Arbeiten bei Vorwerk & Co.

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Wie ich zu Vorwerk kam und was ich alles erlebte. -----Einleitung----- Es war ein Tag im Januar, an dem ich zu meinen Eltern gegangen bin. Zufällig war da gerade ein Vertreter bei meinen Eltern, der einen sog. Service an dem vorhandenen Gerät meiner Eltern machte und nach einer Weile ... Bericht lesen





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Wie ich zu Vorwerk kam und was ich alles erlebte.
Erfahrungsbericht von Skorpion1980 über Arbeiten bei Vorwerk & Co.
20.09.2007


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Man kann gutes Geld verdienen .   Man ist selbsständig .
Kontra: Immer dem Wetter ausgesetzt, schlechte Arbeitszeiten, kein festes Gehalt

Empfehlenswert? nein 

Kompletter Erfahrungsbericht

Wie ich zu Vorwerk kam und was ich alles erlebte.

-----Einleitung-----

Es war ein Tag im Januar, an dem ich zu meinen Eltern gegangen bin. Zufällig war da gerade ein Vertreter bei meinen Eltern, der einen sog. Service an dem vorhandenen Gerät meiner Eltern machte und nach einer Weile meiner Anwesenheit sprach er mich auf die Arbeit bei Vorwerk an. Da ich zu diesem Zeitpunk arbeitslos war und unbedingt Geld verdienen wollte willigte ich ein und er nahm meinen Namen und meine Anschrift auf.

-----Der Testtag-----

Es dauerte etwa eine Woche und der zuständige Bezirksleiter stand vor meiner Tür. Bei einem Kaffe erzählte er mir etwas über die Arbeit bei Vorwerk und wir vereinbarten einen sog. Testtag. Drei Tage später fand dieser nun statt und der Bezirksleiter holte mich von zu Hause ab. Nach kurzer Zeit sind wir nun, so gegen 08:50 Uhr bei dem sog. Gruppentreff angekommen und es gab einen Kaffee. Die dortigen Leute (Vorwerk Fachberater) waren sehr nett. So gegen 09:40 ging es nun ins sog. Gebiet. Ich war an diesem Tag mit einem recht erfolgreichem Fachberater unterwegs, der auch sehr nett war. Das Wetter an diesem Tag war extrem schlecht. Trotz Sturm und Regen sind wir an die Türen gegangen, was mich nicht abschreckte, da ich ursprünglich vom Bau komme. Wir versuchten bei den Leuten in die Wohnung zu kommen, was auch hin und wieder geschah und stellten die Produkte vor. Neben dem anbieten der Reinigungsgeräte bietet man auch einen Gutschein für eine kostenlose Vorwerk Küchenberatung an. Des weiterem versucht man auch Leute für die Arbeit von Vorwerk zu begeistern in Form eines sog. Beratungsschecks. So gegen 13:50 Uhr trafen wir uns dann beim Mittagstreff mit dem Rest der Gruppe. Hier wurde nun über den Vormittag geplaudert und auch Mittag gegessen. Ein paar der Fachberater und der Bezirksleiter fragten mich wie mir der Vormittag so gefallen hat und ich fand es doch recht interessant. Nach einer Weile, etwa Gegen 15:50 Uhr, ging es nun wieder zurück ins Gebiet.
Das Wetter hatte sich nun noch weiter verschlechtert. Dennoch gingen wir wieder an die Türen und versuchten bei den Leuten in die Wohnung zu kommen um die Produkte vorzustellen. Auch an diesem Nachmittag sind wir bei verschiedenen Leuten in der Wohnung gewesen. Da das Wetter am frühen Abend nun so extrem schlecht war und man aufpassen musste, daß man durch den Sturm nicht noch von Ästen erschlagen wird, machten wir uns gegen 17:30 Uhr zurück zum sog. Abendtreff. Einige andere Fachberater sahen das wohl ähnlich, denn es waren schon ein paar von ihnen am Abendtreff. Der Fachberater mit dem ich unterwegs war hat doch recht gut verkauft an diesem Tag (6 sog. Einheiten). Es dauerte nicht lange und der Bezirksleiter kehrte auch am Abendtreff ein. Er fragte mich wie es mir gefallen hat und was ich erlebt habe. Nun ich fand diese Tätigkeit recht interessant. So gegen 18:15 Uhr brachte mich der Bezirksleiter wieder zu mir nach Hause und fragte mich auf dem Weg dort hin ob ich bei Vorwerk anfangen möchte. Ich sagte ihm das ich eine Nacht darüber schlafen möchte. Nun verblieben wir so, daß wir am nächsten Tag miteinander telefonieren.

