Arbeitslosigkeit
### Was ist das eigentlich? ###Ein Wort, ein Zustand, ein „notwendiges“ Übel unserer Gesellschaft?
Quelle von Vorurteilen oder Aufzeigen, daß diese doch nicht so ganz unberechtigt sind?
Stellt das Heer von Arbeitslosen gar schon eine eigene Bevölkerungsgruppe dar?
Das Thema „Arbeitslosigkeit“ ist inzwischen eine Selbstverständlichkeit geworden, „man“ kennt die Welt gar nicht ohne. Täglich wird dieses Thema in den Medien breitgetreten. Mit den unsinnigsten Argumenten als Waffe gegen wen auch immer mißbraucht. Und vor allem: diejenigen, die dieses Thema ständig ausbreiten, haben ganz sicher nicht das Problem, diese auch eines Tages einmal „genießen“ zu dürfen.(Ich weise ausdrücklich darauf hin, daß mir, bei aller Pauschalisierung, natürlich durchaus bewußt ist, daß es im Einzelfall anders aussehen kann!)
- Wirtschaftsbosse, die daraus einfach gerne positive Zahlen für ihr Unternehmen ableiten wollen. *Der* Arbeitslose ist dort meist von vorneherein eine Nummer. Eine Betriebsgröße, die man mit gewissen Zahlen ins Verhältnis setzt, um sie dann in seinem Sinne zu mißbrauchen.- Politiker, die lediglich zwei Amtsperioden im Bundestag sitzen müssen, um anschließend eine Rente auf Lebenszeit erhalten zu können.
- Beamte, die entweder eh einen Arbeitsplatz auf Lebenszeit haben oder „angestellte“ Beamte, die bei Scheitern eine dermaßen horrende Abfindung bekommen, das sie im Anschluß an ihre Tätigkeit ebenfalls nicht mehr arbeiten müssen.- Gewerkschaftsbosse, die diese Zahlen ständig in den Mund nehmen, um ihre Machtbasis zu vergrößern, aber gleichzeitig so hohe Lohnforderungen stellen, daß kein Arbeitgeber auch nur auf die Idee käme, daraufhin neue Leute einzustellen.
Wer von denen will uns Betroffenen also ernsthaft weiß machen, daß es ihm in erster Linie um *mich*, um die einzelne Person geht?! Kann man bei über 5 Mio. noch von Einzelpersonen sprechen? Die Ähnlichkeit der Einzelschicksale mutiert zu einer Massenbewegung.### Was ist das eigentlich: arbeitslos, Arbeitslosigkeit? ###
www.wikipedia.de sagt dazu:„Als arbeitslos, korrekter erwerbslos bezeichnet man eine Person, die eine bezahlte Tätigkeit, die auf einem Arbeitsverhältnis beruht, anstrebt, aber keine Arbeit findet.“
Aha. Interessant. Wie war das mit: „Das sind doch alles faule Säcke, die wollen doch gar nicht arbeiten.“ oder mit „Wer will, der findet auch Arbeit“. Tja, in so einigen „Einzelfällen“ mag das sogar stimmen, aber das auch heutzutage noch generell zu behaupten, ist schon eine ziemliche Frechheit. Vielleicht sollten sich die Damen und Herren, die diese Aussagen treffen, mal todesmutig auf den freien Arbeitsmarkt begeben...Arbeitslos zu sein, bedeutet nämlich in erster Linie eben genau das: seine Arbeit los (geworden zu) sein. Es wird einem nicht mehr ermöglicht, einer erwerbsmäßigen Tätigkeit nachzugehen.
Allzugerne würde mancher „man“ das Los (Schicksal) der Arbeit auf sich nehmen. Jedoch ist es ihm aus den verschiedensten Gründen verwehrt, dies auch zu tun.Und: einen habe ich noch: Das große Los zieht heutzutage derjenige, dem es gelingt, eine Arbeit zu bekommen. Ganz selten dann wiederum, daß es auch die Arbeit ist, die er gerne machen würde. Ausgebildeter Arzt? Keine Chance. Wie wäre es denn mit Nachtwächter? Tolle Idee, vielen Dank.
