... Ihm gegenüber steht Arielle, die über die Musik die Erinnerung an ihre Mutter wiedergefunden hat.
Was ich bei dem Film vermisse, ist eine klare Linie. Geht es um Arielle und ihren Vater? Oder um die Mutter? Oder um die dürre Hofdame und Sebastian? Es scheint mir, dass eine Handlung nicht ... Bericht lesen
erzählt die Geschichte der beliebten Meerjungfrau Arielle, lange bevor sie sich unsterblich in Prinz Erik verliebte und mit ihm an Land ging - in einer Zeit, in der die Musik aus dem Unterwasserkönigreich Atlantica verbannt war. Hin- und hergerissen zwischen familiären Pflichten und ihrer Liebe zur Musik, muss Arielle die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen. Wird es die kleine Meerjungfrau mit der Hilfe ihrer Freunde Sebastian, Fabius und ihrer sechs quirligen Schwestern schaffen, Musik, Freundschaft und Liebe in das
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Erfahrungsbericht von Lady-Alexa über Arielle, die Meerjungfrau - Wie alles begann (2008) 14.06.2010
Produktbewertung des Autors:
Pro:
ein netter Kinderfilm, fröhlich, bunt, flott und freundlich
Kontra:
ist halt kein Klassiker
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
The Little Mermaid: Ariel's Beginning USA, 2008 Regie: Peggy Holmes FSK: 0, Ca. 67 Minuten
Es gibt wohl kaum jemanden, der den Disney-Klassiker Arielle nicht kennt. 1989 eroberte dieser Film die Herzen der Zuseher im Sturm, es ist einer meiner Lieblingsfilme und auch meine Kinder kommen selbstredend in dessen Genuss. Als der Streifen 2000 fortgesetzt wurde, war die Begeisterung eher verhalten. Aber da das Dschungelbuch fortgesetzt wurde, warum nicht auch Arielle? Und wer jetzt denkt, mit der Fortsetzung sei es das gewesen, der irrt. Denn 2008 erscheint der 3. Arielle-Film, die Vorgeschichte. Arielle - Wie alles begann heißt das Filmchen und man darf sehr gespannt ein, ob er an den Klassiker auch nur ansatzweise herankommt. Die Geschichte ist beginnt geradezu dramatisch, als Arielles Mutter stirbt.Arielle und ihre Schwestern sind noch kleine Kinder, und Vater Triton verfällt nach dem Ableben seiner Frau in tiefe Depressionen.Und weil die Mutter Musik so gerne hatte, und der trauernde Vater sich ständig an sie erinnert fühlt, verbietet zu kurzerhand jede Musik in seinem Reich.10 Jahre später ist Arielle schon groß, und wie Teenager nun einmal so sind, entdeckt sie heimlich die Musik für sich.Sie lernt eine Band kennen und versucht nun, die Musik wieder in ihres Vaters Herz zu bekommen.....
Tja, bahnbrechend ist diese Geschichte nicht. Und auch wenn es kaum jemand ernsthaft erwartet haben wird, muss es doch gesagt werden: An den Klassiker kommt dieser Film nicht ran. Und nachdem ich das von der Seele hab, können wir uns auch den Details widmen. Zunächst fällt die Optik positiv auf, die Bilder sind freundlich und nett, dem alten Klassiker sehr, sehr ähnlich, und das gefällt. Man merkt natürlich, dass die Technik inzwischen sehr viel weiter ist, die Bewegungen sind fließender, die Details sind technisch feiner herausgearbeitet. Dafür fehlt natürlich der echte alte Disney-Charme, da hilft auch das wallende rote Haar nichts. Dafür tauchen in dem Film nahezu alle bereits bekannten Gesichter auf, Sebastian, Fabius und die Schwestern, der König selbstredend und dann gibt es noch die neuen Figuren. Arielles Mutter bekommt man nur kurz zu sehen und wer hätte das gedacht? Sie hat rotes Haar, wie Arielle (Überraschung). Das die Schwestern (insgesamt 7 an der Zahl) alle verschiedene Haarfarben haben, ist wohl Zufall. Von solchen Kleinigkeiten mag man sich aber nicht die Stimmung verderben lassen, viel wichtiger ist beispielsweise der neue Bösewicht, nicht die geile Meerhexe, sondern eine abgespeckte, zerrupfte Hofdame, die nach Macht strebt (sie heißt Marie, oder Mary). Sie ist aber gar nicht das wirklich „Böse“, da sie lediglich mit Sebastian streitet und dessen Posten haben will. Viel wichtiger ist Triton und seine Verweigerung der Musik. Ihm gegenüber steht Arielle, die über die Musik die Erinnerung an ihre Mutter wiedergefunden hat.
