Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Bezahlung, Aufstiegschancen, Weiterbildungsmöglichkeiten, exelente Ausbildung |
| Kontra: |
it´s a mens world, Managemententscheidungen, Reorganisationen |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
Da ich am 01.09.2005 volle 10 Jahre bei der Firma abeschäftigt bin (natürlich inklusive Ausbildung) möchte ich gerne einen Bericht darüber schreiben, wie es so ist bei der Siemens AG zu arbeiten.
Zuerst aber mal ein paar Eckdaten über das Unternehmen an und für sich.
*** Geschichte ****
Gegründet wurde das Unternehmen als vor mehr als 150 Jahren, genauer gesagt 1847 in einer kleinen Hinterhofwerkstatt in Berlin von Werner Siemens (damals noch ohne "von") und Johann Georg Halske der erste Zeigertelegraph entwickelt wurde. Damaliger Name war "Telegraphen-Bauanstalt von Siemens & Halske".
In den nächsten rund 50 Jahren expadiert der Betrieb in weitere europäische Länder und auch nach Russland. Werner Siemens macht weiter Entdeckungen und Erfindungen, wie zum Beispiel das dynamoelektrische Prinzip (Grundlage der heutigen Generatoren und auch des Fahrraddynamos) und die Differential-Bogenlampe.
Auch für seine Mitarbeiter führt Siemens für diese Zeit ungewöhnliche Neuerungen wie "Inventurprämien", eine Pensionskasse und die 8,5 Stundenwoche ein.
1890 übergibt Werner von Siemens (inzwischen "von") die Firmenleitung an seinen Bruder Karl und seine Söhne.
1897 wird Siemens und Halske zu Aktiengesellschaft.
1949 wird der Hauptsitz der AG von Berlin nach München verlegt.
In den letzten rund 50 Jahren ist Siemens maßgeblich an der Entwicklung vieler neuer Technologien, wie Mobiltelefone, dem Transrapid, medizinischen Geräten, Computertechnologie und so weiter beteiligt.
Erst im Jahre 1967 wurde die KWU (Kraftwerksunion) gegründet. Inzwischen heißt dieser Bereich allerdings Siemens AG Power Generation. Und das ist der Bereich in dem ich seit 10 Jahren arbeite.
***Zahlen/Fakten***
**Siemens AG (gesamt)**
Zur Zeit beschäftigt die Siemens AG weltweit in 190 Ländern ca 430.000 Menschen an rund 600 Standorten. Wen es interessiert, die Frauenquote liegt bei ca. 27 %.
Die Hauptgeschäftsfelder sind dabei
- Information & Communication (I&C),
- Automatation & Control" (A&C),
- Transportation,
- Power Generation,
- Medical,
- Lightning
und diverse Beteiligungsgesellschaften wie Osram, Fujitsu-Siemens Computers und Siemens-Bosch Hausgeräte.
**Die Power Generation**
Das Geschäftsfeld "Power Generation" (früher Energieerzeugung, Kraftwerkstechnik), ist mit rund 30.900 Mitarbeiter an über 75 Stützpunkten weltweit inzwischen das Größte des Konzerns ist.
Das Geschäft "Power Generation" spaltet sich wieder in verschiedene Bereiche, die für das Engineering und die Fertigung von verschiedenen Produkten, wie zum Beispiel : Gasturbinen und Econopacs, Dampfturbinen und Generatoren, Industrieturbinen, Brennstoffzellen bis hin zu Windkraftwerken zuständig sind.
Der Teil "Fossile Energieerzeugung", zu dem Gas- und Dampfturbinen und Generatoren gehören, wird zusätzlich durch den Bereich "Operating Plant Service" (Service am betriebenen Kraftwerk) unterstützt.
**Der Standort Mülheim***
Einer der Standorte an dem auch der Service eine Art "Headquarter" hat ist das Dampfturbinen- und Generatorenwerk in Mülheim an der Ruhr, bei dem ich auch seit 10 Jahren angestellt bin.
Aktuell hat der Standort , der eigentlich 2 Werkteile innerhalb der Stadt hat rund 3000 Beschäftigte, im Engineering, in der Fertigung und in der Produktion.
Komme ich nun zum eigentlichen Teil meines Berichtes, wie ich die Ausbildung und das Arbeiten bei Siemens empfinde.
