, dass dies nichts für mich ist. Warum sollte ich weiterhin meine und die Zeit des Ausbilders opfern, wenn ich keine Zukunft für mich in diesem Unternehmen sehe? Dafür gibt es die Probezeit – das ist mein Recht. Auch wenn anfangs gesagt wurde, dass die Probezeit beim LiDL nie ein Thema ist, so ganz glaube ich nicht daran.
Und wenn ich der erste bin, was soll’s? Ich tausche Geld für Spaß an der Arbeit ein, das empfinde ich nicht als falsch.
- Das Fazit –
Hier fasse ich nun nochmal alles zusammen, was ich nicht erwähnt habe, was alles zusammenhängt und, für mich persönlich, das Arbeiten im LiDL nicht ansehnlich macht.
Die Bezahlung ist spitzenklasse. Man beachte nur die Tarife in der Ausbildung. Hinzu kommt Urlaubs- und Weihnachtsgeld, welches nicht gerade gering ist. Jede Minute, die man arbeitet, wird dank Chiperfassung, regestriert. Man drückt auf dem Arbeitszeiterfassungsgerät (so nenn ich das jetzt mal) auf Arbeitsbeginn und scannt seinen virtuellen Ausweis, der ein Magnetchip ist, ein. Am Ende des tages ist es der selbe Vorgang, nur mit Arbeitsende. Hat man keine Zeit für eine Pause gefunden, kann man diese wegdrücken, bzw. in der Zeit verringern. Generell stand auf dem Plan ein Arbeitsende von 20:15 Uhr, wenn ich Spätschicht hatte. Kam ich um 20:17 Uhr aus dem Laden, wurde auch erst um 20:17 das Arbeitsende regestriert. Es wird wirklich jede Minute regestriert, die man arbeitet. Hinzu kommt ein Aufschlag ab 18 Uhr und ab 20 Uhr. Ebenso Aufschläge für Samstage und Feiertage.
Ein 400 Euro Jobber bekommt 10 Euro die Stunde. Ein normaler Angestellter 10 Euro nochwas. In der Bezahlung steht LiDL also in nichts nach.
Doch irgendwie muss LiDL das Geld aufbringen können – das Zauberwort ist Akkordarbeit.
Wie ich das Arbeiten an der Kasse beschrieben habe. Auch im Laden wird alles zack zack gepackt. Ich weiß, dass ich selber schnell arbeiten kann, doch scheinbar war das LiDL immer noch nicht schnell genug.
Es ist einfach Ware ab ins Regal, schön hinstellen und nächste Palette holen.
Was ist mit Kundenkontakt? Innerhalb der Woche habe ich nie einen Mitarbeiter, der im Geschäft tätig war (nicht an der Kasse) „Hallo“ sagen gehört. Oder ein „Bitteschön“, wenn der Kunde „Danke“ für das Zeigen der Ware sagte. Das „Zeigen der Ware“ war auch so ein Thema:
„Wo steht denn bitte dies und das?“ „ Erster Gang – zweites Regal oben“ what? So machen wir das also? Geht man nicht mit dem Kunden mit und zeigt es ihm? So hätte ich es gemacht und so werde ich es immer machen. Zeige ihm ggf. noch Alternativen.
Genau wie mich ein Kunde fragte hat, ob wie Fleisch für Hamburger hätten. Da ich es nicht wusste, hab ich den Chef gefragt. Seine Antwort: „Weiß ich nicht – wenn wir welche haben, dann in der Kühltheke“ Toll Antwort, hab die Dinger also gesucht und musste den Kunden leider enttäuschen. Stunde später zeigt der Chef mir nebenbei, mal eben das Fleisch… ja wunderbar, kannst dem Kunden ja hinterherlaufen -.-
Soviel zum Thema Kundenfreundlichkeit.
Im LiDL ist wirklich jeder Rotz vorgegeben.
Wie die Regale zu stehen haben, was wo zu stehen hat und wie es zu stehen hat.
