SAP ... a WORLD of its OWN!

5  06.08.2002

Pro:
SAP ist und bleibt SAP !

Kontra:
gibt es für mich nicht !

Empfehlenswert: Ja 

DERHELDDERSCHREIBT

Über sich: Nun, lange ist es her, aber ich werde mich wohl öfter wieder hier einfinden!

Mitglied seit:22.08.2001

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 108 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

So nun schreibe ich mal über meinen Arbeitgeber,
jetzt wird jeder denken... Na da wird es ja nur positives Geschwätz geben...
Nun ja lest und ihr werdet sehen das auch Kritik am eigenen Arbeitgeber und vor allem bei SAP geschätzt wird!

Es wird hier nicht nur um den Berufseinstieg gehen...
Es geht wohl mehr um arbeiten bei der SAP.
Ich denke um das mal vorneweg zu nehmen, das die SAP nicht unbedingt der Arbeitgeber für blutige Einsteiger ist, also im IT Bereich zumindestens. Es gibt ja noch andere Felder wie die Verwaltung, Sekretariate usw. Da mag es anders aussehen. Hier beziehe ich mich aber mal wirklich auf die Fachbereiche die mit IT direkt zu tun haben. Sprich Entwickler, Supporter, Berater und ähnliches.

Der Bericht hier wird geprägt sein aus IT-Sicht, dort arbeite ich nun mal. Noch dazu auch nur um den Hauptsitz in Walldorf bzw. St.Leon/Rot.

Fangen wir an,
SAP steht für
SYSTEME ANWENDUNGEN UND PRDOKUTE IN DER DATENVERARBEITUNG.
Hört sich verdammt trocken an, ist es wenn man nur das sehen würde mit Sicherheit auch. Aber diese Firma zeichnet sehr viel anderes aus und macht sie nicht umsonst zu einem der beliebtesten Arbeitgeber in diesem Bereich.

Allgemeines zur SAP:
Die SAP in ihrer Form als große Softwarefirma besteht nun seit dreißig Jahren. Man fing an als kleines Garagenunternehmen. Dort dachten sich drei gewitzte junge Männer man könnte im Bereich HR usw... so einiges tun auf dem Computer. Also setzen sich die Herren Hopp, Tschira und Plattner zusammen und programmierten. Der Erfolg liegt wohl auf der Hand. Die Firma wächst seit dieser Zeit unaufhaltsam und ist wohl zum Synonym für gute Software in ihrem Bereich geworden.

Mittlerweile erstreckt sich die SAP über die ganze Welt und beschäftigt weit über 20.000 Angestellte. Eben um diese Angestellte soll es nun hier in diesem Bericht gehen.

Wie ergeht es einem wenn man bei der SAP anfängt zu arbeiten?

Da es nun mal nicht unbedingt sehr viele Firmen gibt die mit einer Größe wie die SAP aufwarte können, wird man wenn man zum ersten mal in die „heiligen“ Hallen der SAP eintritt erschlagen von Eindrücken. ( So ging es zumindestens mir )
Die Flut von Gebäuden, Bauteilen, Stockwerken usw. macht es jedem Anfänger erst mal sehr leicht sich zu verlaufen. Passiert aber nun wirklich jedem mindestens ein mal!

Über kurz oder lang findet man sich aber schnell zurecht und kommt mit den etwas kryptischen Bezeichnungen zurecht. Für SAP ganz wichtig ist das TLA = Three Letter Acronym. Hier besteht fast alles aus drei Buchstaben. ( Früher hatten auch die Gebäude dreistellige Abkürzungen, wurde aber mittlerweile der einfachkeit halber abgeschafft und alles wurde durchnummeriert. Ob es das einfacher macht? Nicht unbedingt ... *g* )

Man wird sobald man Eingestellt ist zu einem drei Tägigen ( auch hier wieder THREE )
Einführungslehrgang geschickt. Auf diesem Workshop bekommt man so die grundlegenden Dinge beigebracht. So in die Richtung was ist die SAP? Was macht die SAP? Und was tue ich für die SAP? An den zwei weiteren Tagen, bekommt man dann die Einführung in die Lokation Walldorf/Rot. Was gibt es wo? Wie gehe ich mit was um?
Und auch die Erklärungen für die internen Systeme, sprich INTRANET ( hier SAPNET ) CSS,IPP,ISP usw. wird hier gegeben. Den genauen Umgang mit diesen Systemen allerdings erlernt man dann lerning-by-doing in der Abteilung.

Ist der Workshop dann vorbei kommt man zu seiner Abteilung, dort sollte man normalerweise bekannt sein. Man schaut ja vorher schon mal rein. Hier bekommt man dann seinen Arbeitsplatz gezeigt ( dieser ist im Normallfall komplett ausgerüstet mit allem was ein Mitarbeiter für den täglichen Einsatz braucht ) und kann diesen dann auch gleich in Beschlag nehmen. Der Abteilungsleiter führt dann den neuen Mitarbeiter bei seinen neuen Kollegen ein. Vorstellung der Aufgaben und ähnliches. Ebenfalls wird man hier nun seinem Paten vorgestellt. Jeder neue Kollege bekommt einen Paten der ihn durch die Probezeit ( sechs Monate) begleitet. An ihn kann sich der neue Mitarbeiter bei Fragen und Problemen wenden. Der Pate ist darauf im vorbereitet und auch selbst kein Neuling mehr. Der Kollege der sich einem Neuling annimmt weis was er tut und hilft dem neuen Mitarbeiter gerne weiter.