****Ausbildung****
***Wie bin ich eigentlich darauf gekommen***
Nun ist es ja so, dass man sich so um Mitte bis Ende der 9 Klasse so seine Gedanken machen muß, was man denn weiter vorhat mit seinem Leben.
Man steht vor der Enscheidung weiter zu Schule zu gehen und Abitur zu machen, sofern denn die Leistungen stimmen, eine Fachschule oder ähnliches zu besuchen oder eben eine Betriebliche Ausbildung zu beginnen.
Wobei man bei letzterem wieder vor der Wahl steht : Als was?
Erlich gesagt, mit nicht ganz oder gerade mal 16 Jahren hatte ich nicht wirklich eine Vorstellung davon, was ich denn nun den Rest meines Berufslebens nun machen will.
Nach diversen Eignungstest und so weiter habe ich mich dann für 2 Wunschberufe entschieden, die unterschriedlicher nicht sein könnten.
Zum einen "Schauwerbegestalterin" zum anderen "Technische Zeichnerin.
Da ich nicht ersteres geworden bin, kann ich mir weitere Beschreibungen dazu auch sparen.
Technische Zeichnerin wollte ich werden, da meine mathematischen und generell naturwissenschaftlichen Leistungen gut waren und darauf bei der Ausbildung viel Wert gelegt wird.
Und:
Das beste : Ein oder besser DER Betrieb, bei dem ich mich bewerben wollte, lag nur knapp 10 Minuten zu Fuß von meiner damaligen Wohnung, oder besser die meiner Eltern entfernt. Also was will man mehr??
Bewerbung geschrieben,
zum Einstellungstest eingeladen worden,
zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden,
Vertrag unterschrieben.
Und ab da war ich Auszubildende der Firma Siemens!
Vor 11 Jahren war es vielleicht noch nicht ganz so schwer einen Ausbildungsplatz zu bekommen, wie heute, aber nachgeworfen haben sie uns die Lehrstellen auch nicht. Wie ich hinterher erfahren habe, kamen auch damals schon 5 Bewerber auf einen Ausbildungsplatz.
Irgendwie hatten es die anderen 77 Azubis, die Siemens damals eingestellt hat und ich es aber doch geschafft.
Natürlich wollen nicht alle Technische Zeichner werden.
Es gab Zerspanungsmechniker in Dreh- und Frästechnik, Industriemechaniker, Konstruktionsmechaniker, Energieanlagenelektroniker, Elektromaschinenmonteure und diverse Kaufmännische Berufe.
Die Ausbildung dauerte 3,5 Jahre. Diese ganze Zeit mit ihren Lehrinhalten zu beschreiben würde einen kompletten eigenen Bericht füllen.
Bleibt vielleicht zu erwähnen, dass selbst die Traditionsreiche Ausbildung der Firma Siemens nie wirklich stillsteht und immer wieder neu in die Ausbildung ihrer Zukünftigen Mitarbeiter investiert. Regelmäßig werden neue Maschinen für die Ausbildungswerkstatt angeschafft und auch immer wieder neue Lehrberufe mitkreiert oder Berufsbilder geschaffen.
Des weiteren gibt es schon innerhalb der Ausbildung viele Maßnahmen um die Zusammenarbeit zu fördern.
Hier nur ein paar Beispiele:
- Einführungs- und Kennenlernseminar zu beginn der Ausbildung für alle Azubis (Inzwischen ist es eine ganze Woche und wird in Verbindung mit einem Rethorikseminar in einer Jugendsportschule irgendwo ausserhalb abgehalten).
- Regelmäßiger Englischunterricht im Werk
- Im 2. Ausbildungsjahr ein 3 Wöchiger Exchange (Austausch) in Darlington / England.
- Ebenfalls im 2 Lehrjahr eine 3 Wöchige Berufsübergreifende Projektarbeit, ind er die Auszubildenen selbständig ein Projektthema aussuchen, die Planung, Konstruktion und Fertigung durchführen.
- Im 3. Jahr haben eine handvoll ausgewählter Azubis die Möglichkeit an einem 7 Wochen Austausch nach Orlando/USA oder Charlotte/USA zu fliegen und dort im amerikanischen Teil der Firma zu arbeiten.
- Wandertage / Ausflüge in jedem Ausbildungsjahr
Ich habe die Ausbildungszeit eingentlich sehr genossen, auch wenn sie bestimmt nicht immer schön war. Teilweise waren die Ausbilder knallhart. Natürlich wollten sie den hohen standard der Ausbildung und die guten Ergebnisse in den Abschlußprüfungen auch halten.