Was ich bei dem Film vermisse, ist eine klare Linie. Geht es um Arielle und ihren Vater? Oder um die Mutter? Oder um die dürre Hofdame und Sebastian? Es scheint mir, dass eine Handlung nicht filmfüllend genug war, und deshalb das Neben-Konstrukt eben auch noch dazugequetscht wurde. Diese Hofdamen-Sache finde ich nur nervig, das Weib geht mir auf die Nerven, sie kann weder zaubern, noch sonst irgendetwas cooles, sie legt sich auch nicht mit dem Herrscher an, sondern mit dessen Handlanger. Das wirkt auf mich irgendwie lieblos hingeschrieben, unnötig und lästig. Das einzige, was mir daran noch so halbwegs gefällt, ist ihr Helfer, ein grüner Wal (?), putzig und niedlich. Wie das bei Disneyfilmen nun einmal so ist, gibt es auch hier einige Musik, ein richtiger Hit ist aber nicht dabei. Die Tanzmusik ist nett, man wippt ein bisschen mit, aber das war es dann auch. Nach dem Abspann hat man die Melodie auch schon wieder vergessen, ganz anders als bei dem echten Klassiker, dessen Musik man auch nach 10 Jahren noch im Ohr hat. Aber für den Film reicht es absolut aus. Die Zeit vergeht beim Anschauen schnell, es gibt keine Längen und im Großen und Ganzen ist dieser 3. Arielle-Film ganz OK. Er hat mich nicht um, und kommt selbstverständlich nicht an das Original heran. Auch als „würdigen Nachfolger“ würde ich diesen Film nicht bezeichnen und ich würde ihn keinen Disney-Fan empfehlen. Aber, und das wiegt viel mehr, meine Große liebt den Film, sie hat ihn schon mehrmals gesehen und sie steht einfach drauf. Was soll man da machen?
Auch wenn mich der Film nicht begeistern kann, bei der Zielgruppe kommt er supergut an. Der Film ist freundlich und happy, trotz der Dramatik zu beginn ist die Stimmung insgesamt gut, es gibt natürlich ein Happy End und darauf kommt es bei einem Kinderfilm an. Ich bin ganz froh, dass wir ein bisschen Abwechslung zwischen den endlos-gleichen Barbiefilmen haben und an den Fischen kann sich auch die Kleine schon erfreuen. Ich halte den Film für gerade noch erträglich, aber ich bin auch nicht die Zielgruppe. Der ist aber auch gleich beim ersten Mal aufgefallen, dass im Abspann Fische auftauchen, die im Film nicht vorgekommen sind, und die nach „Oscar“ (gemeint ist der Film „Große Haie - kleine Fische“ aus 2004) aussehen. Da hat sich wohl einfach einer am Archiv vergriffen, das Fabius im Film an einer Stelle „Fischhappen“ genannt wird, nimmt man schulterzuckend hin. Bringen wir es zu einem Ende: Der Film ist OK. Es ist kein Klassiker und es wird auch keiner mehr, das hat man aber auch in keinster Weise erwartet. Wer nur ausgewählte Trickfilme anschaut, kann diesen auslassen. Aber in der Flut an Kinderfilmen ist dieser auch nicht schlechter als andere. Gerade im rosarot-Bereich gibt es derzeit eine Flut an Filmen, und da ist dieser noch einer der besseren. Kurzweilig, optisch ansprechend und den Kindern gefällt es. Wärend der Klassiker auch Erwachsene verzaubern kann, ist dieser Film nur für das jüngere Publikum geeignet. Mir reicht das für 4 Sterne und eine Empfehlung für das Publikum unter 10.
Mein persönliches Highlight in diesem Film: Triton als junger Vater mit noch nicht ergrautem Haar. ;-)
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JackT100
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
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04.03.2012
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