### Wieso hat die Arbeitslosigkeit heutzutage derartige Ausmaße angenommen? ###Es gibt viele Gründe, die zu der heutigen Entwicklung geführt haben, diese hier alle ausführlich zu behandeln, ginge zu weit. Aber den einen oder anderen Punkt sollte man sicherlich einmal anreißen.
Die ursprüngliche Idee der Solidargemeinschaft (entstanden in der Nachkriegszeit) war ja, durch die Zahlungen derjenigen, die Arbeit hatten, diejenigen zu unterstützen, die keine hatten oder nicht mehr arbeiten konnten. Im Grunde genommen eine gute Idee, nur basiert sie auf einer hohen Zahl an Arbeitenden und einer relativ geringen Zahl an Nichterwerbstätigen. Die sogenannte Alterspyramide aber kippt im Grunde genommen schon seit mindestens 10-20 Jahren. Die Menschen werden einfach immer älter. Und: es gibt immer mehr alte Menschen. Mehr als die Jungen eigentlich finanzieren können. Und in der ganzen Zeit war die Entwicklung in etwa berechenbar. Doch die Bundesregierungen unternahmen nichts, um diesem Rechnung zu tragen. Obwohl die jetzige Entwicklung schon lange absehbar war, wurde weiterhin an den alten Rentensystemen etc. festgehalten. Der Mensch reagiert erst in der Katastrophe. Und Politiker immer erst kurz vor der Wahl. Im Grunde genommen hätte das gesamte System bereits vor vielen Jahren umgestellt werden müssen, um langfristig überleben zu können. Stattdessen haben sich die Regierungen fleißig aus den Rentenkassen bedient, um damit sonstwas anzustellen. Heute wird dafür geflickschustert, was das Zeug hält. Jegliche gut gemeinte Reform ist anschließend so verwässert, daß es nur noch schlimmer wird. Und keiner mehr durchsteigt. Nicht zuletzt, weil niemand deutlich sagt, wozu das ganze dienen soll. Natürlich mag der Bürger nicht alles. Und natürlich gibt es jene, die jeden Cent, den sie weniger bekommen sollen, mit Zähnen und Klauen verteidigen. Aber völlig blöd ist selbst der Bürger nicht. Manchmal muß man es ihm nur etwas deutlicher erklären. Selbst das Herdentier braucht einen Leithammel, der nicht ständig die Richtung wechselt...Hartz IV ist ja im Prinzip eine schicke Idee, nur weiß zum einen keiner, was wirklich auf einen zukommt und zum anderen ändert sich das angeblich kommende Ergebnis täglich.
Festzustehen scheint allein die Grundberechnung:
345 Euro Lebensunterhalt
+ Miete
+ HeizungsanteilWas zum Leben gerade so reicht, vielen aber ziemliche Probleme bereiten wird, die bisher mit wesentlich höheren Summen umgegangen sind.
Richtig ist, daß wir die ständig steigende Zahl von Sozialschmarotzern wieder zum Arbeiten bringen müssen. Aber einige andere werden um ihre Existenz kämpfen. Schließlich gibt es gewisse Lebensstile und auch familiäre Verpflichtungen. Wer jahrelang einen gewissen Standard hatte, kann nicht plötzlich von der Hand in den Mund leben. Und bei der geringen Summe klappt manchmal nicht mal das...
Und ob da die 1-2 Eurojobs die Lösung sind, wage ich doch arg zu bezweifeln, dienen sie doch eher dem Ausgleich für die langsam wegfallenden Zivildienstplätze (1-2 Eurojobs sind meist Jobs bei sozialen Organisationen, bei denen der Arbeitende eben besagten Betrag pro Stunde zusätzlich zu seinem normalen ALG II erhält).
Was vor allem zu befürchten ist, ist der Umstand, daß zwar wieder jeder Bürger seine Tasche weiter aufmachen muß, die Regierung ihre Zusagen der verstärkten Betreuung der Arbeitslosen aber mal wieder nicht einhalten wird.