Man wird dann durch einige Meetings erfahren ( insofern man es nicht schon vorher wusste ) bei was für Projekten und Servicetätigkeiten man eingesetzt wird.
Ich denke es ist immer schwer bei neuen Kollegen akzeptiert zu werden, aber bei der SAP habe ich nur in sehr seltenen Fällen gesehen das das länger als ein / zwei Tage gedauert hätte. Hier arbeitet man zusammen, geht zusammen einen Kaffee respektive Tee trinken und spricht miteinander. Auch hier gibt es mit Sicherheit mal querelen und man ist nicht einer Meinung über Projekte und Themen, aber alles in allem ist die Teamfähigkeit und die Bereitschaft neue Leute zu akzeptieren bei SAP wohl sehr sehr hoch. Ohne Teamfähigkeit läuft hier eh nichts. Wer kein Teamplayer ist sollte es sich gut überlegen ob er bei SAP arbeiten möchte. Hier werden Entscheidungen zum größten Teil von Teams beschlossen und nicht vom einzelnen. Nur so kann man Fehler diskutieren und Einschränken.

Wenn man dann mal länger da ist wird einem auffallen das die Meetinganzahl zunimmt,
das ist eine sehr weit verbreitete Angelegenheit. In diesen Meetings werden alle Dinge der Abteilung besprochen die relevant sind für das weiterkommen der Abteilung/ Firma an sich. Oder eben Projektmeetings in denen die aktuellen Projekte besprochen und abgestimmt werden.

Auch zu erwähnen,
je länger man da ist wird man auch mehr und mehr Projekte und Kompetenzen bekommen. Man wird selbst der Pate für einen Neuling werden und kann seine eigenen Erfahrungen weitergeben.

Es kann kurz und bündig gesagt werden,
ein Tag bei SAP wird nicht langweilig!


------------------------------------

Jetzt möchte ich noch so ein paar Grundsätzliche Dinge schreiben die bei SAP geboten werden:

Jeder Mitarbeiter hat seinen eigenen gut ausgerüsteten Arbeitsplatz. Sprich Telefon, PC oder Laptop ( je nach Business Need ) wer möchte kann Grünpflanzen haben. Oder eigene Mitbringen. Es wird hier wert darauf gelegt das eine Atmosphäre gefördert wird in dem jeder Mitarbeiter seine eigene Arbeit verrichten kann. So Gut und Leistungseffizient wie möglich!

n Fortbildungsmöglichkeiten und Maßnahmen
n Careerprotal intern wie extern
n Sehr freie Arbeitszeiteinteilung
n Guter interner Support, also bei uns werden Sie geholfen wenn mal der PC spinnt!

Nun kommen wir mal zu den goodies:

n Gerechtes ( ich denke überdurchschnittliches ) Gehalt
n Altersversorgung
n Berufsunfähiggkeitsversicherung
n Fast kostenloses Mittagessen ( fast? Ja man muss es versteuern aber glaubt mir! Es ist jeden CENT Steuer wert )
n Aktiensparplan
n Mitarbeiteraktien
n Gewinnbeteiligung
n Firmenwagenregelung
n Viele Freizeitmöglichkeiten ( kleine eigene Sporträume, Tennisplätze usw. )


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Konsenz:
Es ist wohl ersichtlich das ich mit „meiner“ Firma also meinem Arbeitgeber mehr als zufrieden bin. Es wird nun Leute hier bei CIAO! Geben die auch bei SAP arbeiten und mir nicht voll zustimmen werden. Aber wir sind ja hier in einem Meinungsforum... und das ist nun mal meine Meinung.

Wer die Chance hat einen Job bei SAP, egal wo, also nicht nur in Walldorf bei der AG zubekommen, sollte die Chance nutzen. Es gibt überall gute und schlechte Zeiten. Aber bei SAP werden diese Zeiten so gut wie nur möglich gemeistert. Man wird hier fair und gerecht behandelt und bezahlt.

Also...
SAP A WORLD OF IST OWN!


© 2002 DERHELDDERSCHREIBT
Das hier ist meine Meinung und ich stehe dazu…
Freue mich auf Kommentare!

Ich bin Happy ein SAPLER zu sein... merkt mans?




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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
mariosedlak

mariosedlak

21.01.2006 18:15

"ist wohl zum Synonym für gute Software in ihrem Bereich geworden" - hier scheint es wohl einen großen Unterschied zwischen Theorie und Praxis zu geben, jedenfalls wenn man die anderen Ciao-Berichte liest, die mit SAP die ärgsten Probleme haben. Gruß, Mario

PrinzessinChemo

PrinzessinChemo

04.10.2005 23:08

"Noch dazu auch nur um den Hauptsitz in Walldorf bzw. St.Leon/Rot." - ja um wen denn nu??? C us in SAP-City :-)

andreas_unki

andreas_unki

23.06.2005 12:14

Ich stehe zwar noch relativ am Anfang meiner Berufstätigkeit und bin begeistert von deiner Schilderung gerade das Patensystem erscheint mir als sehr hilfreich und das Betriebsklima in deiner Abteilung scheint ebenfalls gut zu sein. :-)

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