-----Das Vertragsgespräch-----

Wie ausgemacht telefonierten wir nun am nächsten Tag und verabredeten uns zum Kaffee bei mir. Dabei haben wir alles intensiv besprochen und ich willigte ein. Nach etwa 2 Stunden verabschiedete sich der Bezirksleiter bei mir. Vier Tage später sollte es nun für mich selbst als Fachberater los gehen.

-----Die Vorbereitungen-----

So hieß es für mich Behördengänge erledigen, welche natürlich zum Teil mit Kosten verbunden waren. Denn ich benötigte eine Beantragung des Führungszeugnisses (13 Euro), einen Antrag auf Auskunft aus dem Gewerbezentralregister (13 Euro), eine Reisegewerbekarte, welche ich aus Kostengründen erstmal auf ein Jahr befristete (101,60 Euro [der Kostenpunkt ist von Landkreis zu Landkreis zum Teil sehr unterschiedlich]), eine Steuerliche Bescheinigung (kostenfrei). Desweiteren von einem Steuerberater eine Ertragsvorschau sowie einen Businessplan (was das kostet weis ich zum heutigen Zeitpunkt noch nicht). Es folgen im laufe der Zeit weitere Unterlagen von Behörden, welche Kostenfrei sind. Da ich zum damaligen Zeitpunkt im Bezug von ALG II stehe bekomme ich keine große Unterstützung von der Arbeitsagentur. D.h. zusätzlich zu den ALG II Bezügen die weiterlaufen bis man von seinen Einnahmen leben kann lediglich erstmal für sechs Monate ein monatliches Einstiegsgeld von 172,50 Euro auf das es allerdings keinen Rechtsanspruch gibt. Die Arbeitsagentur ist dazu nicht verpflichtet.

-----Kurz vorab aus dem mitten drin noch-----

Mit der Arbeitsagentur hatte ich ziemlich zu kämpfen, da ich jeden Monat haufenweise Unterlagen vorlegen mußte, also alles was mit Einnahmen und Ausgaben zu tun hat. Des weiterem bekam ich nach dem ich bereits 5 Wochen als Fachberater tätig war das erste mal das Einstiegsgeld. Dadurch das ich weitere 4 Wochen später recht viele Einnahmen hatte war es auch das einzigste mal. Doch es kommt noch schlimmer.
Durch diese vielen Einnahmen bekam ich nun auch keine ALG II Bezüge mehr, auf die ich jedoch 7 weitere Wochen wieder angewiesen war. Nun dauerte es recht lange bis ich wieder diese Bezüge bekam. Nach einiger Zeit, allerdings auch erst nach X Besuchen bei der Arbeitsagentur bekam ich diese dann weiter. Zuvor allerdings ging das soweit, daß ich regelrecht laut werden mußte und drohte das ich bei diesem Chaos lieber zu Hause bleiben würde u.s.w. Fünf Tage später konnte ich mir nun einen Check abholen und die Bezüge liefen danach normal weiter. Bei dem letzten Gespräch, also bevor ich den Check erhielt, gaben mir die Leute der Arbeitsagentur regelrecht das Gefühl, dass sie sich bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht mit meinen Einnahmen und Ausgaben auseinander gesetzt haben.