Schon heute ist es so, daß das Arbeitsamt oder die Agentur für Arbeit, wie es ja jetzt heißt, für die Arbeitssuche keine wirkliche Hilfe darstellt. Da bekommt man beispielsweise mitgeteilt, daß man:- mit Mitte 40 bereits zu alt für den Arbeitsmarkt sei und sich keine Hoffnung mehr machen solle, noch mal eine Arbeit zu erhalten
- daß das Arbeitsamt nicht in der Lage sei, einem einen Arbeitsplatz zu besorgen. Das solle man mal schön gefälligst selber tun- daß man auch für eine Halbtagsstelle ab dem nächsten Jahr mal eben die Anfahrtstrecke Hannover-Hamburg in Kauf nehmen müsse, wolle man nicht aus der Leistung fallen
Ja, sind die denn noch ganz gesund?? Wie soll das denn motivieren, sich um Arbeit zu bemühen? Einmal ganz abgesehen davon, daß Arbeitsstellen von den Arbeitgebern in erster Linie aus der eigenen Region besetzt werden. Welcher Arbeitgeber will sich denn dem Risiko aussetzen, jemanden mit später einsetzendem „Heimweh“ einzustellen, wenn er genügend Bewerber vor der eigenen Tür hat??Dazu kommt, daß alle Politik immer nur solange sicher ist, wie dieselbe Partei an der Macht ist. Schon bei einem Regierungswechsel kann wieder alles anders sein. Wie soll man da planen, wenn alles nur nach der Parteizugehörigkeit geordnet wird? Denken hat in der Politik, scheint’s, nur bedingt etwas zu suchen.
Das damit einhergehende Steuerwirrwarr trägt noch ihr Quentchen dazu bei. Zumal die wirklich wichtigen Steuerzahler so hofiert werden, daß man ihnen die Möglichkeiten zur Steuerhinterziehung quasi auf dem Tablett serviert.Ein weiteres Problem, Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten, sind die wesentlich zu hohen Lohnnebenkosten. Die zum einen resultieren aus den bereits oben genannten Gründen der falschen Politik in Bezug auf die Nachhaltigkeit der Gesellschaft. Wer jahrzehntelange Entwicklungen erst kurzfristig in sein Konzept einbaut, sollte sich nicht wundern, wenn dieses nicht funktioniert. Zum anderen sorgen unsere Gewerkschaften stetig dafür, hohe Lohnkosten noch zusätzlich in die Höhe zu treiben. Daß sie damit mehr Arbeitsplätze vernichten als das es irgendeinen Nutzen bringen würde, ist ihnen aus Machterhaltungsgründen egal. Nur, weil Arbeitgeber mit manch fiesen Tricks arbeiten, ist es nicht legitim, genauso zu verfahren. Aber das ist ja eines unserer Grundprobleme: Jeder verhält sich genauso schlecht wie sein Nachbar. Nur dem anderen nix extra gönnen. Das Wort Solidarität ist zwar oft gebraucht, aber im Grunde genommen doch ein Fremdwort.
### Was es bedeutet, arbeit (s) los zu werden ###Dazu sollte man vielleicht erst einmal definieren, was es im günstigsten Fall bedeutet, Arbeit zu haben. Es bedeutet:
- Eine Aufgabe zu haben
- Für sich selbst aufkommen zu können
- Die Möglichkeit, Selbstsicherheit aus dem Job ziehen zu können
- Eine gewisse finanzielle Sicherheit
- Soziale Kontakte zu pflegen
- Ausgeglichenheit, da „man gebraucht wird“
- Einen geregelten Tagesablauf zu habenSeine Arbeit los zu werden bedeutet also möglicherweise:
- Herausgerissen zu sein aus seinem normalen Tagesablauf- Herausgerissen zu sein aus dem „normalen“ Leben
- Möglicherweise ohne Aufgabe zu sein. Wer kann schon so einfach eine Lücke über 8-12 Stunden am Tag sinnvoll kompensieren?- Evtl. abhängig zu sein von staatlichen Institutionen (Agentur für Arbeit, im schlimmsten Falle Sozialamt).
