Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
gute Tarife, Marktführer |
| Kontra: |
schlechtes Arbeitsklima, geringe Provisionen, enormer Druck, man ist nur etwas wenn man Zahlen bringt |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Liebe Leserinnen und Leser,
im Folgenden möchte ich euch von meiner Erfahrung bei der Debeka berichten. Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich betonen, dass ich versuche trotz meiner Abneigung gegen die Debeka, einen neutralen Bericht zu verfassen.
--Einleitung--
Die Debeka wurde vor mehr als 100 Jahren von Beamten gegründet und hat sich bis in die heutigen Zeit zu einem größten und Leistungsstarken Krankenversicherer entwickelt, den man auf dem deutschen Markt finden kann.
--Ausbildung--
Die Ausbildung, so heisst es natürlich von Seiten der Debeka ist super. Ob andere Versicherungsunternehmen das genau so sehen, da hab ich leider keine Erfahrung, ausser das ich gehört habe, dass einige Lehrlinge gut woanders untergekommen sind. Meiner Meinung nach wird man als Auszubildender ausgenutzt. Während der Berufsschule, waren wir die einzigen, die eine gewisse Stundenzahl nach der Schule arbeiten gehen mussten und das in Form von Kundenterminen. Da wir Blockunterrricht hatten und ziemlich viel in den Kopf kriegen mussten in kurzer Zeit, wurden natürlich Klausuren im Akkord geschrieben, wo sich lernen und arbeiten manchmal nicht miteinander kombinieren lies.
Man wird einem Servicebüro zugeteilt, welches von einem erfahrenen Mitarbeiter geführt wird. An der Büromiete muss man sich natürlich beteiligen doch dazu später mehr. In fortgeschrittenen Lehrjahren ist man hauptsächlich im Aussendienst unterwegs, also sprich Kunden anrufen, Termine machen, Kunden anrufen, Termine machen usw.
--Kosten--
Ich gehe nun speziell auf die Kosten ein, da man diesen Punkt meiner Meinung nach nicht vernachlässigen sollte. Was kostet es eine Ausbildung oder eine Anstellung im Aussendienst bei der Debeka zu haben? Wie eben schon erwähnt, wird man sich in den meisten Fällen an der Büromiete beteiligen müssen. Wie hoch die ist kann ich natürlich nicht sagen, da es abhängig davon ist wie hoch die Gesamtmiete des Büros ist. Wenn es um Unwirtschaftlichkeit geht gehört dies auf jedenfall dazu. Die Büromiete bekommt man selten mit Provisionen abgedeckt die auch tatsächlich aus dem Bürodienst entstehen. Sprich es kommt so gut wie keine Sau rein und will was abschließen. Somit entsteht das erste Defizit.
Spritkosten: Die Debeka beteiligt sich an den Spritkosten mit einer Pauschale. 100 und ein paar Zerquetschte sind es wohl. Allerdings sollte man hier auch erwähnen, dass dies Brutto ist. Wenn ihr für einen Termin ca 20 Kilometer insgesamt unterwegs seit und bei diesem Termin kein guter Abschluss zu verbuchen ist, entsteht auch hier eine große Verlustquelle. Mal abgesehen davon, der Verschleiss des EIGENEN Pkw´s ist noch nicht in Zahlen umgewandelt. Zu dem sollte man beachten oder ist anzunehmen, dass die Benzinpreise in 10 Jahren nicht so hoch sein werden wie vor 25 Jahren..
Handy: Man sollte ein eigenes Handy besitzen, denn auch hier gibt es nichts dazu. Zum Glück gibt es relativ günstige Angebote von Mobilfunkbetreibern die viel telefonieren erst bezahlbar machen. Als es die noch nicht gab hatte ich regelmäßig Rechnungen im hunderter Bereich (als Auszubildender).
Werbematerial:
muss man natürlich weil es so schön ist selber zahlen. Durch das Werbematerial soll man seine Kunden verwöhnen und diesen fröhlich machen. Allerdings ist auch hier zu sagen, dass dadurch nicht immer gewährleistet wird, dass man nun einen Vertrag verkauft, der einen vorerst in die Rente schickt, nur weil man 100 Kalender verteilt, die einen dann 60 € gekostet haben. Mit dem Geld was man fürs Werbematerial ausgibt, kann man auch einen netten Abend mit der Freundin/Freund verbringen. Ist meiner Meinung nach sinnvoller.
Post:
Wird ein Auftrag erteilt, "Kunde möchte Angebot zu geschickt bekommen" muss das prompt erledigt werden, sonst gibt es vom Chef einen auf den Sack. Also schnell zur Post und Briefmarken kaufen, am Besten auf Vorrat. Also Briefmarken/Umschläge muss man auch selber bezahlen.