-----Meine Arbeit und mein Leben als Vorwerk Fachberater-----

Nun begann meine Tätigkeit als Vorwerk Fachberater. Die ersten vier Tage war ich mit einem Ausgebildeten Fachberater unterwegs, um zu lernen wie man sich verhält, versucht in die Wohnungen der Leute zu kommen, die Produkte vorzuführen und zu verkaufen. Das machte weitestgehend auch Spaß und war interessant, jedoch war es auch sehr oft kalt, wenn man eine Weile nicht in die Wohnungen kam. Der Fachberater mit dem ich in diesen 4 Tagen unterwegs war, war nicht allzu erfolgreich, da er laut seiner Aussage zu diesem Zeitpunkt private Probleme hatte. Aber ein paar Dinge waren doch sehr lehrreich.
Nun kam der erste Tag an dem ich allein unterwegs sein sollte.
An der ersten Tür, vor der ich stand dacht ich mir hoffentlich ist keiner da. Aber dieses Gefühl hatten wohl schon mehrere Fachberater am Anfang gehabt. Nun ja an diesem Tag bin ich in 2 Wohnungen gewesen um einen sog. Service zu machen. Verkauft habe ich jedoch nichts, was mich allerdings nicht entmutigte weiter zu machen. Am nächsten Tag kam es zu einer Produktvorführung, welche auch einen Verkauf erzielte. Das gab mir sehr viel Selbstwertgefühl und animierte zum weiter machen. Doch am folgenden Tag passierte überhaupt nichts. Nicht einmal eine Produktvorführung. Aber ich lies den Kopf nicht hängen. Das ging die nächste Zeit so weiter. ein bis zwei Produktvorführungen am Tag und selten ein Verkauf. Erst in der dritten Woche, in der ich allein unterwegs war hatte ich täglich zwischen drei und sechs Produktvorführungen. Jedoch immer noch selten ein Verkauf. Nun ging auch einmal wöchentlich eine Schulung los. Diese gingen immer etwa von 9:00 - 13:30 Uhr und im Anschluss zum Mittagstreff bzw. wieder ins Gebiet. Nach vier Wochen folgte meine erste Hauptabrechnung mit Einnahmen von weniger als 600 Euro. Das machte mich zwar nicht sonderlich glücklich aber ich ließ den Kopf nicht hängen. Was mich jedoch sehr störte war, dass unsere Gruppentreffs (Früh, Mittags und Abends) meist in nicht gerade günstigen Restaurants stattfanden. Da zahlte man schon mal 1,90 Euro für ne kleine Tasse Kaffee. Ich wurde zwar vom Bezirksleiter unterstützt jedoch hab ich mir dabei meist mehr erhofft. Es blieb bei den drei bis sechs Produktvorführungen am Tag mit den eher raren Verkäufen. Eines Tages hat mich die Wut gepackt und ich wurde gegenüber jedem stinkig bzw. regte mich lautstark sehr auf worauf mich der Bezirksleiter und einer der Verkaufsstarken Fachberater nur schwer von runter holten. Naja es blieb alles wie es war in Bezug auf meine Verkäufe. Doch in meiner siebten Woche stiegen plötzlich meine Verkaufszahlen. Ein Selbstwertgefühl noch und nöcher. Das gab mir einen solch starken Antrieb und es machte immer mehr Spaß. Nun kam meine zweite Hauptabrechnung und ich staunte als ich darauf sah, dass ich knapp 2600 Euro an Einnahmen hatte. Doch dies machte sich auch negativ bemerkbar (Arbeitsagentur). Nach etwa weitern zwei Wochen gingen die Verkaufszahlen auch wieder zurück, so das auf meiner dritten Hauptabrechnung unter 900 Euro an Einnahmen vorhanden waren.
Ich fing nun langsam an mir Gedanken über das ganze rundum zu machen. Denn in der ganzen Zeit änderte sich so einiges. Es gab z.B. ein Neider, was man deutlich spürte. Diesen Fachberater konnte ich schon nach kurzer Zeit bei Vorwerk nicht leiden. Es gab Streitgespräche. Ich kam selbst mit dem Bezirksleiter in Schärerein und hatte mal ein Gespräch mit ihm aber in einem Ton und Worten seinerseits, dass ich ihm am liebsten die Faust mal hätte spüren lassen. Ich fing nun an so einiges zu durchschauen. Es wird alles schön geredet. Die Leute an den Türen denken sich angeblich Dinge aus damit man nicht in die Wohnung kommt. Man soll immer gute Laune haben, denn negatives ist dort fehl am Platz, wie ich mehrfach feststellen durfte. Private Probleme werden nach