Hallo ihr!
Wie vor längerer Zeit mal angekündigt, schreibe ich nun über meinen Job bei der Parfümerie/ Drogerie Müller. Mittlerweile ist dies zu meinem einzigen Job geworden, den im TEDI hab ich ja gekündigt, Details dazu könnt ihr im dazugehörigen Bericht lesen. Also fang ich jetzt einfach ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Leona11 über Arbeiten bei Müller 18.06.2008
Produktbewertung des Autors:
Pro:
die Arbeit, die Kollegen
Kontra:
hä??????????
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Hallo ihr!
Wie vor längerer Zeit mal angekündigt, schreibe ich nun über meinen Job bei der Parfümerie/ Drogerie Müller. Mittlerweile ist dies zu meinem einzigen Job geworden, den im TEDI hab ich ja gekündigt, Details dazu könnt ihr im dazugehörigen Bericht lesen. Also fang ich jetzt einfach mal an......
Was es alles in unserer Filiale gibt.....
Bei uns gibt es von Schreibwaren, Drogerieartikel, Parfums, Makeup, bis hin zu Haushaltswaren, Spielzeug und Cds/ DVDs alles. Naja, fast alles ; )
Wie ich zu dem Job kam....
Nach einem Jahr Arbeitslosigkeit ( hatte eine depressive Phase, weil mir von Anfang an gesagt wurde, ich sei nicht vermittelbar, weil ich grad erst meine Ausbildung abgeschlossen hatte und nicht von meinem Freund weg wollte.) habe ich dann endlich Mut gehabt, einige Bewerbungen geschrieben und bin in Neuwied in mehrere Läden rein. Dort habe ich dann nachgefragt, ob sie zufällig eine Aushilfe bräuchten ( auf 400 € Basis hätte mir für den Anfang ja gereicht). Genau an diesem Tag wurde im Müller die Stellenausschreibung aufgehängt, nach der eine Aushilfe für die Weihnachtszeit als Teilzeitkraft gesucht wurde, was ich jedoch nicht wusste und welche ich auch nicht bemerkte, denn ich habe mir direkt jemanden gesucht, der dort arbeitete und denjenigen gefragt. Ich wurde direkt zum Chef, Herrn Damberg, gebracht und hatte sowas wie ein 'Vor- Vorstellungsgespräch'. Es war noch kein richtiges Vorstellungsgespräch, das wurde erst später geführt. Aber ich wurde schon mal über ein paar Dinge ausgefragt. Ergebnis dieses Gesprächs war, dass Herr Damberg noch ein paar andere Bewerbungen haben wollte und mich Mitte Oktober zurückrufen würde. Dieser Anruf erfolgte auch und dieser Tag war für mich einer der schönsten Geburtstage, die ich je hatte. Ich hätte ehrlich gesagt heulen können vor Glück, auch wenn der Arbeitsvertrag nur auf 2 Monate befristet sein sollte. Es tat trotzdem gut, zu wissen, dass man mich zum arbeiten haben wollte.
Ich bin eingestellt *freu*
Nachdem ich nun das 'richtige' Vorstellungsgespräch überstanden hatte, bekam ich meinen Arbeitsvertrag, der auf 2 Monate ( November und Dezember) befristet war. Das störte mich nicht und ich kam mit Freude zu meinem ersten Arbeitstag im Müller. Ich bekam einen weißen Kittel, mir wurde alles gezeigt, was wichtig war und es konnte losgehen. Da ich hauptsächlich für die Kasse eingestellt wurde, wurde mir diese natürlich als erstes erklärt. Am ersten TAg musste ich natürlich noch viele Fragen stellen, was aber ( scheinbar) keinen störte, hatte sie doch alle mal so klein angefangen wie ich. Die Kasse ist bis heute mein Hauptaufgabengebiet, aber wenn mal 'Not am Mann' ist, darf ich auch in der Abteilung ( Parfümerie oder Drogerie, manchmal auch Spielwaren) mithelfen. Dies ist auch bis heute noch so.
Der Weihnachtsstreß........
Als ich anfing, wurde ich natürlich hauptsächlich wegen Weihnachten eingestellt. Die Tage bis Heiligabend wurden auch zunehmend stressiger. Ich versteh bis heute nicht, wieso man seine Weihnachtsgeschenke auf den letzten Drücker kaufen muss. Ich fang oft schon im September an damit und hab Weihnachten dann alles zusammen. Aber naja, ich seh's positiv, schließlich war dadurch mein Job gesichert *g*.
An einem Tag im Dezember.......