Habt ihr nun ein Angebot mit dem geliehenen Laptop gemacht, hat man auf eigene Kosten dafür zu sorgen, dass die Druckerpatrone immer spuckt und nicht durstig wird. kostet zwar nicht viel, aber wenn die Angebote ständig im Müll landen, ist das Geld auch erstmal futsch. Durch die neue VVG-Reform ist der Druckaufwand enorm gestiegen. Also auch super unwirtschaftlich.
Mir fallen nun keine Kosten mehr ein, es bleibt nur noch folgendes zu tun. Die Kosten mit den niedrigen Provisionssätzen der Debeka gegenüberzustellen. Wenn man nicht mind. 1 im Monat eine gute Lebensversicherung verkauft bleibt man auf den Kosten mehr oder minder sitzen.
Hinzu kommt noch der enorme Druck dem man ausgesetzt ist, Ziele zu schaffen, Termine zu machen und und und. Menschen sollte man respektvoll behandeln nur da finde ich verdient man erst Respekt, wenn man verkauft sonst ist man eine faule Sau.
Gehalt
Es wird ein festes Gehalt von 300 € gezahlt. Der rest ich mein es sind um die 1200 € müssen durch Provisionen gerechtfertigt werden. Schafft man das nicht, kommt die Summe die noch fehlt im nächsten Monat oben drauf und somit hat man mehr zu tun.
Fazit
Die Debeka bietet durchaus gute Tarife wie diverse unabhängige Zeitschriften auch berichten, mit denen man arbeiten kann. Allerdings ist der Nährboden für eine Karriere bei der Debeka sehr schlecht. Es sei denn man hat keine Freunde und kann von morgens bis abends zu den Kunden fahren um halbwegs gut Geld zu verdienen.
Ich für meinen Teil, habe mich dazu entschieden eine andere Richtung einzuschlagen die mir mindestens wenn nicht sogar mehr Verdienst einbringt und dafür weniger Stress und Druck.
---Das sind meine Erfahrungen, beachtet das dies meine persönliche Meinung ist. Sicherlich gibt es manche die sich damit identifizieren. Die Erfahrung hätte auch anders aussehen können.
Ich habe keine gute Meinung über den Arbeitgeber Debeka, dennoch bin ich froh diese Erfahrung gemacht zu haben und weiss nun wie man mit diversen Menschentypen umzugehen hat.
In dem Sinne viel Glück bei eurer Entscheidung
| weitere Erfahrungsberichte |
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Bewertung für Arbeiten bei der Debeka von
Bastmarkt
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Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
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sehr hilfreich
17.07.2008
(17.08.2008)
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Super Ausbildung....
Bewertung für Arbeiten bei der Debeka von
Vollbier-Sunny
Pro: Sehr gute Ausbildung, gute Förderung
Kontra: hab den sogenannten Hacken noch nicht gefunden *g*
Seit diesen Jahres bin ich bei der Debeka als Bezirksbeauftragte angestellt. Ich habe vorher eine kaufmännische Ausbildung gemacht. Natürlich hat mir auch dieser Job sehr viel Spaß gemacht, aber unter Menschen fühle ich mich doch sehr viel wohler als den ...
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sehr hilfreich
07.11.2003
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Meine Erfahrungen, Lehre und weiter
Bewertung für Arbeiten bei der Debeka von
Verskfm
Pro: Gute Ausbildung
Kontra: Schlechte Verhältnisse im Aussendienst
Ich war auf eigenen Wunsch in zwei grundverschiedenen Geschäftstellen der Debeka eingesetzt, eine im Norden, welche zu den absolut erfolgreichsten zählt, eine im Süden die generell eine der 10 schlechtesten Geschäftstellen ist.
Ich habe im Norden den B ...
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sehr hilfreich
11.08.2008
(12.08.2008)
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Außendienstler mit Spass
Bewertung für Arbeiten bei der Debeka von
Spassmensch
Pro: tolle Produkte - insgesamt ein tolles Unternehmen
Kontra: zu viele unerfahrene Menschen werden eingestellt, die zu wenig Begabung haben !
Arbeiten bei der Debeka : Vorweg ist zu sagen, dass ich schon über 10 Jahre dabei bin, und man deshalb auch wirklich vom Wort Erfahrung sprechen kann :-) Zu den bisherigen Erfahrungsberichten möchte ich mir erlauben anzumerken, dass es leider wi ...
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sehr hilfreich
30.12.2008
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Harter, aber lohnenswerter Weg
Bewertung für Arbeiten bei der Debeka von
topsysdad
Pro: Angestelltenverhältnis mit guten Arbeitgeberleistungen
Kontra: Man muss sich ein gutes Gehalt hart erarbeiten
* Einstellung: Ich wurde vor nunmehr 8 Jahren als sogeannter Quereinsteiger eingestellt, ohne Vorerfahrungen im Bereich "Versicherungen",allerdings mit kaufmännischen Kenntnissen. Zunächst genoss ich einen sogenannten "Schnuppertag". Diesen Tag verbrach ...
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sehr hilfreich
31.05.2010
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