- Nicht mehr mit „eigener Hände Arbeit“ für den Lebensunterhalt sorgen zu können. - Als „Schmarotzer“ an der Gesellschaft dazustehen
- Anschaffungen sind nicht mehr planbar, laufende Kredite werden zur Last- Spannungen in der Familie sind vorprogrammiert
- Vereinsamung, sofern man keine Kontakte „neben der Arbeit“ hat, was ja heutzutage durchaus vorkommt. Viele arbeiten so viel, daß ihnen neben der Arbeit gar keine große Möglichkeit mehr bleibt, noch jemanden kennenzulernen. Diese Menschen haben plötzlich so gut wie nichts mehr, was an ihr vorheriges Leben erinnert- Der Mensch zieht sich zurück, da er sich „überflüssig“ fühlt
- Es erfolgt der Rückzug aus der monetär orientierten Gesellschaft. „Freunde“ wollen plötzlich nichts mehr mit einem zu tun haben, da man sich gewisse Dinge nicht mehr leisten kann. Dementsprechend wird der Freundeskreis kleiner werden- Man fühlt sich selbst immer wieder ziemlich besch..., da man nur noch bedingt an Aktivitäten teilnehmen oder sich Dinge leisten kann. Ganz schlimm wird es, wenn Dritte darunter leiden müssen (Partner/In, Frau/Mann, Kinder)
- Die Lebensqualität ist schlicht und ergreifend wesentlich niedriger positioniertDie moderne Gesellschaft definiert sich (leider) über das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von Geld. Daß Beruf irgendwann einmal mit Berufung zu tun hatte, lassen wir dabei mal völlig außer Acht. Heutzutage gibt es nur noch „Jobs“, also Dinge, die man tut, weil man muß, nicht, weil man will. Aber arbeiten muß man. Arbeit ist nun mal das allgemein übliche Mittel, Geld zu erhalten.
Von daher bleibt, sobald man keiner Arbeit mehr nachgehen darf, vieles aus. Letztlich möglicherweise auch das eigene Wohlbefinden. Es ist nicht ohne Grund, daß viele nach längerer Arbeitslosigkeit nicht mehr recht in der Lage sind, ihren Tag in positiver Weise zu verbringen. Stattdessen „hängen sie rum“, stehen spät auf, gehen spät zu Bett, verblöden vor dem Fernseher und bekommen auch sonst nicht mehr allzuviel geregelt. Es folgt der nahezu vollständige Verlust des Selbstwertgefühls. Und da wieder rauszukommen, ist gar nicht so einfach. Um so öfter etwas nicht klappt, um so frustrierter und uninteressierter wird man. Es ist ein ständiger Marsch am Abgrund, den nur wenige heile überstehen.
Wir brauchen wieder mehr Aufgaben, die den einzelnen Menschen erfüllen können. Mehr Bewußtsein für die gesellschaftlichen Zusammenhänge. Mehr Bereitschaft, auch etwas für andere zu tun. Es gibt so viele Menschen, die Hilfe brauchen. Und so wenige, die bereit sind Hilfe zu geben. Der moderne Mensch ist ein Schmarotzer geworden, der nur in der Lage ist, an sein eigenes Wohl zu denken. Die Dinge interessieren ihn nur, wenn es unmittelbar sein eigenes Leben betrifft. Daß es für ihn eine Aufgabe bedeuten könnte, mit deren Hilfe er anderen und damit zugleich sich selbst helfen könnte, sieht er nicht. Wir brauchen so etwas wie die gesellschaftliche Großfamilie. Schließlich war das einmal der ursprüngliche Zweck der Solidargemeinschaft. Heute sind wir ein Heer von Egoisten. Und jeder glaubt für sich, daß die anderen schuld seien, daß es nicht funktioniert...Jammert also nicht nur Eure Standardlitanei, sondert schaut Euch auch mal nach anderen um. Viele Menschen wären froh, hätten sie eine Job wie Ihr. Seid doch mal einfach zufrieden und helft denen, die Euch brauchen. Es gibt genug davon. Und das meist direkt vor Eurer Nase...