Die Auszubildenden aus Mülheim stellen regelmäßig den Bezirksbesten Azubi der IHK Prüfungskammer Essen.
*** Die ersten Schritte nach der Ausbildung***
Nach bestandener Prüfung wurden alle Ausgebildeten, bis auf eine handvoll Strategen, die während der Ausbildungszeit duch schlechte Leistungen und häufiges Fehlen aufgefallen sind für ersteinmal 6 Monate übernommen.
Im allgemeinen in die Abteilungen, in denen wir auch schon seit Ende des 2 Lehrjahres beschäftigt waren, wenn wir nicht gerade Werksuntericht oder Berufschule hatten.
Ich in den damaligen Stahlbau in dem große Komponenten gebogen und geschweißt wurden.
Damals mein Traumjob.
Während viele oder besser fast alle meiner Ausbildungskolleginnen und Kollegen irgendwo ins Büro gesteckt wurden, war ich ganz nah an der Produktion.
Hitze, Dreck und Lärm. Für mich das allergößte.
Das Büro der Arbeitsvorbereitung in dem arbeitete lag direkt Tür an Tür mit der Werkstatt und wann ich wollte konnte ich zu den Leuten von der Fertigung gehen und mit ihnen Zeichnungen durchsprechen oder Tips holen. Wenn man sich nicht ganz doof und zickig anstellte konnte man dort unheimlich viel Lernen.
Das Arbeitsklima war super.
*** Der erste Kontakt mit der Realität***
Leider sollte meine Zeit da schon von Anfang an begrenzt sein.
Leider konnte man mich nach der Ausbildung dort nur das halbe Jahr behalten. Das ließ der Chef meines Chef (den ich sonst nie zu Gesicht bekam) durchblicken, als ich im Büro meines Chefs meinen Arbeitsvertrag unterschreiben sollte.
Da saß ich dann, gerade 20 Jahre alt geworden und frisch von der Abschlußprüfung, noch total stolz, das ich sie mit so guten Noten bestanden hatte und dann bekomme ich von einen Schlipsträger, den ich kaum kannte an den Latz geknallt, ich solle mich schnell nach ner anderen Stelle umsehen, weil ich hier nicht bleiben könnte und als "nur" technische Zeichnerin hätte ich auf dem Arbeitsmarkt ja eh keine Chancen mehr.
Rums!!
Höflichkeitshalber blieb ich bis das Gespräch zu Ende war, dann kehrte ich zurück in das Großraumbüro, packte meine Klamotten ein und schaltete die Workstation aus und sah erstmal zu, dass ich nach Hause konnte um das zu verdauen.
Am nächsten Tag sollte ich dann nochmal zum Chef komme, und der erklärte mir noch mal in Ruhe und wesentlich schonender, dass er mich leider nicht halten könne, weil schwere Umorganisationsmaßnahmen anstehen würden.
Dann ging im Werk echt die Post ab. Durch die Fusion mit Westinghouse Anfang 1999 wurden Kompetenzzentren gebildet und viele Arbeitsplätze/Personal abgebaut. Unter anderem auch die Abteilung in der ich vorher gearbeitet hatte, was eine rein politische Entscheidung war. Den Amerika hatte weder das entsprechende Know-how wie unsere Maschinen gebaut werden, noch die entsprechend ausgebildete Manschaft, noch waren die Kosten geringer
Auch über diese schwere Zeit, die sich über etwas ein halbes Jahr hinzog, in der viele, viele Arbeitnehmer um ihren Arbeitsplatz bangten und über 500 Stellen abgebaut wurden möchte ich hier nicht unbedingt schreiben.
*** Meine neue Stelle***
Also wurde intern eine neue Stelle im Qualitätsmanagement für mich gefunden. Als Mitglied der Jugend- und Ausbildungsvertretung wurde ich da zum Glück einigermaßen bevorzugt behandelt und landete im Juli 1999 auf dem Arbeitsplatz, wo ich auch heute, nach knapp 6 Jahren noch bin
Zum Glück war dieser Arbeitsplatz mir noch für mindestens 6 Monate sicher, denn mein befristeter Vertrag wurde (auch auf meinen Wunsch) nur noch mal verlängert und noch nicht ganz entfristet.
