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Heute widme ich mich mal wieder einem Disneyfilm und zwar einem der beliebtesten: “Arielle, die Meerjungfrau” (1989). Der Film basiert auf dem Märchen “Die kleine Meerjungfrau” von Hans Christian Andersen.
Erstmal was zur GESCHICHTE: Arielle ist eine wunderschöne Meerjungfrau. Sie findet alles spannend, was mit Menschen zu tun hat und wünscht sich, selbst ein Mensch zu sein. Als sie sich auch noch in den hübschen Prinzen Eric verliebt, wird der Wunsch noch stärker. Arielle geht mit der bösen Meerhexe Ursula einen Tausch ein: Sie gibt Ursula ihre schöne Stimme und bekommt dafür Beine. Doch falls sie es in 3 Tagen nicht schaffen sollte, Prinz Eric zu küssen, würde sie sich wieder in eine Meerjungfrau zurückverwandeln…
Die Story dieses Klassikers ist echt prima. Sie ist spannend, sehr romantisch, zeitweise etwas traurig, aber auch lustig. Dadurch macht es großen Spaß, ihn zu gucken. Besonders gut gefallen mir hier die Nebenfiguren, wie die witzige, sympathische Krabbe Sebastian oder Arielles bester Freund, der niedliche Fisch Fabius. Sie sind die eigentlichen “Stars” in diesem Film. Die Synchronsprecher (1989) sind keine unbekannten. So spricht Dorette Hugo (die Stimme der Tina von “Bibi und Tina”) Arielle und Arielles Gesang übernimmt Ute Lemper. Edgar Ott, die Stimme von Benjamin Blümchen, spricht Arielles Vater Triton. Und die Stimme von Sebastian (Joachim Kemmer) hört man auch in vielen anderen Disneyfilmen. Leider gab es 1998 eine Neusynchronisation, wo auch die Texte verändert wurden. Das finde ich nicht gut. Für jemanden, der die alte Synchronisation nicht kennt, ist es vielleicht nicht schlimm- aber wer sie kennt, ist tief enttäuscht. Und es haben sich auch viele schon beschwert darüber (siehe amazon.de).
Kommen wir zu den ZEICHNUNGEN. Die sind wirklich schön. Arielle sieht wirklich wie eine Märchenprinzessin aus mit ihren langen roten Haaren und den großen blauen Augen (wer sich erinnert: Bei “American Pie” schwärmt Jim doch davon, wie heiß Arielle ist *g*). Und die Unterwasserwelt sieht auch toll aus und verleiht dem Film eine besondere Stimmung. Die Nebenfiguren sind ebenfalls liebenswert gezeichnet.
Kommen wir nun zur Frage: Wie KINDERTAUGLICH ist der Film? Ich muss gestehen, dass ich mich als Kind sehr bei “Arielle” gefürchtet habe (peinlich *g*). Es gibt eine Stelle, wo die böse Ursula ganz groß wird und das fand ich total unheimlich. Aber das ist vielleicht von Kind zu Kind unterschiedlich. An einer Stelle sagt Ursula das Wort “Schlampe”, was meiner Meinung nach nicht hätte sein müssen. Ich sag mal so: Die FSK ab 0 ist OK, ab 6 wäre aber auch gerechtfertigt gewesen. Übrigens: In der Originalgeschichte geht es ja traurig aus (Meerjungfrau löst sich in Schaum auf), aber hier nicht.
Die MUSIK bei “Arielle” ist klasse. Mal fetzig (“Unter dem Meer”), mal traurig (“Ein Mensch zu sein”), mal romantisch (“Küss sie doch”). Habe nix zu meckern! Es gab auch 2 Oscars: Beste Filmmusik und bester Filmsong (“Under the sea” / “Unter dem Meer”).
Fazit: Ein süßer Film mit Spannung, super Musik und Witz. Für mich sehr sehenswert! Die DVD kostet ca. 30 €, aber vielleicht sollte man sich lieber nach alten VHS-Kassetten umsehen, weil da noch die viel gelungenere alte Synchronisation drauf ist.
31.10.2009 13:19
Ich liebe Disneyfilme! Den muss ich mir auf DVD auch noch zulegen.
25.10.2009 13:47
Habe ich als Kind immer angeschaut...LG Jasmin
25.10.2009 11:03
Arielle habe ich als Kind geliebt.