Arcadia ist ein Fantasy-Politik-Postspiel, das seit mittlerweile 16 Jahren ohne Unterbrechung läuft. Es ist ein reines Postspiel und die Auswertungen werden per Hand von einem Spielleiter vorgenommen. Wie hat man sich das in der Praxis vorzustellen?
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Arcadia ist ein Fantasy-Politik-Postspiel, das seit mittlerweile 16 Jahren ohne Unterbrechung läuft. Es ist ein reines Postspiel und die Auswertungen werden per Hand von einem Spielleiter vorgenommen. Wie hat man sich das in der Praxis vorzustellen? Am Anfang bekommt man vom Speilleiter eine Karte mit seinem Staat und seinen Nachbarn. Alle dise Nachbarstaaten werden ebenfalls von realen Spielern gespielt. Nun muß man sich ein politisches System für sein Land überlegen. Installiert man ein Kaiserreich mi totaler Diktatur? EineDemokratie? Einen Gottesstaat? Ein Junta-System? Das ist die erste und eine sehr wichtige Entscheidung, denn der Spieler selbst verkörpert nur drei Personen in diesem Staat. Alle anderen Bewohner können nur durch Aktionen dieser drei beeinflusst werden und werden vom Spielleiter gespielt. Das eigentliche Spiel findet dann in den Spielzügen statt. Ungefähr viermal im Jahr muß man im Rahmen seines Staatssystems die Geschicke seines Landes lenken. Steuererhöhung? Wie sieht es mit der Gesundheitspolitik aus? Gibt es neue wirtschaftliche Entwicklungen? Was macht die Arbeitslosigkeit? Schulpflicht und alle anderen Probleme die ein Staat so hat. Teilweise wichtige und nicht einfache Entscheidungen. Und wie reagiert man in der Aussenpolitik auf den neuesten Vorstoß eines revolutionären Staates? Geht man in ein regionales Verteidigungsbündniss, tritt man in eine internationale Organisation ein? Auch sehr wichtige Fragen. Dann muß man noch die diplomatische Post erledigen: Briefe an andere Reiche, Verträge aufsetzen oder ratifizieren oder Protestnoten schreiben, weil ein Staat die Sklaverei einführen will. Die dritte Aufgabe in einem Spielzug ist es einen Zeitungsartikel zu schreiben über die neuesten Entwicklungen im Land, oder auch mit propagandistischen Äußerungen. Insgesamt also nicht gerade wenig Aufwand, aber man muß es ja auch nur einmal im Quartal machen. Leute, die mitspielen wollen, sollten sich aber klar darüber sein, dass eben siese 4 Mal im Jahr recht viel Zeit dafür drauf geht. Und man sollte schon einige Jahre dabei bleiben, damit es Spaß macht. Belohnt wird man mit unendlicher Komplexität und flexibilität, da es kein Spielbrett oder so etwas gibt. Alles läuft völlig frei durch verhandeln. Nur der Spielleiter kann Grenzen setzen. Kriege sind genauso möglich wie Hungersnöte oder radikale Gruppen im Staat. Das ganze läuft über Post und wird von Hand vom Spielleiter ausgewertet. Völlig individuell. Die Kosten liegen bei 3€ pro Spielzug. Das sind nur die Kosten des Spielleiters für Druck der Zeitung (die man selbst natürlich auch erhält und nicht nur darin schreibt), und die Portokosten. Es hat keine Gewinnerziehlungsabsicht. Das Spiel macht politisch Interessierten sicher viel Spaß, man sollte aber die entsprechende Zeit und Konstanz mitbringen. Die Regeln, sowie die Adresse des Spielleiters, an den man sich bei Interesse mitzuspielen wenden kann findet ihrunter http://www.arcadia-pbm.de Es sind eigentlich fast immer noch Staaten zu haben. Momentan spielen etwa 30 Leute mit (es gibt glaube ich 37 Staaten zur Zeit.) Einaml imJahr treffen sich alle Spieler (meist in Karlsruhe) zu einer "Arcadia-Konferenz), auf der manchmal wegweisende Entscheidungen getroffen werden. Eine Teilnahme an dieser Konferenz ist aber keine Pflicht. Im Spiel spielt man also Innenpolitik sozusagen gegen den Spielleiter, der die Probleme stellt, in der AUßenpolitik misst man sich mit anderen Spielern. Noch Fragen?
Pro: Inkommerziell, geringe Kosten, handmoderiert und individuell Kontra: nur viermal im Jahr.
Arcadia ist ein Fantasy-Politikpbm, das seit 1986 ununterbrochen in Deutschland läuft. Das Spiel wird handmoderiert, d.h. die Auswertungen werden vom Spielleiter individuell erstellt und sind damit genau auf die Spielzüge der ca. 30 Teilnehmer angepaßt. Z ...
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