Und, ob Ihr es glaubt oder nicht: Ihr seid das Volk. Und laut Grundgesetz geht von Euch die Macht aus, diesen Staat zu lenken. Also nutzt sie!18.08.2004
by Himmelssurfer
Dieser Bericht entstand durch die Anregung eines Ciao-Mitgliedes.Solltet Ihr weitere Vorschläge haben, höre ich sie mir gerne an. Auch wenn dieser Bericht sicher nicht jedem gefallen wird... Aber man kann es nun mal nicht jedem recht machen.
26.11.2009 17:27
warum die Arbeitslosigkeit solche Ausmaße angenommen hat ? Ganz einfach: weil das ein volkswirtschaftliches (unausgesprochenes) Gesetz ist: je mehr die Wirtschaft und die unternehmerische Bilanz über die Jahrzehnte wächst, um so mehr wird menschliche Arbeitskraft durch maschinelle Rationalisierung ersetzt. Der Zweck von Unternehmen war noch niemals "Arbeitsplätze zu schaffen". Der Zweck der privaten Wirtschaft ist es Gewinne zu machen. So war es immer so wird es ewig sein. Es sei denn, das System wird geändert. Ich würde diesem System den Rücken kehren.
05.07.2007 16:44
Da sagst du was wahres mit vielem was du da schreibst. Aber das Problem liegt doch ganz woanders. Ok Sozialschmarotzer gibts, gabs und wirds immer geben, die kann man nicht ausmerzen. Die meisten aber sind keine und schuldlos an ihrer misere, wollen da raus, können es aber nicht, die sollte man nicht mit jenen in einen pott werfen, das wäre unfair. Die Politiker halten sich raus aus der Wirtschaft, weil sie von ihr bezahlt werden, sogenannte "Nebenjobs", die ihnen mehr einbringt als ihre sogenannten "Diäten", die sie sich frecherweise erhöhen, wie es ihnen passt und das sofort und 6 monate rückwirkend, ohne offenzulegen, was sie verdienen - nebenjobs inclusive. Hier müsste der gesetzgeber (wer immer das ist) ansetzen: nebenjobs in großen wirtschaftsunternehmen müssen verboten werden, da sie keine objektivität zulassen: "des brot ich ess, des lied ich sing" dh. die werden die unternehmen niemals zwingen, arbeitsplätze und lehrstellen zu schaffen, zu erhalten und leute einzustellen und sie auch zu behalten. Hier aber liegt der Hund begraben. Unternehmen kriegen lohnzuschüsse für 6 monate, dann feuern sie die leute wieder, um neue einzustellen und das spiel geht von vorne los... hat jemals ein politiker seine versprechen einglöst? Nee. Nur jene, die besagen, das man dem kleinen mann mal wieder in die taschen greifen "muss"..aufreger ohne ende. Ich könnte nochmehr sagen aber lasse es lieber, sonst werde ich nur stocksauer. lg benita123
12.08.2006 14:50
Abgesehen von der Anmerkung die ständig anwachsende Zahl der Sozialschmarotzer in Arbeit zu bringen müssen, verdeutlicht der Bericht in umfassender Weise die Problematik zur Arbeitslosigkeit. Die allgemein verstandene Defintion von Arbeit ist neu zu überdenken. Der Staatsapparat selbst muss reformiert werden. In den Bundesagentur für Arbeit und auch den ARGEN Arbeitsgemeinschaften sind zu viele mit reinem Theoriewissen beschäftig. Es fehlen die Menschen mit praktischer Erfahrung auf dem offenen Arbeitsmarkt. Überdies werden besonders Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen sowie behinderte Menschen durch die Hartz Experimente von Politik und Wirtschaft vorzeitig "entsorgt".