unten geschaukelt. Genauso die schwachsinnige Aussage vom Bezirksleiter: es gibt kein gutes und kein schlechtes Gebiet. Ein Gebiet ist immer so gut wie der, der es bearbeitet. Dann diese ständigen Gruppentreffs und das dortige z.T. wirklich blödsinniges gequatsche nervte mich so dermaßend ab, dass ich des öfteren nicht mehr auf den Treffs erschienen bin. Alleine durch die nicht ganz so günstigen Restaurants. Ich fand in jedem Gebiet ein mir zusagendes Lokal oder nur einen Stehimbiss, an dem die Preise doch human und das Essen auch Ok waren. Natürlich hat das den Herren Bezirks- und Gruppenleiter nicht gefallen, dass ich ständig von den Treffs fern blieb und ließen sich teilweise Dinge einfallen um das zu unterbinden. Aber geschafft haben sie es nicht. Diese totale Kontrolle über das was ich tue und was nicht ging mir genauso gegen den Strich, daß ich kurz davor war den Bezirksleiter zu fragen ob er im früheren Leben bei der Stasi war. Es gab nun öfter Auseinandersetzungen in der Gruppe, allerdings nicht nur von meiner Seite. Es machte nun auch immer weniger Spaß bei den Leuten an die Tür zu gehen. Auf Grund das ich nun doch schon ein paar Wochen als Fachberater bei Vorwerk war merkte ich auch wie oft man in die selben Gebiete geht. Da hörte man von den Leuten oft "Ihr Kollege war gerade da" , "schon wieder Vorwerk" oder eben "ich möchte nicht alle drei Monate von Vorwerk besucht werden". Laut Vertrag darf man nur da arbeiten/ verkaufen wo man eingesetzt wird. Aber ein paar der langjährigen Fachberater klappern andauernd die Kunden ab, bei denen sie mal was verkauft haben. Das man dann solche Sätze wie oben aufgeführt hört wundert einen dann nicht mehr. Genauso wenig wenn die Herren Gruppen- und/ oder Bezirksleiter die Fachberater alle drei bis vier Monate in die selben Gebiete schicken. Am Anfang hat mich das nicht weiter gestört, es hieß ja immer die Leute denken sich was aus, damit man nicht in die Wohnung kommt. Jedoch nach kurzer Zeit nervte mich das mehr als die Leute an den Türen. Denn wenn man das zu oft hört, auch in verschiedenen Gebieten, hat das rein gar nichts mit ausdenken zu tun. Genauso wenig wie die Aussage von langjährigen Fachberatern oder dem Bezirksleiter: Der Verkauf liegt nur an einem selbst. Es hat was mit Sympathie zu tun und es ist eine Kopfsache. Aber mit Glück hat das rein gar nichts zu tun. Meine Meinung dazu ist das diese Aussage absolut blödsinniger Quatsch ist. Mit Glück hat das sehr viel zu tun. Ich war auch oft genug bei Leuten die waren sehr nett, fanden meine Beratung auch sehr gut haben aber dennoch nichts gekauft. Glück eben, wenn man was verkauft. Was will man denn machen wenn die Leute kein Geld haben oder die Produkte sie nicht überzeugt haben?! Das in die Wohnung der Leute zu kommen hat häufig schon mit Sympathie zu tun. Aber selten der Verkauf.
Es ist bei Vorwerk so, man bekommt die gesammten Geräte zum Vorführen kostenlos gestellt. Das bleibt auch in den ersten 13 Wochen so. Wenn man in diesen 13 Wochen 72 Einheiten verkauft. Für die die nicht wissen was eine Einheit ist: Die 72 Einheiten sind umgerechnet 36 einfache Staubsauger ohne jegliches Zubehör. Obendrauf gibt es auch noch eine Prämie. Zwar bekommt man die gesammten Geräte weitaus günstiger aber Geld kosten sie auch. Ich habe die 72 Einheiten nicht erreicht. Zwar hatte ich 73 jedoch sind mir vier Einheiten aufgrund von Stornierungen verloren gegangen. Somit fehlten mir am ende der 13 Wochen drei Einheiten, also 1,5 einfache Staubsauger. Aber da macht Vorwerk keine Ausnahme sagt vielleicht: die Prämie erhalten sie nicht aber die Vorführgeräte. Nein ich habe sie bezahlt. Nach 25 Wochen hab ich, aufgrund dieser ganzen Dinge aufgehört. Die Vorführgeräte sind dann zwar mein Eigentum, nur was soll ich damit? Also habe ich die Geräte recht günstig weiterverkauft. So hatte ich dann hier kaum Einbußen.