Alles wird von ganz oben vorgegeben. Selber denken? – Fehlanzeige.
Werbung für die kommende Woche einfach auf den Tischen platzieren, wie es auf dem Plan vorgegeben ist. Die Tische morgens in den Laden stellen. Tisch für Tisch, wie es auf dem Plan vorgegeben ist.
Es gibt sogar vorschriften, wie man einen Karton aufzuschneiden hat, wie man Paletten aufeinander stapelt. Tragen von Sicherheitsschuhen, tragen von Handschuhen bei den ach so scharfen Kanten der Kartons, dass ich nicht lache. Wenn ich mit Obst und Gemüse arbeite verstehe ich das mit den Handschuhen, aufgrund von Hygiene – doch warum wurde davon nichts erwähnt?
Auch beim Abpacken der Paletten hat man sich daran zu halten, dass man möglichst einen kurzen Weg zur Ware hat. Das ist mir klar, doch wenn ich einen Karton mit Süßigkeiten auf einer Palette mit Kaffee hab, dann lauf ich eben mit dem Karton in den anderen Gang, aber nein – man soll lieber den Hubwagen hinter sich her schlörren.
Die Arbeitszeiten sind relativ.
Ich fand es nicht schlimm, wenn der Wecker um kurz vor 5 geklingelt hat und ich um 6 Uhr bei der Arbeit sein musste. Dafür war ich auch um 14 Uhr zuhause.
Nochmal zur Arbeit selber:
Die Arbeit ist anspruchsvoll, nicht im Sinne von für den Kopf, sondern einfach Routine.
Es ist Woche für Woche und Tag für das ein und das selbe. Einmal mit dem Standartsortiment, was jeder aus einem x-beliebigem Supermarkt kennt und einmal die Werbeaktionen, die, wie schon erwähnt, vorgegeben sind.
Tägliche Kontrolle des MHDs und das Durchknallen der Ware an der Kasse.
Die zufriedenen Kunden sind für LiDL diejenigen, die die Einkaufswagen vollpacken und ohne eine Träne zu vergießen alles an der Kasse bezahlen. Zwar hängt im Aufenthaltsraum ein Plakat, dass sich alles um den Kunden dreht, doch davon habe ich nichts mitbekommen.
Das Unternehmen LiDL hat Geld, sie wissen, wie sie die Kunden locken, das sieht man auch am täglichen Umsatz, doch läuft’s mal in der Filiale daneben gibt’s Kritik, läuft es mal nicht so gut, wird der geplante Umsatz nicht erreicht gibt’s Kritik.
Wird etwas falsch platziert – Kritik. Hängt ein Schild nicht so, wie es im Plan vorgegeben ist – Kritik. Und all das wird von den Bezirksleitern kontrolliert.
Wenn man sich allerdings nicht doof anstellt und bereit ist sich all den Vorschriften zu beugen, kann man schnell aufsteigen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass eine LiDL Filiale von einem/r 20- jährigen/r geleitet wird.
Bildung bietet LiDL dafür genug. Sowohl in der Filiale, als auch wohl bei den Seminaren und Versanstaltungen, an denen ich natürlich, in nur einer Woche, nicht teilgenommen habe.
- Schlußwort –
„LiDL – ein Unternehmen mit Geld, aber ohne Herz.“
Wenn ihr das jetzt wirklich alles gelesen habt, dann freut es mich. Respekt und Dank an euch, dieser Text umfasst, als Word Dokument, mehr als 5 Seiten. Das war mein erster Erfahrungsbericht hier auf ciao.de. Ich hoffe alles erwähnt zu haben und würde mich über Bewertungen und Kommentare freuen. Ich hoffe auch, dass ich Schulabgängern, die möglicherweise eine Ausbildung beim LiDL anstreben, damit einen Eindruck verleihen konnte.
Zu guter Letzt:
Jeder muss seine Eigenen Erfahrungen machen, das war meine.
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(11.07.2007)
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calling
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