Kurz vor Weihnachten bat Herr Damberg mich in sein Büro. Als erstes bekam ich natürlich Panik, denn man denkt ja immer direkt das schlimmste (wer tut das nicht?). Aber er wollte mir 'nur' eine Vertragsverlängerung anbieten, die ich natürlich freudestrahlend annahm. Mein Weihnachten war gerettet, musste ich mir ja schließlich keine Gedanken mehr darüber machen, was das neue Jahr bringt. Bis zum 30 Juni sollte der verlängerte Vertrag laufen und ich war glücklich. Natürlich wurde es nach dem ganzen Weihnachtsstreß erstmal etwas ruhiger. Nach ein paar weiteren Monaten fing ich schon an, mir Gedanken darüber zu machen, mich auf dem Arbeitsamt melden zu müssen (was ich aufgrund meiner schlechten Erfahrungen ja nicht wollte), als Herr Damberg mich wieder in sein Büro bat. Wieder denkt klein Alex an das schlimmste und geht mit einem mulmigen Gefühl rein. Aber wieder wurde ich 'beschenkt' mit einer Vertragsverlängerung. Diesmal sogar bis Ende Februar im nächsten Jahr!!! Darüber bin ich auch heute noch unendlich dankbar........
Die Kollegen............
Es gibt KEINEN mit dem ich mich überhaupt nicht verstehe. Ich finde das Arbeitsklima in unserer Filiale echt top. Klar gibt es Ausnahmen, aber das sind nur ganz, ganz wenige.Fazit.............
Ich kann es jedem nur empfehlen, sich bei Müller zu bewerben. Mir jedenfalls brachte es Glück, dass ich mich einfach so blind beworben habe ( von der Stelle wusste ich ja nix). Natürlich bekommt man auch ein paar Vergünstigungen ( Personalrabatt zum Beispiel), aber das war nicht der Grund, weshalb ich dort angefangen habe. Ich wollte arbeiten und mir wurde von Herrn Damberg eine sehr gute Chance gegeben, für die ich ihm bis heute noch dankbar bin.
Da mir grade nicht mehr dazu einfällt, wünsch ich euch jetzt noch einen schönen Mittwoch.
Pro: Alternative zu arbeitslos Kontra: Wenig Geld, viele Stunde
...herrschte, warum ich das gemacht habe, wieso und weshalb. Aber für mich war es eine Erfahrung und das gute Gefühl nicht den Steuerzahlern auf der Tasche gelegen zu haben.
Update 14.06.00
Jetzt hatte ich Zeit auch die anderen Meinungen zu lesen. Über die Meinung von Asterix2033 habe ich mich schon sehr gewundert. Er versteht nicht wie es mir dort gefallen konnte?! So, ich verstehe nicht wie jemand lieber arbeitslos sein möchte, als für weniger Geld bei einer Zeitarbeitsfirma zu arbeiten. Aber genau das sind die Leute die ich am liebsten mit einer Tüte losschicken würde und die am Straßenrand den Müll aufsammeln sollen. Tut mir leid ich finde es arschig von dir lieber arbeitslos zu sein!...
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Pro: Wenn man schnell einen Job braucht, man kommt schnell rein-die sind nicht sehr wählerisch! Kontra: miese Arbeitsbedingungen, mieser Umgangston, schlechtes Preis-Leistungsverhältnis!
...niemandem klaren Verstandes empfehlen, bei Mc Donalds anzufangen...
Und was die Hygiene betrifft:
Es hängt eine Liste an der Wand, nach jedem Arbeiten mit Müll, oder nach Reinigungsarbeiten usw. soll man sich die Hände waschen... und jede Stunde auf der Liste unterschreiben, dass man sie sich gewaschen hat... was ich natürlich tat... ist ja klar... Hygienevorschrift...
Einmal habe ich die Lobby gemacht, Mülltrennung, Tablettwagen und so weiter...
Dann kamen wieder einige Gäste... wurde wieder an die Kasse geschickt... bekam einen Rüffel, dass ich nicht schnell genug, also sofort wieder an der Kasse stand... und warum? Ich hatte mir noch die Hände waschen wollen, weil ich an der Müllstation vorher war...
Das war nun mein Negativ-Beitrag... es gibt tausende Andere... sicher nicht alle umsonst......
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Pro: einfach zu kriegen, Arbeit einfach, Gehalt ok. Kontra: Monotone Arbeit, teilweise Unfairness,
..., die frittiert werden müssen weil da die Friteusen sind. Anders auf der Grillseite, wird ein Produkt erst gemacht, wenn es oben am Display erscheint. Hier sind die Produkte meiner Meinung auch am frischesten, bei der Grillseite kann es schon sein, dass ein Burger schon länger als eine halbe Stunde steht und es wird trotzdem verkauft.
Diese Seite ist nicht so stressig wie die Grillseite, weil hier werden in der Regel nicht so viele Produkte bestellt.
-Lobby
Da bist du sozusagen die "Putzfrau" und wischst die Tische, den Boden, räumst die Tabletten und trennst den Müll, und wenn die Toiletten ganz schmutzig sind, die auch putzen. Diese Arbeit war das angenehmste, vor allem, wenn es grad voll ist, brauchst du "nur" saubermachen, und man ist keinem Zeitdruck untergestellt. Allerdings ist es ziemlich eklig, wenn du grad Pech hast, und die Toilette...
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