-----Einnahmen-----

Man kann bei Vorwerk gutes Geld verdienen. Aber nicht so in der Form wie ich es erlebt habe. Es gibt auch verschiedene Prämien. Diese sind sehr verschieden. Die geringste fängt bei 2 Euro an und die höchste liegt bei knapp 2000 Euro. Ich selbst habe einmal eine Prämie von 500 Euro bekommen. Aber man hat auch reichlich Ausgaben. Alleine wenn sich nach einem Jahr das Finanzamt meldet. Man ist durch Vorwerk kostenlos unfallversichert bei Invalidität bis zu 52000 Euro und bei Unfalltod bis zu 26000 Euro an seine Erben. Vorwerk zahlt auch einen Zuschuß zur Krankenversicherung und zur Rentenversicherung. Die Summe hängt jedoch vom Verkauf ab und geht bis zu einer gewissen Grenze.

-----Fazit-----

Man lernt etwas fürs Leben als Vorwerk Fachberater. Im guten wie im schlechten Sinn, denn es ist nicht alles Gold was glänzt. Noch einmal würde ich es jedoch nicht machen. Die Zeit die man täglich unterwegs ist liegt zwischen 11-13 Stunden. Um genau zu sein: 9:00 Uhr Frühtreff; 9:45 - 13:50 Uhr arbeiten; 14:00 Uhr Mittagstreff; 15:50 - 19:50 Uhr arbeiten und ab 20:00 Uhr Abendtreff. Da kann es schon einmal passieren das man um 21:30 Uhr zu Hause ist. Hinzu kommt noch der Schreibkram. Es wird viel erzählt und viel schön geredet. Es ist ein sehr hartes Brot wenn man diese Tätigkeit wirklich ausüben will. Die Geräte sind wirklich Klasse aber wie sie zum Teil vertrieben werden ist unter aller Kanone. Es gibt Fachberater die lassen sich sonst was einfallen nur um den Leuten was neues zu verkaufen. Z.B. da ist ein Teil verschmutzt, da heißt es dann vom Fachberater: ich hoffe sie haben eine gute Feuerversicherung. Oder wenn die Schutzfolie von Leuten vergessen wurde abzumachen und diese dann teilweise zerfetzt ist kann es vom Fachberater schon mal heißen: die Sicherheitsfolie ist defekt, da brauchen sie mal was neues. Es gibt genug Leute die das dann auch glauben. Allein bei der Aussage mit der Feuerversicherung, wie reagieren denn Leute im hohen alter auf so was? Wohl nicht gelassen. Es gibt bei Vorwerk zwei Arten von Kunden. Die sog. Neukunden, dass sind die Leute die keine Produkte besitzen und die Altkunden, welche eben teilweise ein halbes Museum von Vorwerkgeräten besitzen. Es heißt vom Bezirksleiter ohne Neukunden geht es nicht, aber ich sehe das ganz anders. Denn ohne Altkunden geht es nicht, da man da doch recht häufig verkauft. Der Verdienst an den Verbrauchsmaterialien ist meiner Meinung nach sehr gering. Für ein Packet Filtertüten bekommt man für sich gerade mal 3 Euro, welche auch noch versteuert werden müssen. Aber mit den Verbrauchsmaterialien wird von manch einem Fachberater auch reichlich Schindluder getrieben. Da wird hier was rausgenommen da was rausgenommen und wenn jemand fragen sollte (sehr selten) dann heißt es: das ist jetzt so. Mit können oder nicht können hat das nicht wirklich was zu tun. Man muß gut schauspielern und gut reden können. Des Weiteren brauch man einiges an Krawatten, Hemden und Hosen. Und nicht zuletzt eine möglichst günstige Tankstelle. Als Fachberater bin ich privat und geschäftlich in den 25 Wochen rund 16000 km mit meinem Fahrzeug unterwegs gewesen. Da man selbstständig ist, muß man alle gefahrenen Wege in einem Fahrtenbuch festhalten. Empfehlen würde ich das so gesehen niemandem. Wenn man ALG I bezieht, kommt es darauf an was man vorher verdient hat, danach richtet sich auch die zusätzliche Unterstützung von der Arbeitsagentur. Das kann schon nicht unerheblich sein, da es möglich ist 1800 Euro und mehr zusätzlich zu bekommen und das das erste halbe Jahr lang. Und auch unabhängig von dem was man an Einnahmen hat. Aber wenn man ALG II Empfänger ist würde ich strikt davon abraten. Es sei denn man hat ein finanzielles Polster. Wenn ich keine Unterstützung von dritten bekommen hätte (Arbeitsagentur ist nicht gemeint), dann hätte ich wohl nach 3 Wochen aufhören müssen.

-----Kurz am Rande (nicht als Beleidigung oder ähnlichem sehen)-----

Ich habe die vorhandenen Berichte aufmerksam gelesen. Aber das was da drin steht kann ich absolut nicht bejahen. Es gibt zwar Fachberater die 5000 - 8000 Euro im Monat verdienen aber 2500 Euro für einen Anfänger als normal zu bezeichnen, ist absolut nicht die Regel. Genauso wenig ist man recht schnell in der Wohnung weil 35% der Leute Geräte von Vorwerk haben. Allerdings weis ich nicht in welchen Bezirken Sie gearbeitet haben. Vielleicht ist da ja alles anders bzw. besser.   

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Das ist so nicht ganz richtig! Man kann sich auch bei Vorwerk bewerben! Ich habe ganz einfach eine Bewerbung geschickt und in einer Stunde habe ich mein Vorstellungsgespräch!

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