Durch den Sozialplan / Interessensausgleich mußten noch viele jüngere um ihren Job bangen, denn wer zuletzt kam, ging natürlich zuerst befristete Verträge können nun mal nicht "vor der Zeit" aufgelöst werden, es sei denn, ich hätte gehen mögen. Und da die Stellen, die mir ausserhalb von Siemens angeboten wurden auch nicht das wahre waren, zog ich es vor zu bleiben.
Mit der Abteilung hatte ich gleichzeitig das Geschäftsgebiet gewechselt und war nun beim "Service", den ich am Anfang des Berichtes schon erwähnt hatte.
Am Anfang war ich dort überhaupt nicht glücklich.
Zum einen konnte ich mir am Anfang regelmäßig anhören, dass ich ja vom "Werk" komme und die da ja alles sowieso ganz anders machen.... Ja Gott, kann ich denn was dafür?
Zum anderen hing ich halt noch sehr an meiner alten Abteilung und wollte es eigentlich nicht wahr haben, dass es die bald nicht mehr geben sollte.
Und - ich fühlte mich total unterfordert micht den Aufgaben als sowas wie eine Sekretätrin. Durch die Langeweile machte ich nicht unbedingt nen guten Job, was meinen Gruppenleiter ärgerte, worauf ich aus Angst vor Fehlern noch mehr Fehler machte.
Voll bescheuert.
Des weiteren konnte ich mit dem Begriff Qualitätsmanagement und was alles dahintersteckt nicht wirklich viel anfangen und konnte mich auch nicht wirklich mit dem Job identifizieren.
*** Sprechenden Menschen wird geholfen***
Aber nach etwa einem Jahr hätte ich mein erstes Mitarbeitergespräch und dort redete ich mir erstmal bei meinem Abteilungsleiter alles unter dem Prinzip "Flucht nach vorne" von der Seele.
Ob er mit meinem Gruppenleiter darüber gesprochen hat, weiß ich bis heute nicht, aber als mein Gruppenleiter kurz danach aus dem Urlaub kam schien sich alles um 180 Grad gewandelt zu haben. Wir kamen auf einmal bestens miteinander aus unnd er unterstützte mich auch bei miener Weiterbildung zu Maschinenbautechnikerin. (Siehe auch Bericht "Wie ich wurde was ich bin).
Endlich durfte ich mehr machen als nur anderen Zuarbeiten und bekam nach und nach meine eigenen kleinen Projekte, wie zum Beispiel die Erstellung der Intranet-Seiten für unsere Abteilung und meinen eigenen kleinen Verantwortungsbereich. Und darüber hinaus würde ich zu Schulungen geschickt um mein Wissen über QM zu vertiefen und zu erweitern.
Ganz dumm kann ich mich dann nicht angestellt haben, denn nach und nach beerbte ich meinen Gruppenleiter um viele seiner Tätigkeiten, die er aus zeitgründen, da er in ein mehrjähriges Projekt eingespannt ist nicht mehr ausführen kann. Wie zum Beispiel die Pflege diverser Handbücher in zusammenarbeit mit Kollegen in Orlando / USA.
Als Ende 2002 3 Kollegen altersbedingt aus der Abteilung ausschieden wurde mir die Chance gegeben weitere Lehrgänge zur Internen Auditorin zu besuchen und mich so noch weiter zu qualifizieren.
Diese Ausbildung zog sich natürlich ein wenig hin, da die Lehrgänge immer über 3 Tage gehen und ich unmöglich so oft in der Technikerschule fehlen durfte um die Prüfungen dort auch zu bestehen.
*** So sieht es jetzt aus***
Seit Ende letzten Jahres habe ich aber auch das in der Tasche und darf selbständig Audits durchführen.
Obwohl mein erstes "Nicht-mehr-Trainee"-Audit für mich die totale Katastrophe war und ich mir schrecklich geärgert habe.
Ein Audit war geplant, dass ich durchführen sollte, ich wollte mir aber zur Sicherheit noch einen meiner Kollegen mitnehmen, der von den Aufgaben und Besonderheiten der auditierten Abteilung mehr Ahnung hat als ich.
Der ließ mich auch wunderbar alles vorbereiten und mich die ganze Vorarbeit machen und riß dann als wir mit Vertretung der Abteilung saßen alles an sich und ließ mich extrem dumm darstehen. Super, so war das nicht gedacht, aber während des Audits zu maulen wäre unprofessionell gewesen und so hielt ich erstmal die Klappe, vertraute mich aber danach, als ich darüber reden konnte ohne deftige Schimpfworte zu benutzen, meinem Chef an.
*** Was mache ich sonst so?***
Inzwischen bin ich auch so eine Art "IT Spezi" in der Abteilung geworden und immer wenn ein neues Tool (Programm, Datenbank) oder sonstiges eingeführt wird, wird Antje (that´s me) zu dem Workshops oder Schulungen geschickt um es dann gefiltert und aufbereitet an die Kollegen weiter zu geben. Ausserdem trage ich mit Verantwortung über das EDV-Equipment der Abteilung, spricht, meine Meinung ist gefragt und meistens werden meine Vorschläge umgesetzt, wenn es um die Anschaffung von PC´s, Notebooks oder sonstigem geht.
Um es hier nicht mehr so lang werden zu lassen, komme ich zum Fazit
***Fazit***
Obwohl es in meinem Berufsleben gute als auch schlechte Zeiten gab, habe ich meine Entscheidungen, auch wenn nicht alle immer ganz freiwillig waren nie bereut.
Ich liebe meinen Beruf und meine Tätigkeiten und möchte mit niemanden tauschen.
Zu den "Produktdetails" ein paar Anmerkungen:
**Einstellungschancen**
im Moment mit der entsprechenden Qualifikation eigentlich gut. Der Laden brummt zur Zeit wie man so schön sagt, da gerade im Bereich Energie der Bedarf ständig steigt.
**Aufstiegchancen**
Relativ gut, auch hier wieder wenn man entsprechede Qualifikationen mitbringt. Auch ist es so, wenn man bei diesem Riesenkonzern erstmal einen Fuß drin hat, eröffnen sich viele Möglichkeiten und durch interne Bewerbungen kann man sich auch hocharbeiten.
Auch hilft hier Networking sehr, da man sich bei verschiedenen Veranstalltungen immer wieder mit neuen Menschen bekannt machen kann. Sich generell so gut es geht einen Namen zu machen hilft immer. Wie heißt es so schön : Vitamin B ist alles.
** Verdienstmöglichkeiten**
Bezahlt wird nach Tarifvertrag Metall und Eletkrotechik des Landes NRW oder entsprechend.
Einstiegsgehalt nach der Ausbildung ist da T3.
Wenn man da einigermaßen engagiert ist und unter anderen Bereit ist sich weiterzubilden, ist man aber auch "relativ" schnell in dem höheren Gehaltsstufen.
Da aber Ende nächsten Jahres ERA eingeführt wird in dem man Tätigkeits und Leistungsbezogen bezahlt wird, kann sich das auch schnell wieder ändern.
Zur Zeil sind die Tarife für Angestellte
T3 von 1812 Euro bis 2219 Euro
T4 von 2317 Eurobis 2841 Euro
T5 von 2931 Euro bis 3591Euro
T6 von 3712 Euro bis 4549 Euro
( Basis 35 Wochenstunden, exlusive individueller Leistungszulagen)
für Gewerbliche
Lohngruppe 08 1862,34 Euro
Lohngruppe 09 2065,72 Euro
Lohngruppe 10 2270,02 Euro
Lohngruppe 11 2474,69 Euro
(Basis 35 Wochenstunden, zuzüglich Leistungs- und SChichtzulagen)
**Sozialleistungen**
- Natürlich Krankenkasse und was sonst noch gezahlt werden muß.
- Darüber hinaus gibt es Siemens Intern Rentenkassen,
- die Möglichkeit von Mitarbeiterkrediten zu günstigen Konditionen,
- Vermögenswirksame Leistungen,
- Mitarbeiteraktien zum Vorzugspreis.
- Grundsätzlich 30 Tage Urlaub,
- 5 Tage Bildungsurlaub pro Jahr,
- Urlaubsgeld,
- Weihnachtsgeld,
- nach 7 Jahren Betriebszugehörigkeit erhält man 1 mal Jährlich eine Art Gewinnbeteiligung,
- Vertrauensgleitzeit für Angestellte
- Rahmenverträge mit Mobilfunkbetreibern,
-einen Für-uns-Shop, in dem Mitarbeiter Siemens Produkte zu sehr günstigen Preisen einkaufen können.
Ich denke, das war es soweit und ich hoffe, ich habe niemanden gelangweilt, wenn noch Fragen offen sein sollte, schreibt mir was ins GB.
Lieben Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentiere.
Gruß
Babybel22
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